Bass fürs Recording gesucht

von Flake, 22.11.07.

  1. Flake

    Flake Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #1
    Servus liebe Basser, ihr habt's Besuch aus der Gitarrenabteilung, zieht eure Köpfe ein :D

    Ich habe sehr wohl den Einsteiger-Bässe-Thread bemerkt, nehme mir aber trotzdem die Frechheit heraus, einen Thread zu starten, weil meine Ansprüche ein wenig anders sind als bei "normalen" Einsteigern.

    Ich spiele Gitarre, nehme gerne auf, mische usw.
    Nun fehlt natürlich ohne 4-saitigem Tieftöner das gewisse Etwas in meinen Recordings, weswegen ich mich entschlossen habe, mir einen günstigen Bass anzuschaffen.

    Ich habe NICHT vor, Bass zu lernen oder die Kunst des Bassens exquisit zu beherrschen, ich hab mit meiner Gitarre genug Arbeit. Alles, was ich will, ist, eine einfache Bassspur für meine Stücke aufzunehmen, was bei meiner Musik kein wirkliches Können voraussetzt.

    Zu meinen Anforderungen: Ich hätte sehr gerne einen Bass, der relativ gut klingt. Gut, wer will das nicht.
    Aber: Die Stärken des Basses sollten, falls sich bei näherer Betrachtung überhaupt Unterschiede herauskristallisieren, im Studio-Einsatz (bzw. Homerecording-Einsatz) liegen, Bässe, die gut livetauglich sind, müssen nicht unbedingt in der Auswahl mit einbezogen sein.
    Ich möchte keinen Bass, der besonders gut oder besonders ungewöhnlich klingt, sondern dass, was ahnungslose Gitarrenspieler unter einem "normalen" Bass verstehen, wie man ihn eben in den meisten Rock- und rockigeren Popsongs hören kann.

    Das Problem am Bassmarkt ist eben, dass ein Gitarrist, der sich nicht auskennt und den Bass zu Recordingzwecken braucht, sehr mit Angeboten überrollt wird. "Einkaufsführer" für Einsteiger-Bässe spezialisieren sich ja auf Bässe, die einem das Erlernen des Bassspielens leicht machen - liegt das Augenmerk aber darauf, den Sound des Basses leicht und ohne ewiges Herumschrauben an Verstärkereinstellungen unter Kontrolle zu bringen und mal eben eine weitgehend anspruchslose Begleitspur einzuspielen, wird man als Neuling in diesem Bereich schnell alleingelassen - eben weil dieser Wunsch bei Anfängerbässen ein ungewöhnlicher ist.


    Langes Gelaber, kurze Kernfrage: Welchen Bass könnt ihr mir für so wenig Geld wie möglich empfehlen?
    Um die Verstärkung braucht man sich keine Sorgen zu machen, ich verwende das Toneport UX1 von Line6, in dem auch einige Bassverstärker-Modelle enthalten sind, die für meine Zwecke zweifellos reichen werden.

    Mit freundlichsten Grüßen
    der Flake
     
  2. jfinoos

    jfinoos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #2
  3. Flake

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    Erstellt: 22.11.07   #3
    Danke dir für deine Antwort.
    Wird man sehen, ob ich den "fingere" oder ob ich mein Plektrum dranlasse ;)
    Vom Preis her ist der echt in Ordnung, aber Fender/Squier... und dann auch noch weiß... :screwy:
    Ich sehe, der Fender, den du verlinkt hast, hat Single-Coil-Tonabnehmer. Bei Gitarren bedeutet das meist cleaner und "sanfter", höhenlastiger Ton.
    Ist für die härtere Gangart auch bei Bässen ein Humbucker eher anzuraten?

    Würde gerne noch weitere Vorschläge sammeln, scheut euch nicht zu posten :D
     
  4. pitsieben

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    Erstellt: 22.11.07   #4
    Der Bass, der dir empfohlen wurde, ist für das Geld großartig. Hab ihn mehrfach gespielt. Eine Rocksau allererster Kajüte. Der Splitcoil drückt, das es nur so seine Bewandnis hat.
    Und das Beste ist...wenn du ihn irgendwann wieder verkaufen willst, bekommst du deine Kohle wieder. Soweit lehne ich mich mal aus dem Fenster.

    Gruß, P.
     
  5. jfinoos

    jfinoos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #5
    es ist ein gewisser unterschied zwischen einem Single Coil und einem Split Coil
    Ein single coil ist auch beim bass sehr attackreich (siehe Jazz Bass).
    Aber ein Splitsingelcoil (auch P-Pickup) ist eher dumpf und basslastig eher wenig attack.
    Humbucker hat meiner meinung nach mehr attack und auch mehr höhen
    Übrigens die Qualität von Squier ist nicht so schlecht, wie ich finde. Und gegen die mexican p-bässe von fender kommt der squier vintage precision sehr gut an.
    Was ist denn dein Preislimit???
    vllt. kommt auch noch ein olp in frage, wenn du humbucker magst (und auch fingerstyle spielen willst auf dem bass) denn wie ich finde ist es viel geiler auf nem p-bass mit nem plek draufzudreschen anstatt mit finger zu spielen
     
  6. Flake

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    Erstellt: 22.11.07   #6
    Preislimit wären 275, maximal 300€, da passt der Fender schonmal gut rein.

    Fingerstyle/Plek ist mir eigentlich egal, wenn man nach belieben variieren kann, wie man grade will, ist das natürlich super.
    Werde den Fender mal antesten.
     
  7. mike porcaro jr.

    mike porcaro jr. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #7
    Der schon genannte P-Bass ist eine der Vorschläge die in der letzten Zeit sehr gerne und auch zurecht gegeben werden. Im gegensatz zu den Standart Squiers ist der VM eine ganze Stufe besser. Gut verarbeitet und amtliche Sounds.

    Der P-Bass der gepostet wurde hat einen Splitcoil. Kein Singlecoil. Der P-Bass steht eigentlich immer so als Rock-Sau unter den Bässen da.

    Ne andere Alternative für dich wär der J-Bass aus der selben Serie. Siehe da.

    Liegt an der Obergrenze deines Budgets, ist aber wirklich ein tolles Teil. Hat 2 Single-Coils. Die sind wie bei der Gitarre auch ein bissl cleaner, können aber auch ganz "andere Töne anschlagen". Was ich meine: können auch ordentlich losrotzen. Der Jazz Bass wird heutzutage immer noch gerne benutzt, auch bei Rock. Da darf man sich von seinem Namen nicht täuschen lassen. :)

    Guck hier in der Bass Review Ecke mal. Da gibts glaube ich auch eins über den VM Jazzy.

    Hast du die Möglichkeit, die Bässe vorher mal anzuspielen?

    lg,
    Bene
     
  8. Flake

    Flake Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.07   #8
    Danke für deinen Vorschlag, Mike Porcaro jr.
    Ich kann die Bässe vorher mal anspielen, hab den Rockshop Karlsruhe hier in der Nähe.
    Ich schau mir die Bässe mal an.
     
  9. rusher

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  10. Flake

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    Erstellt: 23.11.07   #10
  11. pitsieben

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    Erstellt: 23.11.07   #11
    Tipp zum antesten der Kandidaten:

    Such dir einen höherwertigen Amp, der im Ruf steht, "sauber" zu übertragen. SWR beispielsweise.
    Drehe alle Regler auf 12 Uhr (vielleicht bis auf den Mastervolume...:D ) und leg los. Fang nicht an, gitarrenähnliches Gedudel abzulassen, sondern beschränke dich ruhig auf sauber gegriffene Grundtöne...sonst hast Bundgeräusche ohne Ende. Du bist ja leider nur Gitarrist...:D
    Auf die Tour kannst du die Unterschiede sauber raushören.
    Wenn du auf die härtere Fraktion stehst, und davon gehe ich mal aus, sei noch gesagt, dass vermutlich bis zu einem Drittel deiner älteren Scheiben mit einem Preci eingespielt sind... bei mir sind's eher mehr.

    Gruß, P.
     
  12. Flake

    Flake Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #12
    Danke für die Tipps, das mit "nur Gitarrist" hab ich jetzt mal überlesen :screwy: :D
     
  13. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 23.11.07   #13
    der kollege meint das nicht so ;), lass die töne abwechselnd mal stehen, legato, und höre, wie sie sich entwickeln ... .
    dann habe ich noch zwei tipps bzgl. des traditionellen sounds:
    http://www.musik-service.de/yamaha-bb-414-prx395750276de.aspx (für knapp 300,00 absolut super)
    [​IMG]

    und für schmalhalsfreunde
    http://www.musik-service.de/ibanez-sr-300-fm-prx395361089de.aspx
    die werden von ihren mir bekannten vätern in der höheren liga einiges gutes geerbt haben.
    [​IMG]
     
  14. Flake

    Flake Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #14
    Auch dir ein herzliches Dankeschön für die Vorschläge.

    So Leute, nu hab ich genug Bässe zum Testen, nu reicht das ma wieder :D
    Danke für eure Aufmerksamkeit! ;)
     
  15. SimonderII.

    SimonderII. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #15
  16. Andree1976

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    Erstellt: 24.11.07   #16
    Bei mir ist es genau das selbe. Bin Solo-Homerecording-Gitarrist und muß mein Bass-Fundament immer selbst einspielen. Wollte nun natürlich auch kein Monatsgehalt für einen Bass ausgeben.

    Hab beim Auktionshaus einen neuen 5-saitigen "Palmer VB-05" für knapp 80 Euro ersteigert und muß sagen, soweit ich das bei Bässen beurteilen kann, ist die Bespielbarkeit sehr gut. Stöpsel alles direkt in meinen BOSS BR-864. Die Bass-Presets da drin reichen völlig aus.

    Palmer gibts momentan aber eher selten beim Auktionshaus. :confused:
     
  17. Röcktex

    Röcktex Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.08   #17
    Hallo Leute,

    eigentlich bin ich von Haus aus Gitarrist, momentan ist meine Bandsituation aber etwas verworren, deswegen konzentriere ich mich momentan grad aufs Homerecording...
    Gitarren, Drums und Vocs sind kein Problem, aber ich will die Bass-Tracks nicht mitm Synthie
    einspielen, sondern richtig...
    Deswegen will ich mir nen Bass aus dem unteren Preissegment kaufen (bis 200 €), mit dem ich die Songs einspielen kann. (sind im übrigen HC/Melodycore/Rock-Titel, brauch also keinen 6 Saiter mit Schnickschnack) ;)
    Könnt Ihr mir ein paar Instrumente empfehlen, die trotz des engen preislichen Rahmens vertretbar sind? Auch gebraucht is ok...
    ich hatte mal n Squier Standard Jazz Bass, dessen Bespielbarkeit war aber eher mäßig...

    Tausend Dank im voraus!
     
  18. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.11.08   #18
  19. Cadfael

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    Erstellt: 15.11.08   #19
    Dann war er falsch eingestellt ...
    Eigentlich ist die Bespielbarkeit der Squier recht gut. Wenn Du Gitarrist bist, dürfte es Dir nicht schwer fallen, den Bass optimal einzustellen. Ich gebe aber zu; nachdem ich mehr Ahnung von Bass hatte, habe ich beim Squier den Sattel leicht nachgefeilt. Jetzt sind Saitenlage und Bespielbarkeit bei meinem Squier Standard Jazz Bass sehr gut.

    Problem bei preiswerten Bässen:
    Oft sind sie gar niht so schlecht. Das einzige wofür das Geld nicht reicht ist die Einstellung - also gerade eine optimale Halseinstellung und Sattelkerbung. Da die Leute die den Sattel kerben keine Experten oder gar Musiker sind, ist die Kerbung eher zu hoch; zu tief würde ja Ausschuss bedeuten - und da lässt man die Ungelernten eher etwas weniger weg nehmen.
    Im Laden ist dann auch nicht die Zeit da, den Bass optimal einzustellen. Kostet ja auch Zeit - und damit Geld.

    Wer einen Billig-Bass will, muss auch ggf. Nacharbeiten durchführen.
    Squier, Ibanez, Yamaha, Peavey sind ansonsten gute Marken.

    d'Avercs Link würde auf jeden Fall passen.

    Gruß
    Andreas
     
  20. DeBiba

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    Erstellt: 17.11.08   #20
    ja ich wäre auch für den Link von d'Averc

    vllt wäre sonst noch der Ibanez Gsr 180 / 190 oder 200 was für dich...also ich find die für die Preisregion echt top.
    Hoffe ich konnte ein bisl helfen
    Gruß
    Fabian
     
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