Behringer B812 NEO + Subwoofer

Shoto
Shoto
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
17.12.23
Registriert
10.11.05
Beiträge
324
Kekse
419
Guten Tag miteinander,

ich beschäftige mich im Auftrag meiner Band gerade ein bisschen mit dem Thema "Liveanlage". Nachdem ich etwas geschmöckert habe wird häufiger die Behringer B812NEO für kleinere Konzerte (bis 200 Leute) empfohlen. Verstehe ich das richtig, dass über z.B. 2 x die Behringer B812NEO und einen Subwoofer die komplette Band laufen kann (Amps per Mikro abgenommen, Schlagzeug ebenso, zusammen mit den Gesangsmikros ins Mischpult und von dort über die Behringer + Subwoofer) oder unterläuft mir hier ein Denkfehler?

Wenn ich das weiß kann ich auch weiter aufbauen (mühsam ernährt sich das Eichhörnchen *lach*)

Vielen Dank und viele Grüße

Shoto
 
Eigenschaft
 
Eine Band oder gar ein ganzes Orchesterensemble kann über deutlich kleinere Lautsprecher laufen, z.B. Kofferradio. Es ist nicht die größe sondern die Anforderung an die Anlage, welche die Parameter vorgibt.

200 PAX kann gehen, du kannst mit dem System aber auch schon bei 100 PAX untergehen.

Gib mal ein bisschen mehr Input:
Welche Musikart wird gespielt?
In welcher räumlich-akustischen Umgebung (Raumbreite und Raumtiefe, Indoor oder Outdoor).
Welche Anforderungen sind gestellt (Party oder Hintergrund).
Welches Budget steht zur Verfügung?
Wie hoch sind eure eigenen Anfoderungen?
Wie laut sind ihr auf der Bühne?
und und und....
 
Hi,

danke für die Antwort. Die Frage war erstmal ganz allgemein, ob eine solche Kombination ginge. Den Lautsprecher habe ich nur als Behringer benannt, weil dieser öfter mal hier im Forum auftaucht.
Leider ist das nachdem irgendein Admin(?) den Threadnamen geändert hat so nicht mehr erkennbar.

Deshalb nochmal zur Klarstellung:
Ich versuche gerade mal in etwas zu eruieren, was wir uns anschaffen müssten um gewisse Gigs mit eigener Anlage beschallen zu können.
Wir sind eine Rockband mit 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und jeweils Gesangsmikro. Wir wären gerne für Kneipengigs und Straßenfeste gerüstet, also tendenziell eher im kleineren Bereich.
Ein Mischpult mit 12 Kanälen haben wir bereits.
Deshalb die (ganz allgemeine Frage): Wäre eine qualitativ brauchbare Beschallung bei Kneipengigs und evtl. Straßenfesten möglich, wenn wir 2 Boxen im Stil der Behringer 812 Neo und einen passenden Subwoofer hätten?

Vielen Dank für die Hilfe

Shoto
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist damit prnizipell in dieser Größenordnung möglich. Why not?!

Allerdings würde ich gleich höherwertige Kompenten einsetzen. Der Grund ist zum einen die Wertstabilität, wenn das Projekt ins Wasser fällt und auch die mechanische und elektrische Stabilität, von dem Klang mal nicht zu reden.

Ein sehr schönes und kompaktes 2.1 System (Gebraucht) wäre für euch eine Seeburg TS MiniSat+. Gibt es in ähnlich auch von Fohhn, KS oder KME.
Ansonsten, wenn kein Bass über die Boxen muss, kann man sich auch mit guten 12" Topteilen eine Freude machen. Allerdings sollten die schon was taugen und sollten eben nicht aus der untersten Plastikliga sein.

Ich für meinen Teil würde hier immer wieder zu Seeburg A6 oder TSM12 greifen.
Wenn Geld keine Rolle spielt auch gerne ne Meyer UPA-1P :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Vielen Dank, jetzt bin ich schonmal deutlich schlauer :)

Was wäre denn ein realistischer Preis für das Seeburg TS MiniSat+? Ich denke bei uns würde es erstmal darauf herauslaufen, dass alles über die Anlage laufen soll

Viele Grüße
 
Neupreis 3000€ (einfach mal nach "seeburg acoustic line ts mini sat plus" googeln.
Gebraucht bei der Hälfte, je nach Zustand +/-.
 
Vielen Dank ich schau mal :)

Nochmal eine andere Frage (ich grübel gerade in alle möglichen Richtungen):
Ausgangssituation: Wir hätten Gitarren und Bassverstärker die für einen Kneipengig reichen. Dann bräuchten wir ja nur eine Gesangsbox über die höchstens noch die Bassdrum mitlaufen müsste (zwecks Durchsetzungsfähigkeit macht mir die am meisten Sorgen). Ginge das gut (Bassdrum über Gesangsbox)?
Welche Gesangsbox könntest du denn empfehlen die am besten mit überschaubarem Budget angeschafft werden kann (Teile der Band sind noch in Ausbildung). Ich würde so bis 600€ für realistisch ansehen. Wäre ein Kauf in dieser Preisklasse überhaupt sinnvoll oder gibt's da nur "Schrott".

Danke schonmal...ist irgendwie alles nicht so leicht :)
 
Hier tummeln sich Leute rum, die ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen haben. Zum einen sind das ambitionierte Beginners wie Du, die halt jeden Cent 20x umdrehen müssen bevor sie ihn ausgeben und dann sind die Prioritäten klar in Richtung eigenem Equipment (Gitarren + Amping +FX z.B) verlagert. Bei einer 'Gesangsanlage' wirds dann knapp.
Auf der anderen Seite sind da Leute unterwegs, die jeden Tag mit Verleih-Zeugs arbeiten. Die haben komplett andere Prioritäten. So schätze ich den werten Kollegen @yamaha4711 ein. der würde am liebsten sowieso nur Meyer. D&B und vergleichbares bei jeder beliebigen Veranstaltung sehen.

Ich bin irgendwo zwischen drin, quasi Nebenerwerbstontechniker, mit mal besserem Zeug, mal sog. Budget-Material. Bei kleinen Beisl-Auftritten mit meiner Band (die selbe Besetzung wie eure) nehm ich meist 2x RCF Art 310A und einen Sub, und jetzt kommts, den Alto TS Sub 12 mit. das reicht uns locker.
Abgenommen sind dann meist die Stimmen, der Kick und eventuell eine der beiden Gitarren, wenn der Kollege mit seinem 8 Watt Scheisserchen vorbei kommt. der andere Amp hat 45 Watt und mein Bassverstärker kommt auch mit 300 Watt aus.
Wenn man die RCF durch eine B812NEO austauscht würde es auch funktionieren. Es ist ja nicht so, dass die Teile gar nicht tönen mögen. Wenn man nun mal keine 3000€ hat dann kann man die auch nicht ausgeben. Ich würde mir auch so manches Teil zulegen, hab aber das Geld nicht dafür, und ich arbeite in einem sog. Dayjob mit einem recht guten Verdienst. Es kann nicht jeder einen RS8 fahren, oft muss es dann doch dein Skoda Fabia sein.
Am Besten bist du wahrschein dran wenn du am Gebrauchtmarkt herum schaust. Da kannst Du eventuell was ganz gutes zu einem halbwegs vernünftigen Preis abgreifen. Aber Vorsicht, da laufen genug rum die wollen für eine abgeranzte Uralt-Anlage unverschämt hohe Summen, nur weil es dann angeblich "Vintage" ist. Wirklich altes Zeug, so >20 Jahre, ist meist einfach nur ..... alt. Die haben in den Siebzigern und Achtzigern auch schon gewusst wie man rechten Müll baut;-)
So drei bis zehn Jahre altes Zeug um ca. 30-50% des Neuwertes je nach Zustand kann gebraucht schon Sinn machen.
Viel Spaß beim Stöbern und .... "Keep on rockin' in a free world";-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ginge das gut (Bassdrum über Gesangsbox)?
Nein.
Die Bassdrum braucht einen Subwoofer, sonst wird das nicht mehr als ein "Blöppblöpp".
Es soll Top-Boxen geben welche die Bassdrum halbwegs einigermaßen rüberbringen. Aber mehr schlecht als recht. Und ein Sub ist durch nichts zu ersetzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Was ist denn euer (Wunsch-)Budget und wie viele Leute wollt ihr in etwa beschallen?
 
Seh ich genauso wie Henry. Bei den ganzen Boxen im unteren Preissegment ist ein Sub zwingend notwendig, damit die Kick auch rüberkommt. Die Topteile in dieser Preisklasse sind mit solche einem Signal hoffnungslos überfordert, da es vor allem an Volumen und auch Kraft fehlt.

Wenn es nur um eine reine Gesangsbox geht, dann sieht das alles anders aus.
RCF ART xxx ist vollkommen in Ordnung
Ebenso EV ZLX
Allerdings würde ich selbst hier kein Behringergedönse dafür nehmen. Das gesparte Geld, wenn man es denn wirklich spart, ärgert hinterher nur in der fehlenden Güte und ein Upgrade zum nächst besseren Teil ist nun wirklich nicht die Welt.

@Mfk0815
Ich empfehle hier ja weder d&b noch meyer, da es absolut sinnfrei ist. Seeburg ist eine preiswerte alternative, sofern man eben gewillt ist ein bisschen mehr zu investieren.
Zum Autovergleich: Der RS8 ist keine Kiste zum Brötchen, obwohl die gerade noch in den Kofferraum passen würden, holen und meiner Meinung nach sinnfrei, ausser man ist Hobbyrennfahrer mit genügend Kleingeld. Das wäre hier so in etwa ein Linearray zu empfehlen.
Dein Fabia in Ehren, doch bei einem Crash sieht die Kiste nicht mehr ganz so gut aus. Dann lieber vom selben Konzern die Golf nehmen. Kostet ne Ecke mehr, ist aber auch deutlich sicherer und auch bequemer.
Also warum immer dieselben Kammelen aus dem unteren Preisregal ziehen und verschweigen, dass die Sachen - falls man wirklich das ganze ernsthaft und angenehem auch für die Zuhörer gestalten möchte - nach dem 10ten Einsatz keinen Spass mehr machen, bei etwas größeren Geschichten sowieso die Puste ausgeht und bei hoher Belastung dieser meist nicht stand halten (können).
Dann lieber etwas höherwertiges mit entsprechendem Werterhalt auch. Die genannte Seeburg liegt NEU bei 3k€. Sicher ne stange Geld, doch im Vergleich erhält man auch etwas. 2 hochwertige Topteile (gut nur 8"), welche bei kleinen Geschichten auch nur als Gesangsbox laufen können und ein Sub mit intergrierten Endstufen, wobei man hier gar noch einen Monitorweg hat. Plug and Play.

Wenn ich nun das von dir genannte Material rechne komme ich auf 1100 Neu. Super, wenn es denn auch wirklich vernüftig spielt und ebenso einfach zu handeln ist. Ich rate hier zu einem A/B Vergleich unter Livebedingungen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bevor ich wieder einsteige erstmal vielen Dank für die tollen Beiträge :)

Ich bin jetzt dennoch irgendwie etwas durcheinander dahingehend, dass ich nicht genau weiß welche Konsequenz ich daraus ziehen soll. Eins vorweg, ein Budget existiert faktisch nicht, ich möchte mich schlau machen, eine gute Preis/Leistungslösung finden und dann meine Bandleute darauf ansprechen. Ggf. vergleichen was eine Leihe des Equipments pro Auftritt kostet und schließlich mit den andern zusammen entscheiden: Anschaffung ja oder nein.

Behringer ist aus meinem Kopf jetzt erstmal gestrichen. Sowohl die Ansätze von yamaha4711 als auch von Mfk0815 treffen dabei irgendwie zu. Wir müssen jeden Cent umdrehen, möchten allerdings dennoch lieber etwas mehr ausgeben, wenn sich ein erheblicher Qualitätssprung ergibt.

Bezüglich der genannten Alternativen von Yamaha Folgendes:

Ich denke eine Anschaffung von einzelnen Komponenten nach und nach dürfte am realistischsten sein. Davon ausgehend, dass RFC ART und EV ZLX qualitativ auf einem ordentlichen Niveau sind, wenn Yamah4711 sie hier anführt, wäre meine Frage, ob sich diese durch die größeren Abmessungen als vielseitiger einsetzbar (weil vermutlich) lauter erweisen würden?
Angenommen wir kaufen jetzt eine Aktivbox (RFC ART bzw. EV ZLX), zum proben und als Gesangsbox für einen Auftritt, der Rest über Amps. Rüsten dann nach und nach ggf. eine zweite Aktivbox und einen Subwoofer nach. Wäre dieses Gesamtpaket dem der Seeburg vorzuziehen? Preislich dürfte es sich im Vergleich neue Aktivboxen + Subwoofer gegen Seeburg nicht viel geben?

Danke für eure Hilfe, ich fürchte ich muss euch noch etwas löchern, das Thema ist doch komplexer als ich dachte :)
 
Ist eigentlich eine ganz einfache Sache.
Anlage zum Testen mieten oder leihen und mit einer anderen Anlage direkt vergleichen. So könnte ihr sehr schnell euere passende Anlage finden, vorausgesetzt der Händler macht mit. Beim Vermieter könnte man ja versuchen die dort vorhandenen Anlagen gegeneinander Probe zu spielen. ;-)

Ansonsten ist es auch ganz einfach. Solche Boxen wie RCF ART oder EV ZLX und Konsorten sind nicht wirklich erweiterbar. 1 oder 2 Subs drunter und das wars dann auch. Mehrere Topteile geht aus akustischen Gründen meist nicht, da man sich hierbei unschöne Interferenzen einhandelt, welche Soundbrei machen bzw. die Verständlichkeit nach unten drücken. Das hängt in der Regel mit dem breiten Abstrahlwinkel (meist 90° oder gar mehr) zusammen.

Ein System wie das TS Mini ist eben ein System und damit ist dann auch Feierabend. Man kann noch einen Bass dazu stellen aber das war es dann eben auch.

Wenn es flexibler sein soll, dann ist man sofort in ganz anderen Preisregionen.

Wenn ihr/du das Material nach und nach anschaffen wollte, dann auch mit den Vermietbuden in der Umgebung reden und nachschauen, was die so am Start haben. Ist immer gut, wenn alles vom selben Hersteller ist oder man bei bedarf sach- und fachkundiges Personal zur Seite hat, die mal eben den Controller entsprechend grob einrichten können, damit es irgendwie zusammen spielt.

In diesem Fall zwei gute (hochwertige) Topteile (also weniger in der Ecke RCF ART oder EV ZLX suchen) nehmen und sich die Bässe und fehlende Endstufen dazu mieten.

Auch hier sollte man Probehören und vergleicht auch unbedingt auch LS, die ihr euch nicht leisten könnt oder wollt, damit man die Unterschiede auch mal hört und sieht (Aussehen, Verarbeitung, Handling). Danmit kann man dann sehr schnell den besten Kompromiss zwischen Geld und Klang finden.
 
@yamaha4711
Ich seh schon du hast die Analogie aus dem Autosalon voll und ganz verstanden. Ach ja, lies mal das Posting #4 durch, welche Marken du da empfiehlst.
Mir ging es hauptsächlich darum darauf hinzuweisen dass es nichts bringt von Systemen zu reden die 3000€+ für zwei Achter-Tops kosten, also noch Subs dazu brauchen will man den Kick auch drüber spielen. Ich schätze also dass wir hier über 7k€+ reden. Das rentiert sich nicht mal für mich. Jenseits von 4k€ Neupreis miete ich viel lieber das Zeug.
Bleibt noch das Thema Bandprobe und Beislgig. Wenn sich da ein Equipment ausgeht bis ca. 1500€ wirds bei den meisten in Ausbildung ohne betuchte Eltern/Sponsoren eng. Und wie gesagt, als Jungmusikant, egal welchem Genre man sich verpflichtet fühlt, will man lieber die ach so dürftigen Mittel in die Instrumentenanschaffing stecken. Denn dort hängt in der Regel das Herz dran.

Und nein ein Golf oder anders der Marke VW wird mir in absehbarer Zeit nicht mehr angeschafft. Ist zwar Mittelklasse vom Preis aber auch derzeit das KFZ-Pedant zu Billig-China-Plastik-Kübel. IMHO!!!!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Naja, die TS Mini kostet inkl. Sub (da der zum System gehört) 3k€ gerade aus. Gebraucht für die Hälfte. Frag mal Tante Google.
Das System hat für seine Größe Eier und klingt auch nach PA im Gegensatz zu anderen Kisten in dieser Preisgegend.

Auch wenn du es nicht wahr haben möchtest, so habe ich vor über 25 Jahren in dieser Branche Fuss gefasst und da war ich eben auch noch Schüler und hab mir meine Kohle sauer verdient. Als Alleinunterhalter anfangs hatte ich mir 2 Zecks 15/3 (jede Box hat damals umgerechnet knapp 600€ gekostet) und einen passenden Powermischer gekauft, welcher auch nochmal mit umgerechnet 1700€ zu Buche geschlagen hat, gekauft. Damals war das noch richtig Kohle. In der Summe also die Seeburg. 3k€ sind heute nicht mehr mit umgerechnet 3k€ von vor 20 Jahren zu vergleichen. Achso, die notwendigen Keyboards mal nicht mitgerechnet. ;-) Und nochmals: keine Unterstützung von Eltern, Opa oder Oma. Alles selbst erspart und erarbeitet damals. Meine Eltern fanden das eh alles Mist und hinaus geworfenes Geld, naja.

Zudem gehe ich mal davon aus, dass die Band in der Summe die 3k€ zu stemmen hat. Sicher kann das hinterher bei Auflösung ärger geben, aber so ist der Invest für jeden Einzelnen bei entsprechender Anzahl an Bandmitgliedern, sehr überschaubar.

Auch heute inverstiere ich lieber richtig in das Richtige Equipment, als nacher das nachsehen zu haben. Dafür muss das Zeug dann aber auch über mind. 10 Jahre laufen, denn erst nach 5 Jahren verdient es eigentlich Geld.

Ich hatte z.B. an meinen d&b Systemen bisher noch nie eine Reparatur von wegen durchgebranntem Treibern. Ich hatte aber schon öfters Reparaturn an Kundengeräten von div. Firmen, welche hier auch immer wieder genannt werden. In der Summe nach 10 Jahren stehen die in der Anschaffung ach so teuren Systeme in der Regel dann deutlich besser da und ich bekomme gar noch was dafür, wenn ich sie Verkaufe.

Ist wie beim Auto. Den Fabia kannst du nach 10 Jahren wegwerfen, für den Golf bekommst du noch Kohle.
Das was an deinem Fabia verreckt, sollte beim Golf eher halten. Spurstangen, Querlenker, Dämpfer etc. Schon mal darüber nachgedacht?

Anyway... lass uns nicht streiten, denn ich habe meine Standpunkt und du deinen und beide sind irgendwie richtig und falsch. Es ist immer ein Kompromiss.
 
Also Yamaha deine Autovergleiche sind vollkommener Blödsinn! Mal unabhängig davon das Skoda und VW die gleichen Bauteile, Motoren etc. verwenden (kommt immerhin alles aus der VW Familie) sind die Skoda-Modelle mittlerweile gerade was Haltbarkeit angeht kein Stück von VW entfernt. In Punkto Elektronik sind sie sogar deutlich weniger anfällig als vergleichbare VW Modelle. VW kostet mehr weil VW draufsteht und eben nich Skoda. Punkt.

Aber Back to Topic. Ich muss hier tatsächlich mal ne Lanze für Behringer brechen. Wir,5 köpfige Rock-Band mit 2x Git, Bass, Gesang und Drum, haben uns vor kurzem zwei Behringer B912 Neo zugelegt und sind absolut begeistert! Die sind baugleich zu den 812ern und waren zu dem Zeitpunkt mit 249€ pro Stück noch deutlich günstiger. Klang ist super, alles kommt durch, gehen unglaublich laut und bei den Möglichkeiten des Bedienfeldes kann man absolut nich meckern. Wir haben bisher immer und ohne großen EQ Einsatz unseren Wunschsound bei 100 Pax Indoor erreicht. Auch 200 schafft die Lautsprecher locker (indoor). Outdoor konnten wir Sie noch nicht testen. Achja und wir haben das Set mit einem Behringer VQ1500D ergänzt, wobei dieser tatsächlich aus Budgetgründen vor 1,5 Jahren gekauft wurde. Mittlerweile würde ich da eher etwas mehr ausgeben, da er Outdoor schnell an seine Grenzen kommt und im Übergangsbereich die interne Frequenzweiche sehr unsauber trennt. Aber warte un sei überrascht: Indoor und mit extra Frequenzweiche klingt auch der Kollege ganz ordentlich. Ich habe bei unseren Gigs sehr häufig festgestellt, dass der Sound vor allem dann Scheiße war, wenn wir NICHT über unsere Anlage gespielt haben (und die Front-PA ist immerhin komplett Behringer).

Man muss dazu sagen wir sind ne Amateurband mit ca. einem Gig im Monat und begrenztem Budget. Ich gehe definitiv mit, dass es nicht immer das billigste sein muss. Aber wenn man die Technik brauch und eben nicht mehr ausgeben kann, muss man sich mit den günstigen Varianten beschäftigen. Die Neo's sind definitiv besser als der Herstellername suggeriert und im Preissegment bis 400 Euro ne echte Alternative. Wozu tausende Euro ausgeben, da geht die Relation aber völlig flöten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Also Yamaha deine Autovergleiche sind vollkommener Blödsinn!
Deinen Beitrag schiebe ich mal in dieselbe Schublade, danke. Und noch eins: Ich habe mit diesem blödsinnigen Vergleich nicht angefangen. Ich habe ihn lediglich aufgegriffen.

Wenn du/ihr mit dem Sound der Behringerkiste zufrieden seit, dann ist doch alles gut. Spielt weiter und freut euch und meld dich in so 1,5 - 2 Jahren wieder. Bin gespannt, ob das Material dann noch tut und wie oft sie in Reparatur waren.
 
Wenn er so blödsinnig ist, hättest du es ja auch lassen können :rolleyes: Also der Sub ist wie bereits gesagt 1,5 Jahre alt und tut seinen Dienst genauso wie bei Kauf. Man sollte natürlich vernünftig mit den Gerätschaften umgehen aber so pauschal, dass alles was wenig kostet (bzw. weniger) auch automatisch nicht lange hält, kann man das nicht sagen. Oder hast du mit genau diesen Modellen und Vergleichbaren bereits Langzeittests durchgeführt? Dann nehme ich alles zurück.

Ganz ehrlich ich will hier nicht mit dir diskutieren, dass man für mehr Geld auch mehr Qualität bekommt. Das ist in der Regel schon der Fall und steht deshalb nicht zur Debatte. Aber nicht alles was Low-Budget ist, ist kategorisch Müll und nicht jeder hier ist professioneller Musiker und kann bzw. will nen paar Tausender für ne PA ausgeben und wenn man jetzt nicht gerade weit über 10 Gigs im Jahr hat, bei der die PA gebraucht wird, ist das mit der Haltbarkeit sowieso nicht so relevant. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass nicht ein Behringer Lautsprecher nach 10-20 Einsätzen die Hufe hochreißt.
 
Oder hast du mit genau diesen Modellen und Vergleichbaren bereits Langzeittests durchgeführt?
Ja habe ich, zumindest den Vergleich zur Billigliga, der Preiswertliga und der Profiliga, da ich/wir diese Kisten auch reparieren und da zeigt es sich eben, dass in der Mehrheit die Kisten in gelb mit dem schwarzen B drin und deren Derivate, öfters hier sind. Mag auch an dem Klientel dieser Kisten liegen und deren Umgang.

Ganz ehrlich ich will hier nicht mit dir diskutieren, dass man für mehr Geld auch mehr Qualität bekommt.
Sehr richtig, denn you get what you pay.

...und nicht jeder hier ist professioneller Musiker und kann bzw. will nen paar Tausender für ne PA ausgeben...
Auch richtig, wenn dann wenigstens die Instrumente oftmals ordentlich wären. Frag lieber nicht was ich immer wieder mal so auf den Bühnen sehe.

Deswegen rate ich meist auch dazu eine vernüftige PA für die paar mal zu mieten oder eben dies dem Veranstalter aufs Auge zu drücken. Ist deutlich stressfreier und man kann es direkt in den Gig einkalkulieren.

...ist das mit der Haltbarkeit sowieso nicht so relevant.
Äußerst wirtschaftlich gedacht. Dann kannst du deine Kohle auch gleich verheizen. *kopfschüttel*

Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass nicht ein Behringer Lautsprecher nach 10-20 Einsätzen die Hufe hochreißt.
Oh, das wäre ja deutlich über der zu erwartenden Halbwertszeit dieser Gerätschäften. Im ernst: Bei diesen Kisten ist schon nach einem kurzen Feedback oder einer kurzfristigen Pegelspitze im HT-Bereich dieser in den ewigen Jagdgründen. Zig mal schon erlebt. Außerdem hängt es nicht am Label sondern an den verbauten Bautteilen und Treibern. Ich kann nunmal bei einer unter 400€ Box keinen hochwertigen Treiber mit entsprechender Sicherheitselektronik erwarten, mal ganz zu schweigen von Klirrfaktor und Verzerrungen im Volllastbereich.

Zudem bist du bei 2x BNeo und Sub und Endstufen auch bei über 1k€. 500€ drauf und es gibt was ordentliches in Gebraucht und das spielt im Vergleich zu deinem Ensemble ne deutliche Ecke souveräner. Aber lassen wir das. Es ist eben immer ein Kompromiss und letztendlich entscheidet derjenige, welcher das Geld ausgibt.
 
Ich habe bei unseren Gigs sehr häufig festgestellt, dass der Sound vor allem dann Scheiße war, wenn wir NICHT über unsere Anlage gespielt haben (und die Front-PA ist immerhin komplett Behringer).
Das würde mir zu denken geben. Entweder trügen dich deine Sinne (Gewöhnungseffekte) oder ihr arbeitet immer mit den letzten Vollidioten zusammen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben