Bass Cut Schaltung für ES335

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Hey,

ich benötige etwas Hilfe. In meiner ES335 habe ich Seymore Duncan P90s montiert. Das war auch soweit kein Problem. Läuft.
Da mir der Neck Tonabnehmer aber nach wie vor oft zu bassig ist, wollte ich einen Bass Cut einbauen. Also... drehe ich das Tone Poti zu, verschwinden nicht die Höhen, sondern die Bässe.

Aber ich bin in Elektrotechnik in etwa so begabt, wie mein Hund an der Mundharmonika. Alle meine Versuche führten dazu, dass beim zudrehen des Potis entweder nichts passiert oder aber die Höhen gedämpft wurden.

Das hier ist die Schaltung, die ich verwendet habe...

02CE291B-B310-4C87-A46C-0FC67C5747AB.png




Hat jemand eine Idee, wie ich was am Tone Poti verlöten muss? Und wie stelle ich dann die Verbindung zwischen Tone und Volume her?
 
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Hat jemand eine Idee, wie ich was am Tone Poti verlöten muss? Und wie stelle ich dann die Verbindung zwischen Tone und Volume her?
.nix ein Bild sagt mehr als tausend Worte?? Eigentlich doch eindeutig zu sehen ... die Verbindung Vol<-> Tonepoti erfolgt über den Kondensator, der mittlere Kontakt des Tonepoti wird ans Gehäuse gelötet, das Gehäuse mit der Abschirmung der Zuleitung vom Volumenpoti zum Schalter (frage mich gerade, was an meiner Beschreibung nun besser sein könnte als das Bild ...;) )
 
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Die Abbildung bezieht sich auf die „Standardschaltung“ der P90s, wie ich sie montiert habe. Ergo... Tonepoti zu, Höhen weg.

Der Bass Cut hingegen ist auf dem Bild nicht zu sehen.
Wenn dem so wäre, würde ich natürlich alles entsprechend verlöten.

Leider habe ich keine Ahnung, wie ich von der abgebildeten Schaltung den Bogen zur Schaltung mit Bass Cut bekomme.
 
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Danke!

An der Schaltung hatte ich mich als erstes orientiert. Leider ohne die gewünschte Funktion. Ehrlich gesagt... ohne irgendeine Funktion.

Was daran liegen mag, dass ich mich eben nur daran orientiert habe.
Heisst... ich habe im Prinzip alles so belassen, wie bei der Standardschaltung, nur halt am Tonepoti den Kondensator an die beiden Kontakte gelötet und die Verbindung zwischen Tone- und Volumenpoti wie auf der zweiten Abbildung hergestellt.
 
Was hast du denn für einen Kondensator verwendet? In der zweiten Schaltung steht 0,0022 "uf" (Mikro-Farad), das sind also 2,2 nF. Wenn du einfach den vorhandenen Kondensator aus dem Standard-Treble-Cut verwendet hast, kann es gut sein, dass du keine Auswirkungen wahrnimmst. Der liegt nämlich im allgemeinen bei 22 nF, also dem zehnfachen Wert (wie auch in der ersten Schaltung ganz oben dargestellt).

Ansonsten sieht die zweite Schaltung korrekt aus für einen Bass-Cut, wo der Kondensator in Reihe zum Tonabnehmer geschaltet werden muss, anstatt parallel wie beim Treble-Cut.
 
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@Blazer81 danke für deine Antwort.

Ich habe einen TAD 0,02 mfd Kondensator genommen. Wurde mir im Laden empfohlen.
Dann hatte ich es mit einem TAD 0,022 mfd in der Farbe orange versucht.

Zur Schaltung...
Du meinst also, dass hier sollte funktionieren...
IMG_8943.JPG
 
Nein, so schaltest du den Kondensator ja komplett aus dem Signalweg. Halte dich ganz strikt an den Plan, den @EAROSonic oben gepostet hat. Vom mittleren Anschluss des Volumenpotis zum mittleren des Ton-Potis, den Kondensator zwischen die beiden Anschlüsse des Tonpotis, dann vom äußeren des Tonpotis zum Schalter. Und du brauchst 0,0022, nicht 0,022 Mikrofarad! Je geringer der Wert, desto deutlicher das Ergebnis. Du kannst auch mit noch kleineren Werten experimentieren, aber deine 0,022 sind sehr wahrscheinlich viel zu hoch.

Dass beide äußeren Anschlüsse des Volumenpotis mit dem Gehäuse des Potis verbunden sind, ist das ein Darstellungsfehler? An den in deinem Bild unteren gehört der Anschluss vom PU. Der darf nicht an Masse, sonst ist alles still.
 
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Blazer81... tausend Dank!

Ich habe halt versucht an der oberen Schaltung so wenig wie möglich zu verändern und beide Schaltungen zu kombinieren. Aber nachdem du mir jetzt erklärt hast, dass ich so den Kondensator aus dem Signalweg nehme, sehe ich das und verstehe auch, worauf es bei der Schaltung ankommt.

Ja... ist ein Darstellungsfehler. Der P90 hat die Masse außen in Form einer Metallumwickelung. Diese ist mit dem Gehäuse des Potis verbunden. Das Signal vom PU ist mit dem Kontakt vom Poti verbunden. So wie es auf der ersten Abbildung zu sehen ist und mit... "sonder outer braid (ground) to pot casing and inner cloth wire to pot lugs" beschrieben ist.

Ich werde mich da später mal ran setzen und eine entsprechende Rückmeldung geben.
 
Läuft!
Und bringt nicht nur den gewünschten Effekt mit sich, sondern klingt auch wie gehofft.

Vielen Dank an alle ;)
 
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Topp! Kaum macht man es richtig, schon funktionierts :)
 
Verrückte Welt! :-D
 

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