Bitte um Hilfe zum Thema Controller Keyboard

von woifee, 01.06.08.

  1. woifee

    woifee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.08   #1
    Hallo Community!
    Ich bin hier neu im forum und hoffe dass ich hier guten rat bekomme :)
    Ich spiele seit 11 Jahren Klavier, und will jetzt dann umsteigen und vlt. eigene beats machen
    Ich hab mich mit nem freund kurzgeschlossen der gemeint hat wenn ich sowas machen will bräuchte ich ein Masterkeyboard , bzw.Controller Keyboard , woraufhin ich das i-net durchsucht habe und auf das AKAI MPK49 gestoßen bin

    was man damit alles machen kann fasziniert mich und es is genau das was ich suche , allerdings hab ich noch ein paar fragen die mir die übrigen foren bzw. akaipro.de nicht beantworten konnte ^^

    1.Der Anschluss erfolgt doch über USB/Midi , wie funktioniert er genau? steck ichs im usb ein lad die treiber und die sache funktioniert schon?
    2.Ich brauche ja eine software um die ganzen töne und klänge aufs keyboard zu bringen oder?Worauf gilt es hierbei zu achten?bzw. wie funktioniert das ganze dann, wenn ich das keyboard angesteckt hab?
    3.Das keyboard hat eine sogenannte Note repeat funktion, bedeutet das ich fange mit meinem beat an, das keyboard speichert es daraufhin und ich kann an dem sample dann weiter machen oder wie?
    4.Das mit den mpc tasten versteh ich auch nicht genau kann ich die dann über ein programm einstellen?
    5.Alles in Allem brauche ich einfach Rat wie das ganze dann funktioniert und was ich damit so machen kann;über vorschläge was ich kaufen sollte, wäre ich auch ganz froh =)

    mein plan war, mir das keyboard zu kaufen, und als software wollte ich cubase verwenden aber ich kenn mich halt noch nicht so aus wie gesagt und würde mich sehr freuen wenn ich ein paar antworten bekommen würd :)

    vielen dank im vorraus

    (Rechtschreibfehler sind nicht beabsichtigt und von zeichensetzung hab ich noch nie besonders viel gehalten ;))

    Woifee
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.06.08   #2
    Da sind wir doch schon beim Eingemachten:
    1. willst du auf dem anzuschaffenden Keyboard auch pianistisch spielen können? Das wirkt sich auf Gewichtung und Tastaturumfang aus.
    2. "umsteigen": willst du weg vom Klavier, obwohl du das neue musikalische Feld noch nicht kennst? Warum?
    3. "eigene Beats": was soll das Endprodukt sein: eine Live-Performance oder Aufnahmen?
    Das sind grundlegende Fragen, die du für dich klären solltest und dann mal hier posten solltest. Je nach Vorerfahrung und angestrebtem Ziel können ganz unterschiedliche Keyboards bzw. Software die richtigen Werkzeuge sein. Schreib auch mal, was du an Infrastruktur schon besitzt: Abhörmonitore, Mischpult, E-Piano, schnelle Soundkarte, Software,...

    In der Tat, das wäre *eine* Möglichkeit. Eine unter vielen. Ob es eine gute Wahl wäre, hängt von deinen Antworten auf die obigen Fragen ab.

    Ja, im Regelfall sollte es genauso funktionieren. Wenn das geklappt hat, kann das Keyboard mit deinem Computer Steuerdaten austauschen. Das sind MIDI-Daten, in denen im wesentlichen kodiert wird, welche Tasten bzw. Steuerelemente am Keyboard gerade bedient werden. MIDI ist ein industrieweit akzeptierter Standard zum Austausch von musikalischen Steuerdaten.

    Nein, brauchst du nicht, weil das Keyboard keine Klänge macht. Es sendet lediglich Steuerdaten. Dein Computer macht die Klänge und gibt sie über seine Soundkarte aus. Daher auch die Bezeichnung "Controller", denn das Keyboard kontrolliert (=steuert) nur den Computer, macht selbst aber keine Töne.

    Welche Klänge entstehen und was du im Detail ändern bzw. aufnehmen und bearbeiten kannst, bestimmt die Software, die du auf den Rechner lädst. Es gibt Software zum Aufnehmen, zum Live-Spielen, zum Notenschreiben, zum Sounds programmieren usw. .

    Siehe Handbuch, Seite 33 und 34.
    Zunächst: mit Sampels hat das ganze gar nix zu tun, denn das MKP kann keine Samples abspielen. Höchstens eine damit angesteuerte Software auf dem Rechner könnte das. Die Note Repeat-Funktion sendet bei einer einmal gedrückten Taste mehrere Male den Befehl "Taste gedrückt" und "Taste losgelassen" an den Rechner. Dann brauchst du nicht von Hand die Taste mehrere Male zu drücken und loszulassen.

    Vielleicht. Auf jeden Fall kannst du sie direkt am Keyboard einstellen, wie auf Seite 18 beschrieben. Die MPC-Pads (nicht "Tasten"!) senden genauso NoteOn/NoteOff-Befehle wie die Klaviatur: wenn du ein Pad drückst, wird ein NoteOn-, wenn du es losläßt, ein NoteOff-Befehl gesendet. Was das empfangende Programm daraus macht, ist dessen Sache.

    Leg dich nicht zu früh auf ein Gerät oder eine Arbeitsweise fest. Finde erst mal für dich heraus, was dein Endprodukt sein soll, dann folgere daraus deine Werkzeuge.

    Harald
     
  3. woifee

    woifee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.08   #3
    so, erst mal danke für die umfangreiche antwort!

    1."pianistisch" nicht, es braucht keine hammermechanik oder sowas das liegt auch gar nicht im bereich meines budgets
    2.naja, weil sich mein interessensgebiet eben verändert hat ^^ keine lust mehr nur aufm piano zu spielen , außerdem wollt ich immer schon mal eigene (elektronische)musik machen,also über den computer und ein keyboard
    3.das soll keine live performance sein, nur aufnahmen.. mit guter quali halt weil ich die dann ja vlt. auch verwenden will,versteht sich..
    was ich beistze - naja nicht sonderlich viel nen schnellen rechner , ne SoundMAX Integrated Digital Audio soundkarte im rechner, und halt ne anlage.. sonst noch nix, weder irgendein interface noch sonst was

    hab mich da falsch ausgedrückt mit der software,ich meinte, ich brauche sie um die daten dann am pc ausgeben lassen zu können , was sich ja jetzt bestätigt hat :)

    naja, vlt hab ich mir unter sample auch nur das falsche vorgestellt ,
    ich kann doch sicher über die software oder das keyboard nen beat erstellen z.B nur aus drums o.ä. und den wiedergeben - stoppen - ihn verändern etc. das ist es ja was ich will!

    ich will,auf dem keyboard normal spielen können (ja es macht keine klänge das ist klar),verschiedene sounds ausgeben können, drums etc. drauf spielen können, das ganze aufnehmen und daran rumschneiden etc.

    das ist doch damit möglich, oder würdest du mir dann etwas anderes vorschlagen?

    danke W
     
  4. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 03.06.08   #4
    Aber es gibt Masterkeyboards mit 25 Tasten und welche mit 88 Tasten (Klaviergröße). Wenn du Klavier spielen kannst, wäre es nicht schlau, weniger als 61 Tasten zu nehmen, und selbst das wäre zum beidhändigen Spielen die absolute Untergrenze. Ob Gewichtung oder nicht ist noch ein anderes Thema.

    Na gut, dann sind die Anforderungen ja nicht so hoch, was Robustheit und Livetauglichkeit angeht.

    Dann solltest du zuerst in gute Abhörmonitore und in die Software investieren, z.B. Cubase, Logic oder Cakewalk. Dann käme ein MIDI-Interface und ein Masterkeyboard. Meiner Ansicht nach gehört auch ein Mischpult zur Standardausstattung - spätestens bei Mikrofonaufnahmen brauchst du sowieso eines.

    Ein Sample ist schlichtweg eine digitale Aufnahme. Wie lang oder kurz, welche musikalische Funktion sie erfüllt und was man damit anstellen kann ist durch den Begriff überhaupt nicht festgelegt. Daher gibt es einige Begriffe, die für bestimmte Anwendungsbereiche präziser sind, z.B.:
    • One-Shot-Sample: Ein einmal abgespieltes Sample, das meist perkussive Sounds beinhaltet
    • Loop: Ein Sample, das nach Beendigung sofort wieder von vorne abgespielt wird. Wenn ein Schlagzeuggroove enthalten ist, spricht man von "Drumloop"
    Ich erkläre das wegen deiner Verwendung des Begriffs "Beat" - wörtlich heißt es ja "Schlag", aber du verwendest den Begriff so, als meintest du eigentlich eine Drumloop ("ich kann doch sicher über die software oder das keyboard nen beat erstellen"). "Beat" finde ich so verwendet sehr mißverständlich.

    Eine gute Vorgehensweise in Cubase wäre, einen z.B. 4-taktigen Schlagzeuggroove zu programmieren und diese 4 Takte dann auf die gesamte Dauer deines Stückes zu kopieren. Dann hast du zwar zunächst nur MIDI-Daten, aber mit deinem Klangerzeuger kannst du daraus auch wieder eine Audio-Aufnahme machen. So lange du erst mal auf der MIDI-Ebene bleibst, hast du volle Eingriffsmöglichkeiten, noch Fill-Ins oder Tempowechsel einzubauen, das geht auf der Audio-Ebene nicht mehr.

    Bei 11 Jahren Klaviererfahrung würde ich eigentlich zu einer gewichteten 88er-Tastatur raten. Naja, wenn du kein Klavier darauf spielen willst, reicht natürlich auch alles andere.

    Da dein Endprodukt Aufnahmen sein sollen, wäre es sicher richtig, mit der Bedienung einer Sequenzersoftware anzufangen, denn das ist das eigentliche Werkzeug, das du schnell und vielseitig beherrschen mußt. Das Masterkeyboard ist da vergleichsweise unwichtiger. Die Experten dazu sitzen im Recording-Forum.

    Harald
     
  5. woifee

    woifee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.08   #5
    super!, all meine fragen sind jetz beantwortet ^^
    ich habs mir nochmal überlegt und du hast recht ein 88 tasten wäre schon besser für mich..

    also kann ich so einen loop(drumloop,piano + drums etc....) alles mit so nem teil machen oder?

    ich hab mir auch noch das m audio keystation 88 pro angeschaut, das gefällt mir aucgh sehr gut und hat alle funktionen die ich mir erwünsche

    dazu wollt ich mir cubase 3 sx holen weil ich das von nem kollegen billig kriege

    das mit dem interface weiss ich noch nicht ich kanns ja vorerst mal mit meiner soundkarte machen und später dann umsteigen auf ein gutes interface oder? für den anfang reichts ja erst mal

    also was hälstst von dem oben genannten bzw. meiner idee :)
     
  6. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.06.08   #6
    Nein, alleine mit einem Masterkeyboard geht das nicht. Nur die angesteuerte (Sequenzer-)Software auf deinem Rechner könnte Loops aufnehmen. Es gibt auch Keyboards, die im Instrument selbst loop- oder patternbasiertes Arbeiten erlauben, aber das hilft dir nicht viel, wenn dein Endprodukt Aufnahmen im Rechner sein sollen - es sei denn, du produzierst vollständig im Keyboard und nimmst nur den Mixdown im Rechner auf. Du brauchst in erster Linie Software, die das Erstellen von Loops erlaubt. Welche es da gibt, weiß man im Software-Forum.

    Funktionen im Keyboard? Mehr als MIDI-Daten senden muß es nicht können. Dazu reicht grundsätzlich jedes Billig-Portable von 1990. Die Funktionen sind ja in der Software auf dem Rechner enthalten, nicht im Keyboard.

    Dann achte mal drauf, daß er dir das mit Dongle verkauft, sonst nützt dir das nix. Cubase ist sicher nicht erste Wahl für loopbasiertes Arbeiten, aber sammle erst mal Erfahrung, dann weißt du nach ein paar Jahren viel genauer, was du wirklich brauchst. Und Cubase SX3 ist sicher für Aufnahmen grundsätzlich eine gute Wahl.

    Nein, deine Soundkarte ist eine SoundMax Integrated Digital Audio und damit meiner Information nach eine Onboard-Soundkarte. Die hat aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Hardware-MIDI-Port, an den du ein Masterkeyboard anschließen könntest. Du benötigst also zwingend ein MIDI-Interface, sobald du ein Masterkeyboard anschließen willst.

    Harald
     
  7. woifee

    woifee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #7
    alles klar ok

    noch was:

    es is keine on board soundkarte,außerdem brauch ich ja keinen midi anschluss wenns auch mit usb funktioniert oder?

    W
     
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