[Bass] Einen Tag im Musikladen - ein paar Kurzeindrücke

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Cymon
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Guten Tag liebe Leute!

Wie versprochen schreibe ich hier zusätzlich zum Cabronita-Vergleich noch nieder, welche diversen anderen Bässe ich an meinem Nachmittag im Musikladen noch gespielt habe.
Ich würde gerne im Voraus darauf hinweisen, dass die folgenden Beschreibungen alles meine persönlichen Eindrücke von den gespielten Bässen sind. Wer sich überlegt einen von den genannten Bässen zu kaufen, soll bitte noch einmal selbst in den Laden eures Vertrauens fahren und sich selbst ein Bild machen. Danke. :)

Pünktlich zur Ladenöffnung um 13:00 Uhr stand ich also bei Musik-Produktiv vor der Türe und hab mich zwar zugegebenerweise zuerst ein wenig bei den Gitarren eingenistet, bin dann aber schnell zur Bass-Abteilung gewechselt und habe dort den Rest des Tages verbracht und Bässe gespielt, bis man mich irgendwann freundlich darauf hingewiesen hat, dass der Laden in 5 Minuten dicht macht. Da war es dann auf einmal 18:30 Uhr... wie die Zeit vergeht. :D
Dabei habe ich viele verschiedene Eindrücke von mir bis dato nie angespielten Bässen gesammelt, welche ich euch nicht vorenthalten möchte, damit ihr euch auch einen Eindruck verschaffen könnt.
Ich habe mir eine kleine Aufteilung überlegt, um dem ganzen eine gewisse Ordnung und Vergleichbarkeit zu geben, hier also die gespielten Bässen mal kategorisiert und mit Links zu der Musik-Produktiv-Seite des exakten Modells:

Precision-Bässe
- Fender American Standard
- Fender Mexican Standard
- Fender American Deluxe

Jazz-Bässe
- Squier Vintage Modified 70's Jazzbass CAR
- Squier James Johnston Jazzbass
- Fender American Vintage '74 Jazzbass
- Fender Modern Player Jazzbass

Aktive Bässe
- Sandberg Electra VS4
- Sandberg California VT4 Hardcore Aged
- Fender Deluxe Jaguar
- MTD The Heir

Sonstige Bässe
- Rickenbacker 4003
- Gibson ES-335

Specials
- Spalt Totem Bass
- PRS Grainger Bass Autumn Sky

Puh, ist ja doch schon ne ganze Menge. Mal sehen, ob ich alle Eigenschaften von allen Bässen noch auf die Reihe bekomme. :redface:
Gut, dass ich einen kleinen Notizblock samt Stift dabei hatte. :D

Das Test-Besteck
Bekanntermaßen spiele ich ja über einen TC Electronic BH250 auf einer Aguilar SL112 und was würde da wohl näher liegen, als im Laden über dieselben Komponenten zu spielen? Da weiß man auch gleich sofort, wie der jeweilige Bässe bei einem zu Hause klingen würde, wenn man sich ihn denn kaufen würde. ;)
Zudem behaupte ich jetzt mal, dass der TC und die Aguilar eher wenig Eigencharakter in den Sound einfließen lassen, sodass man schön den Charakter des Basses an sich hat.
Glücklicherweise waren beide Komponenten noch bei MP auf Lager und im Showroom vorhanden, also flugs umgestöpselt und schon konnte es los gehen.

Precision-Bässe

Fender American Standard / Fender Mexican Standard
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Los geht's gleich erstmal mit einem interessanten kleinen Vergleich, allerdings mit zwei Bässen, auf die mein Augenmerk eigentlich weniger gerichtet war und die eigentlich zu unterschiedlich waren, um sie zu vergleichen. Doch in letzter Zeit habe ich hier öfters mal gelesen, dass die Mexikaner ein wenig besser sein sollen, als die Amis. Zumindest in der Standard-Serie. Blöderweise habe ich wie gesagt doch recht unterschiedliche Bässe genommen, hab nicht genau aufgepasst, denn der Mexikaner hatte ein Ahorn-Griffbrett und den normalen Blechwinkel, während der Ami Rosewood-Fretboard, ne massivere Bridge und sogar String-Thru hatte. :redface:
Naja, von der Verarbeitung her waren sie auf jeden Fall beide völlig ohne Mängel und auch das Handling war bei beiden voll in Ordnung, Fender Preci halt. :great:
Doch irgendwie hatte mir der Sound von beiden (!) nicht so recht zugesagt. :eek: Klar, beide haben den typischen und charaktervollen Preci-Sound, wobei der Ami doch ein wenig mehr Bass-Fundament hatte und mir deshalb besser gefiel, allerdings wären sie beide für mich nichts gewesen, weshalb ich ich sie schnell wieder beiseite gestellt hab... Eigentlich komisch, so dachte ich immer ich müsste mal meine beiden Preci-Kopien gegen einen "echten" Preci von Fender / Squier ersetzen, aber der kurze Test hat mir irgendwie die Lust dazu genommen, ich weiß auch nicht warum... :redface:

Fender American Deluxe
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Der Kollege hat mir dann schon deutlich besser gefallen. Ich habe erst überlegt, ihn in die aktive Kategorie zu stecken, doch der Sound sagt mir eindeutig was anderes. Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass ich hier einen typischen aktiven Sound mit HiFi-Charakter finde, aber dem ist nicht so, denn hier hat Fender es geschafft, den typischen Preci-Sound 1zu1 beizubehalten und ihn mit der aktiven Elektronik nur zu unterstützen. Stellt man den aktiv/passiv-Schalter auf passiv, bekommt man den angesprochenen typischen Preci-Sound, der mir schon deutlich besser gefallen hat, als der des American Standard. Dreht man dann noch den Jazz-PU mit rein, bekommt man einen richtig guten Mix. :great:
Aktiviert man den 3-Band-EQ, wird dieser Sound beibehalten und man kann mit ihm wunderbar die Bässe anheben, ohne dass der Charakter verloren geht. Sehr gelungen finde ich auch die Anordnung der Regler, denn zum Beispiel muss man im Passiv-Modus nicht auf einen klassischen Tone-Regler verzichten. Der ist nämlich in der unteren Hälfte des zweiten Tandem-Potis eingebaut und ist auch nur aktiv im Passiv-Modus. :great:
Die Verarbeitung ist auch bei diesem Bass sehr gut, konnte nichts feststellen, was gestört hätte. Der Hals ist Preci-typisch ein etwas stärkerer Prügel, was mir persönlich ja nicht so zusagt. Gut in der Hand liegt er trotzdem und nach ein wenig Eingewöhnung würde ich da auch mit klar kommen.

Precision-Bässe-Fazit: Wenn ich mir also wirklich einen "echten" Preci holen wollen würde, dann würde ich definitiv auf den American Deluxe sparen, weil man dort aktiv und passiv in einem hat und dieses auch noch sehr gut umgesetzt ist! :great:

Jazz-Bässe

Squier Vintage Modified 70's Jazzbass CAR
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Hier wird's interessant, denn die Candy-Apple-Red-Version des VM Jazzies ist ja gerade erst frisch auf dem Markt. Der hinlänglich bekannte und sehr oft empfohlene Bruder in Natura ist ja ein toller Bass, mal sehen ob der CAR da mithalten kann. Die Technischen Daten gleichen sich wie ein Ei dem anderen, allerdings hat Fender für den CAR seine eigenen PUs designed, während der Natura das Privileg hat mit Duncan Designed PUs angeboten zu werden. Ich persönlich finde das aber überhaupt nicht schlimm, denn der CAR klingt wirklich sehr gut. Betonte Tiefmitten und saubere Höhen sind hier das Stichwort, ich würde den Sound als typisch Jazzie bezeichnen, hat mir wirklich gut gefallen. Der super schlanke Hals kommt mir da ebenfalls sehr entgegen, die Finger flitzen da regelrecht drüber und es macht Spaß ihn zu spielen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Sattel eher schlecht verarbeitet/verbaut worden ist. Er hatte deutliche dunkle Verfärbungen und kam mir auch nicht ganz gleich auf beiden Seiten vor, ein Nachteil im Sound/Handling machte dies aber nicht...
Was mir hier ebenfalls auffiel, ist dass das Binding des Halses nur bis zu Hälfte der Sidedots geht:
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Finde ich ein wenig missglückt, aber andererseits wäre ein noch fetteres Binding auch zu viel. Ich habs an anderen Jazz-Bässen auch noch gesehen, von daher muss es wohl so und stört mit der Zeit wahrscheinlich auch gar nicht...
Die Optik des CAR ist natürlich der Hammer, ich habe ja eh einen kleinen Fetisch für rote Gitarren und Bässe und dieses Rot ist wirklich sehr gelungen. Es ist übrigens ein Glossy-Finish und das rot glitzert stark, ist also eher metallic red finde ich. Passt sehr gut zu den schwarzen Block-Inlays, allerdings habe ich auf der Rückseite einen Lackfehler in Form eines Staub-Einschlusses gefunden, es war ein deutlich sichtbarer und auch fühlbarer Punkt, aber auch der einzige Lackfehler...
Anscheinend war ich nicht der einzige, dem der Bass so gut gefallen hat, denn irgendwann nachmittags kam ein Herr mittleren Alters und spielte eben diesen Bass über eine TC Electronic-Combo und hat beides direkt mit genommen, inkl. Bass-Koffer. :)
Fazit: Tolles Teil! :great:

Squier James Johnston Signature Jazzbass
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Der Sound des JJs kommt dem des VM CAR schon recht nahe und ist ebenfalls typisch Jazzie, allerdings etwas weniger bass-betont als der VM CAR hatte ich den Eindruck. Anders als die meisten Bässe hat der JJ nur "normale" Bünde und nicht "Jumbo, wie man sonst öfters liest. Den genauen Unterschied im Spielgefühl kann ich jetzt so gar nicht wieder geben, aber dass ich mich daran nicht wirklich erinnere, heißt wohl dass es kein allzu großer oder störender Unterschied war. :D
Insgesamt ist der Hals natürlich auch hier schön angenehm schmal und super zu bespielen. Die Optik ist klasse, das Lake Placid Blue glitzert genauso schön wie das eben beschriebene CAR, allerdings ist die Farbe an sich jetzt nicht so mein Fall und dann auch noch Matching Headstock in der Farbe zum Rosewood Fretboard macht mich jetzt irgendwie nicht so an...
Dafür waren hier aber auch keinerlei Lackfehler zu erkennen. Was mich nur etwas verwundert hat ist, dass zwischen dem Pickguard und dem Hals zahlreiche Pickguard-Späne eingeklemmt waren. :confused:
Die Bridge ist schön massiv und hat Messing-Reiter, was optisch auch richtig was hermacht und sicherlich auch dem Sound gut tut. ;)
Wenn man nicht unbedingt totaler Biffy Clyro-Fan ist, sollte man aber eher zum VM CAR greifen, da ist das Preis-/Leistungsverhältnis deutlich besser und die beiden Bässe schenken sich nichts. Ich persönlich finde Biffy Clyro zwar ziemlich klasse, muss aber nicht den gleichen Bass spielen. :p

Fender American Vintage '74 Jazzbass NAT
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Der Name ist hier Programm, hier bekommt man Vintage pur. Der superschlanke Hals lässt sich wunderbar bespielen und liegt super in der Hand, wobei er zwar genauso schmal, aber dennoch etwas dicker/stärker ist als der des VM CAR zum Beispiel. Und auch der Body ist eine Augenweide mit seiner schönen Maserung, wobei meiner in diesem Falle aus drei Teilen bestand, und die Anbauteile runden das Bild ab. Allerdings liegt hier schon das erste Problem...
Ich selber hab an meinen Bässe keinerlei solcher Anbauteile und ich muss leider sagen, dass mich die Dinger am AV Jazz ziemlich genervt haben. Das PU-Cover ist genau da, wo ich immer die Saiten anschlage und die Daumenstütze ist meiner Meinung nach viel zu fett und verwirrte mich ziemlich. Einzig das Bridge-Cover störte nicht. Für mich persönlich würde es sich nicht lohnen, den AV Jazz zu kaufen, um nachher die Anbauteile runter zu schmeißen. Eigentlich schade, denn ich fand die Anbauteile optisch immer sehr ansprechend, aber dass sie mich so stören, hätte ich echt nicht gedacht. :gruebel:
Naja, nichtsdestotrotz ist die Verarbeitung hier wieder vollkommen ohne Mängel und den Sound würde man blind sofort als Jazzbass deuten. Hier haben wir allerdings einen etwas mittenbetonenderen Sound als beim VM CAR, was aber sehr gut zum Vintage-Gesamtbild passt. :great:
Ich finde ihn gelungen. :)

Fender Modern Player Jazzbass
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Hmm, was haben wir denn hier? Einen Jazzbasss mit zwei Humbuckern und passiver Elektronik halt. Das wars dann aber auch schon mit den Besonderheiten, optisch bleibt es ganz normaler sunburst Jazz-Bass mit Dot-Inlays und schwarzem PG.
Das hat aber auch Vorteile, denn der Jazzbass-Hals ist hier auch wieder vorhanden, sprich schön schmal und schnell. Der Sound der Humbucker ist genauso, wie man passive Humbucker kennt, sehr bassbetont mit eher wenig Charakter und wenig präzisen Höhen, was nicht unbedingt schlecht ist, ich mag solchen Sound eigentlich. Man kann dem Bridge-PU jedoch mit etwas Feingefühl am Tone-Regler auch einen Sound entlocken, der dem normalen Jazzbass-Sound schon sehr nahe kommt.
Die Verarbeitung ist bei betrachten des Preises (es gibt teurere Squiers, z.B. den James Johnston) ebenfalls sehr gut, nur zeigt sich hier am Sattel dasselbe Problem, welches auch der Sattel des VM CAR hatte. :gruebel:
Zusammenfassend kann man letzten Endes sagen, dass es andere Hersteller gibt, die bereits sehr gute Bässe mit zwei passiven Humbuckern bauen, an die der Fender MP nicht heran kommt. Das Konzept ist sicherlich interessant, auch die Preci-Variante, jedoch vermute ich hier keinen sonderlichen Kassenschlager. Wer Fender-Fan ist und was mit Humbuckern möchte, ist hier jedoch gut bedient, denn schlecht ist der Bass auf gar keinen Fall! :great:

Jazz-Bässe-Fazit: Von den Jazzies hat mir der Vintage Modified 70's CAR auf jeden Fall am besten gefallen, er klingt klasse und sieht klasse aus und hat ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Ich denke, er und seine andersfarbigen Kollegen werden an den Erfolg ihres Naturfinish-Bruders/Vorreiters anknüpfen können! :great:



So, bevor mein Text gleich verschwindet, mir die Finger bluten oder die Board-Software wegen zu viel Text und Bilder herummeckert, werde ich diesen ersten Teil schon einmal abschicken und sofort nach der Freischaltung die restlichen Eindrücke verfassen.
Es wäre also cool, wenn ich euch bis zur Vollendung mit Kritik und Lob zurückhalten würdet. ;)
Also dann bis gleich zum zweiten Teil!
 
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Sooo und weiter geht's mit dem zweiten Teil! :great:

Aktive Bässe

Sandberg Electra VS4
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Endlich konnte ich mich auch mal dem günstigsten Berg aus Sand widmen. Ok, 600 Mücken sind natürlich auch nicht gerade ein Schnäppchen für einen Azubi wie mich, aber im Verhältnis zu den anderen Modellen von Sandberg doch schon, wobei man auf der anderen Seite einen Linde-Korpus mit Ahorn-Hals und Rosewood-Griffbrett auch weitaus günstiger bekommt. ;) Allerdings bekommt man dann wohl kaum den hohen Verarbeitungsstandard des Electras geboten, welcher makellos und sauber verarbeitet ist. Ich habe keinerlei Mängel gefunden...
Und was bietet Sandberg noch für das Geld? Besonderes Augenmerk liegt hier meiner Meinung nach auf dem Hals, denn dieser ist im Vergleich zu Fender Precis deutlich schmaler und angenehmer zu spielen (für mich) und fast schon Jazzbass-like. Noch dazu bekommt man hier als Bonus auch einen Nullbund!
Aber der Sound lässt ebenfalls mein Herz höher schlagen, sehr definiertes aktives Bassfundament. Die minimalistische Klangregelung aus Volume, Bass und Höhen ist hier vollkommen ausreichend und arbeitet wunderbar effektiv, man darf also nicht zu wild an den Reglern drehen. Wer hier allerdings einen typischen Preci-Sound sucht, wird enttäuscht sein, der Sound geht eher in Richtung des allgemein anscheinend etwas verachteten Hi-Fi. ;)
Wer also einen günstigen Sandberg oder/und einen Preci-Bass mit Jazzbass-Hals sucht und nicht dem aktiven Sound abgeneigt ist, sollte sich hier definitiv mal umsehen! :great:

Sandberg California VT4 Hardcore Aged
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Auf diesen Bass hatte ich mich sehr gefreut, denn im Allgemeinen finde ich Sandberg-Bässe sehr interessant und wunderbar im Klang und zweitens wollte ich wissen, inwiefern so ein Hardcore-Aging auch aus der Nähe betrachtet authentisch wirkt.
Ich habe wie gerade angedeutet bereits ein paar Mal die California "Preci-Klone" gespielt und hier im Forum sind sie ja auch zahlreich vertreten, deshalb nur so viel vom Sound:
Schon sehr in Richtung Hi-Fi, mit der sehr guten Klangregelung bekommt man aber auch nen schönen Charakter rein, im Allgemeinen aber sehr definiert und bassig. Die Delanos machen einen sehr guten Job und man merkt schon recht gut den Unterschied zu den "Sandberg designed" aus dem Electra. Was ich hier allerdings als störend empfunden habe war die "verkehrte" Anordnung des SplitCoils, denn ich lege meinen Daumen beim Spielen der E-Saite immer auf eben jenen PU , doch dieser ist beim Sandberg durch den Tausch weiter in Richtung Brücke, was sehr ungewohnt ist. Würde ich mich aber dran gewöhnen können, wenn ich ihn selber hätte. :great:
Doch nun zur Optik und dem Aging. Das Blau ist zwar ein anderes als das des James Johnston, trotztem finde ich es auch hier nicht gerade umwerfend mit dem dunkeln Fretboard und dem Matching Headstock. Mein Sandberg wäre Rot und hätte ein Ahorn-Griffbrett. :D Nichtsdestotrotz ist der Bass sehr hübsch und das Aging passt ganz gut ins Gesamtbild.
Jaaaa, das Aging, hier scheiden sich die Geister, von wegen das muss selber gemacht werden mit 30 Jahren Benutzung etc...... Darauf will ich jetzt auch gar nicht eingehen, sondern nur mal sehen, wie authentisch das Sandberg-Aging ist und ich muss sagen, ich fand es sehr authentisch. :) Das blanke Holz an den stark abgenutzen Stellen ist auch wirklich das blanke Holz ohne Klarlackschicht hatte ich den Eindruck. Das hat man auch daran gemerkt, dass man auch mühelos mit dem Fingernagel weitere Stücke der weißen Grundierung hat abpulen können. Wer weiß, vielleicht hat der Bass im Laden deshalb auch mehr Aging als der auf dem Produktbild auf der MP-Seite. :gruebel::D
So manch kleinere Macke habe ich auch wieder erkannt, weil sie an meinen Bässen auch vorhanden sind. Fazit zum Aging: Sehr gelungen! :great:

Wo wir gerade bei Sandberg sind, in der sehr großen Sandberg-Auswahl bei MP gibt es unter anderem auch diese beiden Schätzchen zu bestaunen:
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Einmal mit allem und einmal komplett mit Leder bezogen, inklusive Pickguard. Den Bunten finde ich jetzt gar nicht mal so unsexy, sondern ziemlich interessant, und der Lederbass fühlt sich einfach nur toll an! :great:

Fender Deluxe Jaguar Bass
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Der Jaguar war eher ein Zufallsgriff, denn eigentlich wollte ich einen der neueren Squier Jaguars spielen, doch davon war keiner vor Ort, also habe ich mir spontan mal den Fender geschnappt. Und was soll ich sagen, es war ein Glückgriff, denn der Bass ist widererwarten richtig klasse! :eek:
Die Verarbeitung auch hier, wie bei allen Fenders an dem Tag, mal wieder anstandslos und die Optik macht ebenfalls was her. Rot ist hier natürlich wieder ein Pluspunkt, aber natürlich auch die Block-Inlays und die Jaguar-Form finde ich an sich ohnehin sehr interessant. Der Hals ist wie bei den Jazzies schön schmal und dünn und liegt mir mal wieder richtig gut, hier gibt's nichts zu meckern. :great:
Überrascht war ich vom Sound, denn der Jaguar ist aktiv und hat eine interessante Schaltung in Form von diversen Schiebeschaltern und zwei kleinen Schieberädern, wie man sie vom "Tuning" an alten kleinen Kofferradios kennt, wenn ich versteht was ich meine, also so eingelassene senkrechte Räderchen..... ;)
Man muss sich in die komplexe Schaltung erst einmal hineindoktoren, bis man die Funktion der einzelnen Schalter herausgefunden hat. Alle habe ich nicht herausgefunden, aber dafür zum Beispiel, dass man den Bass sowohl aktiv als auch passiv betreiben kann. Die beiden Räderchen sind für Bass und Höhen zuständig und die unteren drei Schalter für die PU-Wahl. Laut Fender-HP soll einer davon auch zum umschalten zwischen seriell und parallel da sein. Hier ist also alles vorhanden, was man sich an Schaltungen so vorstellen kann. Zwar kam es schonmal vor, dass ich einen Schalter betätigt habe und auf einmal war völlige Stille, doch mit etwas Übung geht das recht fix in den Kopf. ;)
Der aktive Sound hat mir sehr gut gefallen, denn auch Fender kann in Richtung Hi-Fi schielen, doch der jazzige Charakter geht hierbei nicht ganz verloren. Das "Bass-Rad" spricht gut an, das "Höhen-Rad" eher weniger. Außerdem sind sie eher schwer zu bedienen... In der passiven Variante bekommt man dann fast den typischen Jazzbass-Sound serviert, das gefällt! :great:

MTD The Heir
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MTD hatte ich noch nie vorher gehört, laut MP-Homepage ist der Gründer Michael Tobias auch der Gründer der Marke "Tobias Guitars", die mittlerweile zu Gibson gehört und deren Bässe man hier auch schonmal öfters gesehen hat. MTD ist also Herrn Tobias zweite Eigenmarke, diesmal ohne Gibson. Der Bass sieht im Internet ganz interessant aus, warum nicht mal ausprobieren?
In echt sieht der Bass tatsächlich auch sehr interessant aus. Mal abgesehen davon, dass hier mal wieder mein Rot-Fetisch voll bedient wird, hat der Bass eine wirklich tolle Esche-Maserung vorzuweisen, die man dummerweise aber nur auf der Rückseite sieht, da sie vorne von einer meiner Meinung nach viel unschöneren Ahorn-Decke verdeckt wird. :redface: Die durchaus interessante Kombination Jazz-PU und Humbucker habe ich jetzt auch noch nicht soooo oft gesehen.
Bevor ich hier jetzt groß den Sound beschreibe, sag ich es euch gleich: Ich würde den Bass bedenkenlos mit den Ibanez-Bässen in eine Schublade werfen!
Der Hals ist optisch ziemlich identisch mit denen von Ibanez, die Farben von Halsrückseite und des Griffbretts und auch deren Haptik stimmen ziemlich genau überein, allerdings nicht mit denen aus derselben Preisregion, sondern mit den viel günstigeren Ibanez wie zum Beispiel mein BTB300 oder ein SRX430... jedoch ist der des MTD deutlich stärker. Was hier besonders negativ auffällt ist jedoch das scharfkantige Griffbrett. :eek: Bei allen anderen Bässen sind die beiden seitlichen Längskanten des Griffbretter schön angenehm abgerundet, beim MTD jedoch nur minimal, sodass man nahezu einen 90° Winkel in der Hand hat. :confused: Hier bitte nochmal nachbessern...
Der Sound ist typisch aktiv mit mächtig viel Bumms, die Klangregelung arbeitet jedoch sauber und lässt doch einiges an Vielfalt zu. Allerdings haben wir hier auch wieder viele Parallelen zu der Ibanez SR-Serie.
Der Knackpunkt, dass man für 600 € bei Ibanez zum Beispiel mit dem SR500 doch merklich mehr Qualität geboten bekommt und ich eher zu ihm greifen würde.
Das heißt aber auf keinen Fall, dass der MTD schlecht ist! ;) Sucht man einen Bass mit mächtigem aktiven Bass-Fundament sollte man hier auf keinen Fall blind dran vorbei gehen!

Sonstige Bässe

Rickenbacker 4003
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Endlich konnte ich mir mal einen lange gehegten Traum erfüllen und einen echten Rickenbacker spielen! :eek:
Sonst hängen die guten Stücke im gesonderten Bereich hinter dem Tresen oder an der "Nicht berühren"-Wand, wo auch sämtliche MusicMans hängen, doch da MP gerade 3 Rickenbackers da hat und hinterm Tresen gerade kein Platz für den Natura-4003 war, konnte ich ihn mir ganz unbemerkt von der Wand an der Seite klauen und spielen. :D
Erste Herausforderung: Wo kommt das Instrumenten-Kabel rein? Rick-Sound oder Standard gab es zur Auswahl, sprich zwei Klinkenbuchsen in der Zarge. Ich hab mich für Rick-Sound entschieden und wurde nicht enttäuscht! Der Sound ist klasse und geht ganz klar in Richtung Rock, denn es kommt ein sehr knurriger und bassbetonter Sound aus der Box, wirklich klasse! :great:
Die Optik des Ricks ist natürlich der Hammer, egal ob Mapleglo (Natura) oder Fireglo (Sunburst) oder Jetglo (Schwarz), die Form hat einfach irgendwas, was mich anmacht.
Einzig und allein der Hals ist ein Knackpunkt für mich, denn dieser ist ein mächtiger Prügel, nochmal deutlich mehr als ein Standard Preci, und ich hatte nach kurzer Zeit schon Handgelenk-Schmerzen. Ob das auf Dauer gut gehen würde ist die große Frage, doch für den Augenblick wars mir egal, ich hatte nen Rickenbacker in der Hand. :cool:

Gibson ES-335
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Auf den Gibson hatte ich mich auf gefreut, denn ich wollte wissen, ob denn wenigstens dieser Bass würdig ist, meinem Viking die Stirn zu bieten. Damals beim Aussuchen meines Hagstrom Viking Bass habe ich einige andere Semis gespielt, die zwar dreimal so teuer waren, aber soundtechnisch lange nicht an den Hagstrom heran kamen. Dabei waren Kandidaten von Gretsch, Duesenberg, etc., doch jetzt war der Gibson an der Reihe mich zu überzeugen...
Der Sound des Gibson hat mir schließlich auch sehr gut gefallen, sehr basslastig aber mit deutlichem Vintage-Charakter und auch der Hals war sehr angenehm zu spielen und nicht zu dick, obwohl im Gegensatz zum Hagstrom der Gibson ein Longscale-Bass ist. Optisch macht er auch was her, obwohl mir Sunburst eh nicht so zusagt, aber Semis gefallen mir einfach saugut. :great:
Doch es gibt so einige Punkte, wo der Gibson dem weit mehr als dreimal so günstigen Hagstrom lange nicht das Wasser reichen kann:
1. Verarbeitung. Die klassische Gibson-Dreipunkt-Bridge ist zwar schön und gut, habe sie ja auch auf meinem Thunderbird, allerdings war sie hier total schief angebracht (sprich: viel zum Hals hin deutlich ab) und auch die Einschlaghülsen der hinteren Bolzen waren unsauber eingesetzt, die Bolzen waren dazu auch noch bereits deutlich schief in Richtung Hals. :redface: Doch auch an anderen Stellen waren Mängel zu finden.
2. Einstellungen. Beim Gibson kann man nur wählen zwischen Neck-Beide-Bridge, wohingegen der Hagstrom zusätzlich dazu auch noch beide Humbucker splitten kann und dieselben Anordnunegn damit nochmal ausführen kann, sodass man auf 6 Schalter Stellungen kommt.
3. Specials. Damit ist zum Beispiel das Tailpiece mit Firmenwappen beim Hagstrom gemeint. Oder auch die mit Perlmutt-Binding und -Einlagen / -Wappen verzierte Kopfplatte des Vikings, wohingegen die Gibson-Kopfplatte eher unschön ist, da viel zu klein für die großen Flügel der Mechaniken, das sieht unproportional aus....
Fazit: Vom Sound her ist der Gibson ebenfalls echt nicht zu verachten, allerdings bietet der Hagstrom einfach viel mehr Detailverliebtheit und Möglichkeiten für einen Bruchteil des Preises. Wenn ihr also auf der Suche nach einem Semi-Akustik-Bass seid, schaut euch bitte auch den Hagstrom Viking Bass an, bevor ihr viel zu viel Geld für Markennamen ausgebt! ;)
(PS: Das ausführliche Review des Vikings folgt in den nächsten Tagen. :great:)

Specials

Bevor wir zu den beiden letzten Bässen an diesem Tag kommen, vorher noch kurz ein paar Worte darüber, wie ich sie überhaupt spielen konnte.
Kurz nach 18:00 Uhr saß ich schließlich völlig alleine in der Bass-Abteilung und der nette Bass-Verkäufer, mit dem ich vorher schon wegen den Cabronitas ins Gespräch kam, und ich unterhielten uns ein wenig am Tresen über teure vs. günstige Instrumente. Wir deuteten denn ein paar Mal auf die Besonderheiten, die hinter ihm an der Wand hängen und nicht so einfach jedermann anfassen und spielen kann, wie die anderen Bässe an den anderen Wänden. Irgendwann schließlich bot er mir an zwei Bässe zu spielen, die neben den Fender Custom Shop Modellen und dem Gibson 25th Anniversary Thunderbird zwei wirkliche Besonderheiten waren. Ich habe natürlich trotz sichtlicher Überraschung nicht nein gesagt. :D
Hier also die beiden Schätze:

Spalt Totem Bass
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Dieser Bass ist und bleibt ein Einzelstück, denn sein Erbauer Herr Michael Spalt "verpflanzt" in seine Instrumente alles mögliche, was man ihm als Kunde zusendet.
Das muss man sich so vorstellen: Der Hals ist komplett aus Mahagoni (außer das Griffbrett), was ebenso für zwei Drittel des Korpus gilt. Das letzte Drittel, sprich die Decke, ist jedoch aus Epoxitharz in das man alles mögliche einpflanzen kann. In diesem Falle handelt es sich schlicht und einfach um Strandgut. Ganz unten befindet sich Treibholz aus dem Meer und darüber (mittig und unter den Potis) findet sich irgendein Nonsens, der ebenfalls vom Strand aufgelesen wurde. Der SplitCoil ist ebenfalls mit buntem Epoxitharz verziert. Außerdem verbaut Herr Spalt nicht nach striktem Serienmuster, sondern schmeißt alles in den Bass, was er gerade in die Finger bekommt, seien es Fender- oder Gibson-PUs oder oder... und außerdem schert er sich nicht um Unregelmäßigkeiten im Holz, siehe die Griffbrett-Farbgebung.
Und wie spielt er sich?
Ein Wort: Wahnsinn! :eek:
Der unlackierte Mahagonihals ist ein Traum. Meine Greifhand flitze unglaublich gut über den doch sehr schlank gehaltenen Hals und fühlte sich dabei sehr weich und angenehm an. Doch auch der Sound dieses einen Basses ist echt sagenhaft, denn obwohl ein SplitCoil mit einfacher Volume/Tone-Schaltung verbaut wurde ist der Sound unglaublich warm und sehr betont in den Tiefbässen. Ich kann das garnicht so gut beschreiben, aber im Laden war ich hellauf begeistert und hätte am liebsten noch zwei Stunden auf dem Bass gespielt, einfach ein Traum! :)
Leider, wie Träume das so an sich haben, ist es ein sehr teurer Bass. Der bei Musik-Produktiv angegebene Preis von glatten 3K ist schon ein Schleuderpreis, den der Erbauer persönlich heruntergesetzt hat, weil er (laut MP-Verkäufer) schon einige andere Bässe gebaut hat und dieser schon so lange im Laden steht. Der ursprüngliche Preis ging bis kurz vor die 5K-Marke, wenn ich mich recht erinnere. :gruebel:
Geld müsste man haben, ich würde ihn sofort kaufen. Nicht wegen der Optik, sondern einzig und allein wegen dem Sound und des Spielgefühls.
Was ich mir bereits notiert habe ist, dass wenn ich mir irgendwann mal einen Bass bauen lasse, er auf alle Fälle nen Mahagoni-Hals und Korpus bekommt. :great:

PRS Grainger Bass Autumn Sky
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Einigen von euch sagt vielleicht die Marke PRS (Paul Reed Smith) etwas, wahrscheinlich eher den Bassern, die nebenbei auch ein wenig Gitarre spielen. Die Gitarren mit den Vögel-Inlays werden hier im Gitarren-Bereich auch sehr gerne bestaunt und gelobt und oft auch besabbert. :D
Nun, eben jene Marke hat sich nun dazu entschieden auch Bässe zu bauen. Bis jetzt gibt es nur ein Modell, den Gary Grainger (sowohl 4- als auch 5-String). Wenn ich die PRS-Homepage richtig verstanden habe, hat eben dieser Gary Grainger den Bass zusammen mit ein paar anderen Bassisten designed und dieser läuft nun bei PRS unter "Private Stock". Keine Ahnung was das heißt, doch scheinen die Dinger relativ rar zu sein, denn die Seriennummer ist handschriftlich auf die Rückseite der Kopfplatte geschrieben, bei MP hängt No.13, wenn ich das richtig lese...
Doch genug Geschwafel über den Ursprung des Basses, wie klingt dad Dingen denn jetzt?
Dazu muss man zuerst was über die Schaltung des Basses sagen, denn hier wurden nicht etwas zwei Klingen-Humbucker eingebaut, sondern sind das im Prinzip vier SingleCoils, die einfach paarweise in die beiden Positionen gesetzt wurden (laut PRS-HP). Geschaltet werden sie trotzdem als zwei Humbucker, allerdings hat jeder seinen eigenen Aktiv-Passiv-Switch in Form eines Push/Pull-Volume-Potis. Die Kombination dieser beiden Potis fungiert dann gleichzeitig als PU-Wahlschalter. Klingt kompliziert, isses aber auch. :D
Nennen wir sie mal Knopf 1 und Knopf 2. Sein beide Knöpfe "pushed", sind beide PUs aktiv und aktiv... Ist nur Knopf 1 "pulled", so ist nur der Neck-PU aktiv, und zwar im Passiv-Modus. Ist nur Knopf 2 "pulled", so ist nur der Bridge-PU aktiv, und zwar im Passiv-Modus. Sind beide Knöpfe "pulled", sind beide PUs wieder an und beide im Passiv-Modus. Ach, was ist das doch schön kompliziert. :D
Eben deshalb bin ich darauf nicht weiter eingegangen und habe mich aufs Spielen konzentriert mit beiden PUs im Aktiv-Modus. Der Sound ist dann wie bei aktiven Humbuckern bereits mehrfach hier im Thread erwähnt eher Hi-Fi, doch in diesem Fall sehr präzise, was ebenso für die nicht zu sehr unter gehenden Höhen gilt. :great:
Der Hals liegt ganz gut in der Hand, ist am Sattel aber nicht gerade schmal, dafür im Querschnitt aber ganz angenehm flach. Besonders die Vögel-Inlays (Möwen oder Schwalben? :gruebel:) gefallen mir gut, ist gerade im Bass-Bereich neben den ganzen Punkten und Blöcken mal was neues! :great:
Insgesamt also ein durchaus beachtenswerter Bass auf einer Stufe mit den beliebten PRS-Gitarren, auch von der Verarbeitung her. Ich denke PRS hat hier einen guten Ansatz gefunden und ich würde es gerne sehen, dass die auch normale nicht-Signature-Bässe bauen können, die nicht gerade über 3K kosten. ;)

Somit wären wir am Ende meines Nachmittags im Musikladen angekommen...
Was ich leider verpasst habe, ist den brandneuen Prototypen des ersten Bass-Amps plus Box von ENGL auszuprobieren. Stand die ganze Zeit neben mir und laut dem Verkäufer ganz ganz neu und eigentlich offiziell noch gar nicht auf dem Markt. Ob das stimmt weiß ich nicht, der Amp sah aber ziemlich interessant aus mit seinen zwei separaten Kanälen, einmal mit Röhren- und einmal mit Solid-State-Vorstufe. Doch leider war da die Öffnungszeit des Ladens schon rum und ich musste gehen...
Naja, ich hab ja noch zwei Wochen Urlaub, vielleicht fahr ich nochmal hin und spiel das Ding. ;)
Als nächstes steht aber erstmal das längst überfällige Hagstrom Viking Review an...

Ich konnte euch ein paar Eindrücke davon machen, was zurzeit so im Laden steht und ihr hattet Spaß beim Lesen!
Wenn in den nächsten zwei Wochen jemand von euch zufällig einen Besuch bei MP plant, sagt ruhig Bescheid und man trifft sich dort mal zum fachsimpeln. :great:

Bis dahin alles Bässte,
euer Cymon
 
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