Can you see the lights fall down to Chi Rho?

Cloppy
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Heyho,
mal wieder ein neuer Text von mir, ist mir heute auf dem Balkon eingefallen und deswegen noch recht frisch und auch noch etwas unausgereift, wie ich finde. Gerade deswegen stell ich ihn rein und hoffe, dass ihr mir Feedback und Anregungen geben könnt. Sprachlich soll er schon recht grob sein, aber wenn ihr einige Stellen habt, wo ihr das ganze etwas runder machen würdet, immer her damit:). In der Mitte fehlt noch ein kleiner Verständnisteil, da weiß ich noch nicht genau, wie ich den formulieren soll.

Musikrichtung ist wie immer Mathcore/Post-Hardcore
Im Stile von Every Time I Die oder Underoath

Can you see the lights fall down to Chi Rho?
There is black smoke moving
I can see it
stares at me ready to
escape this nightmare which
path did I walk the wrong way?

Cryptic signs I can not read well
my head explodes by thinking about this
saving presence I do not appreciate

God what's that reek!?

what are these minds for
what I deserve this
happens because -

God come back and talk to mine
is the right to light up the sky

You said there's nothing out there
where you used to live
in that dirty room
that broke your heart and will

Well I swear to you
who said hope is gone
I found something
I found this white reek
overwhelming glory
and saving presence

And now I know

These signs are life
filled with hope and the
saving presence of God
are you that white smoke out there
is something, something I can not explain

Not those ordinary things
I expect out there in the desert

God I found hope, I found you
I'm sure
No prove necessary

Ich bedanke mich für das lesen des Textes:great:
 
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Hi cloppy,

zunächst bin ich mir nach Deinen Vorbemerkungen zu Deinem Text etwas unsicher: was heißt, er kann ruhig grob sein? Geht das in Richtung: eher weniger poetisch, mehr Alltagssprachlich? Oder in Richtung: Hier spricht ein Grobian (also bewußt sowas wie "Gossensprache")? Oder eher in Richtung: es sollte gar nicht so reflektiert und überdacht sein, sondern kann ruhig zerrissen und fragmentarisch sein - so wie das Leben ja auch nicht geordnet auf uns zu kommt?

Schon in der ersten Zeile fällt auf, dass die Sätze ineinanderfließen, zum Teil der Bezug erst gesucht bzw. gedeutet werden muss - ist das so gewollt? Geht es um eine Person, die verwirrt ist und soll sich das in der Satzstruktur etc. abbilden?

Beziehungsweise: hast Du schon eine Musik dazu und paßt das eigentlich wie Faust auf Auge?

Mal die ganze erste Strophe genommen:

Can you see the lights fall down to Chi Rho?
There is black smoke moving
I can see it
stares at me ready to
der schwarze Rauch blickt Dich an?
escape this nightmare which
path did I walk the wrong way?
wenn which path und wrong way inhaltlich zusammen gehören, würde ich eher sowas wie Kreuzung oder Scheideweg statt path nehmen ...

Die ganze Strophe würde ich in etwa so machen:
I can see the black smoke
moving, staring
at me while I´m ready
ready to escape this nightmare
at which crossroad did I turn the wrong way/did I go wrong?
Da ich mir aber unsicher bin, ob Du überhaupt auf sowas hinauswillst, mache ich hier mal einen Punkt und gucke im folgenden eher nach Sachen, die man anders machen müßte, jenseits vom Stilistischen ...


Cryptic signs I can not read well
can´t als alternative
my head explodes by thinking about this
head´s exploding
saving presence I do not appreciate
das sind alles sehr "unenglische" Satzstellungen ...

God what's that reek!?

what are these minds for
what I deserve this
happens because -

God come back and talk to mine
is the right to light up the sky
Gott komm zurück and sprich zu mich
ist der richtige um den Himmel hell zu machen/zu erleuchten?


You said there's nothing out there
where you used to live
in that dirty room
that broke your heart and will

Well I swear to you
who said hope is gone
I found something
I found this white reek
overwhelming glory
and saving presence

And now I know

These signs are life
filled with hope and the
saving presence of God
are you that white smoke out there
is something, something I can not explain

Not those ordinary things
I expect out there in the desert

God I found hope, I found you
I'm sure
No prove necessary


Also das ist schon sehr kryptisch - wohl auch gewollt - und es geht um einen Menschen ohne Hoffnung, der etwas verwirrten Geistes umherirrt und dann Zeichen erkennt, die ihm sagen, dass Gott da ist und mit Gott auch Hoffnung und dies nun mit Gewissheit weiß?

Okay - so viel erkenne ich aus dem Text.
Möglicherweise sind da weitere Metaphern und Anspielungen drin, die ich als Mensch mit nicht aktuellen Bibelkenntnissen überlese ... Meint beispielsweise der Rauch die Wahl des neuen Papstes oder eine Opfergabe?

Ich muss schon sagen, dass ich mit das Spannendste finde, wie Du solche Texte, Inhalte und Aussagen mit Mathcore/Posthardcore und einer Trompete verbindest ...

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Cloppy
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Trompete? Wie kommst du denn dadrauf??

Oh, wegen meinen Ava:D
Das bin nicht ich, das hat schonmal jemand gefragt^^. Das ist John Christianson von Reel Big Fish:redface: Fand nur das Bild so lustig, also hab ichs genommen. Vllt, sollte ich mal das Ava wechseln^^.
Aber abgesehen davon, sollte ich vllt einen Trompeter suchen, wäre ein cooles Stilmittel, ne nette Idee.

Aber ich merke, du blickst die Textstruktur noch nicht so richtig, vllt hab ichs wirklich zu kryptisch geschrieben...

There is black smoke moving
I can see it
stares at me ready to
escape this nightmare which
path did I walk the wrong way?

Hier ist der Witz der Sache, dass (außer in der ersten Zeile) das letzte Wort der Zeile automatisch auch am Anfang der nächsten Zeile gehört.
Dasselbe Prinzip findet sich in Part 2,4,5 und 9.

Ich hoffe, dass man das im Lied merken wird, wenn nicht, dann muss man halt viel überlegen^^.

Über die Musik bin ich gerade am schreiben, manche Parts gefallen mir da noch nicht wirklich, wenn ich damit aber fertig bin, kann ich sie dir ja mal schicken (wird zwar Guitarpro sein, da ich kein Schlagzeug hab, aber was solls...).

Vllt ist jetzt einiges klarer:)
Aber die Aussage hast du schon ganz gut erkannt.
 
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Hi choppy,

Hier ist der Witz der Sache, dass (außer in der ersten Zeile) das letzte Wort der Zeile automatisch auch am Anfang der nächsten Zeile gehört.
Dasselbe Prinzip findet sich in Part 2,4,5 und 9.
Yu - das hatte ich schon erkannt, aber:

There is black smoke moving
I can see / it
stares at me / ready to
escape this nightmare / which
path did I walk the wrong way?

Das wäre dann so, nicht wahr?

Leider ist das aber genau das mit dem Bezug in der dritten Zeile:
das it bezieht sich dann auf black smoke, der daraufhin als letztgenanntes Hauptwort automatisch zum Subjekt des nachfolgenden Satzes wird: ready to escape this nightmare. Grammatikalisch ist es also der schwarze Rauch, der sich bereit macht, dem Alptraum zu entfliehen ...

Das finde ich dann ein bißchen heftig ... Man muss es im Kopf zurechtrücken, dass es doch wohl das Lyrische Ich ist, das dem Alptraum entflieht ...

Also nix gegen kryptische Texte und wenn es sozusagen die Innenwelt oder auch die Welt, wie sie das LI erlebt, abbildet - dann ist es auch okay so ...

Na ja - die Aussage kommt rüber, das mit schwarzem und weißem Rauch ist mir als Bild noch nicht klar - aber okay ...

Und mit der Trompete ... tja ... hmm ... für mich lag die Assoziation nahe ... und ich finde, es paßt zu religiösen Texten ... die Trompeten von Jericho könnten auch zu hardcore passen ...
(Mit gp-Dateien kann ich leider nix anfangen).
 

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