behringer autocom mdx1200 kompressor stimme?

von #RBL, 05.05.08.

  1. #RBL

    #RBL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #1
    einen wunderschönen tag wünsche ich euch allen^^

    ich singe seit 2 recht gut mit meiner band zsam prog-rock songs.
    seit 2 jahren in ohrenbetäubender lautstärke mit wirklich gutem equipment (wie - nich nur- ich laie finde). hab abba bis getz nie geschafft meinen arsch hoch zu kriegen um mir nen kompressor für die stimme zu kaufen.. hab mich recht geschickt drumherum gesungen..

    ich hab abba mal auf nem recht gut organisiertem konzert gesungen (nicht eigenorganisation) und hab trotz schwächelnder stimme gesungen wie ein kleiner könig (im vergleich zu sonstigen gigs definitiv besser .. is halt alles in MEINER relation ;-) )
    das wundermaschinchen: ein extrem guter mischer und kompressor^^

    ein kollege hat nen exmusiker und mischer (usw) der ein paar schätzchen bei sich im keller hat

    unter anderem das autocom mdx 1200 von behringer.

    ich hörte bereits die Kompressoren von behringer sollte man an sich wegschmeißen können.
    also bin ich skeptisch zumal ich mich eh noch schlau machen wollte.

    andererseits sollten ältere modelle durchaus noch was taugen hierbei handelt es sich um solch ein (angeblich) älteres modell.

    is getz die frage taugt das was?

    würde das pi mal daumen für 80 euro inkl. softbox (4 HE) kriegen ..

    jetzt noch die zweite frage: so ne 600 / 700 W PA (mit lüfter und 2 HE) tauglich für den einbau in so eine softbox? oder wird die zu warm?! mein werter herr "nachbareineskollegen", in dessen keller wir stöberten erwähnte derartiges.

    ich danke im voraus - und wenn ihr sonst noch empfehlungen habt nur raus damit ... dürfen auch gerne mal 200 euro werden oder so - kenn mich mit kompressoren null aus will etwas derartiges aber anstreben - schient ja das normalste auf der welt zu sein - also bitte ein hochwertiges gerät für bands die in 40m² räumen proben und hin und wieder mal gigs spielen vor gerne mal auch nur 10 leuten XD (ging schon mal schlimmer ^^')

    gruß rubbel
     
  2. der onk

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    Erstellt: 05.05.08   #2
    Der MDX1200 ist nicht gerade der schlechteste Kompressor von Behringer. :D
    An der Stimme würde ich ihn nicht gerade mit Vorliebe einsetzen, speziell wenn das restliche Equipment - laut Deiner Aussage - hochwertig ist.

    Aber unterm Strich ein passabler Kompressor, der nicht schlechter werkelt als ein aktueller dbx166, allerdings etwas mehr rauscht. Die Gebrauchtpreise für die Kiste liegen um die 30 Euro.

    Endstufe im Softcase würde ich lassen; nur für leichtes Gerät tauglich.

    Softcase generell würde ich lassen, sofern das Teil mal Bandbus/Hänger/LKW von innen sehen wird. :D

    Mangels Wissen über das Softcase sowie die Preise solcher Artikel kann ich die 80 Euro nicht einschätzen.



    domg
     
  3. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #3
    ok schonmal danke .. also wenn du mit deinen 30 euro richtig liegst (ich hab mal noch nicht nachgeguckt hätte es getz getan glaub dir aber mal ;-) .. dann ist der preis eigentlich schon mal ein normaler .. weil so die tasche für 50 euro durchaus weggeht ... dann abba neu .. zumal das ding abba kaum gebrauchsspuren aufweist wär das noch ok insgesamt .. aber jetzt ist die frage was ich sonst noch so über diesen kompressor erfahre ..

    weil es soll halt wirklich für gesang sein und rauschen geht mir gehörig aufnsack .. zumal das ding eig nen noise gate hat? .. hauptsache das rauscht von sich aus^^ ..abba mehr als 30 euro dürfens schon sein wenn ich dann was funktionierendes und rauschfreies kriege ..

    weil ich kann gut und gerne auch was für 100 oder sogar 200 euro hinblättern das WÄRE jetzt nicht so das thema .. abba wenn man für 30 euro schon was "brauchbares" bekommt .. dann werd ich dann ja spätestens mit was gutem bedient sein ^^

    danke schonmal für die antwort:great:

    gruß rubbel

    PS: ich mach mich noch mal schlau was für lautsprecher wir uns geholt haben und wie genau unsere PA heißt, damit ihr in etwa ein bild habt (mikro weiß ich sogar noch: sennheiser e945) und: wenn wir das ding irgendwohin schleppen (gig) dann machen wir das eh mit pkw(s) also von daher würde ein softrack schon nicht so überstrapaziert werden, es stellt sich halt eher die Frage, was es mit der Wärmeentwicklung so auf sich hat und wie (un)gesund das für eine PA und andere sich darin befindende geräte sein kann. ansonsten wäre mir ein softrack nämlich schon lieber - aus bequemlichkeits- und kostengründen ;-) .. nur bringts halt natürlich nix wenn die sachen darin kaputt gehen^^
     
  4. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #4
    :eek:

    http://www.musicstore.de/is-bin/INT...PAH0000146-000&ProductUUID=0&JumpTo=OfferList

    meinst du den?!

    der kost ja ma eben das 8-fache^^ .. also ohne tasche/softrack

    *edit*
    ich guck grad verzweifelt nach etwas ähnlichem wie einer seite wo unabhängige tests zu solch geräten gemacht werden ... so wie es in der pc branche eigentlich en masse welche gibt - finde aber keine (google lässt mich da voll auflaufen)- habt ihr da welche wo man sich schlau machen kann?
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 07.05.08   #5
    Naja... was heisst "einer für weniger geld reicht auch"? Du kannst mit einem VW Lupo fahren oder einem 5er BMW - beide werden Dich von A nach B bringen... :D

    Zusammenfassend würde ich mal so sagen:
    Der Autocom tut was er soll und das ist auch alles, was man von einem Kompressor dieser Preisklasse erwarten darf (die Kiste hat seinerzeit so 300 Mark gekostet, wenn ich recht erinnere). Beim Gebrauchtkauf hast Du halt keine Garantie, keine Gewährleistung, keinen Vorsteuerabzug und vor allem kein Rückgaberecht, wenn Dir das Gerät dann doch nicht zusagt. Falls also bis zu 200 Euro zur Hand sind, würde ich persönlich lieber einen dbx166 nehmen oder wenn schon billig, dann von Behringer einen alten Composer (2000er oder 2100er).


    domg
     
  6. #RBL

    #RBL Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.08   #6
    hm.. ich hab den getz ne zeitlang ausprobiert ..

    bin ungefähr halb begeistert .. also was ich sagen kann ist: rauschen tut der gar nicht.
    wenn der ansonsten so gut wie ein dbx 166 ist ("der onk"'s erster post) dann lohnt sich der kauf eines dbx 166 eig weniger ..

    aber ich bin mir nicht sicher ob das ding gut kompressiert ... (kenn von eher professionell organisierten gigs nen viel besseren effekt)

    stimmts denn wenigstens wie ich versucht habe das anzupacken?^^

    ich hab mich im prinzip an dem text hier orientiert (den die wenisgten durchlesen werden abba posten kostet nix^^) :
    http://www.musik-service.de/kompressor-Effektgeraet-mkb6de.aspx

    naja jedenfalls habe ich dem artikel blind vertraut und "die Attack-Zeit etwa auf 50 Millisekunden und die Release-Zeit auf etwa 100 Millisekunden" eingestellt.

    obwohl ich mir eig gedacht hatte (wie angeblich jeder anfänger^^) dass es am besten ist wenn der kompressor möglichst kleine attack und release zeiten benötigt um quasi wie in "echtzeit" zu kompressieren

    aber sowohl auf dem oberen als auch auf dem link hier:
    http://www.echochamber.ch/der kompressor.htm
    wird einleuchtend erklärt, dass das kagga ist^^
    (wegen unnatürlich klingender abgehackter zisch laute etc)

    nur in dem letzten steht halt noch mehr ins detail gehend (inklusive erklärung), dass "je tiefer die frequenzen [seien], welche dem kompressor zugeführt werden, desto länger [müssten] somit die regelzeiten sein."

    und was gilt jetzt bei stimme? ich mein ich bin ja recht flexibel was die frequenzen angeht weil .. ähm .. ja weil ich schließlich "singe"^^ .. kann man an den werten von dem ersten link prinzipiell festhalten oder hat jmd andere erfahrungen gemacht?

    (erster link behandelt kompressorverhalten/einstellungen bei gesang)

    und das mit dem threshhold/ratio is auch so ne sache ...

    ich hab ja so rote lämpchen die an meinem autocom .. (ich bin derzeit auf der Suche nach 'nem Handbuch ^^) ... naja aber ich DENKE die so deuten zu können das je mehr sie aufleuchten desto mehr db wird der gesang runtergeregelt ..

    ich hab nur iwie das gefühl .. das selbst wenn ich den treshhold ganz niedrig ansetze und die ratio als "limiter" einsetze, also unendlich : 1 nehme anstatt 6 : 1 (wie empfohlen), meine stimme immer noch nicht hundertprozentig "nicht lauter" wird ... also dass die immer noch recht "dynamisch" wirkt?!

    kann das sein dass unser Mischpult (evtl falsch verkabelt) ne mischung aus normalem gesang (das mikro nahezu unverblümt) und durch den kompressor veränderten gesang gleichzeitig ausgibt?

    bin in letzter zeit nicht oft im proberaum gewesen und demnach nicht viel weiter .. war grad a bissel pause bei uns und war viel zu tun bei mir .. zum beispiel heiserkeit nach rock am ring auskurieren ;-) .. nur ..

    hm..

    ich bin noch nich hundertprozentig zufrieden.

    wie verkabelt man einen kompressor eig am besten?

    wir gehen vom mikro in das mischpult, welches über nen aux send und aux return mit dem kompressor verbunden ist und dann in die PA (->boxen).

    gruß rubbel:screwy:
     
  7. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 15.06.08   #7

    Da hast Du völlig korrekt gehört. Die Einbindung des Kompressors ist falsch und was so rauskommt, ist eine Mischung aus unbearbeitetem Originalsignal und dem komprimierten.

    Obwohl Du offensichtlich einiges über Kompressoren nachgelesen hast, ist Dir entgangen, daß der Kompressor seriell in den Signalweg muß, also in einen Insert. So geht das komplette Signal durch den Kompressor und nicht nur ein zumischbarer Anteil wie bei der Variante AUX Send/Return.


    domg
     
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