Belting - oder "Ich könnt schreien" >:(

Vali
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Seit einem Jahr lerne ich mit GU auf Popgesang um, was bedeutet, dass ich erst seit nem Jahr ĂŒberhaupt Belting lerne. Mittlerweile geht es dank besserer StĂŒtze leichter, aber bisher nur in der eingestrichenen Lage. In der folgenen Hörprobe ist der höchste Beltton h' und geht locker flockig von den Lippen.
Hörpröbsche 1 (Not Enough von Delain) (Gesang ab 0:47)

In der zweiten Hörprobe klappt es am Ende des ersten Gesangsteils (a') noch, aber sobald der zweite Gesangsteil anfĂ€ngt, der immer wieder in die zweigestrichene Lage geht, ist es scheiße anstrengend und e'' krieg ich nicht hin (das e'' am Ende "fro-o-o-om..." ist randstimmiger Fakebelt). Liegt es da echt nur an der StĂŒtze oder muss ich ab c'' zwingend mehr Kopfanteil reinnehmen (wenn ich schon sowas lese, dass "Overdrive" nur bis maximal d'' geht) oder funktioniert ab da nur Fakebelt?? Mit welchen Vokalen und Skalen könnte man das ĂŒben? Sonst irgendwelche Ideen?? :weep:
Hörpröbsche 2 (From Beneath You von Nemesea) (Gesang ab 0:13, zweiter Gesangsteil (ab hier Ohrenkrebsgefahr) ab 2:22)

Warum mich das nervt? Ich komme mit IntensitÀt (oder Power) nur bis h'. Meine klassische Kopfstimme fÀngt erst ab f'' an "geil" zu klingen. Mir fehlt eine akzeptable Range mit IntensitÀt und ohne Klassikklang zwischen c'' und e'' :mad: Ich hab wÀhrend der Schulferien kein GU (also gerade niemanden den ich fragen kann).

Beide Hörproben sind nur ein Take ohne Korrekturen. Es ist also quasi "live".

Andere konstruktive VerbesserungsvorschlÀge und Meinungen sind auch willkommen. Danköö!
 
Eigenschaft
 
So wie ich das höre versuchst du wirklich alle Belts im "Overdrive"-Modus zu singen. Das alleine ist schon mal höllisch anstrengend. Dazu erstmal so viel:

- Die Grenze fĂŒr Overdrive gibt CVT wie du ja auch schreibst etwa mit d'' an. Hinzu kommt aber noch, dass OD auch schon frĂŒher nur noch auf den dazugehörigen Vokalen anstĂ€ndig funktioniert (also "Ă€" und "o").

- d'' ist zwar die Obergrenze, aber es ist tatsĂ€chlich recht selten (genau wie bei MĂ€nnern, fĂŒr die c'' als Grenze gilt), dass es ĂŒberhaupt so hoch noch genutzt wird. Relativ gĂ€ngig ist, dass Frauen irgendwo zwischen g' und c'' von Overdrive "weg bridgen".

Ich habe selber auch lange versucht, so hoch wie möglich im Ruf-Belt (Overdrive) zu singen, aber das ist nicht wirklich optimal. Schon etwa eine Quarte vor der absoluten Obergrenze, "will" die Stimme in die Kopfstimme (Kenshi hat das mal Tilt-Punkt genannt) und dann wird es extrem anstrengend. Und wenn man es dennoch schafft Overdrive bis zum Maximum auszusingen, ist es fast unmöglich dann noch einen sauberen Übergang in die Kopfstimme zu schaffen.

Bei Frauen ist es recht gÀngig, das Belts in der Range, die du gerne bedienen möchstest, in dem Modus gesungen wird, den CVT "Edge" nennt. Der Unterschied zum Overdrive ist v.a., dass die "Power" mehr aus dem Twang kommt und weniger aus dem Atemdruck.

Es ist natĂŒrlich ein bisschen auch eine Stilfrage. Andere benutzen eher noch "Curbing" (im Volksmund auch "der Mix" oder "mixed voice" genannt) in diesen Höhen, was im Unterschied zu Overdrive v.a. stĂ€rker gestĂŒtzt ist (verringerter Atemdruck, ein bisschen wie beim Stöhnen) und kopfiger resoniert. MĂ€nner gehen hĂ€ufig direkt vom Overdrive in die Randstimme (Fake Belt). Das ist bei Frauen nicht so stark vertreten.

Zu empfehlende Übungen richten sich natĂŒrlich nach dem Modus, den du bevorzugt. Curbing ĂŒbt sich sehr gut auf dem Vokal "a" mit einem etwas "weinenden/stöhnenden" Stimmklang. Edge ĂŒbt sich am besten auf einem twangigen "Ă€". Der Übergang von OD zu Edge ist mMn leichter als der von OD zu Curbing, gerade weil sich OD und Edge den Vokal "Ă€" teilen (bei Edge ist es nur ein twangigeres "Ă€" mit hellerem/kopfigerem Timbre).

FĂŒr mich die einfachste Art in der Höhe den Belting-Modus zu wechseln ist einfach bewusst den hinteren Teil des ZungenrĂŒckens nĂ€her an den weichen Gaumen zu bringen. Versuch das einfach mal auf einem "Ă€", dann merkst du direkt wie es twangiger wird und das Timbre etwas heller wird. Genau dieser Wechsel ist der wesentliche Unterschied zwischen OD und Edge.

Wieder mal viel Fachbegriff-Wust, aber ich hoffe es hilft etwas.

EDIT: Hier mal ein Beispiel: ist zwar ein Mann aber er beherrscht die Modi wirklich mustergĂŒltig: Geh mal zu 0:40, da kommt zuerst Overdrive auf dem Vokal "o", dann Edge auf dem Vokal "Ă€" und beim runtergehen Overdrive auf dem selben Vokal. Genau dieser Timbre-Wechsel zwischen dem ersten "Ă€" (ein h' ist das glaub ich) und dem zweiten (mĂŒsste ein g' sein) ist der Unterschied den du in der Höhe brauchst.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=v7WBg1BKcxw#t=46
 
Also mit dem CVT-Vokabular kenn ich mich ĂŒberhaupt nicht aus. Mir kommt es aber so vor, als wenn du die Töne zu weit hinten ansetzt und sie dir dann buchstĂ€blich im Halse stecken bleiben. Vordersitz kannst mit der NG-Übung gut ĂŒben. Mit schneidend gerufenen "Heys" könntest du auch mal experimentieren. Da du ja Rock/Melodic Metal singen möchtest, jedenfalls gehe ich wegen der Musik davon aus, kann der Ton schon etwas schĂ€rfer und schneidender kommen. Und dann musst du ja automatisch weiter vorne ansetzen.
 
Hast du bei den hohen Tönen das GefĂŒhl als wĂ€re dein Hals zu eng? Die Belts klingen alle, als wĂŒrde ihnen der Unterbau fehlen.

Erinnert mich sehr stark an ein Problem, das ich selber hatte. Ob das stimmt, soll einer der Anatomieexperten hier beantworten, aber fĂŒr mich fĂŒhlt sich das dann so an, als wĂŒrden sich die StimmbĂ€nder frĂŒhzeitig versteifen und nicht mehr mit genug Masse schwingen. Das passiert bei mir, wenn ich im Übergang in die Höhe nicht in gleicher Weise die AtemunterstĂŒtzung erhöhe und den Verlust mit erhöhter Spannung im Hals kompensiere.
 
Also mit dem CVT-Vokabular kenn ich mich ĂŒberhaupt nicht aus. Mir kommt es aber so vor, als wenn du die Töne zu weit hinten ansetzt und sie dir dann buchstĂ€blich im Halse stecken bleiben. Vordersitz kannst mit der NG-Übung gut ĂŒben. Mit schneidend gerufenen "Heys" könntest du auch mal experimentieren. Da du ja Rock/Melodic Metal singen möchtest, jedenfalls gehe ich wegen der Musik davon aus, kann der Ton schon etwas schĂ€rfer und schneidender kommen. Und dann musst du ja automatisch weiter vorne ansetzen.

Kommt im CVT-Vokabular so ziemlich auf das selbe raus "Edge" is halt "schneidender/heller" und "Overdrive" ist mehr "boomy/dunkler" von der Resonanz. Manche wĂŒrden das "mehr Vordersitz" nennen.

Was ich auch noch sehr hilfreich finde zum Belten ist Glottis-SchlĂ€ge zu ĂŒben. Viele "Belt-AnfĂ€nger" (gerade die mit klassischem Hintergrund) haben Angst vor dem "harten" Ansatz auf einem Glottis-Schlag, der beim Belten aber einfach dazugehört (genau genommen ist ein weicher Ansatz beim Belten sogar ziemlich ungesund mMn). Ich mache das dann auch so, dass ich wieder das schneidende/nervige "Ă€" nehme (Mund schön weit aufmachen ist auch wichtig), und dann einfach nur pulsartige, klar definierte Glottis-SchlĂ€ge mache. Vor allem in der Kopfstimme ist es sehr wichtig, sich das anzutrainieren, weil die Spannung auf den Muskeln, die die Stimmlippen schließen, direkt beim Ansatz voll da sein muss und nicht erst wĂ€hrend des Ansatzes langsam aufebaut wird (wie beim "weichen" Ansatz).

- - - Aktualisiert - - -

Hast du bei den hohen Tönen das GefĂŒhl als wĂ€re dein Hals zu eng? Die Belts klingen alle, als wĂŒrde ihnen der Unterbau fehlen.

Erinnert mich sehr stark an ein Problem, das ich selber hatte. Ob das stimmt, soll einer der Anatomieexperten hier beantworten, aber fĂŒr mich fĂŒhlt sich das dann so an, als wĂŒrden sich die StimmbĂ€nder frĂŒhzeitig versteifen und nicht mehr mit genug Masse schwingen. Das passiert bei mir, wenn ich im Übergang in die Höhe nicht in gleicher Weise die AtemunterstĂŒtzung erhöhe und den Verlust mit erhöhter Spannung im Hals kompensiere.

Das ist genau das Problem mit dem Stimmbandschluss. Wenn du nicht "hart" genug ansetzt, versteift sich der Vocalis-Muskel (der beim Belten eigentlich mitschwingen soll). Das entspricht dann der Randstimmfunktion. Und wenn der einmal steif ist, kannst du ihn wÀhrend des Tons nicht mehr aktivieren, sondern machst die Kehle zu.
 
- Die Grenze fĂŒr Overdrive gibt CVT wie du ja auch schreibst etwa mit d'' an. Hinzu kommt aber noch, dass OD auch schon frĂŒher nur noch auf den dazugehörigen Vokalen anstĂ€ndig funktioniert (also "Ă€" und "o").

Alle anderen Vokale werden entsprechend ĂŒberformt. Nennt man "VokalĂŒberformung" ;-) Ist kein Geheimnis, daß ein i dann Richtung Ă€ klingt.

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Ich habe selber auch lange versucht, so hoch wie möglich im Ruf-Belt (Overdrive) zu singen, aber das ist nicht wirklich optimal. Schon etwa eine Quarte vor der absoluten Obergrenze, "will" die Stimme in die Kopfstimme (Kenshi hat das mal Tilt-Punkt genannt) und dann wird es extrem anstrengend. Und wenn man es dennoch schafft Overdrive bis zum Maximum auszusingen, ist es fast unmöglich dann noch einen sauberen Übergang in die Kopfstimme zu schaffen.

In der Frauenstimme ist es nicht so schwierig mit dem Übergang. Das ist bei MĂ€nnern immer ein Thema, weil ein schönes Passagio in die Höhen eigentlich nur dann geht , wen die Stimme von unten her schon recht klassisch gefĂŒhrt wird. Sonst brĂŒllt mann bis es nicht mehr geht oder kiekst :)) Der Übergang ins Falsett weist dagegen natĂŒrlicherweise einen Bruch auf. Wenn der an der richtigen Stelle gesetzt wird kann das sehr modern und charmant klingen und wird auch viel genutzt. Habe das gerade mit einem SchĂŒler geĂŒbt, der Songs von Adele oder Alanis Morisette toll singen kann und leicht ins Falsett und zurĂŒck switchen kann.

Bei einem Bariton, wie du einer bist @ broeschies klingen Strong-Belts in höheren Lagen extrem mĂ€chtig/wuchtig und laut. Außerdem hast du enorm viel Masse zu transportieren und brauchst daher einen nahezu athletischen Atem, um das zu schaffen. Das Mittel der Wahl bei solchen Stimmen ist wie du es selber immer so schön ausdrĂŒckst "abschlanken" und zwar bereits aus der tieferen Lage heraus kontinuierlich nach oben. Wenn es kreischig klingen soll kommt der Twang zum Einsatz. Ob das dann "schön" ist, darĂŒber kann man streiten, denn der Twang kostet eine Menge an Stimmfarbe gerade in der Höhe. Schade um den schönen Bariton ;-)

Stark gerufene Belts ("Strong Belt", "Overdrive", "Ruf-Belt" oder wie auch immer genannt) brauchen zur Höhe hin 1. einen sehr starken Atem (weil viel Masse zu transportieren ist), 2. eine große Öffnung des Mundes und des Mund,- Rachenraumes nach unten/hinten. Je höher es geht hast du zwei Möglichkeiten @ Vali: Entweder kontinuierlich mehr Kopfstimmanteile oder kontinuierlich mehr "Twang". Das ist kein "Fake", sondern ganz einfach notwendig. Wo die Grenze im Einzelfall liegt - und das variiert auch je nach Song - ist unterschiedlich. Ich habe SchĂŒlerinnen, die auch einzelne Töne oder kurze Phrasen noch höher als d'' im Strong-Belt singen können. Das ist aber nichts, was man ĂŒber lĂ€ngere Passagen durchziehen wĂŒrde, weil es ganz einfach zu massenreich ist und zu mĂ€chtig klingt. In deinen Songs wechseln sich Belting und Kopfstimmpassagen aber sowieso immer wieder ab.

Anders als Broeschies' Bariton-Stimme ist deine Stimme ja eher ein leichter Sopran. (Ich bin selber so einer wie du weißt). WĂ€hrend die schweren Stimmen nach oben hin sehr fett werden können haben wir eher MĂŒhe ĂŒberhaupt nach Strong-Belt zu klingen, selbst wenn wir uns schon so groß machen wie's nur geht ;-) Ich finde, bei dir klingt das alles doch schon sehr gut und passend zu der Stilistik. Aufpassen musst du in der Tat - wie es hier schon erwĂ€hnt wurde - daß dir der Fokus nicht zu sehr nach hinten rutscht und daß du fĂŒr Strong-Belts (Overdrive) deinen Atem entsprechend verstĂ€rkst. Sonst lieber "faken" (mehr Kopfstimmanteile oder mehr Twang). Der Fokus bleibt auch im Strong-Belt vorne, aber der Klangraum und die schwingende Mase sind halt sehr groß. Es ist wichtig, daß du Fokus und Raum nicht verwechselst. Das ist ein hĂ€ufiges Thema im Gesangsunterricht, wenn die SchĂŒlerinnen Belting lernen. Da passiert es nicht selten, daß mit dem großen Raum unten/hinten auch der Fokus nach hinten verrutscht. Klingt dann mulmig undn ist unangenehm. Es gibt dafĂŒr Übungen, die auf einem nnniiiii beginnen, wobei du das nnnniiii mit stark gerĂŒmpfter Nase und ZĂ€hne zeigen singst. Z.B. nnnniiiiiii- ja- ja-ja oder nnnnniiiiii- jĂ€-jĂ€-jĂ€.

Es ist aber wie gesagt kein Fehler, sondern richtig und notwendig, nach oben hin den Strong-Belt zu ĂŒberformen. Grob gesagt: Der Twang verkleinert den Raum, die Kopfstimme verkleinert die Masse.
 
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Hi Vali

örpröbsche 2 (From Beneath You von Nemesea) (Gesang ab 0:13, zweiter Gesangsteil (ab hier Ohrenkrebsgefahr) ab 2:22)

Wow - ich find das erst mal super gesungen; total gute Aussprache, gefĂŒhlvoll, echt toll.

da ab 2:20....also wenns dann wieder "richtig" hoch geht, dann passt es doch wieder ganz gut.
Dazwischen (2:20 bis 2:40)....ja, so Àhnlich (aber viel schlechter;)) hört sichs bei mir auch an, wenn ich an die Grenze meiner Bruststimme komme.
Wirkliche Tipps kann ich dir da nicht geben, da bist du technisch und vom Wissen her zu gut.
Mir hat man geraten, nicht zwanghaft in Lagen zu singen, die halt ned gehen; sondern dann in Kopfstimme zu wechseln oder so....

Naja, aber ich denke, du willst das halt schon i-wie schaffen. Aber hast ja gute Beratung hier :)
 
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Alle anderen Vokale werden entsprechend berformt. Nennt man "Vokalberformung" ;-) Ist kein Geheimnis, da ein i dann Richtung klingt.
Ja, vergisst man allerdings auch schnell (ich zumindest). Allerdings ist auch ein charakteristischer Unterschied zwischen Edge und Overdrive, dass ein "i" auf Edge funktioniert, auf Overdrive aber nicht. Diese "niii-j"-bungen funktionieren auch sehr gut, um Edge zu finden. Im Overdrive muss man allerdings schon direkt auf "n" ansetzen, weil ein "i" halt berhaupt nicht mehr funktioniert. Umgekehrt funktioniert ein "o" halt im Overdrive, aber nicht im Edge. Deshalb ist ben auf "o" auch ganz praktisch, um die individuelle Grenze zu finden.

Bei einem Bariton, wie du einer bist @ broeschies klingen Strong-Belts in hheren Lagen extrem mchtig/wuchtig und laut. Auerdem hast du enorm viel Masse zu transportieren und brauchst daher einen nahezu athletischen Atem, um das zu schaffen. Das Mittel der Wahl bei solchen Stimmen ist wie du es selber immer so schn ausdrckst "abschlanken" und zwar bereits aus der tieferen Lage heraus kontinuierlich nach oben. Wenn es kreischig klingen soll kommt der Twang zum Einsatz. Ob das dann "schn" ist, darber kann man streiten, denn der Twang kostet eine Menge an Stimmfarbe gerade in der Hhe. Schade um den schnen Bariton ;-)
Ja, genau. Wobei der Unterschied an "Wucht" zwischen Mnnern und Frauen noch dadurch verstrkt wird, dass Frauen halt eher zum Edge tendieren (das bei CVT ursprnglich einfach nur "Belt" hie) und Mnner eher zum wuchtigeren Overdrive. Im Edge-Modus geht bei Mnnern in der Tat deutlich strker als bei Frauen das Timbre verloren (v.a. bei "Nicht-Tenren"). Bei den meisten Mnnerstimmen ist das Timbre um g' schlicht und einfach weg (bei Tenren merkt man's halt nicht so dolle). Dagegen gibt es leider nicht wirklich ein Mittel. Beim Overdrive ist allerdings charakteristisch, dass eben nicht abgeschlankt wird (kein Tilt), sondern wirklich mit voller Masse (und entsprechend "athletischem" Atemdruck) bis in groe Hhen gesungen wird.
Physiologisch gesehen entspricht Overdrive eher einer "hochgewuchteten Bruststimme", whrend Edge eher einer "verstrkten Kopfstimme" entspricht.
Letztendlich kamen aber ja alle Tipps bisher ungefhr auf das gleiche hinaus: Entweder "kleinere Stimme" (Edge/Twang) oder "kopfigere Stimme" (mix) und Overdrive in der Höhe ist halt super anstrengend.
 
J
Letztendlich kamen aber ja alle Tipps bisher ungefhr auf das gleiche hinaus: Entweder "kleinere Stimme" (Edge/Twang) oder "kopfigere Stimme" (mix) und Overdrive in der Höhe ist halt super anstrengend.

Daher: Atemtraining :)






@ Broeschies: Kleines Geschenk von mir:
ĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒ
ööööööööööööööööööööö
ÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀ
ßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßß

;-)
 
@ Broeschies: Kleines Geschenk von mir:
ĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒ
ööööööööööööööööööööö
ÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀ
ßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßß
;-)
Vielen Dank! Ich hab's bestimmt dreimal editiert und der hat jedes mal wieder die Umlaute gefressen. Seltsam das.
 
Vali, ich finde es im großen und ganzen super gesungen. Zum CVT-Vokabular kann ich nichts beitragen, das ĂŒberlasse ich gerne den Experten. Wenn ich diese hohe Passage im zweiten Hörbeispiel singen mĂŒsste, dann wĂŒrde ich mehr Vordersitz verwenden und in eine kopfstimmlastige Fauchstellung gehen. Sprich: die mixed voice verwenden.
 
Hui, da schaut mal wegen einmal Nachtdienst mal nen Tag nicht ins Forum... Danke euch allen vielmals! Das hilft mir schon sehr viel weiter!
Ich habe schon befĂŒrchtet, dass es daran liegen könnte, dass ich die zweigestrichene Lage in der falschen oberen Einstellung nehme und es trotzdem anstrengend ist, auch wenn ich stĂŒtze wie verrĂŒckt (ist ja auch anstrengend). Ich singe im Unterricht Girl On Fire von Alicia Keys, wo stĂ€ndig ein c'' im Belt kommt. Obwohl ich so Aha Momente hatte wie, dass ich ĂŒberhaupt nen Belt hinbekomme und endlich die StĂŒtze auch mal so umsetzen kann wie ich doch seit Jahren verstanden habe, habe ich das c'' ums Verrecken nie gekriegt (bzw. klingt wie in Hörprobe 2). Meine GL hatte bis zur letzten Stunde vor den Ferien die StĂŒtze im Verdacht, weswegen ich fĂŒr die Ferien viel singen und Atemtraining als Hausaufgabe gekriegt habe. Aber ich rĂŒhre mich auch mit viel Singen und Atemtraining null vom Fleck. Das frustriert. Meine GL zerbricht sich auch den Kopf, warum ausgerechnet die Mitten nach nichts klingen (zu lieb, nicht durchsetzungsfĂ€hig im Rock), obwohl ich gute Tiefen und super Höhen bis ins dreigestrichene habe.
Wenn ich so singe, ist es ganz schön anstrengend in der RĂŒckenmuskulatur (komm sogar ins Schwitzen) und am Rippenansatz zieht es leicht auseinander. Oben am Hals ist es nicht so anstrengend, aber der Ton droht zu ĂŒberschlagen oder zu zerren, wenn ich im RĂŒcken ein Tick zu locker lasse. Und es klingt ganz schön nach Schrei und Kampf. Wenn man sich das Original anhört, klingt es so einfach :weep: und auch sie geht da mit weniger BRAAAT dran.
WĂŒrde die Stelle bei 3:07 (from...) in etwa hinhauen? Oder ist es zu viel Kopfstimme oder zu wenig Twang/Vordersitz? In nem eigenen Song von mir wollte ich ne hohe Stelle mit Mischstimme + Twang singen, aber habe vom Studiotechniker und meiner Band eine auf den Deckel gekriegt, weil es zu sehr nach Mickey Mouse klang und musste die Stelle dann klassisch nehmen :mad: (ich hasse das, wenn ich meine eigenen Sachen wegen technischen Unvermögens nicht so singen kann wie ich es mir vorstelle!) Kann ja demnĂ€chst mal aufnehmen wie die Mickey Mouse bei mir klĂ€nge.
 
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WĂŒrde die Stelle bei 3:07 (from...) in etwa hinhauen? Oder ist es zu viel Kopfstimme oder zu wenig Twang/Vordersitz?

Ist ein e'' oder? Ich wĂŒrde es nicht belten (und auch keinen extremen Twang nehmen, weil das mickeymousig klingt), sondern kopfstimmig mit starkem Vordersitz singen. Habs grad mal probiert: Du kannst eine Mundstellung machen wie ein a mit Fauchstellung und damit kopfstimmig "from" singen. Dann klingt es nicht klassisch.
Verstehst du, wie ich das meine?
 
Oh, Shana... zwei StĂŒhle, eine Meinung ;)
 
Hmm, ich weiß leider nicht wie ich starker Vordersitz von starken Twang unterscheiden soll :confused:

Um zu zeigen wie drastisch wie mein Problem mit der tiefen zweigestreichenen Lage ist, gibts jetzt mal ein Epic Fail (mir echt peinlich). Das Lied könnte ich mit meiner Belttechnik von den ersten beiden Hörproben (Overdrive, Strongbelt, wie auch immer) nicht ĂŒberleben, weil es fast durchgĂ€ngig in dieser Lage dĂŒmpelt. Ich singe das also kopfig mit Twang, Roadrunner meepmeep Modus, also. Erster Refrain noch im Wechsel zwischen kopfstimmig Twang mit Strongbelt, zweiter und letzter Refrain ohne Strongbelt. Dass das nicht zuverlĂ€ssig klappt, ist deutlich zu hören (!Intonation!, mal zu kopfig, mal zu twangig). Geht es zumindest in die richtige Richtung (und braucht Übung, Übung, Übung) oder bin komplett auf dem Holzweg? War ab und zu mal ein technisch - nicht intonationsmĂ€ĂŸig - gut getroffener Ton dabei??
Hörprobe 3 (For The Heart von Nightwish) (Gesang ab 0:33)
Auch hier One Take Aufnahme.

Original mit Songtext: http://www.youtube.com/watch?v=z-JFUeBX7S0
 
@ Vali
irre ich mich oder hat die Nightwish SÀngerin da selber auch nicht mehr Substanz? Auf's erste hören singt sie es doch genau wie du, nur profitiert sie von Chören und Dopplungen, auf die du verzichten musst ;-)
Ist auch fĂŒr mich kein Lied, das gebeltet werden muss oder sollte.
Also ich finde, du bist auf dem richtigen Weg :)

Starker Vordersitz ist nicht automatisch starker Twang ;-) Belting hat doch ebenfalls den Vordersitz und du kannst eben auch eine unklassische Kopfstimme mit ebendiesem starken Vordersitz singen. Das machst du in diesem StĂŒck auch. Kannst es von mir aus dann auch "Twang" nennen, nur klingt es halt nicht nasal und nölig (was als Vorteil zu werten ist), sondern eher sphĂ€risch, hell, elfenhaft usw. Was auch mit deiner StimmprĂ€gung zu tun hat, die halt schon von Natur aus sehr fein ist. Ich nenne das mal "Twang im Kopfstimmraum", kannst du damit was anfangen? Das ist es, was du da machst und was auch die OriginalsĂ€ngerin macht. Sollte deiner natĂŒrlichen Stimmveranlagung eigentlich entgegen kommen. In den tieferen Lagen singt ihr beide beltiger und direkter als in den Höhen.

Daß deine Töne öfter wackeln könnte an der Atemverbindung liegen, aber da mĂŒsste ich dich sehen, um genaue Tipps geben zu können. Wichtig können auch die jeweils passenden Übergangsstellen sein (welcher Vokal liegt da, kann man sich was durch bessere Überformung gangbar machen und solche Fragen).

Ich frage mich eigentlich auch, was der Strongbelt ĂŒberhaupt in diesen StĂŒcken verloren hĂ€tte? Das ist doch viel zu lyrisch und viel zu hoch gelegen. Und auch stilistisch gesehen sind das fĂŒr mich keine StĂŒcke fĂŒr den Strongbelt. In den tieferen Lagen wird es eben sprachnah und poppig gesungen und in hohen Lagen "halbklassisch" = "Twang im Kopfstimmraum".

Und, wieder zwei StĂŒhle eine Meinung, liebe Bell? ;-)
 
Ich frage mich eigentlich auch, was der Strongbelt ĂŒberhaupt in diesen StĂŒcken verloren hĂ€tte? Das ist doch viel zu lyrisch und viel zu hoch gelegen. Und auch stilistisch gesehen sind das fĂŒr mich keine StĂŒcke fĂŒr den Strongbelt. In den tieferen Lagen wird es eben sprachnah und poppig gesungen und in hohen Lagen "halbklassisch" = "Twang im Kopfstimmraum".
Das wĂŒrde ich genauso sehen. "Twang im Kopfstimmenraum" ist ĂŒbrigens wortwörtlich die Definition von "Fake Belt" bei TVS. Der Unterschied zwischen "Fake Belt" und "Mickey Maus" ist genau das, was Shana beschreibt, d.h. man singt in der Kopfstimme, aber nicht so stark "quĂ€kig", gleichzeitig aber mit stĂ€rkerem Stimmlippenschluss als die klassische Kopfstimme. Wie Shana schreibt, bist du davon eigentlich gar nicht so weit entfernt. An einigen Stellen gehst du ganz leicht ins nasale, aber ansonsten hört es sich tatsĂ€chlich sehr Ă€hnlich an wie bei Anette.

FĂŒr den Fake Belt wichtig ist, dass man den Unterschied zwischen Twang und "kleinmachen der Stimme" lernt. Vor allem in der Höhe geht beides oft Hand in Hand, daraus wird dann die Mickey Maus-Stimme und wenn es sehr sehr hoch geht, hat man auch keine Chance mehr das zu vermeiden. Aber in der unteren bis mittleren Kopfstimme kann man durchaus "Twangen im Kopfstimmenraum" ohne dass es wahlweise nach Mickey Maus oder Donald Duck klingt.

Üben kann man das mal wieder gut auf dem berĂŒhmten Entenquaken. ABER, dabei ist ganz wichtig (im Zweifesfall vorm Spiegel ĂŒben), dass du den Mund NUR nach unten aufmachst und NICHT zur Seite. Gleichzeitig auch NICHT die Nase rĂŒmpfen oder stark die ZĂ€hne fletschen wie beim Belt. Das Gesicht muss "lang" und "offen" sein (wie in der Klassik halt). Gleichzeitig aber vom Klang her halt Entenquaken erzeugen. Im Idealfall bekommst du dann ein GefĂŒhl dafĂŒr, wo der Twang "sitzt", nĂ€mlich ungefĂ€hr da wo der ZungenrĂŒcken im Bereich der oberen BackenzĂ€hne ist. Wenn du ein bisschen den ZungenrĂŒcken nach oben/unten bewegst, wirst du merken, dass der Twang stĂ€rker wird, wenn die Zunge nĂ€her am Gaumen ist und schwĂ€cher, wenn sie weiter unten ist. Um einen Fake-Belt zu "kalibirieren" startest du dann sehr quĂ€kig und nimmst den ZungenrĂŒcken dann langsam runter (gleichzeitig den Mund leicht mehr nach unten öffnen), bis der gewĂŒnschte Sound da ist. Meistens ist das sogar nur eine sehr kleine Bewegung von Zunge und Kiefer, die aus dem EntenquĂ€ken einen sauber kalibrierten Kopfstimmenton macht (der weder klassisch noch quĂ€kig klingt).
 
Und, wieder zwei StĂŒhle eine Meinung, liebe Bell? ;-)

Hierbei schon mal auf jeden Fall, denn das sehe ich exakt genauso:

Ich frage mich eigentlich auch, was der Strongbelt ĂŒberhaupt in diesen StĂŒcken verloren hĂ€tte? Das ist doch viel zu lyrisch und viel zu hoch gelegen. Und auch stilistisch gesehen sind das fĂŒr mich keine StĂŒcke fĂŒr den Strongbelt. In den tieferen Lagen wird es eben sprachnah und poppig gesungen und in hohen Lagen "halbklassisch" = "Twang im Kopfstimmraum".

Strong Belt und sehr vordersitzig ist fĂŒr mich sowas hier:
http://www.youtube.com/watch?v=wckxzWTqzS0

(ab 00.45 gehtÂŽs los)

Ich weiß, ich habÂŽs schon mehr als einmal gepostet... aber ich findÂŽs als Beispiel immer wieder klasse. Achtet mal auf die Mundstellung von Billie Godfrey (in den höchsten Stellen geht sie in die Fauchstellung und singt ziemlich kopfig).

Kleiner Nachtrag: ich kann mir nicht vorstellen, daß man allein mit technischen Anweisungen und Fachchinesisch weiterkommt. Ein kraftvoller Belt kommt immer auch aus der Persönlichkeit der SĂ€ngerin. Man muß sich wirklich so ausdrĂŒcken und extrem die Sau rauslassen wollen, sonst kriegt man das nie ganz hin.
Das war jetzt nicht als Kritik gemeint, broeschies und Shana. Aber mir persönlich wĂŒrde diese Diskussion herzlich wenig helfen.
 
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Strong Belt und sehr vordersitzig ist fĂŒr mich sowas hier:
http://www.youtube.com/watch?v=wckxzWTqzS0
Das Beispiel ist im Wesentlichen "Overdrive" im CVT-Jargon (an den höchsten Stellen "normale" Kopfstimme). Im Bezug darauf wĂŒrde ich dir beipflichten. Zum singen von Overdrive in den Höhen braucht man eine gewisse "Attitude" um den vollen Druck hinter den Ton zu bringen. Fake Belt ist im Gegensatz dazu eine recht delikate Angelegenheit von Balance und Kalibrierung. Da nĂŒtzt es schon sich vorsichtig ranzutasten, weil er wirklich nur in einem kleinen "Raum" zwischen der klassischen Einstellung und dem twangig/quĂ€kigen Ansatz lebt und auch nur da wirklich gut klingt.

Hier ist ein ganz gutes Beispiel:
https://soundcloud.com/gina-ellen/aretha-franklin-never-loved-a
Die F5's da drin sind nicht so "strong" wie die in Bell's Beispiel aber durchaus noch kraftvoll und nicht allzu quÀkig. Könnte allerdings auch schon "Edge" sein. In der Höhe und auf einer bearbeiteten Aufnahme ist das kaum noch zu unterscheiden.
 
Kleiner Nachtrag: ich kann mir nicht vorstellen, daß man allein mit technischen Anweisungen und Fachchinesisch weiterkommt. Ein kraftvoller Belt kommt immer auch aus der Persönlichkeit der SĂ€ngerin. Man muß sich wirklich so ausdrĂŒcken und extrem die Sau rauslassen wollen, sonst kriegt man das nie ganz hin.

Das stimmt, also wieder "zwei StĂŒhle, eine Meinung" :)

Und davon abgesehen hat der Klang ganz entscheidend etwas mit der natĂŒrlichen Stimmveranlagung einer SĂ€ngerin zu tun. Vali als heller und sehr feiner Sopran wird nie klingen wie die SĂ€ngerinnen in den beiden Hörbeispielen und wenn sie noch so sehr die Sau rauslassen wĂŒrde. FĂŒr mich selber gilt das im ĂŒbrigen auch, das vielleicht dir zum Trost liebe Vali ;-) Ich finde aber, daß du deine StĂŒcke sehr gut singst und wirklich auf dem richtigen Weg bist. Sicher arbeitest du in deinem Unterricht ja an Atempower/StĂŒtze, Fokus und der speziellen Resonanznutzung fĂŒr Belting.

Die CVT-Terminologie ist fĂŒr mich ĂŒbrigens absolut verzichtbar. Man kann alles auch auf deutsch ausdrĂŒcken. Ich fasse die Möglichkeiten in meinem Unterricht meist grob zusammen als "klassische Kopfstimme", "Belting" und "Twang" (sowie "Falsett" bei den MĂ€nnern), wobei es eben verschiedene Abstufungen gibt, die je nach gewĂŒnschter Stilistik und gegebener Stimme und Persönlichkeit erlernt und eingesetzt werden können. Was meistens verwendet wird ist am Ende sowieso irgendeine Form von "Mixed Voice".
Nicht jede ist so ein Schreiteufelchen und der Schreiteufel wĂŒrde zudem auch nicht jeder Stimme gleich gut stehen ;-)) Meiner steht es z.B. kaum, obwohl ich diesbezĂŒglich keine Hemmungen habe. Meine Stimme gefĂ€llt mir im Zweifelsfall immer dann besser, wenn ich kultivierter an die KlĂ€nge herangehe, also auch den kultivierteren Musical-Belt verwende oder eben doch nach oben hin mehr Kopfstimme
(ohne Twang), wenn ich es auch noch belten könnte. Worauf es ankommt ist doch nicht, irgendwelche Vorgaben zu erfĂŒllen, sondern das Beste aus der EIGENEN Stimme zum klingen zu bringen.
 
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