Benton oder Behringer?


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Guten Mittag an alle,

ich hab mir mal vorgenommen mir (endlich) einen neuen Bassverstärker zu kaufen!
Musste nichts großes sein, aber mal was neues und da hab ich mir zwei
Hübsche rausgesucht!

Da hätten wir den "Harley Benton Hbw-150"
und den "Behringer BXL1800" !

Also einmal 150W via 199€ und 180W via 179€!
Da sollte die Entscheidung eigentlich eindeutig fallen oder?
Aber aus irgendeinen Grund gefällt mir der teurere Benton besser!

Falls hier jemand da ist der einen der beiden besitzt(oder auch nicht)
und mich beraten kann/möchte der ist höflichst dazu aufgefordert!

mfg
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Auch wenn ich die beiden Modelle an sich nicht kenne, hört man im Gegensatz zu den Harley Benton Boxen über die Behringer besonders viel schlechtes. Zusätzlich hat der HB mit dem größeren mehr Membranfläche und is somit vermutlich lauter. Welcher Klang dir besser zusagt kann nur ein Hörvergleich deinerseits zeigen.
 
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sag´uns doch noch was zum einsatzzweck und ggf. soundvorstellung.

Sorry das wollt ich eigentlich auch in den ersten Text reinquetschen, habs offenbar vergessen!
Da ich hauptsächlich mit P-Bässen arbeite und nur Rock bis Metal spiele wär es doch ganz schön wenn
der Bass etwas "härter" klingt und nicht zu weich! Falls du verstehst was ich meine!

mfg
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Ich kann dir eig nur raten zu sparen dir was "anständiges" zu kaufen. Schau dir mal die combos von Gallien-Krüger an. Ich konnte sie leider nicht anspielen aber sie sollen gut klingen und gut verarbeitet sein.
Ein gebrauchter Peavey TNT 150 dürfte nicht falsch für dich sein. Der ist acuh sehr laut.

mfg Henry
 
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Hm ... Von beiden Marken gibt es durchaus brauchbares Equipment zum kleinen Kurs. In diesem speziellen Fall läuft es aber schon sehr auf "Pest oder Cholera", "Teufel oder Weihwasser" ... hinaus ;)

Der Behringer z.B. krankt ganz massiv am Speaker, der Amp-Teil ist dagegen relativ solide. Beide sind alles andere als Road-tauglich, wertig sieht anders aus!
Vor allem kranken sie aber für mich ganz massiv an der Konzeption, grade für's anvisierte Metier. Für zuhause VIEL zu laut, für Probe und Bühne im Rock- und Metal-Kontext VIEL zu leise.

Wo wird den der Haupteinsatzbereich liegen, zuhause oder im Bandraum? Davon unabhängig - bei derart knappen Budget lohnt auf jeden Fall der Blick auf den Gebrauchtmarkt. Da lässt sich ggf. solides, langlebiges Mittelklasse-Equipment für kaum mehr Geld finden, allemal besser als Low-Budget-Ware mit de facto non-existentem Wiederverkaufswert und einem Lebenszyklus, der äquivalent zur Garantiezeit zu sehen ist ;)
 
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Die Sache ist die, dass ich eigentlich nur einen neuen Bassverstärker für unseren Proberaum brauche, weil mein alter Verstärker
peinlich schlecht ist! Der Verstärker muss nu nicht der lauteste sein, aber der Sound ist mir halt wichtig(s.o.)! Allerdings
gibts hier im Forum ca tausend Leute die mehr von Verstärkern verstehen als ich!
Und falls die Wahl der beiden Verstärker für Rock/Metal nicht geeignet sind tut es mir leid es nicht gewusst zu haben!
Leider ist mein Budget wirklich sehr kleinund mehr als 200€ ist nun leider nicht drin, da ich noch zur Schule gehe!
Und mit Gebrauchtbestellungen bei Technik ist bei mir immer so eine Sache!
Vertrauenswürdige Händler zu finden ist wahrscheinlich leichter als ich denke!

mfg
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Ich bin, was Preise angeht, durchaus schon überrascht worden, insofern rate ich mittlerweile nicht mehr ohne selbst getestet zu haben pauschal von dieser oder jener Marke ab.
Allerdings sind beide Marken (sind das eigentlich echte Marken ? Ich bezweifle es fast) aus eben dieser Kategorie...Von Behringer hab ich noch nie was Gutes gehört oder gelesen, bei harley waren in der Gitarre & Bass bzw. "Guitar" auch mal ganz ansprechende Tests drin. Aber trotzdem bezweifle ich stark dass die Teile das tun werden was Du Dir erhoffst. Schau, es ist doch so: Geh doch mal online bei den entsprechenden Händlern in die Listen, und check mal was n guter 12er alleine kostet. Noch Fragen ?
Mein Tip : Hol Dir fuer 200 Ocken nen gebrauchten. Wenn Du nix gegen Transen hast bist Du damit in aller Regel besser bedient (Röhre gibts fuer den Preis nicht, es sei denn völlig ausgeleiert, und da würdest Du direkt wieder in nen satz Röhren investieren muessen).
Hier im Flohmarkt stehen doch schon kandidaten, allemal besser als der Kram von der Resterampe.
 
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Nuja, zu allererst lohnt natürlich immer der Blick in den Board-Flohmarkt ;) Wer auf Nummer sicher gehen will, kuckt sich auf quoka.de oder bei Aushängen mit Gebrauchtverkäufen in großen Musikläden, Bandzentren etc. um, testet den Amp vor Ort und packt ihn, wenn Sound und Zustand passen, gleich ein ...

Zu Leistung und (nicht zu vernachlässigen!) Membranfläche - wie ist euer Drummer so drauf? Mit 150-180W (das gibt sich de facto so gut wie nix) und nur einem Speaker würde ich halt gegen unseren Drummer kein Land sehen. Und wenn Du hinterher weder mit Lautstärke noch mit Sound wirklich zufrieden bist, ist es auch um einen geringeren Geldbetrag einfach schade.

Was man gebraucht recht gut kaufen kann, sind alte Peavey oder Warwick Combos in der 200W-Klasse. Auch von Laney gibt's teilweise gut brauchbares für kleines Geld. Einfach mal die Augen offen halten ...

Bei Neukauf und 'nem soliden, Rock- und Metal-tauglichen Combo fängt's meiner Meinung erst so richtig ab dem Gallien Krueger Backline 115 (relativ laut - subjektiv deutlich durchsetzungsfähiger als 'n vergleichbarer Behringer o.ä., gut für harten, attack-reichen Sound, dank Wedge-Form gut für direktes Monitoring geeignet) an, sehr gut sind auch Hugehs & Kettner Basskick 200 oder 300, oder die größeren Fender Rumble Combos ... Halt alles schon über deinem Budget. Aber gebracuht könnte so was durchaus drin sein, und man hat halt länger Freude dran als die erste Woche Neu-Equipment-Begeisterung ...

Und falls die Wahl der beiden Verstärker für Rock/Metal nicht geeignet sind tut es mir leid es nicht gewusst zu haben!

Macht doch nix, dafür sind wir da ;) Generell - je mehr Infos Du uns gibst, desto gezielter können wir natürlich beraten :)

Generell: Wenn Du im anvisierten Preissegment wirklich nix findest - Low-Budget-Teile lohnen halt eher selten, zumal man sie später nur mit massivem Wertverlust wieder los bringt. Zur Not kannst Du dir das aber immer noch zu Nutze machen - vielleicht findet sich ja so'n Billig-Teil in solidem Zustand auf dem Gebrauchtmarkt für richtig wenig Geld, dann ist ggf. nicht viel verloren ;)

Und wenn sich gar keine andere Möglichkeit auftut - es geht schon, ich hab' sogar mit dem Behringer BX1200 angefangen. Allerdings, wenn ich heute mit meinem Wissen am gleichen Punkt vor der gleichen Entscheidung stünde - ich würd' ihn nicht noch einmal kaufen. War OK, aber schon nach einer Woche überwog bei jeder Probe das Bewusstsein der objektiven Schwächen, bei jedem Gig musste extrem vorsichtig mit dem wenig wertigen Teil umgegangen werden, das Ding lief immer an der absoluten Leistungsgrenze und klang auch entsprechend (und ich konnte mich mehr erahnen denn hören), und was beim Verkauf noch raus sprang, war minimal ...
 
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Der Warwick Sweet 15.3 ist für metal und so auch nicht grade gut. Bei drop-D stimmung klingt er recht arm untenrum ohne den Bass-boost knopf... Dieser frisst aber Leistung.
 
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Bei Neukauf und 'nem soliden, Rock- und Metal-tauglichen Combo fängt's meiner Meinung erst so richtig ab dem Gallien Krueger Backline 115

Jaaah dein Vorschlag für den Backline ist wirklich ne super Sache, und wenn der wirklich so viel leistet dann ist der hunderter mehr nicht zu viel(Dann muss ich halt noch etwas länger warten).

Wo ich gerade schon n Bass-Thema offenhab, hab ich die Fragen: Was ist ein "Low"-oder "High-Boost" am Verstärker? Und was bringt bzw. macht so ein fußpedal(Stand z.B. beim behringer als Inkl. dran)?
 
ratking
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Wo ich gerade schon n Bass-Thema offenhab, hab ich die Fragen: Was ist ein "Low"-oder "High-Boost" am Verstärker? Und was bringt bzw. macht so ein fußpedal(Stand z.B. beim behringer als Inkl. dran)?

Normalerweise betont der Low Bosst die Bässe - ist aber grade bei eher weniger Leistung und Membranfläche mit Vorsicht zu genießen. Grade Bässe kosten viel Leistung, bei kleinem "Besteck" verliert man da eher Durschsetzungsfähigkeit, als dass man (Bass-)Druck gewinnt. Wenn man >500W mit zwei kräftigen Boxen im Rücken hätte, sähe das natürlich anders aus - da kann's für bassbetonte Spielarten schon Sinn machen ;)

Der High Boost ist i.d.R. das genaue Gegenteil, d.h. die Brillianzen im Sound werden zusätzlich verstärkt, der Ton wird drahtiger, schneidender. Bringt aber auch oft aus unsauberer Spielweise resultierende Nebengeräusche mehr zur Geltung ;)

Ein Fußpedal steuert immer irgend eine Funktion am Verstärker - von sich aus macht es außer An/Aus also erst mal nix. Was damit gesteuert werden kann, hängt völlig vom jeweiligen Amp ab. Mal wird damit ein Boost aktiviert bzw. deaktiviert, mal ein interner Kompressor zu- oder abgeschalten, bei zweikanalig aufgebauten Tops evtl. der Kanal gewechselt ... Das ist je nach Gerät völlig unterschiedlich, ist aber i.d.R. in der Beschreibung vom Shop oder Hersteller erklärt :)
 
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Bassmongo
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Hey Musikergemeinde

Bin grad per zufall auf diese Diskusion gestoßen und musst gleich kräftig schmunzeln :)

Seit etwa 1 nen Jahr läuft nun ein Bandprojekt bei dem ich für die Bässe sorgen soll, als vvor kurzem der Drummer vom E Drum auf ein Akustisches Umgestigen ist war klar das nen neuer Amp hermuss, knauserig wie ich bin habe ich mir für 120 € ne Behringer Combo geholt mit nem 12" metallmembran "
Behringer Ultrabass BXL 900 A Combo"

Fazit: das teil mag schick anzuschauen sein und der Preis ist auch echt reizvoll aber um es mal klar auszudricken drinn ist nur billigkrahm verbaut, gegen nen akustikschlagzueg und 2 E Gitarren hat das teil keinen Chance und wennde dann mal etwas mithalten willst musste den Voll aufdrehn und stellst dann fest das es nur noch verzerrt und mieß klingt :(

Ich würd dir auch von Behringer abraten, ich habe mich vor kurzem noch beraten lassen bei Musik Produktiv und wenn man mal richtig Bass spielen will läuft man besser ganz schnell vorbei am Behringer :)

künftig für den neuen Proberaum den wir am we Beziehn habe ich mich jetzt für ein Full Stack von Hartke entschieden, ist zwar ne ganze Ecke Teurer aber auch mit sehr viel mehr reserven
Das ganze Stack hab ich auch noch Gebrauch bei E-Bay zusammengekauft und ne menge geld dadurch gesparrt.
Das stack ist sowol für nen Proberaum gut wenn man mal zusammen Spielt als auch auf kleineren Bühnen:)

Mit sowas hättest du erst mal ruhe:)

Hir mal mein Stack : Hartke HA 5500 im Case
Hartke VX 410
Hartke VX 115

Ach da freu mich mich schon drauf den gitaristen und dem drummer damit mal die bässe um die ohren zu hauen :)
 
d'Averc
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...wenn man mal richtig Bass spielen will läuft man besser ganz schnell vorbei am Behringer :)...
markenbashing und pauschalisierung wird hier nicht gern gesehen - gerade in deinem kommt noch die totale unterdimensionierung dazu. es sei denn, du spielst bass im shakuhachi-ensemble ;).
trotzdem welcome!
 
ratking
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Von Behringer mag man halten was man will - ein paar brauchbare Sachen haben sie allemal im Angebot, hab' z.B. schon richtig gute 19"-Kompressoren von denen in den Fingern gehabt für (fast) kein Geld, die DI-Boxen kann man i.d.R. auch immer kaufen ...

Bei Bass-Amps, die Dinger klingen sogar recht solide - mit 90W an einem 12er ist man halt gegen 'n Akustik-Drumset immer Chancenlos, wenn der Drummer nicht Mesh-Felle mit'm Besen streichelt :D
Aber gegen den Klang an sich kann man bei den Amps nix sagen - wenn die Dinger halt nicht gar so billig aufgebaut wären, mit Poti-Achsen, Schaltern und Buchsen hab' ich da nur schlechte Erfahrungen gemacht, und man kann nicht wirklich was reparieren, weil halt alles direkt auf die Platine gelötete Billig-Teile sind ... Für den Einstieg taugen die DInger bei Minimal-Budget aber schon, wobei der Blick auf den Gebrauchtmarkt da auf jeden Fall mehr lohnt.

Der ganz große Schwachpunkt sind aber die Speaker der Combos, bzw. generell die Behringer Boxen - da war ich bis jetzt jedes mal, wenn mir so was live unter kam, auf's neue negativ überrascht ;)
Wenn's Geld also knapp ist, 'n Stack gefragt ist und man partout nicht gebraucht kaufen kann oder will - dann würd' ich allemal eher zu 'nem billigen Behrigner-Top und 'ner soliden Box raten als zu 'nem teureren Top und irgend 'ner Billig-Tröte zum drunter stellen ...
 
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gitarrist aus meiner band hat ´ne bass-combo von harley benton. ich spiel den ab und an mal, wenn wir nur akustisch bei ihm zu hause proben. ich weiß jetzt leider nicht welches modell, ist halt schon älter, war auch nicht teurer als 150€, ist vom klang her aber recht gut.
hat sogar celestion-speaker. ich weiß jetzt nicht wie gut die im bass-bereich sind, für die gitarre können die ja was.
 
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Bassmongo
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Hi,

ja zugegeben der Komentar war echt hart , ich war halt so maßlos enteuscht von der Combo, si emag für manche sachen ausreichen stößt aber auch sehr schnell an ihre grenzen .
 
ratking
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ja zugegeben der Komentar war echt hart , ich war halt so maßlos enteuscht von der Combo, si emag für manche sachen ausreichen stößt aber auch sehr schnell an ihre grenzen .

Darin seh' ich generell das Problem bei Bass-Amps der Leistungsklasse 60-100W ... Ist so ein unseliges Zwischending, zum Üben völlig überdimensioniert, für die Band in 95% der Fälle definitiv zu schwach.

Gibt wenige Ausnahmen um die 100W - der Roland Cube 100 sei hier (wieder mal ;)) gennannt, aber halt nicht zum Schleuderpreis zu haben - die weit mehr Druck liefern, als die Nennwerte zunächst vermuten lassen. Der Cube 100 kann in Bands, die eher dezent zu Werke gehen, durchaus ausreichen - aber auch er hat seine Grenzen, gegen einen ambitionierten Rock-Drummer sieht's dann auch schnell zappenduster aus ;)
 
jf.alex
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Die Frage ist auch, wie die Angabe von 180 Watt beim Behringer zustande kommt und wie ernst man das im Vergleich zu anderen Amps nehmen darf. :gruebel:

180 Watt Sinus sind was anderes als 180 Watt Peak. 180 Watt an 2 Ohm sind was anderes als 180 Watt an 16 Ohm. :gruebel:

Alex
 

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