Bugera - Billig Müll oder brauchbare Verstärker?

Wo steht eigentlich geschrieben, daß jede Kritik immer mit Puderzucker bestäubt werden muss?
Das steht nirgendwo.
Hier steht aber - https://www.musiker-board.de/threads/board-regeln.1/ - im Punkt 3, dass jeder User das Recht auf respektvollen Umgang hat. Die individuellen Grenzen sind da sicherlich unterschiedlich, bei mir ist sie aber durchaus erreicht, wenn Aussagen meinerseits mit solchen (wenn auch versteckten) Kraftausdrücken belegt werden. Ich habe meine Gedanken dargelegt, auch erläutert, und würde das auch dem Kollegen Ritter gegenüber (wenn er denn hier aktiv wäre) genau so wiederholen. Das muss nicht jedem gefallen, und damit kann ich leben. Und ich bin kein Feind von auch "harten" Auseinandersetzungen, Meinungsaustausch, und der dabei entstehenden Reibungswärme. Aber ich kann mir eben aussuchen, was ich annehme und wo ich sage "och nee, jetzt nicht mehr".

Soviel als "Nachklapp" von mir im Thread, alles Weitere gerne per PN.

Husch husch, nun wieder back to topic...
 
daß ich auf den Platinen schon häufig "rumgebraten" habe und war erstaunt.
Da hingen bei anderen Fabrikaten schon lange die Flügel (bzw. Leiterbahnen)....
.... das ist eigentlich ein zeichen dafür , das es gutes basismaterial ist .

das schlimmste ist aber bei doppelseitigen platinen , wenn die löcher für die bauteile so eng gemacht sind , das die bauteile schon von alleine stramm sitzen , ohne verlötet zu sein ...... und dann was auslöten *kotz

geprintete schalter , buchsen und potis sind heutzutage aber std und wenn besagte löcher nicht zu eng sind , bekommt man sowas auch gewechselt , ohne die durchkontaktierungen mit heraus zu reißen .

... und wenn man mal nicht das passende bauteil hat , kann man es auch andersrum montieren und eben mit ein paar drähtchen anschließen .
 
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.... ...bekommt man sowas auch gewechselt , ohne die durchkontaktierungen mit heraus zu reißen .

... und wenn man mal nicht das passende bauteil hat , kann man es auch andersrum montieren und eben mit ein paar drähtchen anschließen .
Kann ich als unproblematisch bestätigen.....
 
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Danke Christoph1!!!
Das betrifft eigentlich vieles was hier geschrieben wurde.
Es sind keine Beleidigungen gefallen. Daher nochmal nöö von meiner Seite alles in Ordnung. Es fühlte sich jemand nur angepisst. Sorry dafür
 
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Ich hatte auch noch nie einen Bugera zur Reparatur!

Ich bin allerdings Jurist :)

und vermutlich überlegen sich die Bugeristen auch, ob sie in die Reparatur eines solchen Geräts dann 70% des Neupreises stecken. Dass die Dinger im Jahr 2040 mal die Suchlisten zieren wie alte Deluxe Reverbs, JTM, JCM 800, 5E3 oder Soldanos, wette ich 100 Euro dagegen.
 
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Bugera hat wohl mittlerweile einen ganz guten Ruf.

Allerdings haben sie sich in der Vergangenheit schon das eine oder andere dicke Ding geleistet, ziemlich viele Leute haben wohl einen Haufen Probleme mit dem Trirec** gehabt. Den es mittlerweile auch nicht mehr gibt, wahrscheinlich hat er sich nicht mehr von seinem schlechten Ruf erholt, auch wenn Bugera das irgendwann besser in den Griff bekommen haben sollte.
Und es gibt wohl auch andere Probleme, siehe dieses gerade (wieder) aktuelle Thema: https://www.musiker-board.de/threads/bugera-g5-infinium-defekt.669814/


** Der war übrigens laut Bugera handgefertigt UND handverdrahtet :facepalm1: :D . Und es gibt komischerweise auch null Gebrauchtangebot, sind die alle geplatzt oder von Bugera eingesammelt worden?
 
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ziemlich viele Leute haben wohl einen Haufen Probleme mit dem Trirec** gehabt

Ja, das habe ich auch vor 5 Jahren schon in dem Thread geschrieben, das war wirklich ein Witz!
Genauso wie diese Musiker Board Amp Aktion, die man sich am Ende hätte sparen können.
 
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das schlimmste ist aber bei doppelseitigen platinen , wenn die löcher für die bauteile so eng gemacht sind , das die bauteile schon von alleine stramm sitzen , ohne verlötet zu sein ...... und dann was auslöten *kotz
Das dürfte kaum einmal der Fall sein. Lot steigt beim Wellenlöten kapillar, ist der Durchmesser der Hülse gegenüber dem Pin zu klein oder zu groß, steigt es schlecht. Sitzt ein Pin doch trocken schon spack in der DK, ist das Design totaler Mist.
In den allermeisten Fällen ist die thermische Anbindung der Hülse zu den Kupferlagen hoch bzw. die thermische Masse des Bauteils groß, sodass das Auslöten mit Amateurmitteln schwierig wird. Dafür muss eben vorher ausreichend getempert werden und auch beim Auslöten das passende Werkzeug vorhanden sein., dann klappt es auch bei 42 Lagen PCBs...
 
Ja, das habe ich auch vor 5 Jahren schon in dem Thread geschrieben, das war wirklich ein Witz!
Genauso wie diese Musiker Board Amp Aktion, die man sich am Ende hätte sparen können.
Und natürlich der Magician, der es gar nicht auf den Markt geschafft hat. Ich habe ne Zeit lang einen 333XL Infinium gespielt, der nur einmal aufgemacht werden musste. Dabei sah der allgemein wartungsfreundlicher als mein ENGL aus, (was leider nix heißen muss, die sind ein echter Albtraum). Trotzdem glaube ich nicht, dass die in 10-20 Jahren Kultstatus haben werden, allein schon weil die Infinium-Technologie (vermute ich mal) schwer repariert werden kann, da die Bugeraspezifisch bleibt und offizielle Schaltpläne und Ersatzteile über Behringer auch nicht wirklich realistisch scheinen...
 
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dehelli
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Es reicht so langsam...
Reverse Engineering sollte jeder Elektronikentwickler mit etwas Erfahrung schaffen. Amps sind keine Raketenwissenschaft.

Das dürfte kaum einmal der Fall sein. Lot steigt beim Wellenlöten kapillar, ist der Durchmesser der Hülse gegenüber dem Pin zu klein oder zu groß, steigt es schlecht. Sitzt ein Pin doch trocken schon spack in der DK, ist das Design totaler Mist.
In den allermeisten Fällen ist die thermische Anbindung der Hülse zu den Kupferlagen hoch bzw. die thermische Masse des Bauteils groß, sodass das Auslöten mit Amateurmitteln schwierig wird. Dafür muss eben vorher ausreichend getempert werden und auch beim Auslöten das passende Werkzeug vorhanden sein., dann klappt es auch bei 42 Lagen PCBs...

endlich mal jemand der Ahnung von PCB Bestücken/Löten hat!
Bin selbst über 10 Jahre in der Branche und komme von der Fertigung und bin heute im R&D Bereich tätig.
Bei manchen Kommentaren zur Elektronik kräuselt es mir hier die Fingernägel.
 
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Dass die Dinger im Jahr 2040 mal die Suchlisten zieren wie alte Deluxe Reverbs, JTM, JCM 800, 5E3 oder Soldanos, wette ich 100 Euro dagegen.
Das die im Wert steigen galube ich auch nicht! Aber man weiß ja nie;). Siehe die alten Montgomery Ward oder Sears Verstärker die sich im Wert teilweis verzehnfacht haben. Aber früher hat man für sein Geld auch noch wesentlich mehr bekommen als heute!
 
Kommt mir sehr bekannt vor, nach 17 Jahren EMS habe ich auch vor einiger Zeit die Seite gewechselt :hat:
Ebenfalls EMS...
Eigentlich Automotive aber auch Tontechnik.
Unter anderem fertigen wir auch was für einen Namhaften Hersteller der hier im Forum sicher bekannt ist.

ich find es immer super wenn hier von Platinen Qualität spricht und man sich 100e €s spart damit.
Ohne zu wissen, dass sowohl die Hochwertige als auch die schlechte FR4 Platine keine 10€ kostet.
 
Eigentlich geh es doch gar nicht um Wertsteigerungen von Amps? :nix:

Der TE fragt ob die Amps brauchbar sind oder Müll.

Den Informationen meinem Cousin nach, der ca. 30 Amps sein eigen nennt, unter anderem auch Bugera, findet diese Amps den Originalen ebenbürtig.

Selbst habe ich noch nie einen gehört bzw. angespielt, aber der Mann hat seit 40 Jahren täglich mit Musik zu tun und für mich hat so einen Aussage dann eine gewisse Substanz.
 
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@OliverT
Hast recht... BTT

also ich habe den Bugera V22 und bin zufrieden.
Ich habe auch wesentlich teurere Amps und er kommt zwar nicht ganz mit aber er ist in ordnung.
Hab ihn unter anderem als lautmacher für meinen Modeler verwendet und hatte immer einen Top Sound.

Er hat den Live Einsatz in einer gut gebuchten Band mit Bravour gemeistert.
 
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Das dürfte kaum einmal der Fall sein....
Ich musste neulich da ganz schön kämpfen. Bei einem sonst eher hochwertig gebauten Mackie VLZ-1202Pro der ersten Generation
durfte ich paar Kondensatoren am NT tauschen, waren schwer rauszubekommen und ich musste ordentlich Aufwand treiben um die
Ersatzelkos überhaupt wieder in die Löcher zu bekommen...
 
Ich glaub auch, dass gerade bei den richtig günstigen Amps Bugera gar nicht so schlecht ist bzw. nicht schlechter ist als die Konkurrenz

In diesem Video hat mir der Bugera V5 viel besser gefallen als der Marshall Origin 5 (wobei ich die Origin Serie aber generell ziemlich mies finde...):

 
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Der V22 klingt auch gut.
Allerdings kommt der Origin in dem Video ganz schlecht weg.
In natura klingt der super!
 
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