Blutiger Anfänger weiß nicht so recht wie er anfangen soll.

von Bluthund, 02.11.08.

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  1. Bluthund

    Bluthund Guest

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    Erstellt: 02.11.08   #1
    Hi,

    in den letzten Wochen ist in mir der Entschluß gereift mit am Bass zu probieren.

    Nach langem lesen hier im Forum werde ich mir wohl einen IBANEZ GSR200TR kaufen. Die frage, die sich mir nun aber stellt ist, woran bzw. wie schließe ich das gute Stück an?

    Als berufstätiger und noch dazu nachtaktiver Mensch, wird es darauf hinauslaufen, daß ich oft zu Zeiten zwischen 20 und 2 Uhr üben würde. Jetzt hatte ich, nach ebenfalls langer suche hier im Board, als Combo für daheim den Ashwown - Perfect Ten raus gesucht. Allerdings stellt sich mir die Frage ob es nicht schlauer wäre daheim nur mit Kopfhörer zu üben. Da kann ich deutlich lauter drehen ohne, daß das ganze Haus nicht schlafen kann weil ich um 1 Uhr morgens auf meinem Bass spielen will, natürlich kann man den sicher auch so leise drehen, daß es keinen stört aber dann fetzt es sicher auch nicht mehr wirklich.

    Daher habe ich weiter gesucht und bin auf Geräte wie den TASCAM MP-BT1 gestoßen, was eigentlich sehr gut klingt. Da kann man in seinen Lieblingsliedern direkt in die Rolle des Bassisten schlüpfen, hat einen Metronom mit drinn und noch allerlei Funktionen, die fürs trainieren sicher nicht verkehrt sind. Zudem wäre es doch auch möglich über den Kopfhörerausgang das Gerät an die heimische HiFi Anlage anzuschließen. Da stellt sich mir dann aber die Frage, was man dabei für einen Sound zu erwarten hat. Ist das brauchbar, wenn man doch mal ohne Kopfhörer "normal" üben will oder eben mal jemandem was vorspielen möchte?

    Alternativ gibt es auch noch Geräte wie den BEHRINGER BASS V-AMP oder den LINE6 BASS POD XT. Diese haben, so wie ich das verstehe (bitte korrigiert mich wenn ich ab hier blödsinn rede) zwar diese ganzen Trainingsfunktionen des Tascam nicht, dafür können sie aber jede Menge spezieller Boxen und Effekte simulieren. Was mir noch nicht ganz klar ist bei den beiden. Was genau bedeutet das "preamp", kann ich diese also auch als vollwertige Ersatz für die Teile nehmen, die man sonst brauch wenn man "nicht-combo" Boxen betreiben möchte. Also Bass in einen dieser beiden preamps und daran irgendeine Box hängen, z.B eine WARWICK WCA 211 PRO (2x10) oder irgendwas in der Richtung? Wenn das so ginge bzw. so gedächt ist, wäre das ja eine feine Sache, dann könnte ich an diese Preamps entweder spät nachts die Kopfhörer hängen oder tagsüber große Boxen, die ich mir dann zu gegebener Zeit noch kaufen müsste, die dann evtl. auch gleich genug Power haben für einen Proberaum wenn es daran geht mit einer Band zu spielen.

    Soviel dazu aus meiner Laiensicht, ich hoffe ich liege nicht total daneben oder kann zumindest erleuchtet werden :-)
     
  2. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #2
    Preamp bedeutet auf deutsch "Vorstufe". Ein Bassamp besteht aus einer Vor- und Endstufe. Die Vorstufe ist eher klangbildend, die Endstufe bringt das ganze auf Lautstärke, grob gesagt.

    Du könntest also diese Preamps an eine Endstufe hängen, an die du dann Boxen anschließt.

    mMn macht da eine gute Übungscombo mehr Sinn, an die du Kopfhörer und ne externe Soundquelle anschließen kannst. Denn noch eine Endstufe und Boxen zur Vorstufe zu kaufen, könnte ziemlich ins Geld gehen...
    Was du aber machen kannst, ist, ne günstige Ü-Combo zu kaufen und da die Vorstufe dranzuhängen. Wäre mMn der beste Kompromiss.

    Zu den besagten Preamps kann ich aber leider nichts sagen, hab sowas noch nie gehabt...
     
  3. Mad*

    Mad* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #3
    Willkommen im Forum.

    Jeder vernünftige Übungscombo hat heutzutage einen Kopfhörerausgang, also ich habe so einen Adapter von Klinke auf Miniklinke und stöpsel meine ganz normalen Kopfhörer rein, klappt :)
    Wenn du vorhast hauptsächlich und exzessiv über Kopfhörer zu spielen, lohnt sich natürlich auch die Anschaffung besserer Kopfhörer, welche dazu genau geeignet sind, kann ich dir an dieser Stelle aber nicht sagen.

    Greif zur Combo, die Ashdown Perfect Ten sollte zum Üben ideal sein und hat einen Kopfhörerausgang.

    Grüße, Martin
     
  4. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.11.08   #4
  5. Bluthund

    Bluthund Threadersteller Guest

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    Erstellt: 03.11.08   #5
    Hi, schon mal danke für die Antworten.

    Also sehe ich das richtig, daß ich Geräte wie den V-AMP zwischen Bass und Combo hängen würde und er das Signal einfach editiert um den gewünschten Effekt zu bekommen. Diese Teile ersetzen aber nicht die sogenannten "Topteile" die man auf jedenfall noch dazu braucht wenn man sich eine nicht-combo-Box kauft.

    Hat denn wer Erfahrung mit dem üben ohne Box? Ist das wirklich nur ein Notnagel oder funktioniert das wunderbar und man kann sich die Anschaffung einer kleinen Übungsbox sparen?
     
  6. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.11.08   #6
    korrekt.
     
  7. glz

    glz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #7
    ich geb auch mal meinen senf dazu.
    ich erzähle einfach wie sich das bei mir so zusammensetzt.
    angefangen hab ich mitm bass vor über nem jahr.
    weil ich so wie du hauptsächlich über kopfhörer üben wollte hab ich mir ein multieffektgerät gekauft, es ist ein Zomm B1 (mit metronom, einigen drumpattern, ganz witzig)
    irgendwann wollte ich auch mal zu anderen sachen üben, dafür hab ich mir ein kleines mischpult gekauft, ist ein behringer xenyx 502, ist sicher nicht die königsklasse aber ganz ok.
    an das mischpult hab ich meinen lap angeschlossen und gehe seit samstag über die heimische anlage an die lautsprecher, die stehen direkt neben dem lap, die sind zwar nicht für so nah gedacht denk ich, aber sie tun prima ihren job, ich höre ein lied (oder sowas) und höre mich sehr gut mit dabei.
    hab mich halt über die zeit dahin gebastelt und ich finds für mich die bessere lösung als mir da ne reine übungscombi hinzustellen

    greetzz
     
  8. jacofan

    jacofan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.08   #8
    ich hab auch ne zeitlang über den Kopfhörerausgang meines amps gespielt. der nachteil ist aber, dass man dann nicht zu metronom oder zu Musik spielen lann. Ich hab mir dann den Line6 Toneport http://www.musik-service.de/line-toneport-gx-line6-line-6-prx395761199de.aspx gekauft. Das Ding ist echt vielseitig. Ein Metronom, das man schon als kleinen Drumcomputer bezeichnen kann ist drin, ein Player mit Loop-Funktion und Verlangsamungs-Funktion ( das Lied wird halb so schnell wiedergegeben ohne dass sich die Töne ändern) und ein echt gutes Stimmgerät. Außerdem kann man damit echt gut aufnehmen.
    Du musst aber natürlich einen PC in Reichweite haben. Außerdem gibt es leider recht wenige Bass-amp-Modulationen. von denen gefällt mir auch nur eine, aber das reicht ja.
    Ich find das ding zum Üben mit Kopfhörer ideal und man hat nebenbei noch ne externe Soundkarte, die sich gut zum aufnehmen eignet. Das Metronom und das stimmgerät benutz ich auch immer, wenn ich ganz normal über einen Amp spiele.
     
  9. der_bruno

    der_bruno Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.11.08   #9
    Erstmal willkommen im Forum.

    Das ganze läuft hier recht strukturiert ab und es gibt ein paar Regeln an die man sich halten muss.

    Die Schließung hat folgenden Grund:
    Überlege dir einen aussagekräftigen Threadtitel und schick ihn mir oder einem anderen Mod per PN (Privater Nachricht). Dann wird der Thread wieder geöffnet. Also lies den folgenden Thread und wende dich dann per PN an mich oder einen anderen Mod. :) Dann kriegen wir das hin. Der Titel sollte etwas präziser formuliert sein.

    Bitte gründlich lesen: Warum aussagekräftige Titel

    Zitat aus den Boardregeln:

    Bis dahin:

    Closed!
     
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