Buch, Gitarre, kurz u knapp

  • Ersteller Ersteller BenM
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  • #21
Klar natürlich real ist immer besser, aber auch teuer. Es hat ja auch Vorteile weil man gleich auf Fehler hingewiesen wird. Trotzdem kam mir die Idee mit den Kursen… was meinst du mit Influencer?
 

  • #23
Was willst du mir damit jetzt sagen?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Mir geht es um Kurse und nicht um Produkttests
 
Zuletzt bearbeitet:

  • #24
Was willst du mir damit jetzt sagen?
Du hast mich gefragt, was ich mit Influencer meinte, das war die Antwort, was ist daran nicht zu verstehen?
Mir geht es um Kurse und nicht um Produkttests
Das war klar und darauf habe ich dir auch ausführlich geantwortet, oder?

Ich kann dir nur nochmals zu einem "realen" Gitarrenlehrer raten.
Korrektur in Echtzeit und ein Lernkonzept, das auf deinen jeweiligen Skills aufbaut und dich zügig weiter bringt.
Das kostet unter Umständen etwas mehr, am Ende des Tages entwickelst du dich aber auch wesentlich schneller - somit ein Rechenexempel.
 
  • #25
Alles klar dann weiß ich Bescheid. Ich werde mal schauen was ich finde.

Trotzdem halte ich Ihn nicht für einen Influencer aber gut
 
  • #26
Ich zitiere mich mal selbst von weiter oben:
Bernd Kiltz der oben empfohlen wurde wäre für mich z.B. eher interessant, wenn man E-Gitarre lernen möchte. Akustisch (und ich glaube er würde mir da zustimmen) halte ich ihn jetzt nicht für sonderlich speziell. Da würde ich die 50€ im Monat vmtl eher in einen echten Lehrer investieren.
Was Mati Hightree hier meint, ist, dass man eventuell ein wenig kritisch an seine Videos herangehen sollte, weil Bernd Kiltz (mittlerweile) ein großer Name ist, den er entsprechend vermarktet.
Ich hatte mir irgendwann mal einige seiner Beispiel-Lernvideos angeschaut und für meinen Geschmack war er ein bisschen zu sehr "du musst das so machen, das ist der einzig richtige Weg, so wird das gemacht, ich kann das behaupten, weil ich das auch so mache" und zu wenig "es gibt diese Option und dann noch zwei weitere Möglichkeiten, ich empfehle das erstmal so zu machen aus folgendem Grund, es sei denn du kommst besser mit Option Zwei klar, die hätte noch folgende Vor- und Nachteile. Option Drei wäre spezieller für X und Y gedacht, kannst du auch mal probieren, aber das führt dich eher in eine andere Richtung ".
Das ist manchmal für einen Anfänger durchaus von Vorteil, wenn man da eine klare Anweisung bekommt und manche brauchen das auch, aber es scheitert halt manchmal dann, wenn der Lernende in Probleme rennt, die nicht vorhergesehen wurden oder einfach andere Voraussetzungen hat.
mMn gibt es nicht "den einen Weg", den jeder gehen muss, sondern ganz viele Wege, Techniken, Spielarten und die Aufgabe eines Lehrers ist mehr die Interessen des Schülers zu fördern und ihm Optionen zu geben, als ihm vorzuschreiben was er zu tun hat.
Und wie oben gesagt: Ich sehe Bernd Kiltz tatsächlich quasi nur im E-Gitarrenbereich und nicht so auf der akustischen Gitarre. Er macht ja z.B. den Fortgeschrittenen-Akustikgitarrenkurs auf seiner Seite gar nicht selbst.
Letztlich ist das aber auch einfach Geschmacksache. Er wäre nicht so erfolgreich, wenn nicht viele Leute mit seinen Kursen klar kommen würden.
Ich glaube aber, dass es für Akustik-Gitarre auf Youtube auch jede Menge Zeug/Tipps/Kurse gibt, die dich nix kosten und ähnlich effektiv sind. Aber kein Kurs wird jemals so effektiv sein, wie ein Lehrer.
Insbesondere, weil viele Leute keine sonderlich guten Autodidakten sind.
Falls du mit einem Kurs oder Videos lernen willst: Nimm dich immer mit deinem Handy auf und schau dir das hinterher an (wir haben früher oft mit Spiegel geübt um in Echtzeit zu sehen ob man sauber spielt) und übe von Anfang an viel mit (super langsamen) Metronom.
 
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  • #28
Ja das ist natürlich eine gute Sichtweise. Meine Befürchtung ist aber wenn man sich in YouTube verrennt das man alles durcheinander macht und eher Frustriert ist. Ja, man hört oft das musst du so machen ist mir durchaus aufgefallen. Er hat das aber auch studiert wo ich dann denke, so schlecht kann es ja nicht sein
 
  • #29
Schau dir Truefire an. Kostet ein wenig aber ist m.E. sehr gut. Sehr viele Lehrvideos zu allen Lernthemen, für alle Levels. Ich mag daran, dass ich hier auch nach Lust und Laune lernen kann, je nachdem was mich gerade interessiert und bin dabei nicht auf die Reihenfolge eines ganzen Kurses angewiesen. Außerdem gibt es sehr viele unterschiedliche Lehrer, die Wahrscheinlichkeit, dass man welche findet die man mag, ist sehr groß.
Gerade mit Angebot 99$ jährlich. Free Trial gibt es auch.
 
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  • #30
Meine Befürchtung ist aber wenn man sich in YouTube verrennt das man alles durcheinander macht und eher Frustriert ist.
Ich glaube diese Befürchtung kann man dir nehmen: Es gibt keine Reihenfolge in der man Dinge lernen muss. Natürlich ergibt es Sinn mit ein paar Basics zu starten, aber ob man dann Barré-Griffe lernt oder Improvisation über die Pentatonik oder sich in Fingerstyle verliert ist einfach dem eigenen Interesse geschuldet. Natürlich kann man einem Kurs folgen, aber das muss ja nicht umbedingt das sein, was du später machen möchtest.
Die Arbeit sich Dinge herauszusuchen, zu sortieren, festzustellen was eventuell noch zu komplex ist... ist eben die Arbeit, die man als Autodidakt selbst machen muss und die Arbeit, die dir sonst ein Lehrer abnimmt.
 
  • #31
Ich bringe dann gerne mal einen anderen Namen ins Spiel:

Peter Autschbach ( autschbach.de )

International erfolgreicher Gitarrist und Gitarren-Lehrbuchautor.
Sein Griffbrettspicker zeigt dir alles was du über die Lage der Töne auf dem Griffbrett, Akkordaufbau, etc. wissen musst.
Darüberhinaus gibt er auch immer wieder Workshops.
 
  • #32
Jetzt gebe ich halt auch noch meinen Senf dazu :whistle:
Für nützliche Empfehlungen kommt es eben sehr auf die Zielrichtung an: welche Musikrichtung? Akustik- oder E-Gitarre*? eher Grundlagenwissen oder eher Songs lernen? Ist englisch ok?

Schau dir Truefire an. Kostet ein wenig aber ist m.E. sehr gut. Sehr viele Lehrvideos zu allen Lernthemen, für alle Levels.
wenn englisch ok ist, wäre das sicherlich ein sehr guter Kompromiss!

Fingerfux finde ich auch gut, wenn es eher akustisch sein soll und auf deutsch.

Mir persönlich ist wichtig, dass man Tabulatur zu den gezeigten Beispielen/Songs bekommt. Außerdem scheint mir (inzwischen, nach Erfahrung mit unterschiedlichen Online-Trainern) wichtig, dass das Timing/Mitzählen erklärt wird. Paradebeispiel dafür - allerdings überwiegend Blues-orientiert und auf englisch - ist Griff Hamlin mit https://bluesguitarunleashed.com/ (sein Credo ist: "Timing fixes everything" 😁)

Früher habe ich viele Kurse von Marty Schwartz konsumiert, zuerst bei TrueFire, später auf seinem eigenen Kanal Marty Music - aber ich vermisste sehr häufig Dokumente/Tabulatur zu den Lektionen 🤷‍♂️

Also: mit mehr Detailinformationen zu den Anforderungen sind präzisere Empfehlungen möglich ;)
 
  • #33
Hat denn jemand Erfahrungen mit den Online Kursen? Sind die ihr Geld wert? (Bernd Kiltz oder ***)
Hi, habe eigentlich jetzt alles durch. Onlinelehrer, in echt mit lehrer, autodidakt, Bücher, Workshops und Kurse.

Ich finde jede Methode hat seine Vor- und Nachteile.
An Onlinekursen habe ich fast alles vom Fingerfux, Mike Dawes und Paul Davids (Akustik Gitarre). Preis- Leistungsverhältnis finde ich dabei richtig gut, wenn man es zB mit Lehrer vor Ort vergleicht. Aber man muss sich schon selbst organisieren und Motivieren können (und auch wissen wo die Reise hin gehen soll).
Die meisten Kurse haben eine Geld zurück Garantie innerhalb weniger Tage. Das würde ich an deiner Stelle einfach mal ausprobieren (überprüfe nur vorher ob der Kurs auch eine solche Option hat, die hat nämlich nicht jeder... bei Bernd bin ich mir fast sicher).

Ein anderer Punkt betrifft die Auswahl des Lehrers. Ich suche Lehrer/Kurse die sich auch mit meinem Schwerpunkt beschäftigen (Western Akustikgitarre im Pop, Rock, Blues Bereich). Habe auch zwei Kurse von E-Gitarristen, aber die helfen mir kaum weiter. Gleiches gillt für Lehrer die sich auf E-Gitarre* spezialisiert haben und bei denen ich unttericht genommen habe für Akustikgitarre. Du kannst von jedem etwas lernen. Aber ich habe die besten Erfahrungen gemacht, wenn der Lehrer von meinem Lernthema richtig ahnung hat und nicht weil er als E-Gitarrist auch weiß wie ein G auf der Akustikgitarre zu greifen ist.
 
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