Chapman Guitars ML2 Modern Lunar V2 oder Alternative?

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Hallo ihr,

nachdem ich immer mal wieder E-Gitarren als Leihinstrumente hier hatte, will ich mir endlich eine eigene kaufen. Da ich aber nicht so der Spezialist bin, frage ich hier mal um kompetenten Rat:

Ich habe aktuell die Chapman Guitars ML2 Modern Lunar V2 ins Auge gefasst. Allerdings hat die z. B. bei Thomann nur wenige Bewertungen und ich selbst habe keinerlei Praxiserfahrung mit diesem Modell.

Als Zusatzinfo zu mir und meinen Wünschen:
Ich bin eher Anfänger bis Fortgeschrittener. Ich spiele Rock-Musik (also kaum bis gar kein Metal) und suche eher eine Allrounder-Gitarre. Ich werde nicht anfangen, krasse Soli zu spielen und Sweep-Picking zu lernen, will aber auch nicht nur Power-Chords spielen. Das höchste der Gefühle wären Stücke á la "I Want It All" oder "Bohemian Rhapsody" von Queen, das Solo von "Nothing Else Matters", o. ä. - gleichzeitig will ich natürlich aber auch Power-Chords spielen oder mal ein paar cleane Parts.

Optisch gefallen mir Single-Cut Modelle ganz gut (Double Cut wäre aber auch okay) und mein Budget liegt bei bis zu 599,- EUR (für die Gitarre - Verstärkersets o. ä. werden nicht benötigt).

Da ich natürlich das Maximum aus dem Budget herausholen will und kein Fachmann bin, fällt mir die Entscheidungsfindung gerade etwas schwer. Würdet ihr sagen, dass die o. g. Gitarre eine gute Wahl ist? Bzw. habt ihr andere Alternativen, die ihr unbedingt empfehlen könnt?

Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüße,
Patrick
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Und vielleicht noch zwei kurze Anmerkungen, die ich gerade vergessen habe:
- ich schließe die Gitarre i. d. R. über ein FireWire-Interface an den PC an und spiele darüber (und nehme darüber auch auf)
- das hat zwar keine technische Relevanz, aber am liebsten sind mir dunkle oder schwarze Gitarren; ich möchte also keine knallig-blaue oder grüne Gitarre o. ä.; nicht so knallige, verwaschene Farbtöne mit Muster (wie die ESP LTD EC-256FM Cobalt Blue) wären auch noch in Ordnung, wenn es sich dafür um eine super Gitarre handelt
 
Eigenschaft
 
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Die besagte Chapman kenne ich leider nicht persönlich.
Die einzige Chapman, die ich mal angespielt habe, hat mich klangtechnisch und qualitativ nicht überzeugt. Davon allein solltest du deine Entscheidung aber nicht abhängig machen.

Hättest du ein Budget von 700€ hätte ich dir sofort zur
ESP LTD EC-401 in Vintage Black aber ohne EMG-Pickups geraten. Eine fantastische Gitarre für das Geld, welche mich viele Jahre lang begleitet hat und sehr gut auf deine Beschreibung passt.

Die LTD EC-256 Black wäre die nächst günstigere Variante innerhalb deines Budgets.

Gebraucht kommt für dich nicht in Frage? Wäre dann natürlich gut, jemanden zu haben, der sich mit E-Gitarren bereits gut auskennt. Zum Beispiel einer von denen, die dir schon mal ihr Instrument geliehen haben?
Damit ständen dir dann nicht nur die erwähnte EC-401, sondern auch etliche Gibson Les Paul Studios zur Auswahl.

Ansonsten gäbe es noch die Hagstrom Ultra Swede in deinem Budget, die ich auch selber einige Jahre zufrieden gespielt habe bzw. die Swede für ein wenig mehr.

Gute Gitarren in dem Preis Bereich bekommt man außerdem von Schecter, Ibanez oder Cort.

Zuletzt wäre vielleicht die Yamaha Revstar 420 eine Empfehlung wert. Ist halt weder eine typische Double Cut noch eine Single Cut sondern hat ihren eigenen Stil. Dennoch wieder eine Gitarre, die ich selber viel gespielt und sehr genossen habe.
 
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Die Chapman ML2 würd' ich auch nicht verschmähen, aber trotzdem:
Meine andere Empfehlung (als knallige Farbe würd' ich dieses Grün nicht empfinden, aber wer weiss? Es gibt aber auch noch andere HB Fusion Series Gitarren in dieser Preisregion):



Knapp 400 Euronen. Nicht nur 6-saitige, sondern auch vielseitige Gitarre :D. IMHO wird es schwierig, etwas mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Leider nur in der süddeutschen Provinz oder per Versand zu haben.
 
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Wichtig wäre noch zu wissen, ob Du ein eher dünneres oder dickeres Halsprofil bevorzugst. Die oben genannte Hagstorm (Super) Swede hat ein sehr dünnes Profil. Manche mögen das, manche nicht. :nix: Welche Gitarren hattest Du denn bisher als Leihinstrument und haben Dir diese gefallen?
 
Unabhängig davon, welche Gitarre Du ins Auge fasst, halte ich einen auf ohne vorheriges Ausprobieren für Kamikaze.

Beurteilungen anderer Leute sind immer subjektiv und Du weiß nicht, welche Kriterien die Bewertungsschreiber mit welcher Gewichtung berücksichtigt haben. Auch was wir hier schreiben basiert immer auf den jeweiligen subjektiven Eindrücken. Da Du Dir offensichtlich bis jetzt mit einer Leihgitarre beholfen hast und das wohl schon einige Zeit, würde ich mir jetzt auch noch die Zeit nehmen, um einige Gitarren auszuprobieren. Nach meinem Gefühl geht das nicht mit 5 Minuten "Rumdudeln", sondern da muss man schon ein paar Mal hingehen und die Eindrücke vertiefen. Ich meine, Du legst gut 500 Euro hin, die Dir jetzt auch offensichtlich nicht so locker aus der Tasche wachsen. Für 500 Euro kann man schon richtig gute Gitarren kaufen, und die Unterschiede (ich meine jetzt Spielbarkeit, Sounds, Haptik, Optik und was weiß ich noch) sind groß, mit einem entsprechenden Risiko für Unzufriedenheit (bei lowest costs Gitarren ist das anders, weil man da einfach nur auf die Bauqualität achten kann und der Rest nur Folge davon ist).

Mein Tip: ALSO GEHE HIN UND TESTE :D
 
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Vielen Dank für Eure Rückmeldungen bis hierher!

Da ich die letzten zwei Jahre keine E-Gitarre mehr hier hatte (nur eine Ibanez Westerngitarre - die ist dafür mein Eigen :-D), fällt es mir sehr schwer, da noch konkrete Angaben zu machen. Ich hatte mal eine Schecter da (aber aus dem unteren Preissegment, weil der Eigentümer sich ein deutlich besseres Modell gekauft hat und mir die deshalb erstmal dagelassen hat). Die fand ich sehr gut. Als letztes hatte ich eine "mittelmäßige" Double Cut Gitarre, kann aber nicht mehr genau sagen, welches Modell das war.

Grundsätzlich würde ich zu einem dünnen bis mittleren Halsprofil tendieren, weil ich das für's Greifen angenehmer finde.

Testen würde ich die Gitarren liebend gern, aber ich habe keinen brauchbaren Gitarren-Laden hier in der Nähe. Und jedes Mal 100 km pro Strecke zu fahren, um insges. mehrmals zu testen - da kann ich mir von den Kosten her auch fast direkt eine Gitarre für 500,- EUR kaufen. Ich verstehe natürlich, dass es absolut Sinn macht, so ein Instrument zu testen und zu spielen (so habe ich es damals auch mit meiner Westerngitarre gemacht), aber in Anbetracht der Entfernungen und der derzeitigen Situation ist das so fast nicht machbar. Vor allem, weil ich mir die Gitarre u. a. zu Weihnachten wünsche und es bis dahin auch zeitlich sehr eng wird für solche Ausflüge.

Im Schlimmsten Fall würde ich eben feststellen, dass die ausgesuchte Gitarre nicht so gut ist, sie zurückschicken und ein neues Modell nehmen. Thomann bietet da z. B. die Möglichkeit, die bestellte Ware 30 Tage lang zurückzuschicken. Im Optimalfall bin ich natürlich auf Anhieb glücklich mit der Gitarre, aber für den Notfall weiß man so, dass man das Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen hat und nochmal umswitchen kann.

@Verdigris : Die ESP LTD EC-401 in Vintage Black scheint super zu sein; das Budget könnte zu hoch sein, aber ich schaue hier mal, was noch machbar ist. Wollte auch generell mal den Black Friday abwarten - vielleicht gibt es ja hier und da ein paar Euros Rabatt.

@Minor Tom : Die Farbe ist tatsächlich schon zu knallig für meinen Geschmack :-D
 
Kleiner Nachtrag:

Hatte mir nochmal die Vorschläge bzgl. der Hagstrom Swede von @Verdigris angeschaut, die es so teilweise nicht mehr gibt (die hatten wohl einen großen Sale, um die Restbestände zu verkaufen). Bin dann jetzt aber bei der Hagstrom Ultra Max Black Satin angelangt und habe mich in die verguckt. Habe mir ein paar Daten dazu durchgelesen und mir Tests auf YouTube angeschaut und finde die super. Die ESP LTD EC-401 wäre budgetmäßig einfach zu weit drüber im Moment.
 
Mein Tip: ALSO GEHE HIN UND TESTE :D
auf YT spielen die ja alle mehr wirklich heavy metall sound auf der Chapman, das ist dann wohl eher keine allrounder, sondern spricht dann wohl auch diese Fraktion an. Heavy Metall schreibst du, kommt bei dir ja eigentlich nur so am Rande vor. Was hattest du denn für "Leihinstrumente" und welche hat dir denn da besonders gefallen?
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Nachtrag,
dunkle oder schwarze Gitarren
jede Sorte von Gitarre gibt es eigentlich auch in dunkel oder schwarz, hat mit Bespielbarkeit und Klang nichts zu tun, das wäre aber eben das wichtige, worauf du achten solltest, auf das du mit der Gitarre zufrieden bist:rolleyes:.
 
Für das Budget ist auch die Yamaha Revstar 502 ein guter Tipp - für das Geld viel Qualität!


Ich hatte ja ebenfalls eine Revstar vorgeschlagen. Die 502 würde ich in diesem Fall aber eher außen vorlassen, weil P90 Pickups alleine nicht ganz so vielseitig sind wie Humbucker. Gerade das Genre übergreifende war Mauspat ja aber glaube ich wichtig.

Kleiner Nachtrag:

Hatte mir nochmal die Vorschläge bzgl. der Hagstrom Swede von @Verdigris angeschaut, die es so teilweise nicht mehr gibt (die hatten wohl einen großen Sale, um die Restbestände zu verkaufen). Bin dann jetzt aber bei der Hagstrom Ultra Max Black Satin angelangt und habe mich in die verguckt. Habe mir ein paar Daten dazu durchgelesen und mir Tests auf YouTube angeschaut und finde die super. Die ESP LTD EC-401 wäre budgetmäßig einfach zu weit drüber im Moment.

Ja ein wenig schade mit der EC-401 aber auch verständlich. Ist ja nicht die einzige gescheite Gitarre auf dem Markt.

Die Ultra Max scheint das direkte Nachfolgemodell der
Ultra Swede zu sein. Von daher könnte sie denke ich gut passen.
 
Unabhängig davon, welche Gitarre Du ins Auge fasst, halte ich einen auf ohne vorheriges Ausprobieren für Kamikaze.

Das sehe ich so halt gar nicht. Also ja, das kann in die Hose gehen, muss es aber nicht. Da man mittlerweile in dem Preissegment qualitativ davon ausgehen kann, dass man grundsätzlich ein vernünftiges Instrument bekommt, bleibt beim Kamikaze eigentlich nur noch der eigene Geschmack und die Haptik entscheidend. Wenn man aber ein Typ ist, der sich auf unterschiedliche Hälse einstellen kann/möchte, spricht eigentlich recht wenig dagegen, sich einfach mal eine Gitarre zu bestellen. Wenn man das nicht ist, sondern ganz konkrete Vorstellungen und ein relativ fest eingefahrenes Muster davon hat, wie sich für einen selber die Gitarre anfühlen und spielen muss, ja, dann kauft man sicher keine Gitarre, ohne sie vorher gespielt zu haben.

Was übrigens auch noch gegen die P90er spricht: Wenn man hauptsächlich am/vor dem Rechner spielt, bekommt man unter Umständen ziemliche Einstreuungen. Da würde ich von Single-Coils wahrscheinlich grundsätzlich abraten, wenn man mehr als clean spielen will. Ich würde dann prinzipiell zu Humbuckern oder sogar aktiven Pickups greifen.
 
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Normalerweise würde ich sagen, kauf' Dir eine Chapman, wenn Du die cool findest. Da Du aber noch keine probiert hast und nur sehr eng eingegrenzt, schließe ich mich dem Verdigris an:

Die besagte Chapman kenne ich leider nicht persönlich.
Die einzige Chapman, die ich mal angespielt habe, hat mich klangtechnisch und qualitativ nicht überzeugt. Davon allein solltest du deine Entscheidung aber nicht abhängig machen.

Hättest du ein Budget von 700€ hätte ich dir sofort zur
ESP LTD EC-401 in Vintage Black aber ohne EMG-Pickups geraten. Eine fantastische Gitarre für das Geld, welche mich viele Jahre lang begleitet hat und sehr gut auf deine Beschreibung passt.

Kann ich 1:1 unterschreiben. Ich hatte eine Chapman in der Hand und war unterwältigt. Grantiges, flatteriges und müde klingendes Ding, aber hübsch.

Dagegen kann ich genau die LTD Empfehlung auch geben, wenn Du mehr so rockige dunkle Gitarren magst. Ich habe eine LTD 401 als Doublecut und fand die immer super. Ohne EMG Pickups würde ich auch empfehlen. Kriegste eine gute Gitarre und gibt es einige im gängigen Gebrauchtsmarkt für Dein Geld. Meine wollte ich mal verkaufen (weil mir mit dem Alter dickere Hälse mehr zusagen), habe es aber gelassen, weil einfach cool.
 
Die Chapmans, die ich bisher anspielen konnte waren hervorragend. Allerdings waren das Modelle aus der alten Pro-Serie. Zu dem Zeitpunkt meiner Meinung nach ein super Preis/Leistungsverhältnis. Mittlerweile sind die einfachen Modelle preislich schon nahe an den alten Pro-Modellen. Lohnt sich also nicht mehr so sehr. Ich zumindest erkenne auch keine Verbesserungen gegenüber den Vorgängern. Eine gebrauchte ML Pro könnte aber immer noch ein guter Deal sein.
 
@Mauspat

Und, hats geklappt mit der Hagstrom Ultra Max Black Satin ? Ist eine sehr gute Wahl und für deine Anforderungen genau das richtige.

Auch den ESPs vorzuziehen, da der Sound mehr das abbildet was Du oben beschrieben hast.
 
@OliverT Tatsächlich werde ich die Gitarre erst zu Weihnachten bekommen. Ich habe mich jetzt aber definitiv für die Hagstrom Ultra Max Black Satin entschieden. Sobald ich sie habe werde ich auf jeden Fall nochmal berichten. Bin aber zu 99,9% sicher, dass ich sehr happy mit der Wahl sein werde.

Kann die Aussage von @durbodill auch voll unterschreiben. Ich bin generell nicht fixiert auf bestimmte Eigenschaften; also sofern das Instrument gut verarbeitet ist, gut klingt und meinen Anforderungen gerecht wird, sollte da nichts schiefgehen :)
 
:great::great::great::great:

Schönes Weihnachtsgeschenk
 
Und wie ist dein Weihnachtsgeschenk?

Gruß
Jörg
 
Aktuell herrschen wohl Corona-bedingt enorme Lieferverzögerungen; die Gitarre wurde am 27.11. bestellt und sollte am 14.12. geliefert werden - seitdem verzögert sich das neue Lieferdatum immer wieder um 2 - 5 weitere Tage. Aktuell soll die Gitarre am 8.1. bei Thomann verfügbar sein (da wurde sie bestellt), der Music Store hat die Verfügbarkeit seit heute sogar auf den 16.1. gelegt (nachdem es dort 6.1. hieß). Bin mal gespannt, wann die tatsächlich da sein wird. Ich habe den Thread hier auf jeden Fall nicht vergessen und berichte, sobald die Gitarre da ist und ich sie anspielen konnte :great:
 
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So, mittlerweile konnte ich die Gitarre ein wenig testen! Am Mittwoch hieß es im Music Store plötzlich, dass die Gitarre verfügbar sei, also bin ich direkt hingefahren und habe sie mir abgeholt. Bei Thomann heißt es nach wie vor "in 2 - 5 Tagen", insofern bin ich ganz froh, und die etwa 70 Minuten Fahrt pro Strecke habe ich gerne in Kauf genommen :D

Und was soll ich sagen: Ich bin super happy mit der Wahl. Die Gitarre sieht nicht nur schön aus, sondern klingt auch hervorragend. Anmerkung dazu: Ich bin Amateur-Musiker und schließe die Gitarre über ein Firewire-Interface an den PC an; mit einer 2.500,- EUR PRS Gitarre ist sie wahrscheinlich nicht vergleichbar, allerdings habe ich weder das Know How noch das Equipment, um so eine Gitarre anständig zu spielen und aufzunehmen. Das wären "Perlen vor die Säue", wie man da gerne sagt.

Ich hatte ja im Laufe der Jahre ein paar Leihgeräte da (genaue Preisregion kenne ich nicht, aber ich tippe mal so auf bis 400,- EUR) und muss sagen, dass die Hagstrom Ultra Max sich von all den Gitarren am besten spielen lässt. Der Hals gefällt mir sehr gut - liegt gut in der Hand und ich habe bisher nicht das Gefühl, zu kleine Hände zu haben. Ich habe ja eine Akustikgitarre da und der Hals der Hagstrom ist nochmal um einiges schlanker. Die Saiten liegen recht flach über dem Griffbrett, was ich auch sehr angenehm finde. Insgesamt ist die Bespielbarkeit sehr angenehm nach allem, was ich bisher sagen kann.

Die Verarbeitung finde ich ebenfalls super. Auf der Rückseite ist eine Fräsung mit einem Plastikteil drin (dort, wo sich auf der Vorderseite die Potis und der Switch befinden). Die Kanten hier sind an manchen Stellen etwas unsauber finde ich, aber alles noch im Rahmen - und die Rückseite sowie die Fräs-Kanten schaue ich mir i. d. R. eh nicht an. Ansonsten gibt es hier nichts zu beanstanden, die Gitarre ist sehr schön und sauber verarbeitet.

Der Sound ist nach meinem bisherigen Empfinden ebenfalls spitze! Die zwei Humbucker und die Coil-Split-Funktion sorgen für einen reichhaltigen Sound. Wer nur Jazz oder Metal spielen will, wird sich hier sicherlich Genre-spezifischer umschauen und mehr rausholen können, aber mein Wunsch war ja eben eine Allrounder-Gitarre und das sehe ich hier definitiv erfüllt, für mein Laienohr klingt das hervorragend bisher.

Insofern bin ich super happy mit der Wahl und (bisher) zu 100% zufrieden! Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal für den Input und die zahlreichen Vorschläge und Anmerkungen :great:

Viele Grüße,
Patrick
 
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