China Pickups oder Amerikanische Pickups

von Altstadtbub, 12.03.16.

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pedaltrain
  1. Altstadtbub

    Altstadtbub Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #1
    Hallo euch allen,
    Ich frage mich ernsthaft ob die Pickups aus China nicht nur billiger sind sonder ob sie mit den anderen mit halten können. Die nehmen die gleichen Magnete den gleichen Draht die Ohmzahlen stimmen, bei den Henries sind leichte Abwandlungen ogt so 0,3. Natürlich Rede ich von Einzelmagneten welche auf Vulkanfieber aufgebaut sind, nicht die ganz billigen. Hat hier jemann von euch
    irgend welche Erfahrungen. Sprich kann man die kaufen oder doch lieber USA????????????????
    Hier ein paar Link´s


    http://www.aliexpress.com/item/1-se...age-Single-Coil-Pickup-White/32363844757.html
    http://www.aliexpress.com/item/Sell...k-pickup-position-Chrome-color/473087166.html
    http://www.aliexpress.com/item/Sell...r-pickups-staggered-pole-piece/531493155.html

    Gruß
    Rudi
     
  2. Don Joe

    Don Joe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #2
    Hi Rudi,
    naja... ich weiß jetzt nicht so genau, was Du mit 'Amerikanischen' Pickups meinst.
    Es ist einfach so, dass erfahrene Pickuphersteller sich um jedes Parameter gekümmert haben/sich darüber gedanken gemacht haben. Die o.g. sind halt einfach 'nur Pickups', aber keine zB 50's oder 60's -Style Pickups. Die können gut s ein, werden aber nichts besonderes sein.

    Der Preis ist doch eh nicht hoch, probiers doch aus und berichte dann
     
  3. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.03.16   #3
    Wie bereits im TT Forum erwähnt wurde, sind die Dinger das wert was man für sie bezahlt und das ist wenig. Allein schon der Satz "The K and H value are for reference only,they are effected by many reasons,we do not accept dispute due to difference of these two specifications" zeigt dass sie die Produktion nicht im Griff haben und es findet sich auch kein Hinweis dass bei den S-Type SC nur ein Barrenmagnet drunter pappt, Du hast keine Info aus was die Kappe beim T-Style ist, etc... Die Dinger sind rausgeworfenes Geld, da kaufe ich meine Pickups lieber in D, bei AGL (Acy), Staufer, Amber, Barfuss....da hab ich Beratung, Umtauschrecht, teilweise kostenlose Reparatur und ich weiß dass das Geld im Lande bleibt und ich ein Unternehmen hier unterstützt habe...und ich hab schon zig Pickups durch, fast von jeder Sau die durchs Dorf getrieben wurde und da ist bei allen noch viel Luft nach oben gewesen zu einem WildHoney, Spirit of 59 oder Fandango/Atomic Punk...
     
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  4. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #4
    ich denke eigentlich auch, man muss nicht unbedingt viel Kohle für den klingenden Namen für Pickups aufwenden.
    Nach meiner Erfahrung sind die PU's von Guitarfetish sehr gut und die Produkte sind nicht überteuert, vlt. kommen die sogar auch aus Fernost!?
    Die Produkte von aliexpress würde ich persönlich nicht kaufen, es sei denn man muss unbedingt eine billige Lösung haben. Funktionieren werden die schon und vlt. gefällt sogar der Ton.
     
  5. Be.eM

    Be.eM HCA Steinberger HCA

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    Erstellt: 12.03.16   #5
    Nach meiner Erfahrung mit Aliexpress und den chinesischen Billigst-Anbietern: die klauen und behaupten alles, was nötig ist, um ihren Kram zu verkaufen. Bilder, Infos, was auch immer gebraucht wird. Ich habe schon von mir (!) gemachte Fotos meiner (!) Gitarren auf chinesischen Fake-Builder-Websites entdeckt (als ob die Knaben tatsächlich Carbon-Gitarren bauen würden). Noch einfacher geklaut sind dann technische Daten, deren Einhaltung bzw. Disput darüber man schlicht und einfach ausschließt. Was auch immer da behauptet wird: wer's glaubt, wird selig. Du möchtest deine dort gekauften Pickups zurückgeben, weil sie nicht sind, was behauptet wurde? Haaaaaaaaahaha… vermutlich kriegst du ein Rücksende-Etikett von der "Deutschen Bost" oder "DKL". Kostenlos, natürlich… :D

    Grüße,
    Bernd
     
  6. Axel52

    Axel52 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #6
    Ich habe mir gerade gestern mal diese PUs (neck, middle) Vintage 62 bestellt:

    http://artecsound.com/catalog/Pickups_MILE_STONE.pdf

    Der download dauert etwas..... Den sound finde ich auch nicht schlecht:




    Wolfgang Damm (AmberPickups) stand hier Pate.

    Nicht gerade soooo billig. Wird von Händlern hier aus old germany angeboten. Wenn ich die verbaut habe, schreibe ich dazu mal ein kleines review.

    Übrigens kann ich auch die Tonerider empfehlen. Klasse PUs. Habe ich ebenfalls in meiner PAC verbaut.
     
  7. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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  8. Stratz

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    Erstellt: 12.03.16   #8
    Von diesen ganz billigen Chinaböllern würde ich die Finger lassen. Man weiß nicht, was man bekommt. Es kann ganz passabel klingen oder totaler Mist sein. Die Wahrscheinlichkeit einen Pickup zu erwischen, der ein handgewickeltes Boutique-Produkt in die Schranken weist, halte ich für sehr, sehr gering.

    Das heißt nicht, dass Pickups teuer sein müssen. Bei den etablierten Marken/Wicklern bezahlt man natürlich auch etwas das Mojo mit, höhere Löhne als in China werden in den Ländern, in denen diese Pickups produziert werden in der Regel auch bezahlt. Sieht man sich auf dem Gebrauchtmarkt um, kann man aber schon günstig einkaufen.
    Mittlerweile gibt es aber auch abseits der bekannte Marken Pickups, die zwar in China oder Korea hergestellt werden, trotzdem von sehr guter Qualität sind.

    Tonerider wurde genannt. Das ist eine englische Firma, die in China produzieren lässt. Da die Qualität sehr hoch ist, ist da bestimmt auch eine effektive Qualitätskontrolle vorhanden. Dei Spezifikationen weichen bei Pickups aus einer Serie auch nicht stark ab. Bei Tonerider wird eher das Vintageklientel bedient. Richtig heiße Sachen findet man, den Generator ausgenommen nicht.

    Guitar Fetish, Entwistle und noch ein paar andere lassen bei Artec produzieren(?). Da ist natürlich auch nicht alles Gold was glänzt, trotzdem bekommt man aus diesem Werk auch sehr gute Sachen.
    Die Entwistle Pickups gibt es sogar mit Neodym-Magneten, was AFAIK keine andere Marke anbietet.
    Auch Pickups in denen Keramik- mit Alnico-Magneten gemischt werden sind eher die Ausnahme.
    Ob sie nun mit Boutique-Pickups mithalten können, entscheidet auch das eigene Gehör und die Psyche (teuer = besser, billig kann einfach nicht besser als teuer sein).

    Wie gut die Sachen sind, die aus diesen Fabriken kommen hängt also auch sehr von der Qualitätskontrolle vor Ort ab.

    Man muss für einen neuen, guten Pickup nicht gleich 100€ ausgeben, auch in der Preisklasse um 30€ gibt es schon interessante Kandidaten. Ansonsten kann man auch die großen Marken auf dem Gebrauchtmarkt suchen.

    Ein Pickup mag nicht viel teurer in der Herstellung sein, als die Dinger aus dem ersten Post, ein paar Euro muss man aber schon drauflegen, wenn man konstante Qualität und Klang haben möchte.

    Ich persönlich würde auch Abstand davon nehmen, bei einem Anbieter zu kaufen, der nicht mal konkrete Specs liefern kann und mit "ausgeliehenen" Produktfotos arbeitet. Im Garantiefall sieht man dann in der Regel auch arm aus.
     
  9. zwiefldraader

    zwiefldraader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.16   #9
    Am Ende entscheidet das Ohr. Das muss nicht immer heissen, dass PUs lausig sind, nur weil sie günstig sind.
    Und meiner Meinung nach, klingt ein schlecht eingestellter Boutique PU (unpassender Abstand zu den Saiten, unpassende Polepieces...) im Ernstfall schlechter, als ein gut positionierter StangenPU.

    Davon abgesehen, kriegt man gutes Preis/Leistung auch in Europa - zB bei Jess Loureiro, der Dich jedes Detail abfragt, wie Dein PU optimalerweise klanglich ausgelegt sein soll.

    Hervorragend fand ich persönlich auch Rautia aus Finland (die einfach auch knorke Ideen haben, was man noch so anstellen kann, neben üblichen Humbuckerkonfigurationen!) und die omnipräsenten Häussel. Allerdings beide auch in einer ganz anderen Preisliga.
    Sind es aber auch wert, etwas hinzulegen. Und man braucht keinen Versand und Zoll aus USA. Die können das nicht besser. Woher auch...?
    Soll nicht heissen, dass USA PUs schlechter wären, sondern dass die nix können, was die guten Europäer nicht auch hinkriegen - und manchmal, siehe Rautia, sind die Innovationen diesseits des Teichs...

    s´Zwieberl
     
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  10. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.16   #10
    Artec hat keinen schlechten Ruf. Billigst-PU's dürften das nicht sein. Habe 'n Satz Artec Giovanni's in 'ner Epi SG verbaut. Die schlagen die Stock-PU's deutlich. Auch ist die Lautstärke-Absenkung im SplitCoil-Betrieb erheblich geringer.
     
  11. Stratz

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    Erstellt: 14.03.16   #11
    Man kann schon Glück haben, wenn man sich diese ganz billigen PUs kauft. Es gibt allerdings keine Garantie, dass der PU funktioniert, wie er im Endeffekt klingen soll, da es mit den Specs wohl nicht so genau genommen wird und im Garantiefall sieht man in der Regel auch alt aus. Wer diese "Risiken" eingehen möchte, kann das gerne tun.

    Wenn ich den üblichen Stangenwaren-PU von Seymour Duncan, DiMarzio, Fender oder Gibson kaufe, kann ich mich im Vorfeld informieren, wie er ungefähr klingen könnte. Genau kann man das ja nie sagen, da jedes Setup anders ist. Wenn etwas kaputt geht, gibt es Garantie und im Zweifelsfall lassen die sich auch gut weiterverkaufen.
     
  12. DerZauberer

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    Erstellt: 14.03.16   #12
    In meiner "echten Fender American Standard Stratocaster" (aus den 1990ern) werkeln GFS Pickups. Gefallen mir (und nicht nur mir) und sind gut. Waren aber nicht die Billigst-Irgendwas-PUs von denen, aber immernoch im Set viel viel Billiger als ein einzelner "Marken/Boutique"-PU. Muss man selbst wissen. Meiner Meinung nach sind Preise jenseits von 100 $/EUR bei handgewickelten Einzel-PUs totaler Wahnsinn, bei "Massenproduktion" noch mehr. So ein Hexenwerk ist das nu' nich...
     
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