Boss GT-10 Verkabelung

von mayhemvenom, 25.04.16.

Sponsored by
pedaltrain
  1. mayhemvenom

    mayhemvenom Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.12
    Beiträge:
    118
    Zustimmungen:
    18
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.04.16   #1
    Hallo zusammen!
    Ich habe eine Frage zur Boss GT-10 Multieffekt Verkabelung und hoffe, dass ihr mir helfen könnt?!
    Benutzerhandbuch ist gelesen und die dort beschriebene Verkabelung habe ich verstanden. In der Bedienungsanleitung wird immer beschrieben, die Gitarre in das Multieffektgerät INPUT anzuschließen...

    Jetzt meine Frage:
    Ich würde das Multieffektgerät nur für die Effekte nutzen (Delay, Chorus, Reverb). Also weder Amp-Sim, Verzerrung oder EQ. Somit würde ich es gerne in den Amp FX Loop einbinden.
    Kann ich dann nicht einfach folgendermaßen Verkabeln:

    1. Gitarre in den Amp
    2. Amp Send --> INPUT Boss GT10 --> OUTPUT Boss GT10 --> Amp Return

    Oder spricht da was gegen? Ist die Verkabelung lt. Bedienungsanleitung aus mir gerade nicht einfallender Vorteile sinnvoller?

    Vielen Dank!
     
  2. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.01.12
    Zuletzt hier:
    20.03.18
    Beiträge:
    3.630
    Ort:
    Duisburg
    Zustimmungen:
    1.282
    Kekse:
    5.049
    Erstellt: 25.04.16   #2
    wenn du nur die FX-Sektion des GT-10 verwenden willst und auch hier nur die Modulationseffekte, dann kannst du das so machen ...

    Solltest du aber doch irgendwann mal eine Amp-Sim verwenden wollen, oder Effekte die du gern vor deinem Amp (sprich zwischen Gitarre und Amp geschalten) haben willst (beispielsweise Wah oder irgend einen Booster, EQ, was auch immer), dann wird das mit dieser Verkabelung oft auch ziemlich bescheiden klingen ...

    Daher: für nur Modulationseffekte kann man das gerne so machen, für alles andere (und da bietet das GT-10 auch jede Menge Potential und gute Möglichkeiten) solltest du die 4-Kabelmethode verwenden ...
     
  3. mayhemvenom

    mayhemvenom Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.12
    Beiträge:
    118
    Zustimmungen:
    18
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.04.16   #3
    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ja, das habe ich mir schon gedacht. Das GT10 benutzt mein Kumpel und wollte halt nach und nach (Kostengründe) auf Einzeleffekte umsteigen. Zerre, etc. hat er schon, deshalb nutzt er das GT10 nur noch für die fehlenden Modulationseffekte...
     
  4. Bassyst

    Bassyst Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.06.09
    Zuletzt hier:
    23.06.18
    Beiträge:
    646
    Ort:
    Nirvana
    Zustimmungen:
    335
    Kekse:
    1.305
    Erstellt: 25.04.16   #4
    Hab das GT-10 und ja, prinzipiell ist der beschriebene Ausbau so möglich und klingt auch sinnvoll.

    Es gibt noch einiges, was aus meiner Praxiserfahrung für den 4-Kabelmodus spricht:
    - mehr Kontrolle über das Eingangssignal. Das GT-10 bietet z.B. 2 NoiseGates, wovon ich eins immer gleich an den Anfang der Signalkette setze. So lassen sich die Störgeräusche während der spielerischen Pausen effizient unterdrücken. NoiseGate erst hinter dem Vorverstärker finde ich nicht so gelungen. Hab quasi eins vor und eins hinter dem Vorverstärker um jeweils Grundrauschen der Gitarre und Grundrauschen des Verstärkers abzufangen.
    - Gegebenenfalls will man auch noch Kompressor, zusätzliche Zerre und EQ vor dem Vorverstärker einspeisen und mit einem Fußdrücken umschalten. Die könnte man natürlich auch als separaten Effekt noch zwischen GT10 und Amp Input platzieren, aber das GT10 hat schon recht wirkungsvolle Grundeffekte mit drin. Ich schätze mal, einen Kompressor hat dein Gitarrist noch nicht als Extraeffekt gekauft :D.
    - "Überbrückung" der Vorstufe möglich, nutze ich für cleane Sounds

    Grüße
    Bassyst
     
Die Seite wird geladen...

mapping