Behringer Vintager AC108 - Kennt ihn jemand? Wechsel zum Cube, um Längen besser?

von 7#9, 17.05.08.

  1. 7#9

    7#9 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #1
    Hallo zusammen,

    meine Anfrage hofft eigentlich in erster Linie darauf, dass jemand den oben genannten Behringer kennt (AC108). Er war mein erster und bislang einziger Verstärker und kostete damals schlappe 50 Euro. Soll angeblich ein Röhrenverstärker sein, was bei dem Preis etwas stutzen lässt. Habe bereits gelesen,. dass er die Röhre nur simuliert, was überzeugender klingt...Für den geringen Preis war das Preis/Leistungsverhältnis natürlich nie zu bemängeln, aber ich bin seit einiger Zeit am überlegen den hier so gerühmten Roland Cube zu kaufen. Klar, irgendwann in einem größeren Musikladen fahren und dort anspielen ist natürlich selbstverständlich. Nur schwimme ich nicht im Geld, weshalb man Anschaffungen vorher drei- bis viermal überdenkt und ich hier auf Tipps und Feedback vorab hoffe.
    Einen klaren Vorteil des Cubes im Gegensatz zum Behringer betrifft seine Größe: der Cube ist schön klein und kann auch auf dem Schreibtisch neben dem PC zum Abspielen von Tabs im Netz oder Videos genutzt werden.
    Eine Frage habe ich aber primär: Wenn ich über mein Digitech-Muliteffekt (RP80 - man sieht, ich lebe hier auf sehr günstigem Fuß :D) spiele, und zwar über Kopfhörer, ohne den Behringer Amp zu benutzen, höre ich Palm Muting viel deutlicher. Ich habe die Vermutung, dass mein Behringer das Geräusch der Palm Mutes etwas "frisst". Ist das bekannt bei minderwertigen Amps oder höre ich sie über die Kopfhörer logischerweise einfach deshalb deutlicher, da Kopfhörer nun mal den Sound direkt ans Ohr weitergeben...Das würde natürlich für den Kauf eines Roland Cubes sprechen, da ein Amp, der den vollen Klang der Saiten wiedergibt, doch erstrebenswert ist und dafür 100 Euronen wohl Pflicht sind.

    Freue mich auf Feedback.
    Viele Grüße
     
  2. Nat!

    Nat! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #2
    Weil sich bisher noch keiner gemeldet hat, ich würds nicht machen. Der Cube Lautsprecher ist ja noch winziger als der vom Behringer und der hat nur 8 Zoll. Das bedeutet noch weniger Bässe.
     
  3. Götterfunke

    Götterfunke Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #3
    Das ist völliger Blödsinn; mein Uebungsamp hat 600€ gekostet und hat auch "nur" einen 8" Speaker.
     
  4. Nat!

    Nat! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #4
    Na Glückwunsch. Um meiner Meinung zu widersprechen, hätte deine Combo allerdings einen 5" wie der Cube haben müssen, oder nicht ? :D
     
  5. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 19.05.08   #5
    Der Cube ist ein Modeller, da ist die Größe des Lautsprechers relativ irrelevant, weil man das alles mit dem DSP geradebiegen kann.
    Das ist also kein Argument, weder für noch gegen den Cube. Wie wärs mit einem Besuch im Musikladen zum Testen?

    MfG OneStone
     
  6. 7#9

    7#9 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #6
    Ja, davon bin ich auch ausgegangen, weshalb ich die kleinere Größe, wie beschrieben, ja auch als Vorteil ansehe (soll schließlich nur ein Übungsamp sein).

    Das dies sowieso notwendig ist vor dem Kauf, hatte ich ja im Eröffnungsthread geschrieben. Schließlich ist beim Sound auch viel Geschmacksache.

    Ich hatte nur zweierlei mit dem Thread hier gehofft:

    1. Jemand kennt meinen billigen Behringer (s.o.)
    2. Jemand kann bestätigen, dass billige Amps oft Geräusche wie Palm Mutes nicht sehr satt wiedergeben. Da ich den Vergleich nur mit einem Kopfhörer übers Multi habe, kann ich leider nur vermuten. Nur befürchte ich, kann man die Frage auch nur hinreichend beantworten, wenn man Frage 1 auch beantworten kann....

    So oder so, vielen lieben Dank für das Feedback!!!
    Viele Grüße

    Edit: Damit man auch weiß, welchen Verstärker ich meine:

    http://www.musikland-online.de/onlineshop_gitamp940475515_Behringer-AC--108-Vintager.html

    Scheint doch ne Röhre zu haben. Könnten Leute, die sich mit Amps besser auskennen, mir verraten, was es sich jetzt mit der Röhre aus sich hat (für 50 Euronen eine Röhre???)?
     
  7. pat.lane

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    Erstellt: 19.05.08   #7
    also
    ich kenne den behringer vintager.kein schlechter übungsamp, auch kein sonderlich guter, aber immer noch besser als die billig-krücken von ebay (johnson, axl und co.) oder harleybenton, fame, etc.... .
    Röhrenamp heisst in dem fall eigentlich nur, dass er ne 12AX7-Vorstufenröhre in der Preampsektion hat. die endstufe läuft auf transistor-basis.

    die cubes kenn ich natürlich auch, sind hervorragende übungsamps, weshalb ich (und nicht nur ich) die gerne als einsteiger oder übungsamps empfehle.

    in deinem fall würde ich zwar in die läden gehen und testen, letzendlich würde ich dir aber auch raten das geld zu sparen. du kannst zwar ein paar nuancen rausholen, aber grundlegend ändern oder verbessern wird sich der sound wohl eher nicht. du nutzt ja eh das RP 50 vor dem Behringer amp und da haste im endeffekt das gleiche wie mit dem microcube.
    leg dir das geld auf die seite und investiere es später in einen größeren, wirklich vernünftigen amp, mit dem zu z.b. auch bandtauglich bist, der über DI-Ausgänge für Direktrecording verfügt etc....

    den microcube kann man zwar immer gebrauchen, aber wenn die kohle bei dir eh nicht sonders locker sitzt, ist er IMHO leider eine eher unnötige/überflüssige investition, die deine situation nicht merklich verbessern wird.

    EDIT:
    Palmmutes kann der microcube zwar etwas besser, aber es ist halt immer fraglich ob einem der spass 100 euro (bzw. 50 bis 75 gebraucht) wert ist. für den vintager musste wahrscheinlich eher was zahlen damit du ihn loswirst ;)
     
  8. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #8
    Ich kann Pat nur zustimmen. Der MicroCube ist ein feiner Amp, der sein Geld wert ist. Dir wird er aber wohl nicht die ersehnte spürbare Verbesserung bringen. Du hast schon was ganz passables für den Heimgebrauch.
     
  9. Nat!

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    Erstellt: 19.05.08   #9
    Was der Lautsprecher nicht hergibt, kann auch ein DSP nicht retten.
     
  10. Viper-Narr

    Viper-Narr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #10
    achso, cool, also meine 410er bassbox liefert weniger fundament als die 412er meines gitarristen kumpels... geil dann schlag ich dem nächstes mal nen tausch vor :D

    ne ma im ernst, was hat speaker-größe allein betrachtet mit bassfundament zutun?

    also ich persönlich würds machen und einfach das rp 80 auch verscheuern, da der cube eigentlich alles an board hat was man braucht, kopfhörerausgang, rec out, etc. und gebraucht gibts den, wie schon erwähnt für 70 öcken.
     
  11. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.05.08   #11
    naja, was du vorschlägst ist eigentlich pure geldvernichtung, denn er kann froh sein, wenn er für das RP 50 und den vintager überhaupt 70 euros zusammen bekommt. das RP 50 wurde/wird ja von vielen händlern als sonderaktion für unter 50 euro NEU verschnalzt.
    wenn ich dann bei ebay auktionsgebühr und provision abziehe bleibt unterm strich nicht mehr viel übrig. daran sollte man halt auch denken. ausserdem ist das RP 50 mit seinen drumpatterns eigentlich ziemlich gut fürs üben.

    lieber sparen und dann sowas wie nen POD (2.0 oder XT), Boss GT8, Digitech GNX-Serie etc. kaufen, da hat man langfristig einfach mehr, sowohl an sound als auch an verwendungsmöglichkeiten.
     
  12. 7#9

    7#9 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #12
    Also erst einmal finde ich es sehr cool, dass hier doch viel Feedback zusammenkommt. Hätte ich nicht erwartet!

    Als erstes: Ich weiß nicht, warum hier alle von nem RP50 sprechen, ich besitze -wie auch geschrieben - ein RP80. Und das steht nicht zum Verkauf bereit. Nicht weil man dafür vermutlich kaum was bekommt, sondern schlicht und ergreifend weil ein bestimmter symbolischer Wert daran hängt, der weit über dem monetären liegt...

    Zum zweiten: Ich freue mich echt, dass hier doch einige den Behringer von mir kennen und danke für euren Rat, dabei vorerst zu bleiben. Mal gucken, wie lange er es noch mitmacht. Hoffentlich noch die Zeit, bis meine finanzielle Lage besser aussieht. Dann kann man auch das Equipment nach und nach austauschen durch bessere Komponenten.

    Zum dritten: Ich bezweifele auch stark, dass Größe des Lautsprechers so stark auf den Sound bzw. den Bass schließen lässt. Schließlich ist er ein bloßer Übungsamp für die Wohnung, bei der man für sich persönlich einen geringen Lautstärkeroutput verwenden möchte...Klar muss da ein gewisser Bass zu hören sein, keine Frage. Aber er muss halt auch im bescheidenden Rahmen einer Mietwohnung liegen;)

    Viele Grüße
     
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