Bassumbau Epiphone Explorer und T-Bird

Ben MANTIKOR
Ben MANTIKOR
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Servus zusammen,
ich habe mir günstig zwei Bässe gekauft die ich beide umbauen will, beides Epiphone, beide älter, beide mit erheblichen Gebrauchsspuren aber technisch (Hals etc.) top.
Einmal ein Explorer und einmal ein Thunderbird, beides Viersaiter, beide komplett aus Mahagoni, Griffbretter wahrscheinlich Palisander o.ä.
Beide Bässe sollen ausschließlich in zwei Musikrichtungen (Hardrock und Metal) auf der Bühne eingesetzt werden, denn für die Studioaufnahmen, daheim etc. nutze ich Cort/ESP die man einfacher im sitzen spielen kann.
Ich habe Erfahrung im Bassumbau, Oberfräsen, Lackieren etc., das ist nicht das Problem.

Ich brauche hier euren Rat was die Technik angeht!
Beide Bässe sollen nachher nur noch ein einzelnes Poti und einen Neutrik-Klinkenanschluss besitzen und werden nur mit Sender gespielt.
Daher habe ich überlegt, beide ausschließlich mit neuem Bridge-Tonabnehmer auszustatten und die Aussparung für den Neck-Tonabnehmer mit einem Holzpassstück zuzuleimen.
Beide Bässe werden sowieso neu lackiert.
Tuning: A - B - F# - b (5-Saiter-Satz ohne die dünnste Saite)

In meinen Augen bieten beide Bässe holztechnisch ein gutes Fundament, besser als hochwertige Bässe zu massakrieren, es geht mir auch nicht um Preis/Leistung sondern um den Spaß am Umbau.

Welche Tonabnehmer, Elektrik, Bridge und Tuner würdet ihr jewieils für einen ordentlichen Drucksound verbauen?
Hier wäre ich für Ratschläge/Kritik sehr dankbar :)

(Bitte verzeiht mir Fehler, ich bin noch etwas neu hier).
 
Eigenschaft
 
Ahoi!

Klingt spannend!

Nur 1 Poti und die Frage nach Elektrik erzeugt bei mir folgende Fragen:
Möchtest du rein passiv bleiben bei der Elektrik? Dann böte sich ein Blick in die Bassverdrahtungsbibel von @Cadfael an bzgl. Kondensatoren...
Soll es ein Vomumen-Poti sein, oder ein Tone-Poti?
Möchtest du eine Volumepoti-lose Aktivelektronik verbauen, ggf. 2-Band mit stacked Poti? Das könnte ich mir auch gut vorstellen.

Ich würde wohl einen Bass mit modernem Humbucker und aktiver 2-Band ausstatten und den zweiten passiv, oldschoolig.

Viel Spaß und Erfolg!

Grooves
H.
 
Servus Henning, den Poti-Wunsch zu erklären hatte ich ganz vergessen.
Gerne hätte ich nur ein Volume-Poti, nichts weiter an Klangregelung steuerbar, das mache ich live prinzipiell am Amp und den Rack-Komponenten, man kommt einfach zu oft gegen die Regler am Body.
Bis jetzt habe ich aktive EMG's und Delanos gespielt, auch mal passive Duncans, am besten gefällt mir aber der Aktiv-Punch, jedoch bin ich für Alternativen offen.
Mechanisch bin ich fit, aber elektrisch eher Laie.
Die Kombi "ein aktiver Bridge-PU (Humbucker) mit 1x Volume-Poti" und sonst nichts ist voraussichtlich sehr dezent auf dem Markt vertreten, oder?
 
Der Squier Pete Wentz P-Bass hatte nur ein Volume poti.
Ist in der Tat sehr selten.
 
Bei aktiven PUs bin ich raus, da habe ich keine Erfahrung.
Ich hatte mir mal einen Preci zusammengeschraubt, der in der allerersten Version nur einen Schalter on/off hatte.

Grooves
H.
 
Hey Cadfael, das stimmt, auf meinem Mark Hoppus hatte ich das früher auch.
Ich fand's halt live echt praktisch.

Wie intensiv muss ich beim Pickup-Kauf auf das Stringspacing achten?
Kann ich in den T-Bird den EMG35DC schrauben (klar, ich muss vorher mit Sicherheit fräsen)?
Und gibt es hier jemanden der mir sagen kann, ob ich das Poti-Seit bei diesem EMG so bearbeiten kann dass der Sound nur über ein Volume-Poti zum Amp geht?
Hier der Link:
https://www.thomann.de/de/emg_35dc_ebasstonabnehmer.htm
 
@basshenning
Solange man nicht selbst eine Elektronik bastelt, ist aktiv ja kaum ein Problem.
Aktiver EMG rein, ein Volume Poti (25k oder 50k?) und Batterie...

@Ben MANTIKOR
Ich weiß nicht, wie die EMGs im Inneren aufgebaut sind. Da keine Pole Pieces nach draußen schauen, würde ich auf Klingen tippen???
Dann wäre das Spacing ziemlich egal. Es gibt ja auch keinen speziellen Neck/Bridge, sondern nur eine Version?
 
Hi Ben,

zu den EMGs kann ich leider keine Infos beitragen, sorry.
Zur Elektrik allerdings vielleicht folgender Gedanke: wenn Du eh kein großer Fan von multiplen Potis am Bass bist (vollstes Verständnis!), würde ich gar nicht erst in Richtung aktiver Elektronik schauen. Warum den Aufwand, wenn man's eh nicht nutzen will?
Ich hab alle meine Bässe auf passiv umgebaut (falls sie es nicht eh schon waren) und benutze nicht mal die Höhenblende wirklich ;). Aber das ist Geschmacksache.
Falls Du aber eventuell doch mehrere Sounds abrufen willst und vermeiden willst, etwas unabsichtlich zu verstellen, dann wäre vielleicht ein C-Switch eine Option für Dich?
Ansonsten wurde Dir ja Cadfaels Meisterwerk schon empfohlen. Da finden sich auch 1-Pot-Schaltungen drin (z.B. der Mark Hoppes Jazz Bass).

Gruß
Golo
 
Naja...
Die EMGs sind ja "aktive passive" Pickups... :rolleyes:
Will sagen: Die EMGs haben oft eine passive Lautstärke- und Klangreglung (abgestimmt auf das aktive Signal des Pickups).

Was anderes wäre ein niederohmiger PU mit stillgelegtem EQ-Modul. Das wäre wirklich kontraproduktiv...
 
Hey Cadfael, das stimmt, auf meinem Mark Hoppus hatte ich das früher auch

Ich habe auch einen Mark Hoppus als Live-Bass benutzt. Passiv zwar, aber wenn ich es aktiv haben wollte würde ich einen hochwertigen externen Preamp dazwischenfummeln. Den kann man mit allen Bässen die man hat benutzen und muss nicht Batterien in Bässen wechseln was ich persönlich als unangenehm und in der heutigen Zeit auch als sehr unökologisch empfinde.
 
Hallo,

ein aktiver Bass macht nicht nur dann einen Sinn, wenn man die aktive Klangregelung nutzen möchte. Er macht auch Sinn, den Einfluss von Potis und Kabel weitgehend auszuschalten, wenn dieser Einfluss nicht gerade gewünscht ist.

Im Prinzip kann man einen Bass mit passivem PU und einer einfachen Elektronik ohne Potis oder nur mit Volumepoti aufbauen. Allerdings ist mir gar nicht bekannt, ob es solch eine einfache Elektronik überhaupt zu kaufen gibt. Meistens ist irgendeine Klangregelung mit dabei.
Ah doch! Googeln mit Suchbegriffen "Bass Impedanzwandler" erbringt z.B. https://www.rockinger.com/index.php/de/Rockinger-Gitarren--und-Bass-Preamp/c-WG126/a-07050 (selber bauen geht natürlich auch).
Jetzt noch ein passiver PU dazu, fertig.

Gruß Ulrich
 
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ich finde passiv-bässe nur mit bridge-pickup nicht so super druckvoll, falls das aber unbedingt sein soll, guck mal nach den pickups aus den passiven G&L Bässen (Tribute), die haben RICHTIG dampf!
 
Naja...
Die EMGs sind ja "aktive passive" Pickups... :rolleyes:
Will sagen: Die EMGs haben oft eine passive Lautstärke- und Klangreglung (abgestimmt auf das aktive Signal des Pickups).

...das hab ich ja auch nirgendwo anders behauptet. :gruebel: Im Gegenteil, ich sagte explizit, dass ich zu den EMGs nix sagen kann.

Meine Ausführung zur Elektronik bezog sich nicht auf die EMGs, sondern war generell gemeint. Vielleicht war das nicht ganz klar zu erkennen.

Gruß
Golo
 
...mal ne vielleicht ganz dumme Frage, aber "brauchst" du eigentlich unbedingt einen Volume-Regler? Weil ich kenne eigentlich keinen wirklichen Grund, da beim Bass viel mit zu hantieren. Ich arbeite da eher mit Anschlagsdynamik oder variieren die Position, an welcher Stelle ich die Saiten anschlage usw.
Ein Bekannter hat mal bei nem P-Bass den Pickup direkt an die Klinkenbuchse gelötet und den Rest rausgeschmissen. Über die Potilöcher ein Streifen Gaffa, fertig Erstaunlich einfach und gleichermaßen genial.
Wenn man Angst vor Rückkopplungen hat oder so kann man ja noch einen An/Aus-Schalter dazwischen löten. Aber eigentlich tut's dafür auch ein Bodentuner oder dgl.

Nur so ein Gedanke, vielleicht kommt's aber für dich nicht in Frage...
 

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