[Bass] - Warwick Corvette Std Ash passiv//passiv

von Barde, 02.04.07.

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  1. Barde

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    Erstellt: 02.04.07   #1
    Warwick Corvette Esche passiv//passiv

    Meine Vorgeschichte ist hier nach zu lesen. Vll nicht ganz uninteressant im Zusammenhang mit dem Bass. Ich denke so kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, wie mein Bass sein sollte und wie er geworden ist. https://www.musiker-board.de/vb/instrumente/141577-bass-fuer-dezember.html
    Zwischenzeitlich änderten sich oft meine Vorstellungen, und nun bin ich hier bei diesem echt tollen Instrument stehen geblieben.

    Daten:
    -Warwick Corvette 4-String Baujahr 2007 (genauer gesagt am 13.03 war Auslieferung)
    -passive Elektronik
    -passive Mec Jazz Pickups
    -Korpus: Esche
    -Hals: Ovangol 3-Streifig
    -4-Fach verschraubter Hals
    -Hardware: Warwick Chrome

    Hardware:


    In Chrom, also alles Standart. Die Mechaniken am Headstock sind leichtgängig, halten die Stimmung und arbeiten alle gleichmäßig. Was will man mehr?
    Zur Bridge muss man eigentlich auch nichts weiter sagen, dass haben schon viele andere ausführlich genug in Reviews über andere Warwicks beschrieben. Beim Sattel sieht es genauso aus.
    Das Einzige, was den Gesamteindruck bei der Hardware ein wenig kaputt macht sind kleine Rostflecken auf den Potikappen.

    Hals:

    Ich finde, dass ist ein eigenartiges Thema bei der Corvette, denn er hat sich in den letzten Jahren doch irgendwie ständig verändert. Zumindest ist es mein Eindruck, dass alle älteren Vette´s die ich in der Hand hatte, um einiges schwerer zu bespielen waren [mal dicker, mal breiter, mal beides, je nach Jahr] als mein Neuer. An sich hat er einen sehr dicken Hals, der dafür aber auch sehr schmal ist. Ich hatte am Anfang ein paar Probleme mit ihm zu Recht zu kommen. Inzwischen kann ich meinen 5er nicht mehr anfassen, weil mir das irgendwie alles zu breit ist. :D Schmerzen, die ich am Anfang noch hatte beim Greifen sind inzwischen verschwunden. Man sollte aber aufpassen, denn ich habe das Gefühl, dass ich bei diesen Hals einiges mehr an Kraft brauche, aber auch nur in den 1. bis 5. Bund. Danach wird das Shaping etwas flacher und sehr angenehm. Warum der Hals 24 Bünde hat versteh ich nicht, da ein problemloses Bespielen nur bis zum 21. Bund möglich ist. Die restlichen Bünde sind nur beim Tapping benutzbar. Ansonsten ist er sauber verarbeitet und keine überstehenden Bundstäbchen, was ich auch schon erlebt habe.

    Elektronik:


    Ich kann Heike verstehen, die MEC sind nicht toll. L Es ist etwas Schade das Warwick diese auf den Bässen verbaut. mMn sind die MEC, die einzigen richtigen Schwachstellen, ansonsten ist er ein klasse Bass.
    Sie sind störanfällig, denn sobald ich nur 1m in Richtung Laptop gehe oder vor dem Amp spiele geht gleich das Fiepen und Rauschen los. Nicht sehr angenehm. Daher werden sie am Montag auch ausgetauscht gegen Seymour Duncan Basslines(Aktiv).
    [Ich werde zu den neuen PU´s dann eine Ergänzung schreiben]
    Einen EQ Onboard habe ich nicht, also kann ich dazu auch nichts sagen. Aber die Potis arbeiten alle leichtgängig und sauber.


    Klang:

    Der Klang ist ein Traum, sehr warm, ausgewogen, klare Höhen, fundamentale Bässe und die Mitten knurren einfach. Irgendwie schaffe ich es nicht sie zu beschreiben. Klanglich kann man ihn gut mit einem Fender Jazzbass vergleichen. Beide haben ähnliche Klangeigenschaften, nur klingt er mMn etwas besser. [Die Corvette ist einfach der bessere Jazzbass. ;) ] Die Potibelegung sind 1*Volume, 1*PU-Blende und 1*Höhenblende.
    Durch die PU-Blende lassen sich sehr viele verschiedene Sounds verwirklichen. Vom etwas precigeren bis zum höhenreicheren MuMa-Sound. Beides kann er nicht perfekt nachahmen, aber das soll er auch nicht. Durch die beiden JazzPU ist er sehr vielfältig und somit auch fast überall einsetzbar.

    Fazit:

    Er ist ein echter Allrounder, überall einsetzbar und durchsetzungsfähig. Mein Basslehrer meinte, als er ihn am Mittwoch in der Hand hatte ich hätte viel Glück gehabt mit dem Bass. Denn er hatte schon viele schlechtere Bässe von Warwick in der Hand, die zudem auch teurer waren. Ich denke so ist es bei allen Firmen, man muss einfach Glück haben. Ich bin zufrieden und würde ihn jedem empfehlen für den er in Frage kommt. (Ist ja nicht jedermanns Geschmack, die Optik.)

    Bilder folgen noch, ich muss erst mal die Digi-Cam aufladen. Soundsamples würde ich gerne machen, aber nicht mit den MEC... das klingt nicht. (kann aber auch an meinen „Können“ liegen)
    Also ich reiche Infos zu den neuen PU´s und dann gibt’s auch Bilder dazu.
     
  2. Barde

    Barde Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.07   #2
    Warwick Corvette Esche passiv//passiv

    Meine Vorgeschichte ist hier nach zu lesen. Vll nicht ganz uninteressant im Zusammenhang mit dem Bass. Ich denke so kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, wie mein Bass sein sollte und wie er geworden ist. https://www.musiker-board.de/vb/instrumente/141577-bass-fuer-dezember.html
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    Daten:
    -Warwick Corvette 4-String Baujahr 2007 (genauer gesagt am 13.03 war Auslieferung)
    -passive Elektronik
    -passive Mec Jazz Pickups
    -Korpus: Esche
    -Hals: Ovangol 3-Streifig
    -4-Fach verschraubter Hals
    -Hardware: Warwick Chrome

    Hardware:


    In Chrom, also alles Standart. Die Mechaniken am Headstock sind leichtgängig, halten die Stimmung und arbeiten alle gleichmäßig. Was will man mehr?
    Zur Bridge muss man eigentlich auch nichts weiter sagen, dass haben schon viele andere ausführlich genug in Reviews über andere Warwicks beschrieben. Beim Sattel sieht es genauso aus.
    Das Einzige, was den Gesamteindruck bei der Hardware ein wenig kaputt macht sind kleine Rostflecken auf den Potikappen.

    Hals:

    Ich finde, dass ist ein eigenartiges Thema bei der Corvette, denn er hat sich in den letzten Jahren doch irgendwie ständig verändert. Zumindest ist es mein Eindruck, dass alle älteren Vette´s die ich in der Hand hatte, um einiges schwerer zu bespielen waren [mal dicker, mal breiter, mal beides, je nach Jahr] als mein Neuer. An sich hat er einen sehr dicken Hals, der dafür aber auch sehr schmal ist. Ich hatte am Anfang ein paar Probleme mit ihm zu Recht zu kommen. Inzwischen kann ich meinen 5er nicht mehr anfassen, weil mir das irgendwie alles zu breit ist. :D Schmerzen, die ich am Anfang noch hatte beim Greifen sind inzwischen verschwunden. Man sollte aber aufpassen, denn ich habe das Gefühl, dass ich bei diesen Hals einiges mehr an Kraft brauche, aber auch nur in den 1. bis 5. Bund. Danach wird das Shaping etwas flacher und sehr angenehm. Warum der Hals 24 Bünde hat versteh ich nicht, da ein problemloses Bespielen nur bis zum 21. Bund möglich ist. Die restlichen Bünde sind nur beim Tapping benutzbar. Ansonsten ist er sauber verarbeitet und keine überstehenden Bundstäbchen, was ich auch schon erlebt habe.

    Elektronik:


    Ich kann Heike verstehen, die MEC sind nicht toll. L Es ist etwas Schade das Warwick diese auf den Bässen verbaut. mMn sind die MEC, die einzigen richtigen Schwachstellen, ansonsten ist er ein klasse Bass.
    Sie sind störanfällig, denn sobald ich nur 1m in Richtung Laptop gehe oder vor dem Amp spiele geht gleich das Fiepen und Rauschen los. Nicht sehr angenehm. Daher werden sie am Montag auch ausgetauscht gegen Seymour Duncan Basslines(Aktiv).
    [Ich werde zu den neuen PU´s dann eine Ergänzung schreiben]
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    Klang:

    Der Klang ist ein Traum, sehr warm, ausgewogen, klare Höhen, fundamentale Bässe und die Mitten knurren einfach. Irgendwie schaffe ich es nicht sie zu beschreiben. Klanglich kann man ihn gut mit einem Fender Jazzbass vergleichen. Beide haben ähnliche Klangeigenschaften, nur klingt er mMn etwas besser. [Die Corvette ist einfach der bessere Jazzbass. ;) ] Die Potibelegung sind 1*Volume, 1*PU-Blende und 1*Höhenblende.
    Durch die PU-Blende lassen sich sehr viele verschiedene Sounds verwirklichen. Vom etwas precigeren bis zum höhenreicheren MuMa-Sound. Beides kann er nicht perfekt nachahmen, aber das soll er auch nicht. Durch die beiden JazzPU ist er sehr vielfältig und somit auch fast überall einsetzbar.

    Fazit:

    Er ist ein echter Allrounder, überall einsetzbar und durchsetzungsfähig. Mein Basslehrer meinte, als er ihn am Mittwoch in der Hand hatte ich hätte viel Glück gehabt mit dem Bass. Denn er hatte schon viele schlechtere Bässe von Warwick in der Hand, die zudem auch teurer waren. Ich denke so ist es bei allen Firmen, man muss einfach Glück haben. Ich bin zufrieden und würde ihn jedem empfehlen für den er in Frage kommt. (Ist ja nicht jedermanns Geschmack, die Optik.)

    Bilder folgen noch, ich muss erst mal die Digi-Cam aufladen. Soundsamples würde ich gerne machen, aber nicht mit den MEC... das klingt nicht. (kann aber auch an meinen „Können“ liegen)
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  3. warwicker

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    Erstellt: 03.04.07   #3
    nettes review aber ich weiß nicht was immer mit eurer mec los ist ^^
    bei mir is nichts von wegen rauschen oder ähmliches und ich spiel direkt vor meinem schreibtisch wo einfach ein wulst von elektronischen geräten rumliegt...
     
  4. Williboyd

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    Erstellt: 04.04.07   #4
    Hi, schönes Review, der Bass gefällt mir auch gut.

    Aber warum hast du dich für genau diesen entschieden, ohne aktive Elektronik oder so und auch nicht für die Corvette $$? War da der Preis ausschlaggebend?

    Gruß Willi
     
  5. Barde

    Barde Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.07   #5
    Erstmal danke euch beiden.

    @warwicker
    du hast auch die aktiven, oder? Die rauschen auch weniger bzw. sind auch weniger anfällig.

    @Williboy
    Warum ohne EQ? mh, gute Frage... Ich bin eigentlich ein Freund von passiven Instrumenten.[Jetz die Frage warum aktive PU?;) Antwort, geringeres rauschen(wenn ich passive finden die genauso wenig rauschen, würde ich auch wieder umbauen)] Nen anderen Grund gibt es eigentlich nicht. Falls ich doch irgendwann auf den Geschmack von EQ am Bass komme kann ich die auch hier nachrüsten.
    Das Geld war eher weniger der Grund, war ja sogar bereit bis 1000€ zu gehen, aber ich fand ihn am besten. Ich hab einen Allrounder gesucht und gefunden.;)
    Die $$ ist schon beim ersten anspielen im Laden rausgefallen, war nich so das was ich wollte. Auch sehr variabel, aber nicht ganz so schön wie der Std.
     
  6. Spawn_Ric

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    Erstellt: 06.04.07   #6
    Ich hab den gleichen Bass, nur Aktiv (kann allerdings auch passiv betrieben werden). Mit den PUs muss ich dir zustimmen, hab die gleichen Probleme, besonders extrem im aktiven Zustand. Deshalb spiel ich den Bass hauptsächlich passiv, hat aber auch noch andere Gründe (aktiv klingt mir der Bass zu dünn, also wollte ich die Höhen raus nehmen, leider greift der EQ aber nicht mein Feld ab, deshalb passiv). Da hätte ich zwar auch noch was mit dem EQ des Amps machen können, für mich ist die Corvette aber passiv eh der bessere Bass!

    Ansonsten kann ich dir da absolut zustimmen, schönes Review!
     
  7. Barde

    Barde Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.07   #7
    Danke für deine Meinung, wenn du sagst das du noch einen aktiven EQ hast und mir sonst zu stimmst. Könntest du dann noch ein paar Zeilen mehr zu den EQ schreiben? Sind vll noch ganz interesant.
     
  8. Spawn_Ric

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    Erstellt: 07.04.07   #8
    Inwiefern meinst du das? Also ich fasse mal meine persönliche Meinung zum EQ zusammen: Bei dem EQ meiner Corvette handelt es sich um den 2-Band-EQ von MEC den man per Zug des Volumeknobs aber auch ausschalten kann. Aktiv und bei einem Flat-EQ am Bass klingt die Corvette, nach meiner Meinung, sehr prägnant vom Soundbild her. Also schön knurrende Tiefmitten gemischt mit den stark näselenden Höhen, die dem gesamten Soundbild einen sehr luftigen Touch geben.

    Jetzt kommt es drauf an ob das gefällt oder nicht. Ich hab es nach einer ganzen Weile als nicht mehr so schön empfunden und versucht durch den EQ am Bass was zu machen. Also hab ich die Höhen etwas abgesenkt, da klang der Bass mir am Ende aber zu mulmig. Überhaupt senkt und hebt der EQ, nach meiner Meinung, nicht die richtigen Frequenzen. Bei den Höhen werden zum Beispiel die Hochmitten nicht mit gehoben/gesenkt was dann bei Anhebung zu einem viel zu dünnen Sound führen kann, der mir als Liebender von Sounds mit Fundament schon richtig weh tat.

    Ich hab dann noch viel am Eq meines Verstärkers rumprobiert. Letzlich bin ich aber auch da nicht zu einem zufriedenstellendem Ergebniss gekommen. Mein letzter Versuch lag dann darin den EQ einfach abzuschalten. Mit dem Sound bin ich jetzt weitaus zufriedener. Jetzt klingt der Bass schön knurrig mit prägnenten Tiefmitten und sauberen Höhen, so gefällt er mir. Soviel zum EQ. Hätte ich den Bass so nicht eh schon billiger bekommen, hätte ich wahrscheinlich auch zu der passiven Variante gegriffen.
     
  9. Barde

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    Erstellt: 08.04.07   #9
    Genau das meinte ich und wollte ich so hören.:great::D
     
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