Cajon bei Auftritten naturgetreu abnehmen ohne Monitor-Rückkopplung

@Mfk0815 & @GuitarTT - danke Euch. Ich hätte nicht gedacht, dass es ein halbwegs aktuelles Sennheiser-Mikro gibt, das ich nicht kenne.
 
Das gehört demnach zu den Oldtimern. Dürfte auch ~20 Jahre alt sein.
 
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Hi zusammen,
das ist ja ein Wahnsinn, was ein FeedBack !!!!!!!

Entschuldigt, wenn ich jetzt nicht mit gefühlt 1000 Zitaten antworte, um maximal deutlich zu machen, was sich auf was bezieht... :rolleyes:
Ich nummeriere das mal, für eventuelle Antworten könnt Ihr dann einfach die Nummer angeben für die Info, auf was Ihr Euch bezieht.
  1. Ich höre raus, daß das SM57 möglicherweise nicht das 100% allerbeste, aber doch ein für diesen Zweck sehr gut brauchbares Mikro ist - wurde mir bei Session auch speziell für diesen Zweck verkauft.
  2. Headset-Mikro, ich kann mir mal Gedanken machen. Der Gedanke, daß man das dichter an das Instrument bringen könnte, ist nicht völlig von der Hand zu weisen. Platz für die Spielhand ist definitiv Null Problem, es wird bei weitem nicht die komplette Fläche des Schlagbretts bespielt, also es gäbe genügend Positionen für ein normal großes Mikro, auch dicht am Schlagbrett.
  3. Ein "Problem" beim Positionieren eines Mikros, das nicht an/in der Cajon befestigt ist, ist, daß für maximale Soundqualität eine Cajon nach hinten gekippt gespielt werden muß (wohl, weil auch der Boden was nach vorne Abstrahlen muß - keine Ahnung bzgl. der physikalischen Hintergründe). Das heißt, daß selbst wenn das Mikro 1cm vor dem Schlagbrett positioniert wird, es sofort deutlich weiter entfernt ist, sobald man zu spielen beginnt und entspr. die Cajon nach hinten kippt. So 5cm ca. macht das aus.
  4. Ich sage nicht, daß ein CBM-1 o.ä. einen schlechten Klang bringt. Das ist ein extrem basslastiger fetter Sound, der da rauskommt. PUR macht so ziemlich alle Präsentationen so (klar, die wollen ja auch ihr Mikro verkaufen... :)), ich habe die Carina Zimmert mal so auf dem PUR-Stand bei der Frankfurter Musikmesse spielen hören, und ich habe das auch auf Konzerten schon so gehört, oder mit einem Mikro, das von hinten auf die Cajon gerichtet ist.
    Aber der Sound ist dann kein Vergleich mehr zu einem Schlagzeug, da fehlt einfach der ganze Varianten-Reichtum, den eine gute Snare-Cajon bietet, wenn sie filigran über ihr gesamtes Spektrum gespielt wird.
  5. Damit wären wir auch beim Thema "fester draufhauen" :biggrinB:: Wenn man die Klangvielfalt, die eine gute Cajon bietet, ausnutzen will, dann muß man wie bei so ziemlich jedem anderen Instrument auch sämtliche Nuancen von piano bis fortissimo nutzen. Ob nun Klavier oder Trompete oder was immer, ein fortissimo klingt sehr beeindruckend, aber wenn jemand fast ununterbrochen in dieser Lautstärke spielen würde, wäre das sehr eintönig.
    Sprich: Die Abnahme muß so sein, daß die Leute auf der Bühne die Cajon auch dann so richtig dominant hören, wenn sie dezent gespielt wird. Es ist oberätzend, wenn die Cajon den Sound des Stückes crashen muß, weil Leute in einer piano-Passage das Timing zu verlieren drohen, weil die Cajon nicht mehr klar zu hören ist, und dann in der Not zu fest draufgekloppt werden muß.
  6. Wie eingangs gesagt, kommt das Problem mit der Richtung des Schalls nicht daher, daß das Cajon-Mikro auf die Monitorboxen vorn an der Bühne gerichtet ist, sondern daß anscheinend das Schlagbrett den von vorn von den Monitoren kommenden Schall auf die empfindliche Seite des Mikros reflektiert.
    Also der Sound von den Monitoren wird vom Schlagbrett gemischt mit dem "Nutzsignal" der Cajon, und dann als eins auf die "Eingangsseite" des Mikros geleitet.
    Von daher würde ich Zelo01 widersprechen mit der Aussage, die Cajon wäre an diesem Rückkopplungsprozeß nicht beteiligt.
    Mein Ansatz war bislang, eine Dämmung auf der Rückseite des Mikros zu installieren, die verhindert, daß aller Schall der Monitore das komplette Schlagbrett trifft. Das vielleicht noch kombiniert damit, daß man darauf achtet, keine Monitor-Box genau vor der Cajon stehen zu haben, sondern sie schräg ausrichtet, damit der Schall vom Schlagbrett nicht mehr um 90° reflektiert wird und exakt beim Mikro landet, sondern von einer Seite aus 60° kommend so reflektiert wird, daß er in 60° auf der anderen Seite reflektiert wird und das Mikro "verpaßt".
  7. Steckt oben in 5 schon mit drin: Leiser drehen ist nicht. Auf der Bühne müssen alle die Cajon jederzeit klar heraushören können, auch wenn sie mal leiser spielt. Aber auch die Person, die die Cajon spielt, muß sich selbt 100% deutlich hören können. Schon 2-3mm neben der optimalen Position gespielt können den Sound schon massiv verändern und man schaut ja nicht permanent nach unten. Man muß nach Gefühl, unterstützt/korrigiert vom gehörten Sound spielen.
    In der Hinsicht sind Cajons leider extreme Diven, unsere Eintracht ist Dreck dagegen :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
    Klar, mit dem Equalizer im Monitorweg könnte man was probieren, aber der Sound muß zumindest bei der Person, die die Cajon spielt, schon in einer Qualität ankommen, die für die Kontrolle des eigenen Spiels brauchbar ist.
    Einige Instrumente geben von sich aus schon Schall von sich, dazu kommt das, was von der PA auf der Bühne ankommt, da müssen es die Monitore schon leisten, bei jedem auf der Bühne das ankommen zu lassen, was gebraucht wird.
    Die Qualität des Spiels sollte niemals darunter leiden, daß man technische Probleme nicht gelöst bekommen hat.

Und sorry, falls ich Mfk0815 nicht so ganz verstanden habe - das scheint mir ein automatisiert aus einer anderen Sprache übersetzter Text gewesen zu sein, mit einigen drolligen Fehlern? ;):)

Speziell zum Thema Dämmung siehe Punkt 6 würde ich mich noch über Infos/Erfahrungen/Ideen freuen.

Je nachdem, was hier noch kommt, werde ich mich als erstes mal auf 6 (Position und Ausrichtung der Monitorboxen) und danach ggf. 2 (anderes Mikrofon) konzentrieren.


danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Qualität des Spiels sollte niemals darunter leiden, daß man technische Probleme nicht gelöst bekommen hat.
Ich würde gern fliegen können, aber geht halt nicht :engel:

Spaß beiseite, ich sehe folgende Ansätze:
-Grenzfläche im Cajon (ggf. zusätzliches Top-Mikro für die Anschläge)
-Monitoring (Inear eine Option? Wie laut ist es bei euch? Du sagst, Cajon geht nicht leiser, weil es prägnant sein muss. Kann der Rest leiser sein)
-Grenzfläche im Cajon

Schon 2-3mm neben der optimalen Position gespielt können den Sound schon massiv verändern
Ich bezweifle, dass die Präzision im Mittel so hoch ist. 2-3 mm ist nichts.

sämtliche Nuancen
Ein guter Drummer passt sich durchaus auch der Situation an, u.a. eben auch dem Raum.
 
Ich mache gelegentlich Tontechnik bei einer Open Stage, und da ist der Raum akustisch alles andere als optimal. Da kommen gelegentlich auch welche mit Cajon. Vorhanden ist ein mittelprächtiges dynamisches Mikro und ein niedriges Mikrofonstativ.
Abgenommen wird in der Regel von hinten hinter dem Schallloch. Mit etwas EQ bekomme ich da eigentlich immer einen passablen Cajon Sound hin. (verschiedene Cajones, muss man teils unterschiedlich behandeln).

Solange man nicht versucht, per Transient Designer einen typischen Schlagzeugsound zu bekommen, passt das schon. Hab mal auf einem Festival erlebt, dass da der Drummer auch mal ans Cajon ist. Was soll ich sagen, Schlagzeug und Cajon klangen fast gleich, weil vom Natursound dank diverser Modifikationen vom Mischpult (Transient Designer etc.) praktisch nichts mehr übrig war.
Aber ok. Der Typ da am Mischpult hat auch dem einzigen Instrument auf der Bühne, das etwas Bass hatte (Ovation Gitarre) den Bass so zurückgedreht, dass man vorne nicht viel davon mitbekommen hatte, dafür haben einem Klarinette und Geigen im Mittelhochtonbereich die Ohren abgesägt. Und das war eine gute d&b Anlage. Andere Acts waren über die Anlage besser gemischt und wenn man ganz vorne stand, wo man den Monitorsound mitbekommen hatte, war der Klang auch besser (Der Monitor Mischmann war wohl kompetenter).
 
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dafür haben einem Klarinette und Geigen im Mittelhochtonbereich die Ohren abgesägt. Und das war eine gute d&b Anlage.
Das ist heftig. Meiner Erfahrung nach sind die D&B‘s so gut und wohlklingend, dass man schon einiges verbrechen muss, um die zum Schneiden zu kriegen.
 
Ja D&B ist schon die obere Liga.

Zurück zum Thema. Ich finde „Diva“ leider gar nicht so schlecht gewählt. Aber nicht im Bezug auf das Instrument. Ich hatte auch noch nie Probleme mit einer Cajon auf der Bühne. Ist jetzt auch nicht mein Alltag aber es kommt schon mal vor.
Das sich der Spieler selbst hören muss kann ich in gewisser Hinsicht nachvollziehen, aber der sitzt ja direkt dadrauf. Da frage ich mich schon wie hoch der Bühnenlärm sonst so ist. Hier haben schon ein paar Leute danach gefragt und ich tu das auch noch mal. Gefühlt klingt die Beschreibung nach dem klassischen Fehler „Bühne zu laut“.
Dann noch die Frage warum die Cajon auf den Monitoren naturgetreu wiedergegeben werden soll??? Es geht doch darum den Rhythmus zu halten oder? Theoretisch reicht dafür ja sogar ein getriggertes Signal irgendeines perkussiven Instruments. Dafür braucht man keinen Wohlklang.

Physik ist Physik. Die lässt sich nicht ändern. Irgendwo ist immer eine Grenze erreicht. Ganz ehrlich würde ich das Konzept noch mal überdenken oder mit dem Versuch mit einem Profi von vorne anfangen.
Man kann auch eine Harfe in einer Metalband abnehmen. Dann aber mit Tonabnehmer und nicht mit Mikro. Und ja, die klingt dann nicht mehr exakt wie in natura. Stört das jemanden? Nein.

Wir wissen hier zu wenig über euer Setup um weiterhelfen zu können. Da musst du erst mal einiges nachlegen. Keiner kann hier hellsehen.
 
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dafür haben einem Klarinette und Geigen im Mittelhochtonbereich die Ohren abgesägt

Leider oft bei Gebläse und Streichern. Über 3khz schneiden die gerade weil die Anlagen immer besser werden und alles akurat widergeben.
 
Dann fang mal ganz von vorne an: (1.) Wie ist die Besetzung der Band?
(2.) Wie hoch ist die Bühnenlautstärke? Musst Du z.B. gegen ein Naturschlagzeug oder andere laute Signale ankommen?
(3.) Zeichne bitte mal einen groben Bühnenplan auf, wer auf der Bühne wo steht (das kann pro Musiker auch ein Kreis sein) und welche Verstärker und Monitore wo stehen, und wie diese ausgerichtet sind. Danke! ...

@micmen - ich mache hier nochmal auf meine Fragen aufmerksam. Der besseren Lesbarkeit halber nun nummeriert. Die Beantwortung hilft uns, die Antworten besser auf Dich maßzuschneidern.
 
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weil Leute in einer piano-Passage das Timing zu verlieren drohen, weil die Cajon nicht mehr klar zu hören ist, und dann in der Not zu fest draufgekloppt werden muß.

Gefühlt klingt die Beschreibung nach dem klassischen Fehler „Bühne zu laut“.
Bisher haben sich einige kompetente Tontechniker zu Wort gemeldet, aber auch aus reiner Musikersicht kann ich mich der Einschätzung nur anschließen.

Wenn Mitmusiker riskieren, aus dem Tritt zu kommen, sobald sie nicht mehr jede Nuance hören, ist entweder die Bühne zu laut, oder die Musiker nicht ausreichend live-erfahren, oder beides zusammen. Im von dir beschriebenen Fall tippe ich auf die Kombination.

Ohne eure Situation zu kennen, klingt alleine das Setting mit Cajon und Piano-Passagen nicht nach Wänden von kreischenden Gitarrenamps, sondern nach sehr beherrschbaren Rahmenbedingungen. Meine Herangehensweise wäre, ganz ohne technischen Overkill, zunächst mal alles von den Monitoren runterzunehmen, was auf nicht zu riesigen Bühnen schon durch Amps verstärkt wird oder ansonsten schon laut genug ist. Also keine mikrofonierten Toms, damit dem Drummer beim gemixten Powersound kräftig einer abgeht, keine Gitarren und Bässe, auch keine Bläser, wenn sie gerade eben laut genug sind, um sich zu orientieren (was sie meisten sein dürften).

Je weniger auf den Monitoren drauf ist, umso leichter fällt die Orientierung auf der Bühne, und generell sollte das Ziel dabei nicht sein, dass jeder jederzeit jedes Detail hört. Es geht vielmehr darum, gerade so viel hörbar zu machen, dass jeder weiß, wo man sich im Stück befindet. Meist sind es dann nur die Vocals und Keyboards, die auf dem Monitor übrig bleiben müssen, und plötzlich bekommt man selbst leise Instrumente wie Cajon auf der Bühne mit.

Und dann dürfte sich auch das Problem mit Rückkopplungen seeehr in Grenzen halten lassen, unabhängig von den Details der Mikrofonierung.
 
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Und das war eine gute d&b Anlage.

Als in den späteren 90er Jahren in meiner Heimatgegend Meyer Sound auch mal auf nicht-highend-Veranstaltungen zum Einsatz kam gab es so einige Mischer die damit "nicht klar kamen" und sie deshalb "nicht mochten"... es legte ihre Defizite schonungslos offen und man konnte nix mehr auf die PA schieben. :cool:
 
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Ich will das Thema nicht vertiefen. Bei besagter Veranstaltung lag es am Tontechniker, der wohl einerseits bestimmte Vorstellungen hatte, eventuell schon einen Hörschaden und ansonsten wohl keinen Bock. Da gab es z.B. für Tanzauftritte suboptimale Konserven, die man mit wenig EQ Einsatz für das Publikum hätte angenehmer klingen lassen können, aber der hatte wohl keinen Bock. Ich mache das ja nur hobbymäßig und eher Kleinkram, aber das hätte ich in wenigen Sekunden richten können. Ich will auch keine Diskussion zu d&b aufmachen. Andere Acts klangen auf der Anlage hervorragend (vermutlicher anderer Tech am FOH).
 
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Dann fang mal ganz von vorne an:
Wie ist die Besetzung der Band?
Wie hoch ist die Bühnenlautstärke? Musst Du z.B. gegen ein Naturschlagzeug oder andere laute Signale ankommen?
Zeichne bitte mal einen groben Bühnenplan auf, wer auf der Bühne wo steht (das kann pro Musiker auch ein Kreis sein) und welche Verstärker und Monitore wo stehen, und wie diese ausgerichtet sind. Danke!
oh, sorry, das hatte ich irgendwie überlesen!
Das ist immer unterschiedlich. Erstens sind das zwei unterschiedliche Bands und zweitens spielt eine der beiden in ständig wechselnder Besetzung.

Konstant ist, daß ein oder zwei akustische Gitarren dabei sind, die sind in lauten Passagen schon von sich aus sehr laut sind. Aber wie das so ist, da sagt jeder, daß er sich selbst auf dem Monitor braucht, und dann brauchen alle die Cajon so laut, daß sie in jedem Moment rauszuhören ist.
Und das, was aus der PA kommt, ist anders gemischt, das kommt ja auch zur Bühne durch, dann müssen die Monitore sich dagegen durchsetzen mit den Signalen, die auf der Bühne lauter benötigt werden.
Aber da wundern mich auch manche Bemerkungen, weil das ist doch immer und überall so, bei jeder Band? Ich würde mal sagen, ich habe noch keine Band erlebt, bei der das anders war...
Und ein Schlagzeug ist nie gleichzeitig mit Cajon im Einsatz.

Es wird inzwischen versucht, ganz ohne Verstärker auf der Bühne zu spielen, sondern nur über die Monitore. Ab und zu ist mal einer im Einsatz für Bass oder Gitarre.

Cajon ist immer nahe der Mitte, nie ganz außen.

Und ja, das mit der Präzision bei den Schlägen ist krass, 2-3mm ist absolut realistisch für manche Sounds (Bass Drum Sound z.B. ist toleranter).

Und bei den heikleren Sounds der Cajon ist es nötig, beim Spielen ziemlich genau den Klang zu haben, den auch das Publikum hat, anders kriegt man die nicht mit dem richtigen Klang gespielt. Ist leider extrem sensibel, eine Cajon. Die zarteren und satteren Snare-Sounds plus noch RimShot, oder die Palette der Toms, da müssen die Schläge schon sehr präzise ausgeführt werden von Stärke, Rebound, Winkel und Position.
Was die anderen angeht, da stimmt das, denen ist der Sound egal, die brauchen nur den Rhythmus :biggrinB:

Es ist nicht so, daß ständig wer rauskommt, sobald er/sie die Cajon nicht hört. Aber zur Stütze sollte die halt für alle immer zu hören sein, auch in piano-Passagen.
Und es will nicht jeder jedes Detail hören. Jeder braucht sich selbst irgendwie hörbar und alle brauchen den Beat. Aber sind getrennte Monitorwege, also nicht auf jedem Monitor wird alles benötigt.

Spaß beiseite, ich sehe folgende Ansätze:
-Grenzfläche im Cajon (ggf. zusätzliches Top-Mikro für die Anschläge)
-Monitoring (Inear eine Option? Wie laut ist es bei euch? Du sagst, Cajon geht nicht leiser, weil es prägnant sein muss. Kann der Rest leiser sein)

Ein guter Drummer passt sich durchaus auch der Situation an, u.a. eben auch dem Raum.
Also ich habe ein CBM-1, das wäre ideal, wenn man nur mit Equalizer hinkriegen würde, aus dem die ganze Palette von Cajon-Sounds rauszukriegen. Aber ich kann mir das nach meinen Erfahrungen unmöglich vorstellen und wie gesagt haben mir auch die von PUR, von denen ich das habe, bestätigt, daß man für originalgetreuen Sound so etwas maximal zusätzlich zum Verstärken der Bässe benutzen kann.

Und was ist da mit "linear" gemeint in diesem Zusammenhang?

danke nochmal!
 
Jegliches Markenmaterial heutzutage ist top und gibt dem Mischer alle Möglichkeiten, das ist mal klar.
 
Aber da wundern mich auch manche Bemerkungen, weil das ist doch immer und überall so, bei jeder Band? Ich würde mal sagen, ich habe noch keine Band erlebt, bei der das anders war...
Ich habe schon lange keine Band mehr erlebt, bei der das so war, alles ne Frage der richtigen Erziehung 😉
Es wird inzwischen versucht, ganz ohne Verstärker auf der Bühne zu spielen, sondern nur über die Monitore.
Was hat euch zu dieser Entscheidung veranlasst? Es gibt natürlich Szenarien, bei denen das sinnvoll sein mag, z.B. wenn man sich entscheidet, nur IEM einzusetzen. Bei Verwendung von Wedges oder sonstigen Monitorboxen reduziert ihr aber die akustische Auflösung auf der Bühne ohne Not. Für mich der falsche Weg.
 
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Und sorry, falls ich Mfk0815 nicht so ganz verstanden habe - das scheint mir ein automatisiert aus einer anderen Sprache übersetzter Text gewesen zu sein, mit einigen drolligen Fehlern?
was meinst du da genau? und da ist sicher nichts automatisch übersetzt. aber vielleicht gibt es da eine fast unüberwindliche Sprachbarriere zwischen Nord und Süd innerhalb des deutschen Sprachraums. :unsure:

Wenn ich mir das, was du in #23 und #33 so geschrieben hast, dann vermute ich mal, dass da eine zu hohe Erwartungshaltung bezüglich dem, was so eine System leisten kann, besteht.
Monitore dienen meiner Meinung nach dazu, dass man über sie Signale verstärkt, die sonst nicht gehört werden können. Wenn die Gitarren an sich schon prominent sind, dann brauchen die auch nicht auf den Monitoren sein. Ich kenne einige Musiker, die wollen immer alles aus den Monitorboxen hören. Aber an sich ist das, was sie zu hören bekommen immer eine Mischung aus akustischem Signal, dem was von der PA (gerade in kleineren Räumen) auf die Bühne strahlt und eben das, was aus den Monitoren kommt. Wenn also z.B die Gitarre an sich schon verhältnismäßig laut ist, dann lieber nicht mehr auf die Monitore geben, denn das kann eine Negativ-Spirale auslösen. Dadurch dass die Gitarre auf dem Monitor laut ist, verdeckt sie andere Instrumente, z.B eben die Cajon, zudem wird sie, wieder in kleineren Locations, das Signal auf der PA verwaschener machen, dann dreht der Techniker dort wieder lauter, der Musiker hört seine Gitarre nicht mehr prominent aus dem Monitor, will den also lauter haben uswusf. Auf dem Monitor soll das sein, was wirklich fehlt, und nicht unbedingt das was man gerne haben will.

Dann ist es für mich nicht wirklich realistisch, wenn man die Cajon so laut bekommen will, dass sie auch bei leise gespielten Passagen prominent und wohlkingend aus den Monitoren zu hören ist, damit sie das andere überlagert. Selbst wenn das irgendwie zu schaffen ist, was passiert dann in den forte Passagen? Dann ist die Cajon plötzlich extrem laut und allen fliegen die Ohren weg. Außerdem verändert sich das Klangbild dann extrem.
Aber ich denke, dass es ja wohl so sein wird, dass alle anderen Instrumente nicht unbedingt forte spielen, wenn das Cajon piano gespielt wird. Das sollte wohl schon akustisch in einem vergleichbaren Kontext bleiben.

Wenn die Angst besteht, dass ein Monitor von vorne das Signal von der Cajon auf deren Schlagplatte abstrahlt und dadurch wieder von einem Mikro, das auf die selbe ausgerichtet ist, einfängt, dann hilft es wohl am ehesten, den Monitor seitlich von der Cajon, oder gar hinter der Cajon, zu platzieren, so dass die Cajon zwischen dem Monitor und dem Miko bleibt. Oder das Mikro eben in die Cajon oder hinter der Cajon platzieren. Auch kann es vielleicht eben, wie schon angemerkt wurde, es helfen, zwei Mikros, eines in der Box und eines vor der Box, zu platzieren. Dann kann man für das Monitoring das am wenigsten für Feedback empfindliche hernehmen.

Was noch gar nicht besprochen wurde ist das restliche Equipment. Was wird üblicherweise als PA, Monitore und Mischpult eingesetzt? Das kann auch einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Situation haben. Kannst du da etwas dazu sagen? Und arbeitet ihr mit eigenem Techniker oder immer mit wechselndem Personal?
 
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was meinst du da genau? und da ist sicher nichts automatisch übersetzt. aber vielleicht gibt es da eine fast unüberwindliche Sprachbarriere zwischen Nord und Süd innerhalb des deutschen Sprachraums. :unsure: ...

In Deinem ursprünglichen Posten in diesem Faden hat die automatische Rechtschreibverdrehung wiederholt an den unpassendsten Stellen zugeschlagen. Maximum Damage.
 
ah ja, hab da mal nachgebessert
 
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vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt.
Eigentlich wollte ich sagen: Auf dem Monitor soll das sein, was fehlt, aber nicht das, was man mein, dass man es haben muss.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, wie ich meine. ;) Ich mag ja Bands und Musiker, die schon mal beim Monitor Soundcheck sagen können und wollen "Ach mach das und jenes leiser, ist mir schon zu viel".
 
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