Camcorder-upgrade auf Sony FDR-AX100 Oder 700?

von TripleK, 03.04.18.

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  1. TripleK

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    Erstellt: 18.04.18   #41
    Zwischenstand:

    nach zig Stunden in verschiedenen, teils sehr professionellen Läden, nach Stunden vor Youtube und Testberichtseiten...

    - Ich verzichte vorerst auf 4K.
    - Ich möchte XLR Anschlüsse mit 48 V Phantomspeisung.
    - Flipscreen muss dabei sein.

    Da sind jetzt 2 Modelle rausgekommen:

    1. Sony PXW-X70
    2. Canon XA30

    Jetzt bin ich auf Feedback gespannt:-)
     
  2. WolleBolle

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    Erstellt: 19.04.18   #42
    Moin!

    Oha, was ist denn nun los?:D Erst wolltest du keine Henkelcam, jetzt doch und nun via HD?:gruebel:
    Okay die PXW X70 kann auch 4K, die Canon nicht. Soweit erst einmal zu dem HD mäßigen. Beide Cams halte ich für die in die Jahre gekommene Technik für völlig überteuert. Gut die XA30 könnte man mit ca.1500,- noch so halbewegs durchgehen lassen, aber die X70 liegt bei Ü 2000,-; das ist zu viel für diese Kamera! Warum willst du zurück gehen? Dann hole dir eine Panasonic HX1, die bekommst du auch für 2000 oder oben angesprochene Cams, die alle 4K können, aber auch alle im HD super vorn mitspielen. Wenn Du 4K noch nicht brauchst, völlig ok, aber warum nicht kaufen, wenn man eh schon so viel Geld ausgeben will? Dann wäre die Cam wenigstens zukunftsträchtig und man müsste nicht in 5 Jahren sagen das der Kauf nur noch die letzten Jahre etwas gebracht hat? Wenn die Entwicklung so weiter geht wie bisher, dann haben wir in 5 Jahren wirklich das HD Zeitalter fast beendet. Was dann mit DVD und BR ist kann man heute kaum absehen, aber auch wenn man in das Medium runterrendert ist man um Welten besser dran, so man die neuesten Codecs nutzen kann.

    Greets Wolle
     
  3. TripleK

    TripleK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.18   #43
    Mit einer ähnlichen Reaktion habe ich gerechnet:-)

    Das Problem ist folgendes, wenn ich "zukunftssicher" kaufe, wird es richtig teuer. Also 4K plus XLR incl. Phantomspeisung plus einigermaßen lichtempfindlich plus SD- und CFast-Card-Slot plus 4.2.2 bei 10 Bit sind wir schnell bei der Canon EOS C200. ca. 5500€.
    Nur, mein Mac kann nicht richtig mit 4K umgehen. Ich müsste also auch einen neuen Computer kaufen oder immer erst in ProRes konvertieren. Die EOS C100 übernimmt das konvertieren vom 4K-Sensor auf FullHD intern, was ich sehr sympathische finde. 4K ausspucken tut sie nicht. Allerdings kostet die auch 2500€ aufwärts.

    Die Panasonic HC-X1 (die meinst Du doch, oder?) koste neu rund 2700€. Kann zwar was ich will, ist aber ein Klotz.
    Die Sony PXW-X70 bekommt man gebraucht schon für um 1500€, manchmal weniger. Wenn ich damit 5 Jahre arbeiten kann und dann nebst Camcorder auch den Computer update, wäre ich schon zufrieden.

    Ich überlege wirklich, wo ich Abstriche in den Anforderungen machen kann. Das Leben gibt meist die Antwort;-)
    Letzte Woche 2 Jobs gehabt. Eine Solo-Geigerin vor historischer Kulisse. Also vor einem Schloss. Ich, unterwegs mit Laptop, Babyface Pro und MKH50. Tolles Zeug, nur wo stellt man das mal eben hin? Also irgendein steinfreies und trockenes Plätzchen gesucht und ab gings. Dann der Wunsch, unter dem schönen Torbogen da hinten ein paar Shots zu machen. Unter dem Torbogen war Wiese... Hmm... Laptop in die Wiese?...
    Da war klar, ich brauche XLR-Anschlüsse an der Kamera. Alles andere ist nur Stückwerk und kommt letztlich auch nicht so wirklich professionell rüber.

    Und brauche ich 4K? Ich weiß nicht. Bis jetzt hat noch niemand danach gefragt. Und da ichs im Moment nicht ohne Umstände (und ne neue externe Festplatte für die 4-fach größeren Datenmengen) bearbeiten kann, eher nicht.

    Ich bin nicht fit genug, um sagen zu können, wann eine Technik veraltet oder in die Jahre gekommen ist. Das steht ja auch nicht in den Produktbeschreibungen. Wie kommt man denn an die Infos, welche Kamera einen neuen CMOS und welche einen älteren CMOS verbaut hat?
    Wenn ich die Sony PXW-X70 für 1200€ bekommen würde in einem guten gebrauchten Zustand, könnte ich da gut mit leben. Außer, die Bildqualität ist nicht wesentlich besser, als die meiner HDR-CX350...
     
  4. Executed

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    Erstellt: 20.04.18   #44
    Ist für dich XLR intern ein Ausschlusskriterium? Was spräche denn dagegen, mit einem externen Rekorder den XLR-Ton aufzuzeichnen? Ein Zoom H5, H6, oder sogar F1 lässt sich leicht auf eine Kamera riggen. Dann zeichnest du darauf den Ton auf und gibst ihn in unsymmetrisch für die Synchronisierung an die Kamera weiter..

    Der große Vorteil All in one der Henkelmänner ist für mich persönlich halt auch der große Nachteil. Ich habe Spaß daran, mir eine Sammlung an guten Objektiven zuzulegen, die man dann zur nächsten Kamerageneration mitnehmen kann. Genauso Audiorekorder und Zubehör. Bei den Camcordern kauft man immer alles neu. Sozusagen der iMac der Kameras :D Man muss irgendwann das ganze Gerät upgraden, obwohl das Display noch gut wäre.
     
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  5. TripleK

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    Erstellt: 20.04.18   #45
    Obwohl ich mich schon fluchen sehe, wenn ich dann bei 2 Geräten die Batteriestände im Auge behalten muss, finde ich die Idee doch ganz gut. Ich werde sie mal erwägen und drüber schlafen. Danke für die Idee.

    Hast Du mit dieser Konstellation Erfahrung?
    Das Setup wäre dann: MKH 50 in Zoom H6, von dort Lineausgang (?) in Mikroeingang Kamera? Hmm...
    Habe ich dann ein Stereosignal in der Kamera? Ich weiß, ich könnte das auch zusammen-googeln, aber vielleicht weißt Du das aus der Hüfte;-)

    Bekommt man eigentlich bei den Henkelmännern immer eine Stereospur in die Kamera, wenn man 2 Mikros anschließt, oder 2 mal mono?
     
  6. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Video MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 20.04.18   #46
    Moin, moin!

    So nun aber, hatte die letzten Tage wenig Zeit um ausführlich zu antworten. :)

    Zu erst zu den Cams. Also die PXW 70 ist 4 Jahre alt kann nach einem kostenpflichtigen Update (ich glaube 300,-) such 4K. Da du aber eh nur HD willst wäre das ja egal. Die Cam ist aber bekannt dafür das der Autofocus recht schlecht ist und das nicht nur im Low Light. Der Sensor ist zwar 1 Zoll, aber hat nicht den Ruf besonders gut zu sein. Informationen darüber findet man kaum, aber im Vergleich zur AX100 ist er deutlich schlechter. Beide Dinge und der Preis den man dafür heute noch haben will würden mich zu einem Nicht Kauf veranlassen.

    Die Canon ist aus dem Jahr 2015 und hat keinen 1 Zoll Sensor sondern einen 1/2,84 Zoll Typ Cemos Pro der komplett neu von Canon entwickelt wurde und sehr gute Werte haben soll. In einigen Tests kommt der sogar an die Zölligen komplett heran. Dafür kann die Cam keine 4K auch ein Upgrade gibt es nicht.

    Da würde ich zumindest bei der PXW70 sagen das deine mindestens gleichwertig ist.

    Deine Ambitionen mit den XLR Anschlüssen kann ich verstehen.
    Aber Executed hat es mir schon voraus genommen und ich würde sagen das es auch andere Sichtweisen gibt.
    Wenn es nur um die XLR geht und Aufzeichnung ohne Laptop (für was brauchst du den überhaupt? Ich brauche beim Filmen keinen Laptop), dann kann man über mobile Interfaces nachdenken die für Film geeignet sind, wie z.B. einen Tascam 60D oder 70D oder den 701D. Diese Mobilen Teile sind eigentlich für DSLR Kameras entwickelt worden, da die bekanntlich schlechten Ton haben, passen aber durch die Schraubverbindung auch an die Cams dort wo das Stativgewinde ist Sie zeichnen alle mit SD Karten auf und der 70D hat sogar eigene Mikros eingebaut. Wie gut die jetzt sind weis ich nicht. Der 701 ist ein 6 Kanal Interface und bringt eigentlich alles mit was man mobil braucht. In Testberichten wird oft geschrieben das die Bedienung der Teile sehr fummelig ist.n aber lass dir sagen, die Bedienung an Henkel und Schultercam für den Ton und auch andere Dinge ist wesentlich fummeliger. Da kommen die Teile schon richtig gut rüber.

    Wenn du gute Videostative hast musst du dir keine Sorgen wegen Standfestigkeit machen. Das passt schon.

    Nein, bei den Consumern vielleicht, ab 3000,- befindet man sich in der Cineklass, da ist Objektivwechsel Standard. Manchmal bekommt man das auch schon in der Schulter oder Henkelklasse für Ü2500. Ich sage immer die Cams unter 1500 Euro sind wie die Kompaktfotokameras in der Fotografie. Will man was besseres muss man mehr bezahlen.

    Kommt auf dein Mikrofon drauf an. Hast du ein Monomikro, dann kommt das auch Mono in der Cam an. Hast du ein Stereomikrofon dann eben Stereo, du benutzt dann ja auch 2 XLR Eingänge an der Cam! Dein XLR Mikrofon Ausgang ist ja dann 5polig welches via Kabel auf 2 X 3polig XLR geht.

    Zukunftsträchtig wäre eine Cam im Pro - Einstiegsbereich zu kaufen, wie die eingangs im Thread erwähnten, auch wenn du damit erst nur in FHD filmst, hast du später die Option locker auf 4K zu gehen, da ja deine Cams das schon können.

    By the way, kann deine Schnittsoftware und deine Monitore 10 Bit?

    Greets Wolle
     
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  7. Executed

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    Erstellt: 27.04.18   #47
    Weil ich gerade zufällig darüber stolpere, wäre sowas nicht vielleicht interessant? Ja, auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen und der Codect haut einen nicht von den Socken. Aber für den Preis trotzdem ein ganz schönes Knaller Package, was man da bekommt. Hoffe, das wird jetzt nicht als Werbung gewertet, ich hab mit dem Angebot nichts am Hut..
     
  8. TripleK

    TripleK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.18   #48
    Sodele, es hat sich einiges getan. Das möchte ich mit einem herzlichen Dank an alle Mitdekenden und Mitschreibenden hier kurz zusammenfassen.

    1. Ich habe mir die Sony FDR-AX100 für ein Wochenende ausgeliehen.

    - Das handling ist SUPER!
    Die Zoomfahten gehen butterweich.
    Der Autofocus arbeitet weitestgehend unerkannt. Sprich, es ist weitestgehend immer alles scharf. Ausnahmen sind Menschen, die sich von Sonne in den Schatten bewegen. Da gibts kurz ein Suchen.

    Der Automatikmodus ist sehr verlässlich. Das Teil hat aber auch ein paar Tasten an der Seite. Hier kann man bestimmte Funktionen (Iso, Blende, ShutterSpeed...) auch manuell regeln.

    Genial ist der zuschaltbare ND-Filter. Den kann man ebenso manuell wie automatisch regeln (lassen).

    Das Teil liegt gut in der Hand, hat ansehnliche Größe und Gewicht, was nicht unbedingt unprofessionell wirkt;-)

    - Die Bildqualität ist gut. Die Farben satt. (Ich schreibe nicht sehr gut... Erklärung unter Punkt 3)

    - Unter Low-Light-Bedingungen nimmt die Bildqualität schnell ab.

    - Das Teil hat keine (gute) Bildstabilisierung. Handheld Shots sind sehr verwackelt... Schade, für mich ein KO-Kriterium.


    2. Ich habe mir die Panasonic G70 und die Panasonic G81 mit Leica 12-60 Objektiv für ein Wochenende ausgeliehen.

    - Das handling ist erstmal gewöhnungsbedürftig für einen Camcorder-Benutzer. Aber ich bin gut zurechtgekommen nach ca. einer Stunde Rumprobieren und googeln.

    - Die Bildqualität ist DEUTLICH besser als bei der Sony FDR-AX100, und das sowohl bei Tageslicht als auch unter Low-Light-Bedingungen. Der Sensor ist größer und liefert ein satteres Bild mit höherer Farbtiefe.

    - Der Autofocus sucht ab und an und funktioniert nur verlässich, wenn man Face-Tracking einstellt und sich selber gut ausleuchtet. Also Hinstellen und ein Konzert filmen lassen geht mit dieser Kamera nur unter guten Lichtbedingungen. Wenn man aber manuell auf sich nicht stark bewegende Objekte/ Musiker focussiert (sitzende Pianisten, Schlagzeuger...) bekommt man sehr schöne Bilder geschenkt.

    - Bildstabilisierung ist GUT. Aber kommen wir ohne Umschweife zu Punkt 3:

    3. Ich habe mir die Panasonic GH5 mit Leica 12-60 Objektiv für ein Wochenende ausgeliehen.

    - Das handling war ich nun schon gewöhnt. Das Teil hat aber noch einige Funktionen mehr, die ich zwar nicht auf dem Schirm hatte als Features, die ich brauchen könnte. Aber wenn man sie mal ausprobiert hat, will man sie nicht mehr missen (Slowmotion z.B.)

    - Die Bildqualität ist einfach genial (für mich und von da, wo ich herkomme). Die Kombi GH5 mit Leica 12-60 gibt sehr schöne Farben auch bei weniger Licht (die GH5s ist bei Low-Light nochmal einiges besser).

    - Die Bildstabilisierung ist total klasse. Videos, die ich komplett aus der Hand gefilmt habe, wirken (meist, auch das ruhige Filmen muss man üben) ruhig und smooth. Nach ein paar Stunden Üben wird das aber schon sichtbar besser.

    - Die Möglichkeit FullHD und 4K mit 50 FPS filmen zu können und dann in einem 25 FPS Projekt auf 50% Slowmotion zu gehen ist toll, gerade bei Musikvideos wirkt das richtig gut. Ansonsten kann man bei variabler Bildrate bis zu 180 Bildern pro Sekunde aufnehmen, allerdings "nur" in FullHD.

    - Die GH5 kann mit 10Bit 422 intern aufnehmen mit 150Mbit/s. Sie kann sogar 400Mbit/s ausspucken, aber nur auf externe Recorder. Aber selbst intern mit 150 Mbit/s ist die Farbqualität für mich zum niederknien.

    -Audio? Naja, man kann ein Video-Mic anschließen, was für Interviews u.ä. gut ist. Ansonsten habe ich den Vorschlag von @Executed durchdacht (externer, an der Kamera moniertbarer Recorder) und mich damit angefreundet. Der Zoom H6 wird es wohl werden.

    - Autofocus? Siehe G70/G81


    FAZIT:

    Die GH5 wohnt jetzt bei mir, ein paar € sind dafür in den Fotoladen um die Ecke eingezogen.
     
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  9. siebass

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    Erstellt: 08.05.18   #49
    sehr schön, danke für den bericht! :-)
    wie laufen die zoomfahrten?
    hast du mal fotos mit der GH5 gemacht? da wird berichtet, sie würde bei hohen iso unangenehm rauschen?
    (ich fände sie zum 'nur' filmen viel zu schade)
    lassen sich während des filmens parallel bilder machen?
     
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  10. Executed

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    Erstellt: 08.05.18   #50
    Das klingt doch nach einem ausführlichen Test und wohl durchdachten Kauf. Herzlichen Glückwunsch! :)

    Würde ich nicht auf die Blackmagic Pocket 4K warten, wäre ich vielleicht auch schon auf die GH5s umgestiegen..

    Obwohl sie kann man sagen eigentlich nur dafür gemacht wurde. Ich wüsste niemanden, der so viel Geld für so einen kleinen Sensor zum fotografieren ausgibt.. Für den Preis bekommt man ja schon ne 6D.
     
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  11. topo

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    Erstellt: 08.05.18   #51
    Gute Entscheidung! Die war bei mir auch in der finalen Endrunde.
    Es ist dann aber bei mir die Sony a6500 geworden.

    Topo :cool:
     
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  12. TripleK

    TripleK Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.18   #52
    Gerne! Danke fürs Feedback:-)

    Mit bissl Übung bekommt man das hin. Allerdings nicht mit dem Kit-Objektiv, das ruckelt. Das Leica läuft sehr smooth. Ich rede von Handheld-Shots. Auf einem Stativ geht das alles sicher noch leichter. Auch bei laufender Aufnahme focussieren geht.

    Hab ich eben ausprobiert. Ich finde die Fotos gut.
    Aber ich habe mich nie groß für Fotos interessiert. Für mich reicht es, wenn ich damit einen Thumpnail basteln kann oder mal was für die Website. Ob die Kamera für künstlerisch anspruchsvolle Sachen reicht kann ich nicht beurteilen. Aber es gibt wirklich tolle Foto-Modi.
    Z.B. 6K Serienbilder und Multi-Focus-Bilder. WOW!

    Das weiß ich nicht....

    Software ja, Bildschirm weiß ich nicht. Wo muss ich da schauen? Ist ein MacBook 15 mit Retina Display.

    Ich hab so das Gefühl, mit der GH5 da ganz gut gestartet zu sein. Ich liebe diese Kamera!

    Was sie so für Bilder macht, kann man hier sehen. Dazu Gitarren-Musik mit nem Schöps aufgenommen, haaach:):engel:.
     
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  13. TripleK

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    Erstellt: 17.07.18   #53
    So liebe Film-Freunde;-)

    ich bin noch eine Antwort schuldig und möchte auch ein Update geben.

    Ich habe die GH5 jetzt etwas über 2 Monate im Einsatz und kenne Sie langsam immer besser. @WolleBolle hat schon Recht, wenn er immer wieder schreibt, dass für einen Anfänger ein Camcorder das einfachere Instrument ist. Was man aber aus einer Systemkamera rausholen kann, ist enorm. Das fehlt den Camcordern bis 1000€ fast komplett (mit Ausnahmen).

    1. Bildqualität: Durch verschiedene Profile (V-Log gegen Aufpreis) kann die Kamera von sehr natürlich über Sepia bis cinematisch. Dabei liefert sie bis zu 400 Mbit/s. Das ist enorm, da die hohen Datenraten bei der Nachbearbeitung viel mehr Informationen erhalten, sprich, weniger verzerren. Ähnlich mp3 zu WAV.
    Die Hauttöne sind von Haus aus angenehm, schön.

    2. Bildstabilisator: Die GH5 hat Sensorstabilisation UND Objektivstabilisation (sofern das Objektiv das kann). Die Ergebnisse sind beeindruckend. Einen Gimbal werde ich mir so schnell nicht kaufen.

    3. Bildraten: Die GH5 kann intern 4k, 60p aufnehmen. D. h. in z.B. 24p Projekten lassen sich einzelne Clips wunderbar als Slowmotion einsetzen. Gerade bei Hochzeitsfilmen ein "WOW-Effekt". Darüberhinaus kann die Kamera 180 Bilder pro Sekunde in FullHD. Damit kann man beeindruckende Sachen machen, ich hänge ein Video an.



    4. LowLight: Da ist die GH5 nicht schlecht, angemessen für den MicroFourThird-Sensor. Viiiiel besser ist dagegen die GH5s. Die hab ich mir auch besorgt.


    Ja, das geht!

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Filmen umgekehrt geht wie Tonaufnahmen: In der Kamera möchte man möglichst viele Informationen von sehr dunkel bis sehr hell in erkennbaren Abstufungen haben. Das nennt man dann Dynamic Range. Je mehr desto besser. Die ganzen Log-Profile lesen den Sensor aus und komprimieren sofort danach das Material, damit keine Informationen in den Lichtern ("Höhen") und den Schatten ("Tiefen") verloren gehen/nichts verzerrt. Danach breitet man alles im Colorgrading aus! Je mehr Informationen, desto besser. Das Material wird expandiert.

    Die Tonis nehmen in möglichst hoher dynamischer Bandbreite auf, um danach alles platt zu komprimieren. Verdrehte Welten...;-)

    Grüßle vom Klaus
     
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  14. Executed

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    Erstellt: 19.07.18   #54
    Und das ist doch beim Ton genauso, du nimmst in 24Bit auf um dann später bei dinem Endprodukt auf 16Bit zu gehen.

    Nicht so ganz. Ich vermute du veröffentlichst Deine Produkte noch nicht in HDR. Das heißt du nutzt mit Log eine möglichst hohe dynamic range und quetscht sie anschließend durch Farbkorrektur in einen SDR Rec 709 Farbraum mit vermutlich 8 Bit. Also alles ganz ähnlich wie beim Ton, oder?

    Grüße :)
    Daniel
     
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  15. _pole

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    Erstellt: 19.07.18   #55
    Hätte ich auch so verstanden. Erstmal optimale Qualität aufnehmen, nichts übersteuern/überbelichten lassen, und dann hinterher gezielt so bearbeiten, dass nur die Details verloren gehen, die nicht wichtig sind. Naja. Komt vielleicht drauf an, wie man die Analogie zwischen Bild und Ton herstellt. In meinem Kopf machts bisher genau so Sinn, wie Executed es gesagt hat.

    Ich überlege auch gerade wegen der GH5... da meine 70D vor zwei Wochen spontan den Geist aufgegeben hat, will ich die Gelegenheit für ein Upgrade nutzen. Und die Stabilisierung empfinde ich als einen riesigen Vorteil. Ich mache viel aus der Hand, deswegen ist sie mir auch wichtig. Man kann zwar jede Kamera mit einem Gimbal "ruhigstellen" - aber erstens ist man mit einem Gimbal nicht so flexibel und schnell, und die Ergonomie ist auf Dauer eher belastend. Und andererseits mag ich diese super glatten Bewegungen gar nicht soo sehr. Dagegen ist der sehr natürliche Look der Stabilisierung der GH5 einfach traumhaft. Dieses Video hat mich umgehauen:






    ... aber dann denke ich über den Autofokus nach, den ich bei der 70D (und jetzt gerade bei einer geliehenen 80D) sehr viel und gerne genutzt habe. In dem Bereich sieht die GH5 leider sehr schlecht aus. Ich weiß nicht, wie ich Stabilisierung und Autofokus gegeneinander abwägen soll.
     
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