Bass Preamp als Fußtreter

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Hallo,

Wegen Gewicht und Größe der Bass-Anlage wollte ich mir einen Preamp als Fußtreter kaufen, mit dem man direkt in eine Endstufe gehen kann.

Zur Zeit nehme ich den Line-XLR-out eines SWR Amps. Man kann die XLR auf Line Niveau umschalten und noch zusätzlich zwischen 0dB und -10 dB wählen.

Diese Wahlmöglichkeit hat man bei den Fußtreter Preamps nicht. Schaue ich in das Bedienungs-Manual des Eden WTDI Pedal, steht da unter XLR "Connect to your mixer". Das möchte ich nicht! Ich will direkt in die Endstufe.
Kann jemand zuverlässig sagen, bei welchen Fußtreter-"Preamps" wirklich 0dB oder +4dB Line-Niveau anliegt? Danke.
 
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EPBBass
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Du könntest eine Endstufe mit schaltbarer Eingangsenpfindlichkeit nutzen.

Außerdem sollten PreAmp Pedale ein Signal auf LinePegel liefern, oft über einen Klinke Line Out.

Alternativ eine aktive DI Box dazwischen und gut ist das. Je nach Box kannst du so dem Tontechniker bei Auftritten gleich das Signal geben.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Und wo du den Hartke BassAttack als Tag für den Thread genommen hast..

Ich habe den BA2 und empfinde den Klinke Line Out als recht schwach auf der Brust. Die XLR Buchse liefert dir ein Signal fürs Pult also auf MicLevel.
 
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Hauself Zwo
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Kann jemand zuverlässig sagen, bei welchen Fußtreter-"Preamps" wirklich 0dB oder +4dB Line-Niveau anliegt

Tante Gugl und Onkel Bing wissen sowas, stundenlang und in vielen Sprachen. Man muss halt suchen....

Ich habe den Hartke Bass Attack (und hatte den von Dir genannten Eden WTDI Pedal mal zum Testen): Beides direkt in die Endstufe wäre kein Problem, wenn ich mich dazu überwinden könnte, einen Kanal der Stereo-Endstufe leer laufen zu lassen. aber mit 2 Boxen biete sich stereo an, also schalte ich 'ne passive Palmer 2-er DI-Box dazwischen. Klappt hervorragend....

Bässte Grüße
Hauself Zwo
 
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@Hauself Zwo ich habe ein moderne, leichte Endstufe, wo man einen Monoinput auf beide Kanäle schalten kann (KEIN bridge-modus!). Insofern kein Problem.
Du könntest eine Endstufe mit schaltbarer Eingangsenpfindlichkeit nutzen.
Keine Ahnung, ob meine Endstufe so was hat, mal gucken.

Ich habe den BA2 und empfinde den Klinke Line Out als recht schwach auf der Brust. Die XLR Buchse liefert dir ein Signal fürs Pult also auf MicLevel.
Genau das meinte ich!
 
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Hi,

wenn auch in den Tags nicht genannt:

Two Notes Le Bass lt. Manual:
max. 11 dBu am Klinkenausgang
max. -7 dBu am DI-Ausgang (XLR)

Gruß Ulrich
 
MrC
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Ich habe mir mal die gleiche Frage gestellt: welcher Preamp ist ohne Weiteres Endstufen-tauglich? Mein Fazit: die Hersteller sind SEHR zurückhaltend, wenn es um Output-Angaben geht. Im Manual zum Mesa Boogie Subway Bass DI-Preamp gibt's aber entsprechende Angaben:
Preamp Output (XLR balanced): nominal +4 dBu, Maximum +12 dBu; nominal = Line Level
Preamp Output (1/4" unbalanced): nominal 0 dBu, Maximum +6 dBu; nominal = Line Level
DIRECT Output (XLR balanced): nominal -30 dBu, Maximum -10 dBu; nominal = Mic Level.

Mit den 0 dBu bist Du automatisch bei 0,775 V; +12 dBu entspricht 3,084 Volt. Mit den beiden Preamp Outs bist Du beim Mesa Boogie schon mal im Bereich, mit dem eine Endstufe gut arbeiten kann.

Es ist auch eine Frage der Philosophie des jeweiligen Herstellers. Wenn der Hersteller davon ausgeht, dass Du den Preamp als zusätzliche Soundvariante auf ein Pedalboard schraubst und von dort aus eh in einen Bass-Amp gehst, ist es logisch, dass der Output nicht gerade Endstufen-optimiert ist. Dumm ist nur, dass die Hersteller mit entsprechenden Aussagen / Zahlen sehr geizen. Angaben zum max. Output - egal ob in dBu oder dBV - sollten eine Standardangabe, zumindest im Manual bzw. beim Technical Sheet, sein. Ist aber nur meine Meinung.

Bässte Grüße

MrC
 
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Kann jemand zuverlässig sagen, bei welchen Fußtreter-"Preamps" wirklich 0dB oder +4dB Line-Niveau anliegt? Danke.

Das kann niemand sagen, weil auch Du nicht gemessen haben wirst, was aus Deinem Bass bei Deinem Spiel mit Deinen Einstellungen der PU-Höhe rauskommt.

Was Du suchst ist eine ggf stufenlos einstellbare Zwischenverstärkung. Denn Bässe können beim maximalen Anschlag aller Saiten zugleich maximal um 2Veff. Im Mittel liegt der Pegel eher bei 150mVeff. Neben der unbeantworteten Frage nach einem Kompressor würdest Du also eine Verstärkung um 12dB brauchen um überhaupt erstmal auf line level zu kommen.

Das heisst eben nicht, dass der Ausgang +12dB "kann", sondern dass das Signal am Eingang, unabhängig von seiner Größe (!) immer um 12dB verstärkt wird. Sowas suchst Du. Und bitte nicht die "maximal" Angaben zu den Tretern gleich mit der Verstärkung verwechseln!

Dann gibt es noch die Frage, ob die Endstufe symmetrisch oder a-symmetrisch angesteuert wird. Meine JBL MPA brauchen für Vollaussteuerung nach Norm ein symmetrisches Signal - das entspricht gegenüber dem asymmetrischen vom Bass +6dB. Je nach Endstufenschaltung brauchst Du also auch gerne 12dB + 6dB = +18dB Zwischenverstärkung oder +12dB mit Symmetrierer.

Ich löte meine Bässe selbst, da ist die line Anpassung dann schon drin.

ps: http://www.ampeg.com/products/pedals/classic/ download die Betriebsanleitung / Spezifikation, ebenda: "Verstärkung +18dB", passt also. Nur leider nicht symmetrisch und rauscht mit nur -75dB wie Hulle.

pps: bei dem schon erwähnten Mesa Boogie http://mesaboogie.com/amplifiers/bass/preamplifier-series/subway-bass-di-preamp/index.html ist in der Speck was von ~45dB Verstärkung zu lesen. Das reicht doch allemal. Dass die Maximalwerte "nur" +12dB ausweisen kann Dir wohl egal sein. Denn Du willst Deinen Ämp ja nicht 4-fach übersteuern, oder?! Dir reicht ein 0dB-Maximum am Ausgang voll und ganz. Hier sogar symmetrisch (XLR)? Nur die Verstärkung muss passen, siehe oben. Und nebenbei, das Ding hat einen 30Hz-highpass, löblich löblich! Das schont die boxen (thumpinator).
 
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Das kann niemand sagen, weil auch Du nicht gemessen haben wirst, was aus Deinem Bass bei Deinem Spiel mit Deinen Einstellungen der PU-Höhe rauskommt.

Was Du suchst ist eine ggf stufenlos einstellbare Zwischenverstärkung. Denn Bässe können beim maximalen Anschlag aller Saiten zugleich maximal um 2Veff. Im Mittel liegt der Pegel eher bei 150mVeff. Neben der unbeantworteten Frage nach einem Kompressor würdest Du also eine Verstärkung um 12dB brauchen um überhaupt erstmal auf line level zu kommen.

Das heisst eben nicht, dass der Ausgang +12dB "kann", sondern dass das Signal am Eingang, unabhängig von seiner Größe (!) immer um 12dB verstärkt wird. Sowas suchst Du. Und bitte nicht die "maximal" Angaben zu den Tretern gleich mit der Verstärkung verwechseln!

Dann gibt es noch die Frage, ob die Endstufe symmetrisch oder a-symmetrisch angesteuert wird. Meine JBL MPA brauchen für Vollaussteuerung nach Norm ein symmetrisches Signal - das entspricht gegenüber dem asymmetrischen vom Bass +6dB. Je nach Endstufenschaltung brauchst Du also auch gerne 12dB + 6dB = +18dB Zwischenverstärkung oder +12dB mit Symmetrierer.

Ich löte meine Bässe selbst, da ist die line Anpassung dann schon drin.

ps: http://www.ampeg.com/products/pedals/classic/ download die Betriebsanleitung / Spezifikation, ebenda: "Verstärkung +18dB", passt also. Nur leider nicht symmetrisch und rauscht mit nur -75dB wie Hulle.

pps: bei dem schon erwähnten Mesa Boogie http://mesaboogie.com/amplifiers/bass/preamplifier-series/subway-bass-di-preamp/index.html ist in der Speck was von ~45dB Verstärkung zu lesen. Das reicht doch allemal. Dass die Maximalwerte "nur" +12dB ausweisen kann Dir wohl egal sein. Denn Du willst Deinen Ämp ja nicht 4-fach übersteuern, oder?! Dir reicht ein 0dB-Maximum am Ausgang voll und ganz. Hier sogar symmetrisch (XLR)? Nur die Verstärkung muss passen, siehe oben. Und nebenbei, das Ding hat einen 30Hz-highpass, löblich löblich! Das schont die boxen (thumpinator).

So wie Mesa das angegeben hat, ist es vorbildlich. Es wird ganz klar beschrieben, was das Ding kann. Der Maximalwerte ist +12dBu. Dies ist ein Maximalwert und bedeutet das maximal 3,08 Volt RMS erreicht werden kann. Das hat nix mit der Verstärkung zu tun (außer dass sie gebraucht wird, den Maximalwert erreichen zu können). Die Verstärkung ist mit ~45dB angegeben. Dies sind genau die Angaben, die gebraucht werden, um einschätzen zu können, ob der Output eines Preamp reicht, um eine Endstufe voll aussteuern zu können.
 
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Hi,

stimmt schon, dass die wenigsten Hersteller die gesamt max Verstärkung angeben, was fornal betrachtet korrekt wäre.
Andererseits muss man erwarten können, dass jeder handelsübliche Bass mit einem Preamp auch auf den Pegel verstärkt werden kann, der für dessen Ausgänge angegeben ist.

Wenn dort also +12 dBu steht, muss der Preamp das auch schaffen - und wird es auch in der Regel bei einem Preamp mit mind. 2 Verstärkerstufen ("Gain" + "Master" - die Potis verstärken natürlich nicht, sondern die zumeist aktive Schaltung, die mit ihnen in Verbindung steht).

Gruß Ulrich
 
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Dies sind genau die Angaben, die gebraucht werden, um einschätzen zu können, ob der Output eines Preamp reicht, um eine Endstufe voll aussteuern zu können.

elkulk:
Wenn dort also +12 dBu steht, muss der Preamp das auch schaffen - und wird es auch in der Regel bei einem Preamp mit mind. 2 Verstärkerstufen ("Gain" + "Master" - die Potis verstärken natürlich nicht, sondern die zumeist aktive Schaltung, die mit ihnen in Verbindung steht).

http://www.sengpielaudio.com/calculator-db-volt.htm

Beispiel:
- mein MPA braucht 0dBv ( ^1V rms ) symmetrisch für Vollaussteuerung, und hat dann noch 2dB headroom für pathologische Impulsspitzen
- je nach Spielweise, internem Equalizer etc bringt ein Bass 0,125..0,25V rms asymmetrisch
- dann ist die notwendige Verstärkung also 18db bis 12dB ( 8- bis 4fach ) symmetrisch, oder 24dB bis 18dB asymmetrisch

Dann ist der Amp aber echt ausgesteuert, am Ende, mehr geht nicht. Mit 0dBv ist der voll bedient. Schließlich ist das der Sinn der Norm in der PA-Technik.

Mesa Boogie gibt den maximalen Pegel - nochmal, das ist nicht die Verstärkung, in dBu an. Diese dBu liegen 2.2dB niedriger als dBv. Die +12dbu sind also ~ +10dBv. Diese +10dBv reichen aber, um den Ämp zum totalen Übersteuern zu bringen. Eigentlich ist der headroom des Mesa Boogie von immerhin 10dB fast überflüssig. Den braucht man hier jedenfalls nicht.

Aber die Verstärkung von ~45dB ist ausreichend, um den Bedarf eines "normalen" PA-Ämps voll zu decken, wenn man einen Bass mit der vollen Leistung spielen will. Wie oben vorgerechnet braucht man nur 24dB bis 18dB Verstärkung, "gain".

Der Ampeg (s/o) ist da schon etwas knapper geschnitten, weil der nur 18dB gain anbietet.

Aber das gilt alles wieder nur für den Fall ohne Filter, die nochmal verstärken. Je nach dem, was die boxen brauchen, können schon mal +12dB gain im Tiefbass dazukommen, wenn die Filter zum Anheben genutzt werden.

Übrigens, obwohl nicht danach gefragt, ein Kompressor wäre nicht schlecht. Den würde ich dann schon im Signalweg haben wollen.

Also um nochmal ganz direkt auf die Ausgangsfrage zu antworten:

Man suche nach der Angabe von "gain", der mindestens 18dB betragen soll. Der "maximale Ausgangspegel" ist von nachrangiger Bedeutung, um nicht zu sagen bedeutungslos.

Der Techniker macht sich bei sowas einen Pegelplan - in Abstimmung mit dem Künstler ;-)
 
Grund: die pointe fehlte
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Ich habe mir mal die gleiche Frage gestellt: welcher Preamp ist ohne Weiteres Endstufen-tauglich? Mein Fazit: die Hersteller sind SEHR zurückhaltend, wenn es um Output-Angaben geht. Im Manual zum Mesa Boogie Subway Bass DI-Preamp gibt's aber entsprechende Angaben:
Preamp Output (XLR balanced): nominal +4 dBu, Maximum +12 dBu; nominal = Line Level
Preamp Output (1/4" unbalanced): nominal 0 dBu, Maximum +6 dBu; nominal = Line Level
DIRECT Output (XLR balanced): nominal -30 dBu, Maximum -10 dBu; nominal = Mic Level.

Mit den 0 dBu bist Du automatisch bei 0,775 V; +12 dBu entspricht 3,084 Volt. Mit den beiden Preamp Outs bist Du beim Mesa Boogie schon mal im Bereich, mit dem eine Endstufe gut arbeiten kann.

Es ist auch eine Frage der Philosophie des jeweiligen Herstellers. Wenn der Hersteller davon ausgeht, dass Du den Preamp als zusätzliche Soundvariante auf ein Pedalboard schraubst und von dort aus eh in einen Bass-Amp gehst, ist es logisch, dass der Output nicht gerade Endstufen-optimiert ist. Dumm ist nur, dass die Hersteller mit entsprechenden Aussagen / Zahlen sehr geizen. Angaben zum max. Output - egal ob in dBu oder dBV - sollten eine Standardangabe, zumindest im Manual bzw. beim Technical Sheet, sein. Ist aber nur meine Meinung.

Bässte Grüße

MrC

Des Weiteren kann man sagen, wenn man NUR clean Sounds erzeugen will, ist dieser PreAmp sehr gut. Ich spiele den seit einiger Zeit und gehe damit einerseits direkt in die Endstufe meines alten Warwick X-Treme-Bassamps, andererseits in die Stagebox. Das klappt sehr gut, nur leider rauscht der DI-Ausgang (also der für das Pult) ein wenig.
 
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http://www.sengpielaudio.com/calculator-db-volt.htm

Beispiel:
- mein MPA braucht 0dBv ( ^1V rms ) symmetrisch für Vollaussteuerung, und hat dann noch 2dB headroom für pathologische Impulsspitzen
- je nach Spielweise, internem Equalizer etc bringt ein Bass 0,125..0,25V rms asymmetrisch
- dann ist die notwendige Verstärkung also 18db bis 12dB ( 8- bis 4fach ) symmetrisch, oder 24dB bis 18dB asymmetrisch

Dann ist der Amp aber echt ausgesteuert, am Ende, mehr geht nicht. Mit 0dBv ist der voll bedient. Schließlich ist das der Sinn der Norm in der PA-Technik.

Mesa Boogie gibt den maximalen Pegel - nochmal, das ist nicht die Verstärkung, in dBu an. Diese dBu liegen 2.2dB niedriger als dBv. Die +12dbu sind also ~ +10dBv. Diese +10dBv reichen aber, um den Ämp zum totalen Übersteuern zu bringen. Eigentlich ist der headroom des Mesa Boogie von immerhin 10dB fast überflüssig. Den braucht man hier jedenfalls nicht.

Aber die Verstärkung von ~45dB ist ausreichend, um den Bedarf eines "normalen" PA-Ämps voll zu decken, wenn man einen Bass mit der vollen Leistung spielen will. Wie oben vorgerechnet braucht man nur 24dB bis 18dB.

Der Ampeg (s/o) ist da schon etwas knapper geschnitten, weil der nur 18dB anbietet.

Aber das gilt alles wieder nur für den Fall ohne Filter, die nochmal verstärken. Je nach dem, was die boxen brauchen, können schon mal +12dB im Tiefbass dazukommen.

Übrigens, obwohl nicht danach gefragt, ein Kompressor wäre nicht schlecht. Den würde ich dann schon im Signalweg haben wollen.

Also um nochmal ganz direkt auf die Ausgangsfrage zu antworten:

Man suche nach der Angabe von "gain", der mindestens 18dB betragen soll. Der "maximale Ausgangspegel" ist von nachrangiger Bedeutung, um nicht zu sagen bedeutungslos.

Sorry, für deinen Amp mag das Beispiel wohl reichen. Aber in keinem Fall würde ich dies verallgemeinern wollen. Für meine Endstufe reichen 1 Volt (0dBv) jedenfalls nicht. Die meisten Preamps, die ich kenne, geben den Output, so wie Mesa das macht, in dBu an - Studio-Level ist +4dBu. Das steht so bei Mesa und auch in dem von mir geposteten Link.
Auch widerspreche ich den Ausführungen bzgl. “gain”. Es sind beide Angaben nötig. Nur als Beispiel: was bringt mir ein Preamp mit 50 dB gain, der kein unverzerrtes Signal mit 1,4 Vrms liefern kann? Das ist das, was mein Amp braucht. Ein Kompressor ist bei dieser Betrachtung vollkommen irrelevant. Das war auch nicht die Frage des OP. Leider habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass konkrete Angaben bei vielen Bodentretern fehlen.
 
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Sorry, für deinen Amp mag das Beispiel wohl reichen. Aber in keinem Fall würde ich dies verallgemeinern wollen. Für meine Endstufe reichen 1 Volt (0dBv) jedenfalls nicht.

Ist halt die Frage ob symmetrisch oder asymmetrisch. Aber Beispiel ist auch Beispiel. Nur dass man weiss wie man sowas rechnet, um einen Pegelplan zu machen. Normal ist dann eben auch normal, 0dBv - ich kenne nichts anderes - bislang!

Ein Kompressor ist bei dieser Betrachtung vollkommen irrelevant.

Na ja, der Kompressor würde halt die Erstellung des Pegelplans begünstigen, weil man dann wüsste, mit welchem Maximalpegel vom Bass her man rechnen müsste. Wenn 20dB headroom gefordert werden - normales Spiel versus tutti galore, ist das schon mal ne Ansage, oder meinst Du nicht? Zumindest ein soft-limiter wäre eine Idee ...

Aber so ein Pegelplan ist dann auch eher was für Techniker, die zusammen mit dem Künstler angepasste Lösungen entwickeln. Mit dem klicken des Bestellen-Knopfs für einen Treter ist wohl nicht viel gewonnen.
 
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Ich verwende einen Kompressor um die Dynamik zu beschränken bzw. anzugleichen. Meistens spiele ich ohne. Ein Kompressor hilft mir doch nicht bei der Frage, ob ein Preamp genug Pegel für eine Endstufe liefern kann. Das ist aber die Frage des OP bzw. welche Bodentreter-Preamps dies können.
 
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Ich verwende einen Kompressor um die Dynamik zu beschränken bzw. anzugleichen. Meistens spiele ich ohne. Ein Kompressor hilft mir doch nicht bei der Frage, ob ein Preamp genug Pegel für eine Endstufe liefern kann. Das ist aber die Frage des OP bzw. welche Bodentreter-Preamps dies können.

Irgendwie ist die Unbekannte "Ausgangspegel des Bass" eine Unbekannte ohne weiteres Interesse? Erst wenn man wüsste, wieviel Pegel der Bass liefert, dann könnte man wissen, wieviel die Endstufe zu tun bekommt, oder? Na, ich habe genug beigetragen :)
 
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Irgendwie ist die Unbekannte "Ausgangspegel des Bass" eine Unbekannte ohne weiteres Interesse? Erst wenn man wüsste, wieviel Pegel der Bass liefert, dann könnte man wissen, wieviel die Endstufe zu tun bekommt, oder? Na, ich habe genug beigetragen :)

Ja, die Frage wieviel Pegel ein Bass liefert, ist in diesem Kontext zweitrangig. Die Geräte sollten schon zusammen passen. Wenn’s nicht gepasst hat, lag es nicht am Bass. Klar gibt es exotische Exemplare mit ausgesprochen hohem oder niedrigem Pegel. Beides kann angeglichen werden. Die Frage war aber welcher Bodentreter-Preamp einen ausreichend Pegel liefert, um direkt in eine Endstufe gehen zu können. Es ging nicht um die Frage wie weit ein Regler aufgedreht wird, oder?
 
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Es ging nicht um die Frage wie weit ein Regler aufgedreht wird, oder?

Aber doch - wieviel Verstärkung. Weil sein Endstufe ist zu leise, wie laut auch immer ;-) Aber lassen wir das einfach. Wieviel so ein Bass raustut an Pegel ist unbekannt, und wird das pro artis auch wohl immer bleiben.
 
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Aber doch - wieviel Verstärkung. Weil sein Endstufe ist zu leise, wie laut auch immer ;-) Aber lassen wir das einfach. Wieviel so ein Bass raustut an Pegel ist unbekannt, und wird das pro artis auch wohl immer bleiben.
Bitte lies den ersten Post. Da steht nichts dergleichen. Schon gar nicht, dass seine Endstufe zu leise ist.
 
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Können wir uns aber darauf einigen (oder Ihr glaubt es mir einfach), dass sowohl die mögliche Verstärkung des MESA PreAmp ausreichend ist, um mit allen möglichen Bassgitarren auf den angegebenen Maximalpegel zu kommen, und dass dieses Maximalpegel dazu ausreicht, um eine Endstufe anzusteuern? Bei mir steht der Gain-Regler auf ziemlich genau 12 Uhr, der Master leicht darunter, und es ist LAUT (mein Drummer winselt mich manchmal an, ich solle doch bitte leiser machen). Okay, ich spiele einen Aktivbass, aber es gibt einen Umschalter zur Anpassung an aktive oder passive Bässe. Also dürfte das Verhalten auf passive Bässe übertragbar sein.
 
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