basslauf zu gitarrenriff/akkorden komponieren?

von garfunkel, 05.02.07.

  1. garfunkel

    garfunkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.07   #1
    Hi!

    Spiel in ner Band und wir schreiben inzwischen auch schon unsere ersten eigenen Lieder bzw. ich (der Gitarrist) schreibe halt den gitarrenteil, text dann der sänger und ich zusammen und schlagzeug spielt irgendwas was dazu passt...;-)
    Unser Bassist spielt noch nicht allzu lang und hat auch nicht viel Ahnung von Harmonielehren und so...ich zwar auch nicht großartig, aber immerhin ein bisschen...nur leider kann ich ihm, wenn es darum geht komplexe Bassläufe zu schreiben auch nicht großartig helfen....ich sag ihm halt meistens nur welche akkorde ich spiele und er hat bis jetzt meistens nur die grundtöne dazu gespielt (das reicht ja auch für den anfang, nur langsam wird er anspruchsvoller, und es ist ihm zu langweilig, was ich auch verstehn kann...;-)...und sooo toll hört sichs dann ja auch nicht an...) inzwischen experimentiert er dann schon mit quinten, terzen und oktaven...
    aber er weiß halt nie wirklich wie er das komponieren soll und so, und ich kann ihm da auch nicht groß helfen...hab halt keine ahnung von bassläufen..;-)
    Deshalb meine Frage? gibts da irgendein Patentrezept was man als Bassist zu den Akkorden des Gitarristen spielen kann (außer Grundtöne?)? Irgendwelche Übergänge/Läufe die bei bestimmten Akkorden/Abfolgen von Akkorden etc. immer passen?
    Oder mit was für Tönen könnte er am bass noch experimentieren außer die oben genannten? Die ganze Tonleiter (Pentatonik?) durch?
    Wir haben zum Beispiel ein Lied bei dem ich in der Strophe durchgehend Hmoll zupfe, und dann noch abwechsel mit Hasus2, Hasus2add7 (keine ahnung, obs genau der is, jedenfalls so was ähnliches..;-) ) und Hmoll7...
    Tja, was könnte man da zum Beispiel als Bassist alles noch zu spielen außer H und die Quinte (Fis?) ?

    Ich hoffe ihr könnt mir bzw. unserem Bassisten helfen...

    Ach ja, wenns da irgendwelchen guten Bücher zu gibt...immer nur her mit den links..;-)

    Gruß
     
  2. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.02.07   #2
    es muss nicht immer das können auf tonaler ebene sein. grade am bass kann man mit intressanten rhytmen sehr viel machen. ich finde das sogar wichtiger als die tollsten übergänge zu spielen. also dead notes, ein paar charekteristische pausen usw..
     
  3. rusher

    rusher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.07   #3
    Faustel du beantwortest seine Frage nicht ;) natürlich kann man beim Bass auch interessante Rhythmen spielen, ohne großartig läufe reinzubauen, was auch für die meisten songs reicht, aber so ein paar läufe ab und zu sind doch immer ganz nett.
    Mit Quinten und oktaven arbeiten ist schon ganz gut, weil man da meistens nichts falsch macht ;) um mehr spielen zu können muss sich dein basser mit den tonarten auseinandersetzen (Quintenzirkel, welche tonart wieviele vorzeichen und welche hat lernen). dann müsst ihr schaun in welcher tonart eure songs stehen, der basser sucht sich aus dem quintenzirkel die richtige tonart aus und kann im prinzip den gesamten tonvorrat der Tonart spielen.
    mit diesen tönen könnt ihr euch dann melodien zusammenbasteln. Ein paar verbindungstöne zwischen den akkorden oder evtl mal was zweistimmiges mit gitarre zusammen klingt dann schon ganz gut. kommt natürlich auch auf den stil an den ihr spielt, mit was man da am besten begleitet.
     
  4. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.07   #4
    Ein patentrezept gitbs nicht.
    was man aber auch machen kann, der bass spielt die gesangsmelodie, das kommt in instrumentalen passagen so geil, wei ich finde. der bass kann aber auch ganze akkorde spielen und die gitarre doppeln, z.B. mit tappings, oder ganz ´´normalen´´ akkorden. das geht auch auf dem bass.
    er kann sich andere bassisten mal ansehen udn sich was abgucken. tolle bassisten isnd .B.
    john myung : YouTube - John myung lesson 2
    billy sheehan
     
  5. tuzz

    tuzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.07   #5
    Schaut euch doch mal die Workshops auf Just Chords: Die Deutschen Bass&Gitarren-Seiten an. Dort gibt es einige Rezepte wie man interessante Basslinien findet. Zwar ist der Jazzbezug bei ihnen recht hoch, jedoch hast du deine Quellenangabe bzw Musikrichtung ja nicht eingeschränkt. ;)
    lg,
    t.
     
  6. garfunkel

    garfunkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #6
    Danke für alle Antworten!
    Auch wenn Faustel meine Frage nicht beantwortet, find ich diesen Aspekt ziemlich interessant, von dieser Seite aus hab ich das ganze noch gar nicht betrachtet...;-)
    Stimmt, ich hab meine Musikrichtung nicht eingeschränkt...allerdings ist Jazz nicht so wirklich unser Ding (hauptsächlich Rock...;-))...Aber auf jedenfall eine der komplexesten Musikrichtungen überhaupt, und ich denke man kann auch davon sehr viel lernen! Von daher danke für den Link...werde ich mal an meinen Basser weiterreichen...
    hat noch irgendwer so Links zu Theorie, Harmonie....vorzüglich am Bass?
     
  7. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.02.07   #7
    Da gab's doch mal ein Buch... "The Bass Bible"
    Steht eigentlich alles drin, was der Bassist so wissen muß ;)
     
  8. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #8
  9. garfunkel

    garfunkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.07   #9
    Merci beaucoup Monsieur le Tatschnääär :)
     
  10. bLumEi

    bLumEi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.07   #10
    ich möcht hier noch etwas hinzufügen :)

    da der Bass ja im Eigentlichen Begleitinstrument ist, kann bzw. sollte sich dieser auch am Schlagzeug orientieren vor allem in den Teilen eines Songs, wo kein Gesang is, bzw. keine Gitarren oder andere Instrumente spielen, vor allem der Rythmus der Basslinie sollte sich dem Schlagzeug anpassen imho :)
     
  11. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #11
    Richtig, denn der Bass gehört zur Rhythmusgruppe.

    Außerdem hören sich viele Basslinien deshalb "komisch" an, weil sie der Gesangsmelodie folgen. Das gilt nach meiner Auffassung sogar auch für viele "komerzielle" Titel. Nicht umsonst heißt aber das klassische Instrument "Kontra"bass, was darauf hindeutet, dass die Linie in der Tendenz dem Gesang entgegenlaufen sollte. Achtet man darauf, ergeben sich sehr schnell geile Effekte in den Songs. Dann noch die schon erwähnten Kombinationen wie "auffüllen der Pausen", "Geiler Rhythmus", dynamisches Spiel etc. pp. und Ihr habt einen neuen geilen Song.
     
  12. relact

    relact Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #12
    Hy Garfunkel ... wie geht es Euch ... macht Ihr Fortschritte? Ist ja schon etwas älter ... dieser Thread!

    Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr was aufnehmen und posten .... und ich schick Euch ein paar Ideen, auf denen Euer Bassist dann aubauen kann.

    Greetz relact
     
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