[Review] Monitormix App M32-Q/X32-Q

von dr_rollo, 16.02.19.

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  1. dr_rollo

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    Erstellt: 16.02.19   #1
    Der Vollständigheit halber nun ein Review der dritten Monitor-Mix App für den Behringer X32 Digitalmixer (natürlich analog auch für den MIDAS M32)
    Zusätzlich zu der X32-Mix brachte die MusicGroup mit der X32-Q auch eine abgespeckte Version für das iPhone heraus, die's auch für Android gab (meines Wissens gab's die X32-mix nur für iOS). Die X32-Q war nur für das Mixen eines MixBusses ausgelegt. Allerdings läuft die App unter iOS mit dem aktuellen Betriebssystem nicht mehr. Ich kann nicht genau sagen, ob noch bis 10.x oder 11.x, definitiv nicht mehr unter 12.x. Die App findet man im iTunes App Store noch zum Download, auf dem iPad nur, wenn man die Suche auf iPhone einschränkt. Man kann sie wie gesagt noch nutzen, wenn man kein OS Update durchgeführt hat, oder das Device so alt, dass es die Updates eh nicht mitgenommen hätte.
    Es gibt aber auch eine App M32-Q, die im Prinzip identisch mit der X32-Q ist und - komischerweise - unter iOS 12.x noch läuft. Diese App läuft sowohl auf iPhone als auch iPad. Beim iPad kann man sie auf die Displaybreite vergrößern.

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    Nach dem Starten der App muss man die IP Adresse der Console eingeben, dann tippt man auf Connect. Sobald die Console gefunden wurde, wechselt die Status Anzeige von rot auf grün, und mit Done stellt man die Verbindung her.

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    Dann landet man in der Ansicht des Masterreglers für den ausgewählten Mixbusses - ich nenne sie mal Ansicht 1. Den Bus wechselt man, in dem man oben auf den Namen tippt. Dann öffnet sich die Liste aller Busse, wo man den gewünschten wählt.

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    Schiebt man mit dem Finger nach links, kommt man in die Ansicht 2, wo man die Kanäle definiert, die man regeln möchte. Vier Stück stehen zur Verfügung. Das klingt zunächst etwas wenig, aber die App bietet hier eine Option, die MCA genannt wird. Das ist im Prinzip eine Gruppe. Um die Kanäle zu definieren, tippt auf einen der vier Reiter unten, dann öffnet sich die Übersicht der Kanäle. Zur Auswahl stehen natürlich alle 32 Einzel Channelstrips, die 6 AuxIns, USB L+R, sowie die vier Stereo Effekte Returns. Die Icons, Namen und Farben, die man in der Console vergeben hat, werden angezeigt, wobei die Namen aufgrund des Platzes ggf. abgekürzt werden.
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    Also man tippt den ersten Reiter an, wählt dann einen einzelnen Kanal, der bekommt dann die Nummer 1 zugewiesen, dann scrollt man nach unten, tippt auf den nächsten Reiter, wählt dann z.B. alle Drum Kanäle, die dann alle die Nummer 2 bekommen, und so weiter. Bei meinen Screenshots habe ich die 3 für Gitarre und die 4 für die Keys genommen. Klickt man dann wieder auf den Reiter, kommt man zu der Ansicht der vier Regler. Einzel Channel werden als Fader angezeigt, Gruppen, also MCAs als Wheel. Bei den Einstellungen kann man sich anstelle des Wheels auch Faderansicht wählen. Bei den MCAs werden die einzelnen Kanäle dann anteilsmäßig geregelt. Hier gibt es dann einen grünen Balken, der anzeigt, wenn einer der Regler dieser Gruppe Maximum oder Minimum erreicht. Je nach unterschiedlichen Grundstellungen der Einzelkanäle ist dieser Balken größer oder kleiner, vergrößert oder verkleinert entsprechend den sinnvollen Regelweg.
    Wechselt man von Hochkant auf Querformat, bekommt man alle Channelstrips in 8er Blöcken dargestellt, also 4x8 Channel, 6x AuxIN plus die zwei USB und 4x Stereo FX Returns. MCAs gibt's hier nicht, auch wenn am linken Rand die 4 Gruppen zur Auswahl angeboten werden. Hier erfüllt die Einteilung auf 4 Gruppen einen anderen Sinn, das ist quasi so etwas wie Custom Layer. Alle zu einer Gruppe zugeordneten Channels werden dann nebeneinander dargestellt (s. die folgenden Screenshots).
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    Also im Grunde ne schicke Sache, weil klein (wenn man's Smartphone dafür nutzt), recht übersichtlich und genau richtig, wenn's nur um's Regeln des eigenen Mixes ist. Beruhigend für den Mann am Pult, weil er keine Angst haben muss, dass ihm jemand in den FOH Mix pfuscht. Bleibt abzuwarten, wie lange die App auch unter den folgenden OS Updates noch verfügbar bleibt.
     

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