Beyerdynamic TG X 58 feedback

von Kill Me, 26.05.07.

  1. Kill Me

    Kill Me Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.07   #1
    Hi, ich bin sänger in ner Band...ich habe ein ziemlich großes Problem mit der Rückkopplung. Also ich habe ein Beyerdynamic TG X 58....
    https://www.thomann.de/de/beyerdynamic_tgx58.htm

    ....Miko, das geht dann in einen Mic Prozessor.....
    DBX 286 anschließen in den Mixer und anschließen auf 2 Speaker...

    da wir auf der Geb. Patry von unsrem basser spielen wollen, haben wir zur zeit unser ganzes zeug in seiner renovierten Wohnung...die Wände sind Putz, deshalb mega hall...ständig nur am brummen und am fiepsen, dass ist so übel...im prinzipist ists im proberaum das gleiche spielchen (der ist mit Teppichen gedämmt)...also der Gitarrist und der Basser sind mit ihren micros (von Shure, weis aber net welche genau, aber waren sicher net teuerer als meins) direkt im mixer...diese haben keine Probleme mit feedback, obwohl sie viel lauter sind...
    hab schon mal gehört, dass der kompressor (in dem prozessor) sehr gern mehr feedback da reinbaut und es kann auch möglich sein, dass ichs falsch eingestellt hab...aber es ist halt so, das ich auf den compressor nicht verzichten kann, weil die schnellen wechsel von Stimmlaustärke und Stimme in den Lieder einen Komressor ziemlich unverzichtbar machen....bevor wir den hatten , haben wir zum teil das mikrofon direkt an die Aktive angeschlossen, was auch zu viel feedback führte oder eine mixer dazwischen und frequenzen rausgefiltert, was nicht wirklich was nutzte und die stimme ging unter und wieder über ;)...hab so das gefühl, das mein mic viel empfindlicher ist als die shure teile...ich bekomme bald einen 31 Band EQ, kann ich damit was drehen?...oder muss ich bei dem Prozessor auf was besonderes achten? vielleciht sollt ich auch lieber mit stativ singen als freihand...oder bringen feedbackdestroyer was...hab da nichts positives drüber gehört...

    hoff mir kann jemand weiterhelfen...
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 27.05.07   #2
    ich kann dir versichern, dass das TGX-58 sehr feedbackunempfindlich ist
    das ist sicherlich nicht das Problem
    nimm das ganze Pre-Amp und Kompressor-Gedönse weg (vor allem dann, wenn du dich mit den Parametern nicht auskennst) und mach einen fairen A/B-Vergleich mit den anderen Mikros
    dann wirst du schnell feststellen, dass es nicht am Mikro liegt

    31Band-EQ? - sicherlich eine interessante Geschichte
    weisst du welche Frequenzen für das Fiepsen, Piepsen und Brummen verantwortlich sind? Dann schließ ihn an - ansonsten lass das lieber auch mal weg. Oder was hast du vor mit dem Teil?

    Möglicherweise sollte mal jemand "der sich damit auskennt" auf eure EQ- und sonstigen Einstellungen drübergucken.
    Eine Ferndiagnose ist so gut wie unmöglich.
     
  3. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 27.05.07   #3
    Wäre eine Alternative ,vor allem wenn Du das Mikro am Korb hälst.Was sofort aus der Charakteristik des Mikros eine Kugel macht und sofort FB erzeugt.

    Beispiel
     
  4. Kill Me

    Kill Me Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #4
    Jo wenn du das sagst glaub ichs dir schon...hatte halt so das Gefühl

    müsst ich mal in ruhe ausprobiern denk ich...ich mein ja nur, obs generell möglich ist, da was gescheid zu regeln, ohne das sich der Klang wesendlich verschlechtert

    Ja...wär natürlich das beste, leider kenn ich da halt keinen...hab halt gedacht, dass man was generelles sagen kann (hoff ja, dass ich mal so ein jemand sein kann ;) )...zum beispiel hat der prozesser einmal am pre amp en gain regler und am ende der Bearbeitung noch einen Gain Regler vor dem output...macht es im bezug auf das feedack einen unterschied, welchen der beiden ich aufdrehe...müsste ja eigendlich am pre amp besser sein oder?


    danke, das mit dem stativ werd ich gleich mal ausprobiern, obwohl ichs net so in dem bill syle hab...beim playback gibts halt kein feedback :p

    lg
     
  5. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #5
    Generell koppelt ein komprimiertes Mikrofon schneller als ein unkomprimiertes.
    Das liegt daran, dass der Gesamtpegel angehoben und die Peaks ab einem gewissen Pegel eben komprimiert werden, so dass die Gesamtdynamik geringer wird, das Ganze aber lauter erscheint.

    Zur (Grund-)Einstellung von links nach rechts:
    Input Gain so einstellen, dass ein sauberes Signal am Eingang anliegt (LED-Kette beachten).
    Dabei sollten Peaks (die lautesten Stellen) gerade eben nicht dazu führen, dass die "Clip"-LED angeht.
    Highpass aktivieren.

    Was den Kompressor angeht (der ja leider nur zwei einstellbare Paramter hat):
    So einstellen, dass die Gain-reduction LED-Kette bei leisen Stellen garnichts, bei lauten maximal 6-9dB anzeigt.
    Vermutlich ist dafür erstmal der "drive"-Knopf interessant.

    De-Esser, Enhancer und Gate jeweils erstmal komplett auf Linksanschlag.

    Output-Gain erstmal auf 0 (also 12Uhr).
    Am Mixer (der ja wohl dahinter hängt) jetzt so pegeln, dass laute Stellen auf maximal +6dB kommen (per PFL checken, falls das Pult das kann - ansonsten Master auf 0, entsprechenden Kanalfader auf 0, alle anderen Kanäle aus und dann am Master-VU checken).

    Da sollte als Grundlage erstmal funktionieren, ohne all zu viel Feedback zu verursachen und gleichzeitig noch einen sinnvollen Kompressionsgrad erhalten.


    Ein Terzband-EQ ist aus meiner Sicht für eine Einzelsignalbearbeitung so ziemlich das unangenehmste, was man benutzen kann.
    Wenn es ein Stereo-Modell ist, würde ich ihn am Main-Insert des Pultes einschleifen oder, wenn das Pult dort keinen Insert hat, zwischen Pult und PA/Gesangsanlage packen.
    Einerseits kann man damit Raum- und Lautsprechereinflüsse halbwegs ausgleichen, andererseits kann man halbwegs schmalbandig die Frequenzen "ziehen", die zu Feedback führen.
    Dazu bedarf es natürlich ein wenig Übung, um die fraglichen Frequenzen überhaupt raushören zu können.

    Suchen würde ich dann mal zwischen 2 und 8kHz.
    Kanal und Master auf, Kanalfader _vorsichtig_ so weit auf, bis ein _leichtes_ Feedback einsetzt. Jetzt kann man am EQ mal ein paar Regler im vermuteten Frequenzbereich probieren, bis das Feedback verschwindet.
    Hat man dieses Feedback gefunden und die entsprechende Frequenz um ~3-6dB abgesenkt, so dass das Feedback weg ist, den Kanalfader wieder ein bischen weiter auf, bis das nächste Feedback (vermutlich bei einer anderen Frequenz) auftritt, auch hier wieder suchen.
    Nach 3 verschiedenen Frequenzen ist die Kette idR ausreichend feedbackarm, um den notwendigen Pegel erreichen zu können...
     
  6. le freak

    le freak Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #6
    Ich weiß genau, was du meinst.

    Das TGX ist zwar nicht wirklich feedbackanfällig, es hat aber eine Betonung der Höhen bei ca. 10kHz, die live für Probleme sorgen kann. Absenken mit einem 31-Band oder einem parametrischen EQ löst das Problem aber schnell und sicher.
     
  7. Kill Me

    Kill Me Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #7
    Vielen dank für die Antworten...werd das gleich mal ausprobieren...ich glaub ich hatte die kompression zu stark keingestellt, weil da sogar was angezeigt wurde, wenn ich relativ leise gesprochen hab... :D ...habs so eingestellt, wies in der Anleitung stand (wenn viel leuchtet siehts professioneller aus :D , ne spaß)...naja...egal...vielen dank...mit dem EQ werd ich wohl noch en paar romantische Stunden verbringen, zum besseren kennenlernen :cool: ...

    lg
     
  8. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #8
    ich hatte die TGX 58 auch mal, sind meiner erfahrung nach nicht koppelempfindlicher als Shure SM 58, allerdings tut eine Absenkung um 8 oder 10 Khz zum teil wirklich not...
    wenn jetzt gerade da die Boxen nen Peak haben kanns schon sein dass die TGXe schneller koppeln als die Shures....
     
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