Bigsby in Telecaster einbauen? Transport in Gigbag?

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Hallo,
wie verändert sich der Klang meiner Fender Road Worn Tele mit einem Bigsby?
außerdem, kann ich die tele dann noch in meinem mono case gigbag normal transportieren, auch wenn das bigsby bei "druck" dann immer mal gedrückt wird von der feder her?
danke und grüße,
maz:)
 
Bassturmator

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Hi Skinny Jeans. Der Klang wird perliger und fluffiger ;)

Transport sollte kein Problem sein wenn Du den Hebel nach hinten schwenkst.
 
murle1

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Wenn er das Göldo Bigsby verwendet, kann der Hebel gelöst oder verstellt werden! Das Teil ist besser UND günstiger!!
 
house md

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Wenn er das Göldo Bigsby verwendet, kann der Hebel gelöst oder verstellt werden! Das Teil ist besser UND günstiger!!

Es gibt nur ein Bigsby für die Tele und es gibt gewiss kein „Göldo-Bigsby“ :

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murle1

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Es gibt nur ein Bigsby für die Tele und es gibt gewiss kein „Göldo-Bigsby“ :

Anhang anzeigen 668934

Nun versteif Dich nicht auf den Namen!! Das Teil von Göldo nennt sich "Düsenberg Diamond Deluxe Tremola" , ist ein Bigsby Typ, um es rechtlich richtig zu nennen. Ist für mich einfach nur ein Bigsby, welches dazu noch besser und günstiger ist... ;-)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Nur zum Vergleich, das Göldo Bigsby Typ Trem. Das alte und das neue. Nicht ganz so viel Metall auf der Gitarre.
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Nun versteif Dich nicht auf den Namen!! Das Teil von Göldo nennt sich "Düsenberg Diamond Deluxe Tremola" , ist ein Bigsby Typ, um es rechtlich richtig zu nennen. Ist für mich einfach nur ein Bigsby, welches dazu noch besser und günstiger ist... ;-)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Nur zum Vergleich, das Göldo Bigsby Typ Trem. Das alte und das neue. Nicht ganz so viel Metall auf der Gitarre.
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Alles gut, sorry ;).
Ich bin halt ein großer Fan von Bigsby (auch von seinen Gitarren) aber ich mag keine Tensionbar-Bigsbys. Und Göldo mag ich auch nicht :eek:
 
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Wenn er das Göldo Bigsby verwendet, kann der Hebel gelöst oder verstellt werden! Das Teil ist besser UND günstiger!!

Ein Punkt läßt sich da nicht korrigieren - es ist immer so eine dusselige Tension-Bar ... Trouble-Bar wäre auch eine keinesfalls unkorrekte Bezeichnung ... dran. Damit ist es für mich genauso raus aus zukünftigen Käufen wie für obigen Mediziner, im direkten Vergleich mag es dasselbe machen wie eines ohne, man hört da keinen Unterschied, und auch die zusätzlichen Stimmproblem-Quellen sind leicht aus der Welt, aber ... es fühlt sich kacke an. Es macht keinen Spaß, es muß erstmal über sonen Punkt drüber, bevor was passiert, und dann passiert gleich mehr, als man manchmal möchte. Wie hübsch auch immer es verarbeitet sein mag, damit, nur Tension-Bar-Modelle zu produzieren verbaut man sich einen Markt, der definitiv da wäre - Marke ist da erstmal zweitrangig, obwohl Originale eben Originale sind - an das wunderbar sanfte Gefühl, das man ohne Tension Bar hat, kommt man mit einfach nicht ran. Verarbeitung, verstellbarer Griff, das alles reißt es nicht raus.

Was isn sonst an dem Ding besser? Der verstellbare Hebel leuchtet mir ein, aber sonst ... ist es erstmal nur ein B5-Klon. Ein B6-Klon könnte mich interessieren, wenn er wirklich besser täte, aber ein 5 oder 7-Klon ... ein B70 hab ich einmal gekauft, war halt schon dran, reicht. Nie mehr Tension Bar!

Duesenberg ... ist nicht direkt mein Fall (die Gitarren find ich potthäßlich...), auch als Hannoveraner muß ich das Zeug nicht mögen ... Knöppe aufm Schlagbrett mag ich nicht, diese drei Stufen überall, und irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, ich hätt jedes Gitarrendesign von Duesenberg schonmal irgendwo anders gesehen ... und suche die ganze Zeit die Verbindung zu Vorkriegsautos, die der Name impliziert ... es gab auch mal Discount-Zigaretten, die hießen Lancia, haben aber wirklich nicht aureliesk geschmeckt ... die waren widerlich.

Der Transport ... ja, Hebel nach hinten, solange es nicht weiter gedrückt wird als beim Spielbetrieb, macht das aber auch nichts kaputt. Seitliches Herumreißen wäre evtl unschön...
 
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Statler

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Was genau ist denn eine Tension Bar?
Ich vermute mal das Ding hier:

Bigsby.jpg


Lustig, dass ihr die als störend empfindet - ich kannte bisher nur Bigsbys mit diesem Teil; genauer gesagt macht die so erzielte Saitenführung sogar genau das aus, was ich mit dem Begriff Bigsby verbinde.
Zu lesen, dass "das einzig ,echte´ Bigsby für die Tele" sowas gar nicht hat, wirkt zunächst mal befremdlich... ;-)
 
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Ein Bigsby ist ein Vibrato. Dafür werden die Saiten auf der Welle aufgewickelt, die jedes Bigsby hat.

Die Tension Bar hat ne feste Position und keinen Antrieb, die rollt mit den Saiten mit ... und vergrößert den Winkel, um den sie an der Brücke abbiegen müssen. Das ist ja auch das Ziel, das verbessert schon die Körperschallübertragung, klar, Druck macht steif (zumindest im hierfür relevanten Sinn - es gibt eine Vorspannung auf die Kontaktfläche, die als Impedanzsprung immer einen Teil reflektiert und all dieses Blabla...).

Aber ... es vibriert sich nicht mehr so fein, das hat ein Losbrechmoment, das weit über dem eines Bigsbys ohne liegt (B3 oder B6 würd ich als das Bigsby ansehen...).

Teles, und sonstige Gitarren mit flacher Decke und genug Material für ne Verschraubung haben meistens ein B5 bzw Derivat, wie die Duesenberg-Dinger oben, stimmt, die sind öfter... Das B16 aber ist ernsthaft attraktiv - man kann eh keine Tele-Brücke mehr verwenden, also kommt die Pickuphalterung direkt mit, und es hat diese elendige Rolle nicht.

Aber, ja, die sind selten. Ich weiß garnicht, ob ich je eines gesehen habe, bevor House mit seiner angefangen hatte und davon die Bilder zu sehen waren. Aber ... also meine Ideal-Bigsby-Tele wäre seiner schon ähnlich (Farben und Elektrik würden deutlich abweichen, Mechanik und Geometrie nicht oder wenig), weil Tele = geil, Bigsby = geil, Tension Bar =/= geil.

Ich hab ein B70 und ein B60, auf zwei verschiedenen Gitarren. An einer find ich alles supi tollo, an der Anderen ... genau das nicht. Beides sind meines Wissens Korea-Lizenzbigsbys, also dem gleichen Preisniveau entstammend.

Wenn man den zusätzlichen Druck braucht, den die Rolle ja macht, würd ich aber noch weiter gehen und diese Gitarre als nicht bigsbytauglich sehen. Ich hatte mal so ein Strat-Vibrato ... das mochte ich auch nie, das ist mir zu unsensibel, und genau das gefällt mir an den Bigsbys, daß man relativ viel Bewegung pro Effekt tut ... und dann geht die wieder schwer und es gibt son Losbrechmoment, das macht alles, was daran schön ist, weniger.
 
house md

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Was genau ist denn eine Tension Bar?
Ich vermute mal das Ding hier:

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Lustig, dass ihr die als störend empfindet - ich kannte bisher nur Bigsbys mit diesem Teil; genauer gesagt macht die so erzielte Saitenführung sogar genau das aus, was ich mit dem Begriff Bigsby verbinde.
Zu lesen, dass "das einzig ,echte´ Bigsby für die Tele" sowas gar nicht hat, wirkt zunächst mal befremdlich... ;-)

Um mich Dennis oben anzuschließen- Bigsbys wurden in den späten 1940ern von einem genialen Typen erfunden- Paul Bigsby. Der hat übrigens auch schon eine endgeile E-Gitarre vor der Telecaster gebaut. Gitarren hatten seinerzeit generell angewinkelte Hälse, mithin mächtig Druck auf dem Steg (deshalb klingen Archtops auch so unglaublich organisch). Die Modulation der Tonhöhe war so mit einer simplen Konstruktion möglich: dem Bigsby-Vibrato. Das B16 war das erste Vibrato für die Tele und wurde 1953 patentiert:

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Dazu wurde der Hals der Tele mit einem Alushim angewinkelt um den nötigen Winkel zu erzielen. Im Ergebnis feinstes Vibrieren bei bester Stimmstabilität und dieser leichte Choruseffekt der „echten“ Bigsbys durch sanftes Mitschwingen der Saiten hinter der Bridge.

Das B5 stellt einen Kompromiss dar, da es den nötigen Winkel über eine Andruckrolle generiert. Das funktioniert, aber wird mit instabilem Tuning und unsensiblerem Vibrieren erkauft. Ich persönlich finde zudem, dass die Teile Sustain und Tonentfaltung killen, aber das hört jeder anders.
 

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