[Bass] - Zebaoth Priest de Luxe

von klaus_leutkirch, 24.03.08.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. klaus_leutkirch

    klaus_leutkirch Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.03.06
    Zuletzt hier:
    27.11.11
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    202
    Erstellt: 24.03.08   #1

    Na denn....:

    Übersicht

    Fabrikat: Zebaoth Basses
    Typ: Priest de luxe 5 Saiter
    Korpus: massiv, helle Esche mit aufgeleimter Decke, mattlackiert.
    Hals: eingeleimter, durchgehender 5-teiliger Riegelahorn Hals
    Griffbrett: Hardmaple, 24 Bunde + 0-Bund. Mensur 35", extralongscale.
    Halsbreite: Sattel 46 mm, 12. Bund 64 mm
    Saitenabstände Steg einstellbar, max 18,5 mm
    Elektronik: Noll, 3 Band
    Tonabnehmer: passiv, 3 x RBW Splithumbucker, 3-Band Noll
    Mechaniken: Kluson Tuner, ABM 3-D Bridge, Schaller Security Locks
    Gewicht: ca. 4,5 kg
    Vertrieb: Valerie Richert, Zebaoth-Basses, www.zebaoth-basses.de

    Konstruktion

    Die ungewöhnliche Korpusform bringt gute Bespielbarkeit bis zum 24. Bund bei gleichzeitig sehr stabilem Hals. Die Übergänge sind alle sehr sauber geschlliffen.
    Der Hals ist durchgehend , der Korpus rechts und links angesetzt und oben sitzt noch eine aufgeleimte Decke. Auch diese ist nicht durchgehend so dass die Hals-Konstruktion von vorn bis hinten sichtbar ist.

    Der Hals ist 5teilig, der Spannstab von oben unter einem edlen Holzdeckel zugängig. Das Griffbrett ist beidseitig mit dunklen Holz eingefasst.
    Die Kopfplatte ist 5teilig an den Hals angeschäftet.

    Deadspots oder Ungenauigkeiten Fehler im Hals habe ich nicht gefunden - das ist exakte Arbeit.

    Ausstattung

    Die Hardware macht einen super Eindruck, sauber verstellbare und arretierbare Bridge, leichtgängige präzise Tuner. Ohne Schaller Security Locks hänge ich mir keine wertvolle Gitarre um den Hals - alle meine Teile sind damit ausgestattet - damit passen auch meine Gurte.

    Die Elektronik ist eine 3 Band von Noll - hier hätte ich eigentlich gerne eine mit parametrischen Mitten - nun gut, man kann die Tiefmitten - sofern gewünscht - auch am Verstärker nachregeln. Die Wirksamkeit der Elektronik ist bekannt gut - ganz sauber zu dosieren.

    Die Humbucker sind von Valeri Richert und haben einen sehr schönen Klang. Obwohl ein dünner Saitensatz 0.040, 0,060, 0,080, 0,095, 0,125 drauf ist (was ich sehr gerne habe) ist der Bassdruck enorm.

    Es gibt einen 6fach-Schalter, der die Pickups in unterschiedlicher Weise zusammenschaltet. Im Soundbeispiel habe ich alle 6 Positionen durchgeschaltet (aufgrund der Größenbeschränkung in 2 Files) - bei neutraler EQ-Einstellung mit einem Boss Micro BR aufgenommen.

    - Steg
    - Hals
    - Steg+Hals
    - Steg+Mitte+Hals
    - (Steg + Mitte seriell) + parallel Hals
    - Steg + Mitte seriell

    Handhabung

    Das Teil spielt fast von selbst. Bei der extrem niedrigen Saitenlage fliegen die Finger nur so drüber. Wenn gelegentliches Schnarren stört, müssten die Saiten etwas höher gestellt werden. Am 12. Bund sind ca. 3 mm Abstand vorhanden.

    Der Bass hängt gut am Hals und keine Tendenz in irgendeine Richtung.

    Klang

    Siehe Soundbeispiele. Je nach Verstärkereinstellung kommt von Jazz-Bass, über präzisen druckvollen Sound zur klaren Begleitung bis zum knallharten Slap-Sound m. E nach alles rüber. In der Aufnahme ist das nicht ganz so klar zu hören - es ist dort allerdings völlig clean ohne Amp aufgenommen worden.


    Fazit

    Ich hatte das Teil in FFM auf der Messe gehört und angespielt und war absolut begeistert - die Begeisterung ist geblieben. Jetzt nach dem Kauf mit meinem eigenen Equipment erfüllen sich meine Klangvorstellungen ebenso.

    Ich habe vor meinen Warwick einen Ampeg SVP CL. Der schadet zwar nichts, vor allem beim harten Slap-Spiel aber erstaunlicherweise ist hier der normale Warwick-Sound wie ausgewechselt - man bräuchte den Preamp eigentlich nicht.

    Der Bass spielt sich wie ein Traum und sieht super aus.
     

    Anhänge:

  2. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    24.04.05
    Zuletzt hier:
    15.10.16
    Beiträge:
    1.555
    Zustimmungen:
    115
    Kekse:
    5.242
    Erstellt: 24.03.08   #2
    Klingt vielversprechend! (wenn ich das geld hätte :rolleyes:)
    Aber irgendwie weigert sich mein Windoof Mediaplayer den zweiten Clip im ersten zip (das reimt sich :p) abzuspielen :nix:
     
  3. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    23.07.04
    Zuletzt hier:
    15.11.16
    Beiträge:
    16.297
    Ort:
    Elbeweserland
    Zustimmungen:
    1.666
    Kekse:
    54.570
    Erstellt: 25.03.08   #3
    kann man leider auch bei teueren und sorgsam gefertigten instrumenten finden:( im holz steckt man nicht drin. aber in dem zusammenhang: die halsdicke wäre noch interessant.
     
  4. klaus_leutkirch

    klaus_leutkirch Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.03.06
    Zuletzt hier:
    27.11.11
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    202
    Erstellt: 26.03.08   #4
    Am 1. Bund ca. 20 mm, am 12. Bund ca. 24.5 mm

    Viele Grüße
     
Die Seite wird geladen...

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
mapping