beyerdynamic tg x 48 auch für instrumente?

von dasrotegnu, 09.01.08.

  1. dasrotegnu

    dasrotegnu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #1
    guten tag!

    bei vocal mikrofonen wird hier im forum ja in der unteren preisklasse gerne das beyerdydamic tg x 48 empfohlen. meine frage jetzt: kann ich dieses mikro auch problemblos bei gitarren amp abnahme oder verstärkung von cajon oder schlagzeug und ähnlichem benutzen? wo liegen generell die unterschiedezwischen vocal mikrofon und einem für instrumente?

    ich suche nämlich ein mikro dass möglichst flexibel ist und in den oben beschriebenen unterschiedlichen bereichen eingesetzt werden kann.

    ist dieses dafür geeignet oder gibt es da in der preisklasse noch andere möglichkeiten?


    mfg
     
  2. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 09.01.08   #2
    Meinst Du das TG-X 48 bzw. TG-X 58? Das TG-X 47 ist ähnlich universell wie das SM57 von Shure. Also gut für Snare und Amp. Die Vocalmikrofone sind halt für Nahbesprechung gemacht. Für Cajon würde ich eher zu einem Kondensatormikro greifen, für Drums mindestens zwei für die Recorderman-Methode. Sonst sind OHs, Snare- und Bassdrummikros üblich.
     
  3. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 09.01.08   #3
    Generell kann man sagen, dass ein Gesangsmikrofon einen etwas "verbogenen" Frequenzbereich besitzt.
    Dies hebt bzw. senkt die Stimme in einem bestimmten Bereich um z.B. auch Rückkoppelungsproblemen zu entgehen. Desweiteren macht es das Mikrofon auch sehr persönlich, deshalb wird insbesondere bei Gesangsmikrofonen oft und gerne dazu geraten erstmal zu testen um zu schauen welches Mikro am besten zu welchem Typ passt.
    Ein Instrumentalmikrofon sollte weitestgehend linear übertragen, ohne Knicke in der Kurve. Das macht so ein Mikrofon ziemlich universell einsetzbar - aber nicht unbedingt für Gesang. :confused::screwy:
    Es gibt auch spezielle Instrumentalmikrofone für den Bassbereich (z.B. Bassdrum) - die sollten dann möglichst auch dafür eingesetzt werden.
    Etwas teurere Großmembranmikrofone wie man sie in Studios antrifft sollten eigentlich so linear und sauber übertragen, dass sie möglichst universell einsetzbar sind.
    Und dann gibt es noch Überschneidungen in allen möglichen Bereichen - und dann gibt es noch Situationen wie z.B. die Abnahmen von Gitte-Amps wo es beinahe egal ist, welches Mikro davor hängt. Weil ein E-Gitarrenamp arbeitet in einem derart beschränkten Frequenzbereich, dass er durchaus auch mit einem superbilligen SM57-Clone aus China abgenommen werden kann.

    Ein TGX-48/58 ist ein sehr günstiges aber trotzdem sehr brauchbares Gesangsmikrofon im unteren Preisbereich. Es kann durchaus auch zur Abnahme und Verstärkung von Instrumenten genommen werden. Aber nicht mit der Klarheit und Durchsichtigkeit eines Kondensatormikrofons.
    oops - Andreas war schneller - ich würde bei Instrumenten eigentlich grundsätzlich zunächst mal auch zu einem Kondensatormikrofon raten.
     
  4. dasrotegnu

    dasrotegnu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #4
    danke schonmal für die antworten.

    bei billigen mikros ( unter 50 € ) ist mir oft aufgefallen dass dabei steht für gesang und amp / schlagzeug ... liegt das daran dass die teile überall beschissen klingen und es also egal ist wo man sie ranhängt oder ist bei denen noch was anders?

    hab ich des richtig verstanden dass man ein gesangs mikro auf jeden fall auch für amp abnahme nutzen kann und zur not auch für schlagzeug, aber ein reines instrumenten mikro auf keinen fall für gesang geeignet ist?


    mfg
     
  5. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 09.01.08   #5
    ein Mikro für 50 Euro muss nicht zwangsläufig beschissen klingen - aber ich würde in keines unterhalb des TGX-48 reinsingen. Das ist das allermindeste was ich investieren würde. Der SM57-Clone von DAP macht z.B. bei der Snare oder vor einem Gitarren-Amp einen erstaunlich guten Job und das ist ein Mikro in der 30-Euro-Klasse.

    der Spur nach kann man das so sagen, allerdings ist das zu sehr schwarz/weiß
    Ab einem bestimmten Bereich - ich erwähnte schon z.B. die amtlichen Großmembraner - sind die Mikrofone universell einsetzbar. Je nach Vorliebe und Geschmack für den einen oder anderen Hersteller oder die eine oder andere Sound-Nuance.
     
  6. Kleiner_Musiker

    Kleiner_Musiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #6
    Ich weiß ja nicht ob ihr wisst das das TG-X 58/48 genau dieselbe Kapsel wie das Tg-x 47 hat. Ich war auf der Musikmesse in Frankfurt auch am Stand von Beyerdynamic und hab nach dem TG-x 47 gefragt(spezifisch Gitarren und Akkordeonabnahme) und erwähnt das ich schon ein 58er habe. Der Beyerdynamicmensch meinte dann: "Dann kannst du auch dein Tg-x 58 nehme das hat sowieso die selbe kapsel"
     
  7. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 26.04.08   #7
    das ist nicht ungewöhnlich und wundert mich auch nicht
    die legendären Shure SM57 und SM58 sind bis auf die Form des Korbes ebenfalls identisch
     
  8. Kleiner_Musiker

    Kleiner_Musiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #8
    Es ist eigentlich wurscht ob du ein 47er oder ein 58er verwendest. Der Sound ist nahezu gleich und wird nur durch den Korb leicht beeinflusst d.h. der Korb verändert den Frequenzgang leicht :) aber kaum der Rede wert.
    Das Dürfte die Antwort auf deine Frage sein.
     
  9. Kleiner_Musiker

    Kleiner_Musiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #9
    Ich hätte mal noch ne Frage bezüglich den Kapseln und hoffe auf einen Kenner. Wisst ihr ob die beim 48er die selbe Kapsel drin haben wie im 58er Beyerdynamic? Ich denke ja.
     
  10. andi85

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    Erstellt: 07.05.08   #10
    Da ist der Schalter der einzige Unterschied.
     
  11. Kleiner_Musiker

    Kleiner_Musiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #11
    ok danke ich glaub dann hol ich noch eine 48er
     
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