Bin neu hier im Forum und hab gleich ne Frage...

Zaches
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Hi Leute,
seit knapp einem halben Jahr spiel ich jetzt Mundharmonika.
Kurze Hinführung:
Auf die Idee Mundharmonika zu spielen kam ich nach einer Party in meiner WG. Irgendwann um 06:00 Uhr morgens als es drausen schon langsam hell wurde hat jemand angefangen zur Gitarre Mundharmonika zu spielen. Das hat bei mir derart Eindruck hinterlassen, dass ich mir 2 Tage später meine erste Harp gekauft habe. (Eine Hohner ProHarp MS in C)

Mittlerweile hab ich mir anhand einschlägiger Internetseiten für Harp-Tabs und einem Einsteiger Notenheft für BluesHarp nen bisschen was beigebracht.
Neulich hab ich mir dann gedacht, dass ne zweite Mundharmonika in ner anderen Stimmung doch ne gute Anschaffung wär.
Jetzt hab ich mir ne Hohner ProHarp in G gekauft.
Zu meiner Frage:
Es heißt in dem Waschzettel, welcher der Harp beiliegt, vielsagend: "Spielen sie das Instrument sachte und vorsichtig während den ersten Wochen ein.[...]"
Was heißt das genau? Soll ich die ersten 4 Wochen nur sanft in die Harp reinatmen? Oder soll ich nur auf sehr lautes Spielen und Bending verzichten? Und was kann passieren wenn man ne Harp "falsch" einspielt?

Ich hoffe, dass ihr das Thema nicht schon bis ins Kleinste in nem anderen Threat durchdiskutiert habt und würde mich über Antworten von euch sehr freun... (zumindest die Suchfunktion hat nichts braubares ausgespuckt)

Lg -zaches-
 
Eigenschaft
 
hmm... also ich hab nochmal nachgeschaut und die Suchfunktion spuckt bei folgenden Eingaben nichts aus:
- Mundharmonika einspielen
- Harmonika einspielen
- Harp einspielen
Jetzt gibts noch folgende Möglichkeiten:
- ich bin zu blöd die Sufu richtig zu nutzen
- das Forum ist tot (dafür har der Threat aber zu viele Hits)
- ich hab nicht lange genug gewartet
- oder ihr habt aus irgendeinem Grund keine Lust zu antworten

Falls sich doch noch jemand die Mühe machen würde mich aufzuklären (auch bezüglich meines ersten Beitrags) wäre ich sehr dankbar.

Lg -Zaches-
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin, Zaches!

Es gibt halt nicht so viele Harper wie Gitarristen - da hättest Du schon in den ersten 5 Minuten eine hitzige Diskussion losgetreten. :D
Klare Antwort: ein paar Minuten warmspielen ist okay, aber dann kannst Du loslegen. Wenn man eine Harp allzu brutal anbläst oder -saugt, geht sie schneller kaputt, aber das ist unabhängig von einer Einspielphase.

Letzlich, auch wenn man das bei den aktuellen Hohner-Preisen nicht so gern hören mag - sind Harps auch Verschleissmaterial. Die Zungen werden doch recht stark beansprucht, gerade beim Benden oder etwas aggressiverem Spiel, und brechen nach einer gewissen Zeit. Keine Bluesharp hält ewig, so oder so.

Grundsätzlich ist eine Einspielzeit von 4 Wochen Unsinn.
 
Vielen Dank für deine Antwort! Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet...
Also du würdest sagen, dass man auf ne Einspielphase von mehreren Wochen verzichten kann. Bei ner ProHarp von ca. 37 € Neuwert find ich es nicht so schlimm nach ein bis zwei Jahren ne neue zu kaufen. Bei ner Meisterklasse von ca. 80 € Neuwert fänd ich das schon nicht mehr so lustig...
:gruebel: Hmm... ich glaub ich werde einfach die Meisterklasse vorsichtig einspielen und die ProHarp langsam etwas härter ran nehmen!

Lg -Zaches-
 
Auch von mir: Nix "einspielen", auch nicht bei der Meisterklasse.

In dem Heftchen steht ja auch: "Nicht mit Staubsaugern oder Druckluftkompressoren reinigen. Es könnte die Stimmzungen beschädigen." oder so ähnlich

letzteres ist zwar wahr, aber genauso überflüssig (die U.S.A. mal ausgenommen)

wie auch immer:
bei besonders heftigem Blasen/Ziehen (was man mit einer sauberen Technik ja eh umgehen kann und sollte) kann man die Löseabstände etwas vergrößeren. Und je besser die Spieltechnik, desto länger halten die Harps auch (ein Profiharper meinte mal, dass er seine Lee Oskar ca. 7 Jahre spielt), was aber keinesfalls heißen sollte, dass du die Harps schonen solltest. Oder spielst du z.B. deine Gitarren mit Samthandschuhen und achtest darauf, die Saiten nur ganz sanft zu drücken um die Bundstäbe zu schonen? Mit einer sauberen Technik kann man den Verschleiß verringern, aber nie ausschalten, find dich damit ab! ;)
Und weil du über die Preise meckerst: Andere Instrumente sind schon beim Erstkauf ordentlich teuer und Saiten etc. verursachen ja auch ständig Kosten. Bei Mundharmonikas sind neue Stimmplatten (oder bei manchen Hohner-Harps auch einzelne Stimmzungen) auch nicht unbezahlbar und die Ausgaben halten sich bei vernünftigem Spielen in Grenzen. Man muss ja nicht unbedingt nen 14er Satz 80€-Harps spielen ... zumindest nicht gleich. Da du noch nicht allzu lang spielst, sind 2 Jahre für eine Mundharmonika schon sehr hoch gefasst. ;)

so meine Gedanken ... etwas unsortiert, aber vielleicht hilfts weiter.

Grüße
 
Na dann kann ich ja jetzt mit gutem Gewissen und dem Wissen um die Vergänglichkeit meiner Harps auf meiner "G" nen bisschen Spaß haben...
Ich finde die Preise von Hohner übrigens gar nicht mal übertrieben - sind ja auch, soweit ich das beurteilen kann, solide Instrumente!
Wo finde ich denn eigentlich ne Preisliste für Ersatzstimmplatten? Ich komm da auch bei Google immer auf nen anderen Hersteller (Hering)!
Ach ja:
Zum Thema "Einspielen" hab ich noch folgende Erklärungsansatz aufgestöbert...
Beim vorsichtigen Einspielen werden die Stimmzungen vorsichtig "Vorgebogen" bzw. "Vorgeknickt". Wenn man das Einspielen nicht ausreichend betreibt kann das zu verfrühtem Einreißen bzw. Brechen der Stimmzungen führen.
Naja gibt hier wohl verschiedene Ansichten zum Thema...

Lg -Zaches-
 
Beim vorsichtigen Einspielen werden die Stimmzungen vorsichtig "Vorgebogen" bzw. "Vorgeknickt". Wenn man das Einspielen nicht ausreichend betreibt kann das zu verfrühtem Einreißen bzw. Brechen der Stimmzungen führen.
Naja gibt hier wohl verschiedene Ansichten zum Thema...

Das ist so dumm gar nicht, was da geschrieben steht. Nur um es nochmal zu verdeutlichen: Es ist definitiv keine wochenlange Einspielzeit für eine Harp notwendig! Auf der anderen Seite sollte man das Instrument aber auch NIE in kaltem Zustand voll belasten (ähnlich wie bei einem Motor) - da ist arbeitendes Metall drin, dass es dir dankt, wenn du ihm eine Minute gönnst, bis es auf einer ordentlichen Betriebstemperatur ist. Für Gigs hilft da auch schon mal das Vorwärmen in der Hosentasche...;)
 
Gigs sind wohl noch Zukunftsmusik... ;)
Aber ich spiel meine Harp eh nie im kalten Zustand.
 

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