Bitte um Hilfe bei Volume Problem (Equipmentfrage)

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Erster "Beitrag" und gleich eine Frage... und noch dazu im Sänger-Bereich.

Hallo Board!

Ich bin alles, aber kein Sänger, muss aber trotzdem schon bald einen Stunt am Mikro hinkriegen.

Ich möchte gerne mit starkem Megaphoneffekt das Mikro in den TC Voicetone ( https://www.thomann.de/de/tchelicon_voice_tone_h1.htm ) schicken, aber in de Lager sein, sehr schnell den Effekt (ist ja auch ein Bodentreter) auch wieder auszuschalten.
Das Problem ist, dass der gewünschte Effekt sehr (!) viel Gain im TC Voicetone benötigt. Trete ich nun auf "Aus", dann bleibt dieser irrsinnige Gain erhalten und ich müsste meinen "cleanen" Gesang irgendwie schnell sehr deutlich in der Lautstärke runterregeln.

Nun habe ich aber im Song nicht die Zeit (und zusätzlich eine Gitarre am Hals und unter den Fingern), an dem Voicetone herumzudrehen und letztendlich müsste ich auch den Megaphoneffekt wieder in der vom Gerät benötigten Lautstärke auf dem selben Weg wieder einleiten können.

Da ein echtes Megaphon (ich habe eines und ich kriege es rein "logistisch" wegen der Gitarre nicht hin) leider ausscheidet, war meine Idee, eine Art ON-/OFF-Pedal zwischenzuschalten, mit dem ich einzig und alleine (und das deppensicher) eine von mir vorher eingestellte Lautstärke "antreten" kann, nachdem ich den Voicetone aus habe...

Zwei getrennte Mikros (eines mit Voicetone und eines eben ohne) würde ich sehr gerne vermeiden. :(

Kann mich irgend jemand verstehen?! :confused:

Was für ein Volume Foot Switch käme da in Frage?

:)

Gruß,
Martin
 
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Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, dass der gewünschte Effekt sehr (!) viel Gain im TC Voicetone benötigt. Trete ich nun auf "Aus", dann bleibt dieser irrsinnige Gain erhalten und ich müsste meinen "cleanen" Gesang irgendwie schnell sehr deutlich in der Lautstärke runterregeln.

:confused: wie erzeugst den Megaphon-Effekt? In dem du den Gain des TC Voicetone einfach aufreißt, bis es verzerrt? Das wäre eigentlich nicht der klassische Megaphon-Effekt und meiner Ansicht nach ist reine Übersteuerung auf Dauer keine Lösung..

Was für ein Volume Foot Switch käme da in Frage?

Ist nicht so ganz meine Baustelle, aber die meisten Volume-Treter sind mMn Pedale ohne feste Voreinstellung.

Ansonsten könntest du dir sowas bauen:

http://www.musikding.de/Bausaetze/M....html?XTCsid=8ac7a7b0a42340f750f141575462a13b

Wie sich so ein Teil aber auf deine symmetrische Signalkette auswirkt, vermag ich nicht vorherzusagen. Evtl. müsstest du es umbauen.

Schlauer wäre wohl:




... oder gleich was, was alles kann:

https://www.thomann.de/de/tc_helicon_voicelive_play_gtx.htm

oder die "kleine" Version, falls du es nur für den Gesang brauchst und nicht für Gitarre - etwas günstiger:

https://www.thomann.de/de/tc_helicon_voicelive_play.htm

Klar - ist ein wenig teurer als ein 11-Euro-Schalter. Dafür aber viel mehr Möglichkeiten und kein Stress.

Aber wie gesagt: bevor man konkret werden kann, wäre es interessant, zu erfahren, womit du deinen Megaphoneffekt aktuell überhaupt realisierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo antipasti,

danke für Deine Antwort. Das war mein Fehler - natürlich meinte ich ja das von Dir vorgeschlagene X1.

Aber genau in diesem Teil steckt das Problem: ist es "An", ist es gut. Tritt man auf "Aus" ist das Signal extrem laut und der Mic Gain-Regler sitzt völlig frickelig an der Seite ​des X1...
 
Ohne selbst eines der Geräte zu besitzen:

In der Beschreibung steht: das erste Pedal in der Signalkette übernimmt das Mastervolumen.

Mal ganz doof gefragt: Schon versucht, die beiden Geräte auszutauschen oder die Folgegeräte auf den Master abzustimmen? Ich dachte immer, genau zu diesem Zweck hat jedes Gerät einen eigenen Volumeregler.
 
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Aber ich habe doch nur das X1. Ist das einzige Gerät.

Und ich bin doch gerade auf der Suche nach einem anderen Switch, mit dem ich das Volume regeln kann.
 
Ah verstehe. Ich dachte du hast das X1 vor dem H1.

Aber leider verstehe ich das Problem trotzdem nicht.

Du wirst doch vermutlich mit dem X1 in irgendein Mischpult gehen oder ähnliches. Warum kannst die beiden Signale nicht einfach aufeinander einpegeln?

Du benutzt doch hoffentlich ausschließlich XLR-Kabel, oder?
 
Natürlich - XLR.

Also so das Setup ist wie folgt:

Ich gehe mit dem Mikro via XLR in das X1. Dort muss der Mic Gain ziemlich hoch sein, damit es den Effekt wie gewünscht ausspuckt.

Aus dem X1 wiederum gehe ich (via XLR) raus in eine Box.

Schalte ich mit dem Fuß nun das X1 aus und möchte quasi "clean" weitersingen, bleibt dieses hoch eingestellte Gain aus dem X1 natürlich und ich sprenge die Box, in die ich aus dem X1 herauskomme.

Ich muss also irgendwie per zweiten Fußschalter (Fuß - wichtig, denn ich habe keine Hand frei) mit einem anderen Gerät die Lautstärke entsprechend runterfahren, wenn ich clean singe und entsprechend wieder hochbekommen, wenn ich den Effekt des X1 wieder einschalte.

Ich könnte da natürlich noch ein Mischpult zwischen X1 und Box hängen, aber das würde nichts bringen, da ich eben durchgehend Gitarre spielen muss und auch sonst keiner der Truppe da "ma eben schnell" nachregeln kann.
 
Da läuft irgendwas verkehrt. Der Mic Gain, der sich an der Seite befindet (in Form eines albernen Flachknopfes), ist nicht für den Effekt zuständig und hat damit auch gar nix zu tun. Den Effekt steuerst du mit den Drehknöpfen auf der Oberseite. Wenn du den Mic Gain (Eingangsempfindlichkeit) aufreißt, ist es ja völlig klar, daß du Lautstärkeprobleme bekommst. Warum machst du das also? Reicht dir der "Drive" nicht, den das Gerät anbietet? Oder weswegen sonst?
Wenn Du es nicht aus Soundgründen machst, ist die Antwort ganz einfach: Stell den Mic Gain richtig ein (LED leuchtet grün und ab und zu mal gelb, aber nie rot). Wenn du hingegen herumprobiert hast und die einzige Möglichkeit, deinen Sound zu bekommen, ist es tatsächlich, das Gerät völlig zu übersteuern, sind die Möglichkeiten begrenzt. Da du keine 2 Mikros benutzen willst, fällt mir nur noch ein Splitting ein. Du gehst von deinem Mikro aus in einen Splitter und dann einmal direkt ins Mischpult und einmal in's X1. Dann muß man aber am Mischpult zwischen dem Clean- und dem Distortion-Kanal umschalten. 2 Mikros wären die coolere Variante, kommt auch beim Publikum besser an.

Aber wie gesagt, das X1 ständig zu übersteuern ist keine gute Lösung. Und egal ob mit Extra-Schalter oder Volumenpedal, du müßtest dann immer zwei Dinge gleichzeitig tun, X1 ausschalten und gleichzeitig auf's Volumenpedal treten. Das wird nicht vernünftig funktionieren.

Also sag doch erstmal warum du den Gain zu hoch drehst. Bei ungenügender Verzerrung könntest du ja z.B. auch einen zweiten Verzerrer in die Kette einfügen...



p.s. ich lese gerade, es gibt gar kein Mischpult? Du gehst direkt vom X1 in eine Box? Dann ist die Splitting-Variante hinfällig.
 
Da läuft irgendwas verkehrt.

Ich kann mir ebenfalls einfach nicht vorstellen, dass TC Helcon ein Gerät auf den Markt bringt, was nur laut vernünftig funktioniert.

Dass es einen hohen Output haben soll, steht allerdings auch bei einer Thomann-Usermeinung. Aber das muss ja absolut nichts heißen ;)
 
Wenn ich es richtig verstehe, ist der Output bei eingeschaltetem Effekt ja eher viel zu niedrig. Das Problem tritt doch nur im Bypass auf oder hab ich das jetzt verpeilt?? :gruebel:
Er dreht den Mic Gain weit auf, dadurch powert der Preamp wie verrückt - und wenn dann der Effekt eingeschaltet wird, ist es auf einmal viel leiser. So war's doch, oder? Vielleicht funktioniert das Teil auch nicht richtig? Ein Montagsgerät. Glaube ich aber eher nicht, normalerweise haben die TC-Männer die Lautstärken gut im Griff. Wenn also das Gain richtig eingepegelt ist (LED: grün), dürfte es keinen allzu großen Lautstärkeunterschied zwischen Clean- und Effektsound geben.

Sehr mysteriös das ganze....



p.s. mal was anderes. Befindet sich in der Signalkette irgendwo ein Feedback-Destroyer? Der könnte nämlich auch zu Problemen führen. Die Teile erkennen ja Frequenzen, die stark überbetont sind oder sich aufschaukeln und machen die dann platt. Wenn das dann dummerweise die Frequenzen betrifft, die man mit dem Megaphon-Sound anstrebt, hat man verloren. Wir hatten das Problem mal bei einem Gitarristen. Immer wenn er soliert hat und gekonnte Piepser, Pfeifer, Feedbackgeheule einbauen wollte, hat der Feedback-Destroyer ihn völlig kastriert. Für uns andere war's ein Heidenspaß bis das Problem gefunden war - aber er war wohl ein paar Mal den Tränen nahe :rofl:. Aber ich glaube hier geht's nur um Mikrofon in X1 und dann direkt in eine Box (aktiv hoffe ich doch :rolleyes:).
 
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Wenn ich es richtig verstehe, ist der Output bei eingeschaltetem Effekt ja eher viel zu niedrig. Das Problem tritt doch nur im Bypass auf oder hab ich das jetzt verpeilt?? :gruebel:

Ich bin da nicht sicher.

Ich hatte es so verstanden, dass das x1 evtl. kein "True bypass" hat, und deswegen auch ausgeschaltet in die Boxen ballert.

Aber ich mag da nicht weiter spekulieren. Im Moment - so ohne weitere Info - glaube ich noch - sorry - an einen Anwenderfehler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist kein True Bypass, der Preamp arbeitet auch bei ausgeschaltetem Effekt. Muß ja, sonst könnte man die ganzen Singles ja immer nur mit eingeschaltetem Effekt verwenden oder das Signal wäre weg... Solange nix genaueres bekannt ist, tippe ich auch auf den menschlichen Faktor. Warten wir's mal ab ;)
 
Hi Leute, erstmal vielen lieben Dank für Euer Feedback!

Ich bin dieses Wochenende leider unterwegs, wollte aber zumindest kurz ein Lebenszeichen von mir geben.

Morgen beschreib ich das Problem nochmal bissl genauer.

LG,
Martin

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Edit: Ich glaube, es hat was mit der Möglichkeit zu tun, am X1 die Gesamtlautstärke einzustellen, die ich (ich hab jetzt mal in's Online Handbuch gesehen) nicht kannte.
Ich hab jetzt nicht die Möglichkeit es auszuprobieren, aber werde am Montag mal sehen.
Könnte mir vorstellen, dass dies des Rätsels Lösung ist. Spannend!

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Aus dem Online-Handbuch:

"(...) Anpassung des Gesamteffektpegels
Wenn es erforderlich ist, können Sie den Gesamtpegel des aktivierten Effekts (im Vergleich zum Pegel bei abgeschalte- tem Effekt) anheben oder absenken. Eine Absenkung des Effektpegels ist sinnvoll, wenn Rückkopplungsgefahr besteht. Umgekehrt können Sie den Effektpegel anheben, wenn Sie keine Rücksicht auf Rückkopplungen nehmen müssen.
So passen Sie den Gesamteffektpegel an
Um den Effektpegel um 6 Dezibel anzuheben, drücken und halten Sie den Fußtaster des Pedals und drehen Sie den Drive-Regler von der Mittelposition nach rechts. Um den Effektpegel um 6 Dezibel abzusenken, drehen Sie den Drive- Regler nach links (...)"
Quelle: http://www.tc-helicon.com/download/manuals/voicetone-x1/X1_multi.pdf

Das klingt ziemlich genau nach der Problemlösung!

 

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