brauch eueren Rat

  • Ersteller Ersteller Rian
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
Nee, falsch isses nicht! Es is auch nicht falsch, den zugegebenermaßen verwegenen Plan Musiker zu werden umzusetzen. es is auch nicht falsch den Ärmelkanal zu durchschwimmen oder den Mount Everrest zu besteigen. Nichts davon is falsch. das Einzige was falsch is, is wenn mann alles richtig machen will, es sich nicht glaubt und dann versucht ohne zu bezahlen rein zu kommen. Es liegt an Dir!!!

Bigdrum
 

  • Ersteller
  • #42
Pressroll schrieb:
Zu Dir Rian. Deine Chancen stehen so schlecht, dass, wenn du nicht richtig durchstartest und gestern anfĂ€ngst, konzentriert 4h tĂ€glich zu ĂŒben, es in den Wind schießen kannst.
thx, so was hab ich mir beim Anfang dieses Post schon gedacht und wĂŒrde auch meine AnfĂ€ngliche Vermutung bestĂ€tigen, hat mich schon gewundert das es keiner so genau auf den Punkt gebracht hat wie du, ohne das jetzt bewerten zu wollen.
 
  • Ersteller
  • #43
noch mal kurz ne Frage hinterher geschoben. gibt es euererseits vielleicht den ein oder anderen Tip was man genau trainieren kann. ich mein son bisl was hab ich ja schon aus " wie lange ĂŒbt ihr am tag". ich mein, ich hab mein drumset zu haus stehen, kann immer zocken, spiele wie gesagt seit knapp 2 Jahren ( nicht ganz), hab seit5 Monaten Unterricht. spiel jeden Tag meine Hausaufgaben bis sie 1a sitzen und wenn dann och Zeit ist alles was ich bisher im unterricht gelernt hab und zusĂ€tzlich, weil man da auf dauer natĂŒrlich duselig von wird, noch eigene Sachen.
 

  • #44
Ja. genau das!! FrĂŒher haste mich nicht weg gekriegt von dem Ding. Mein Drumset hatte ĂŒberall SaugnĂ€pfe und war tierisch magnetisch. Kaum war ich mal ne Stunde weg (Kaffee trinken) bin ich schon wieder nervös geworden. War schon nicht mehr normal. Das hat sich dann aber irgendwann auf ein normales Maß reduziert. Ne Übedauer die aussagekrĂ€ftig wĂ€re gibts so nicht. Bis es sitzt halt. Das Ziel nicht zu hoch stecken und sich darĂŒber im Klaren sein, daß manche Dinge tatsĂ€chlich erst ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume, manchmal Jahre, sacken. Und Bands und Bands und Bands und Sessions und Sessions und Bands und Workshops.....

Bigdrum
 
  • Ersteller
  • #45
ne, es geht darum das ich manchmal nicht weiß was ich so machen soll, weil ich meine Sachen schon durch hab und dann Tage lang einfach nur irgend etwas zocken... da wollt ich wissen ob man die Zeit nicht effektiver nutzen kann, obs nicht so non plus ultra Sachen gibt die super wichtig sind. LeseĂŒbung, Technik..... gibts nicht irgendwas was man immer ĂŒben muß....? wisst ihr was ich mein? Ich will jetzt auch nicht Seitenweise in meinem Buch weiterspielen, sonst bekomm ich wieder ein von meinem Lehrer ĂŒbern Deckel. hab meine Ferienaufgaben halt schon fertig und nu ....?
 
  • #46
Rian schrieb:
... hab meine Ferienaufgaben halt schon fertig und nu ....?
sage ich doch, es hapert ganz schwer an deiner Disziplin!! ...man hat nie fertig - es geht immer noch besser!
hab das schon öfters erwĂ€hnt, Renee Cremers (einer der techn. versiertesten Drummer) hat alleine an den Rudiments ĂŒber drei Jahre, tĂ€glich viele Stunden gearbeitet - das sind die Vorbilder, nicht das bißchen mit dem dein Lehrer zufrieden ist...!
 
  • #47
Rian schrieb:
ne, es geht darum das ich manchmal nicht weiß was ich so machen soll, weil ich meine Sachen schon durch hab und dann Tage lang einfach nur irgend etwas zocken... da wollt ich wissen ob man die Zeit nicht effektiver nutzen kann, obs nicht so non plus ultra Sachen gibt die super wichtig sind. LeseĂŒbung, Technik..... gibts nicht irgendwas was man immer ĂŒben muß....? wisst ihr was ich mein? Ich will jetzt auch nicht Seitenweise in meinem Buch weiterspielen, sonst bekomm ich wieder ein von meinem Lehrer ĂŒbern Deckel. hab meine Ferienaufgaben halt schon fertig und nu ....?

@Lite ...jou, da fehlt es nicht nur an Disziplin, sondern scheinbar auch schon an der puren Lust!!!!

@ Rian. Du hast uns gefragt, ob es eventuell gehn könnte, daß Du vielleicht Musiker.....
Es gibt ein (mehrere:confused: ) absolutes Nonplusultra!!!!! SPASS; LUST; FREUDE; GIER; WAHNSINN; SUCHT; LIEBE; HINGABE; ZWANGHAFTES VERHALTEN; (das vor allem bei den Mitmenschen von Schlagzeugern zu Konflikten fĂŒhrt:D )
Das was Dein Lehrer Dir aufgibt, is Zeug! Du wirst womöglich sogar n`guter Drummer. Aber nach dem derzeitigen Kenntnisstand, ĂŒber Deine innere Einstellung dazu, rat ich Dir dringend davor ab, den Beruf zu wĂ€hlen. Dine Konkurrenz ; auch wenn se weniger Talent haben sollte, hat nĂ€mlich das Nonplusultra und wenn se es behalten werden se Musiker.
Bigdrum


Edit. Dein Lehrer gibt Dir auf den Deckel???? Ich hab meinen ausgequetscht. Und wenn er mir gesagt hat, ich soll Dieses und jenes noch nicht spielen, dann hab ichs Ihm eben nicht gesagt oder gezeigt! und wenn ich dann mal gemerkt hab, daß er doch recht hatte, mußte ich nicht mehr "heimlich" ĂŒben. Egal wie, richtig wars immer!
 
  • Ersteller
  • #48
Bigdrum schrieb:
@Lite ...jou, da fehlt es nicht nur an Disziplin, sondern scheinbar auch schon an der puren Lust!!!!
höhöhö sehr lustig.
 
  • #49
Das mit dem "Fensterputzer, EisverkÀufer usw." ist nicht so ganz verkehrt.

Wenn Du "Musiker" werden willst, dann musst Du ein Maximum an Zeit auf dein Instrument verwenden.
Mach ne Lehre und 80% deiner Zeit geht fĂŒr Arbeit/Lernen drauf.
Und wenn Du bei der Lehre keinen Einsatz bringst, kannst Du es gleich knicken und ... lass mal ĂŒberlegen .... ja, zB. EisverkĂ€ufer werden. :p


Zum Thema: Was soll ich noch ĂŒben?

ÄÀÀÀÀh hallo? Du willst Musiker werden (das hat u.a. auch was mit KreativitĂ€t zu tun) und weißt nicht, was Du ĂŒben sollst?

Wenn Du schon so einfĂ€ltig bist (sorry), Dich von Deinem Lehrer bremsen zu lassen, dann spiel wenigstens sein Übungen in allen Dynamikstufen, in allen Geschwindigkeiten (the sky is the limit), rĂŒckwĂ€rts, spaltenweise, aus der Mitte heraus, mit vertauschtem Handsatz, mit den FĂŒĂŸen, als Hand Fuß Kombi usw.

Und um den Kreis zum Anfang meines Posts zu schließen:

Wenn die Arme schmerzen, beschÀftige dich mit Musik im allgemeinen, analysiere, warum dir ein Lied, ein Beat, eine Melodie gefÀllt, prÀg Dir die Strukturen ein.
Geh in Museen, lies viel, erweitere deinen Horizont ĂŒber die Musik hinaus.

Und abends wird mit Bands geprobt und anschließend in die guten Musikerkneipen gegangen um Kontakte zu knĂŒpfen. (ich meine nicht die Kneipen, wo nur alte SĂ€cke rumhĂ€ngen und literwiese Alkohol in sich reinschĂŒtten, sich erzĂ€hlen wie toll sie doch sind und jammern warum sie nie berĂŒhmt geworden sind)

Nimm jeden Workshop von Pros in deiner NÀhe mit, lass Dich in den MusikgeschÀften im Umfeld sehen, geh zu jedem Auftritt von Bands im nÀheren und weiteren Umfeld.
Mach dich bekannt.

Und im Rest der Zeit kannst Du dann Eis verkaufen.


GrĂŒĂŸe

Bob
 
  • #50
bob schrieb:
Und abends wird mit Bands geprobt und anschließend in die guten Musikerkneipen gegangen um Kontakte zu knĂŒpfen,[...], lass Dich in den MusikgeschĂ€ften im Umfeld sehen, geh zu jedem Auftritt von Bands im nĂ€heren und weiteren Umfeld.

Mach dich bekannt.

Und im Rest der Zeit kannst Du dann Eis verkaufen.


GrĂŒĂŸe

Bob
Das ist nicht ĂŒberspitzt dargestellt. Vor der Abendgestaltung stehen natĂŒrlich die nicht in der Quote aufgefĂŒhrten 8h Praxis am Instrument und 2h Theorie. Dein Eis solltest du ĂŒber ebay verkaufen.
 
  • #51
Pressroll schrieb:
Dein Eis solltest du ĂŒber ebay verkaufen.

Hey Pressroll, Du bist total internetverseucht, unromantisch, und verknurpselt!!!!!
Hast Du eine Ahnung was an einem Eisstand Anfang Mai los is??????????
Also. 10 Uhr: Dein Stand steht, Deine BĂ€ngermĂ€hne weht im flauen Morgenwind. Suchend und endlos schweift Dein Blick ĂŒber die Plaza. Zwei scharfe Latinagranaten bewegen sich wiegend auf Deine Eisbastion zu. Du kennst Deine Eissorten in sechs Sprachen auswendig. Leichte Wellen schlagen in dem Becher, in dem Dein 1/36tel Liter Portionierer steht, an den Edelstahlrand. Auf den Deckeln der KĂŒhlbehĂ€lter hast Du Practice Pads mit Triggermics montiert. Du startest mit der rechten Hand auf der Banane mit einem leichten Shuffle. Detak detak detak detak.....cool bleiben. Die Linke ĂŒberlagert mit Erdbeere und Sauerkirsch einen Latin 6/8 Die 1+ liegt verheißungsvoll auf Schoko! Gleißend und Hell bewegt sich die Reflexion der Guccischnalle, wie eine Schlange auf Dich zu. ....das Eis beginnt zu schmelzen. Der Portionierer kocht in der schwĂŒlen Hitze der cubanischen Sonne. ......
Mann mann mann.... Wenn hier nicht so viele Junge dabei wÀren.

Ebay, Av Kaufmann....Nee,ne???!!!!
Bigdrum
 
  • #52
@ Bigdrum, du solltest nicht so viel Fernsehwerbung sehen. ;)

Fakten als EisverkÀufer:
Sa. morgens 10:05 Uhr , der 2. beste Platz in der FußgĂ€ngerzone.
Du bist noch verkatert, weil Du in der falschen Musikerkneipe warts.
Leichte Kopschmerzen, noch etwas wackelig auf den Beinen.

10:06 Uhr: der EisverkĂ€ufer mit dem besten Platz in der FußgĂ€ngerzone ruft unentwegt "Gelatti , leckere Gelatti. Eiiiis". Fur die gleine Bambini. Kommt zwar aus Wanne-Eikel und spielt Gitarre aber der Akzent ist klasse. Die Stimme geht dir nach 2 Minuten auf die Nerven, die Kopfschmerzen werden dadurch auch nicht besser.

10.08 Uhr Du wechselst den Platz, mit dem Gitarritn willst Du niemals in iner Band spielen.

10.15 Uhr: das erste Eis ist verkauft.

10:20 Uhr: ein stechender Schmerz durchfÀhrt dein Gehirn als plötzlich ein 3 jÀhriges Kind um die Ecke rast und mit glockenheller Stimme in der LautstÀrke eines Nebelhorn schreit "Maaaamaaaa ich will ein Eiiiiiis."

10.30 Uhr: die erste hĂŒbsche junge Dame betritt die BĂŒhne

10.35 Uhr: Du hast 6 verschieden Eiskugeln auf die Waffel der jungen Dame geschaufelt, jedesmal begleite von den Worten: "Ach neee, ich nehm doch lieber was anderes.
(lÀcheln immer schön lÀcheln)

10.40 Uhr: Gleichzeitig sind aus 5 Richtungen 10 Leute auf dich zugekommen und wollen Eis. Mit lauter Stimme (aaaauuuu) versuchen alle gleichzeitig, Ihren Eiswunsch zu Ă€ußern. Du fĂŒhlst Dich bedroht (lĂ€cheln, immer schön lĂ€cheln).

usw.

Back to topic:

Rian, eins sollte Dir jetzt klar sein: ohne 100% Einsatz wirst Du niemals deinen Lebensunterhalt mit Musik bestreiten können. Du musst alles fĂŒr die Musik aufgeben, alles der Musik unterordnen wollen.

Und auch das sollte dir klar sein (und da gibt es auch schon den ein oder anderen Thread zu): die meisten Berufsmusiker sind an Musikschule, bei Orchestern, bei großen Kapellen.
Sie haben ein oder mehrere Bands, mit denen sie PopulÀrmusik (Blasmusik, Tanzmusik, Bigband usw.) spielen. Sie arbeiten in MusikgeschÀften usw.

Überleg Dir gut, ob du so hinter der Musik stehst, das du alles dafĂŒr tun wĂŒrdest. Wirklich alles. Auch auf die Gefahr hin, das die Musik zu einem Job wird und der ursprĂŒngliche Spaß am Hobby flöten geht.


GrĂŒĂŸe

Bob
 
  • #53
Hi,
hab aus ZeitgrĂŒnden, nicht jeden Beitrag gelesen, deshalb hoffe ich dass mein Vorschlag noch nicht gemacht wurde.

Da du sowieso Kaufmann lernen willst, könntest du schauen ob du in einem Musikladen anfangen kannst. Dann könntest du dort Leute beraten und eventuell Menschen kennenlernen die gerne Unterricht hÀtten.

Gruß Shoto
 
  • Ersteller
  • #54
also die Eisgeschichte von bigdrum gefĂ€llt mir echt besse :P Ja mittlerweile kann ich mir da schon n besseres Bild von machen wie am Anfang des Threads. Ich denke ich werd jetzt schön mein Unterricht weiter machen und mich auf die Band konzentrieren. aber erst mal abwarten was es ab Sommer so gibt.... vielleicht bekomm ich ja wieder kein Job dann muss das ganze mit dem EisverkĂ€ufer noch mal wieder ĂŒberdacht werde
 
  • #55
Also, dieses "ĂŒberleg dir das nochmal, das ist echt hart, gibt sowieso keine Jobs, muß man studiert haben um an jobs zu kommen etc." und Ă€hnliche Halbwahrheiten und Angstmachereien, sind genau der Grund, warum aus Deutschland so wenige international gefragte Musiker kommen! Ich bin jetzt seit 2 Jahren ausschließlich Berufsmusiker und kann, auch ohne Unterricht zu geben, davon ganz gut Leben. Vieleicht bin ich eine Ausnahme, ein GlĂŒckspilz, LebenskĂŒnstler, Volldepp, VerrĂŒckter, whatever!? Es ist egal! NatĂŒrlich habe ich auch keinen Ferarri in der Garage stehen, paßt ja auch kein Drumset rein, oder bin "berĂŒhmt" (Drums wĂ€ren sowieso das falsche Instrument dafĂŒr)! Wenn man sich die Biografien erfolgreicher Musiker durchliest, liest man immer da gleiche: "Die erste Zeit war verdammt hart. Habe irgendwelche blöden Jobs angenommen um ĂŒber Wasser zu bleiben. Man war oft verzweifelt und depremiert. Ich Frage mich oft, ob ich das richtige tue, etc." Das Rezept heißt dran bleiben, aktiv sein und Alles machen, was sich einem bietet. Das Ego ablegen und auch jobs spielen, die nicht den persönlichen Musikstil treffen. Als Berufsmusiker ist man Dienstleister! Man kommt z.B. ins Studio und soll etwas nachtrommeln, was ein nicht Drummer programmiert hat (muß nicht immer schlecht sein), wo man sich an den Kopf fasst und sich einfach nur wundert wie man so unmusikalische Sachen programmieren kann. Egal, der Kunde möchte es auch nach kurzer AufklĂ€rung deinerseits so haben. Gut, dass ist der Job! Dienstleistungsgedanke!

NatĂŒrlich gehören Connections dazu, meiner Meinung nach mehr als Können! Im Studio sind polyrhythmische Soli nicht gefragt, einfache Standardgroovs schon eher.
Zitat aus einer Studiosituation:"Kannst du mal das Fill vor dem Refrain weg lassen?" "Klar! Vor welchem?" "Vor jedem!" Wenn man das gut macht, wird man auch weiter empfohlen! Aber, Connections bekommt man nur, wenn man es anpackt und es versucht! Sie kommen einem nicht zugeflogen.

Sein wir doch mal ehrlich, die Leute, die dran bleiben und es wirklich wollen schaffen es auch. Ich habe genĂŒgend Beispiele aus meinem Bekanntenkreis, positive wie negative. Viele wollten "unbedingt" Musiker werden, dann aber einen Job in Aussicht hatten der ihnen die $-Zeichen in die Augen trieb - schnell,viel Geld zu haben war Ihnen wichtiger als die Musik!(ich vermute, sie wollten nie wirklich Musiker sein!) Andere, die "mutiger" waren, von zuhause weggegangen sind, von der Hand in den Mund gelebt haben und immer wieder aufgestanden sind wenn sie im Dreck lagen - die haben es letztendlich auch geschafft! Es gehört halt Mut und ein gesundes Selbstvertrauen dazu.

Wenn man sich zur Musik "Berufen" fĂŒhlt, sollte man es auf jeden Fall versuchen! Das leben spielt die tollsten Streiche! Versucht man es nicht, wird man evtl. oft einer entgangenen Chance nachtrauern. Es gibt immer einen Weg "zurĂŒck", man muß sich vieleicht den Spott von seinen "freunden" anhören: "Na, hat nicht geklappt was? Ist halt doch nicht so leicht, ne? Gibt halt bessere!" Aber, das verkraften man leicht, wenn man mal Musiker war! Es ist doch oft viel Neid im Spiel, dass ein Anderer so mutig war einen Weg zu gehen, den sie selber zu gehen, sich nie getraut hĂ€tten! Geil!:D

Also, wenn du meinst, dass der Weg fĂŒr dich der Richtige ist, TU ES!!!!!


VG
Der Drum-Elch
 
  • #56
Aus den von Elch-Drum genannten GrĂŒnden will ich auch lieber Hobbymusiker bleiben!

Dieser Streß ist mir zu viel.

Außerdem hab' ich keinen Bock, hauptsĂ€chlich abends zu arbeiten!

...da bleibe ich lieber im Ü-Raum (zwischendurch vielleicht mal 'n kleiner(!) Gig) und nehme dort auf.

Dabei wird die Musik eben nicht zum Job, ich kann aufhören, wenn es keinen Spaß mehr macht und bin nicht abhĂ€ngig davon.

Falls dann mal was aus einer der Aufnahmen wird (der Tophit:D ), um so besser!
Das wÀre aber nur 'n Gimmick!

Ich kenne einige Profis, die das durchleben, was Elch-Drum angesprochen hat;
dafĂŒr muß man geboren sein.
 
  • #57
@Drum-Elch,
dur rennst offene TĂŒren ein, es gibt genug Menschen, die können nicht anders leben, die mĂŒssen Musik machen - und die werden es auch unter allen UmstĂ€nden machen!

Aber sag mir ehrlich, wieviele sind da dabei, die fragen: "... mir ist langweilig, ich habe alles geĂŒbt, was mir der Lehrer aufgab, was meint ihr, soll ich trotzdem tĂ€glich noch 20 Min. lĂ€nger ĂŒben?..."
Weil genau von diesem Typus ist der Threadsteller, alles anfangen, nix fertigmachen, aller Arbeit aus dem Weg gehen, ... - das wird nie was werden! und genau das hab ich ihm recht deutlich gesagt.
 
  • #58
Ja, da hast du auch wirklich recht! Ich meine aber trotzdem, manchmal muß man sich ausprobieren. Er wird schon feststellen, ob das was fĂŒr ihn ist oder nicht. Wenn er wirklich "faul" ist wird ihm das bald zu viel sein und sich auf einen 8 Stunden BĂŒrotag freuen! ;)

VG
Der Elsch
 
D
  • Gelöscht von Limerick
  • Grund: 3-fach
D
  • Gelöscht von Limerick
  • Grund: 3-fach
  • #59
Ich finde es etwas hochgegriffen nach 1,5 Jahren am Instrument eine "Studiomusikerkarriere" in Betracht zu ziehen. Nicht aufgrund mangelnder Spielkenntnis, sondern vielmehr aufgrund mangelnder ObjektivitĂ€t sich selbst gegenĂŒber. Wer hat sich anfangs nichts mehr gewĂŒnscht als mit diesem Hobby sein Geld zu verdienen, oder auch heute noch? Der Traum bleibt zwar bestehen, nur betrachtet man ihn jetzt nĂŒnchterner. Im stillen KĂ€mmerlein alleine möchte keiner auf ewig spielen.
Aber in deiner Situation kann von einer ernsthaften Berufswahl, des Musikerdaseins betreffend, nicht die Rede sein.
Wenn es einem schwer fĂ€llt sich fĂŒr einen bestimmten Berufszweig zu entscheiden, wĂ€hlt man schnell das Hobby als Berufswunsch, als geistigen Notanker sozusagen. Nur bringt dieser in den meisten FĂ€llen kein Geld.



 
  • #60
Wenn ich Schlagzeuger werden will nur weil ich Knete damit verdienen will und auch nur die Knete im Kopf hat, kann man es eh gleich vergessen !!!
In jedem Job !!!
Wie viele machen mit 1,1 ein Medizinstudium weil ihnen nicht einfÀllt und brechen nach einem Jahr ab !?
Das ist es was auch Drum Elch sagt, man muss dran bleiben und sich fragen, ob mich das was ich mache erfĂŒllt !
 

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