Cocaine Timing Riff

von Luckie, 11.08.18.

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  1. Luckie

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    Erstellt: 11.08.18   #1
    Ich habe mich gestern mal intensiver mit Cocaine beschäftigt. Das Riff konnte ich schon spielen. Kein Problem. Auch das Timing bekomme ich hin, wenn ich parallel mitspiele. Jetzt habe ich aber mal versucht das zu notieren. Das ist mein Ergebnis:

    38851681_2172016589749482_3596791435430461440_n.jpg

    Es geht mir um das letzte D beim Riff. Habe ich das richtig rausgehört, dass es auf die Zählzeit "Vier und" kommt und dann ein ganzer Takt Pause ist, bevor das Riff wieder gespielt wird? Ich habe mitgeklopft, bin mir aber trotzdem etwas unsicher. Weil ich hätte es auf die "eins" vom zweiten Takt gesetzt. Aber das passt nicht. Ich beziehe mich jetzt auf die Version von J.J. Cale. Clapton spielt es etwas anders. Und auch ich habe es mir angewöhnt auf die Zählzeit "vier und" erst noch das E zu spielen und auf die Zählzeit "eins" vom zweiten Takt dann das D. Klingt für mich einfach interessanter. ;)
     
  2. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.18   #2
    Ja stimmt schon auf 4 und.....Cale spielt aber auch auf 4 noch ein ghostnotiges E....

    Grüße b.b.
     
  3. Luckie

    Luckie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.18   #3
    Vielen Dank für die Bestätigung. :great:
     
  4. Stoptail22

    Stoptail22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.18   #4
    So würde ich es spielen:

    e | x--x--x-x--x-x | -------- |
    B | x--x--x-x--x-x | -------- |
    G | 9--9--7-9--9-7 | -------- |
    D | 9--9--7-9--9-7 | -------- |
    A | x--x--x-x--x-x | -------- |
    E | x--x--x-x--x-x | -------- |


    d.h. nur auf D- und G-Saite, das letzte D vom Riff auf 4+, davor ein E auf 4, nächster Takt leer. Hammer On von D auf E bzw. Pull-Off von E auf D nach Belieben.
     
  5. Luckie

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    Erstellt: 24.08.18   #5
    Noch mal zu Cocaine. Ich habe es jetzt versucht zum Metronom anstatt zum Backingtrack zu spielen. Da bin ich auf Probleme mit den Refrain gestoßen. Ich finde einfach nicht heraus auf welche Zählzeiten die Akkorde E D C und dann das H kommt. Die scheinen irgendwie krumm neben den Beats zu liegen. Wenn mir da noch mal jemand bitte helfen könnte?

    (Die Notation oben von mir berücksichtigt nur die Akkorde und hat nichts mit den wirklichen Rhythmus zu tun.)
     
  6. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.18   #6
    Abstrahiert, ohne akkorde...

    muboard cocaine 3.JPG

    grüße B.B.
     
  7. Luckie

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    Erstellt: 25.08.18   #7
    Ich habe es schon mitgeklopft. Aber ich liege immer irgendwie daneben bzw. ich habe das Gefühl die Akkorde sind auf keiner "gescheiten" Zählzeit. Also wieder irgendwie so was krummes (für mich). Ich würde sie irgendwie auf die 2 und die 4 setzen, aber das passt nicht so richtig.
    --- Beiträge zusammengefasst, 25.08.18, Datum Originalbeitrag: 25.08.18 ---
    Uff. Da wäre ich nie drauf gekommen. Vielen, vielen Dank. :)

    Also auf 4+ | 2+ | 4+ | 3 |
     
  8. B.B

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    Erstellt: 25.08.18   #8
    wenn der backing track da ist, hast du dann auch Probleme damit? Oder nur wenn der Kontext fehlt....?
     
  9. Luckie

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    Erstellt: 25.08.18   #9
    Wenn der Backingtrack da ist, orientiere ich mich am Text:
    "She don't lie, she don't lie, she don't lie..." Tschack (nach Gefühl) "Cocaine".
    Aber ich wollte es eben mal zum Metronom spielen, um das Timing zu üben und um sicherer zu werden, wenn der Backingtrack läuft, um nicht mehr so vom Text und Gefühl abhängig zu sein. Insbesondere das Timing nach dem dritten "She don't lie" zum H und dann der Einsatz wieder zum Riff, kommt nicht immer sauber, deswegen wollte ich mitzählen können.

    Nach 100 mal spielen ist dann wohl auch hoffentlich das Gefühlte Vier-Minuten-Ei ein genau vier Minuten. :D
     
  10. B.B

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    Erstellt: 27.08.18   #10
    Wenn es mit Band/Track klappt, dann würde ich mir erstmal nicht so viele Gedanken machen. Wie du sicherlich schon gemerkt hast, hat man beim spielen selbst oft nicht wirklich die Kapazitäten zum mitzählen frei.
    Viele Dinge sind isoliert deutlich schwerer als mit Kontext.

    Dass du so strukturiert dran arbeitest finde ich aber super und würde das parallel zum Spaß am spielen auch beibehalten.

    grüße B.B.
     
  11. Luckie

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    Erstellt: 27.08.18   #11
    Danke für die lobenden und unterstützenden Worte. Ich brauche es strukturiert. Und ich brauche es schwarz auf weiß. Weil ich habe immer Angst zu vergessen. Und wenn ich es schwarz auf weiß habe, kann ich immer nachgucken.

    Speziell zu Cocaine: Ich denke, wenn ich es zum Metronom spielen kann, dann fällt es leichter es zum Backing Track zu spielen*. Ich habe jetzt mal meine Sultry Summer Nights anstatt zum Drum Backing Track zum Metronom gespielt. Ging anfangs gar nicht. Beim Drum Backing Track habe ich die Snare zur Orientierung. Beim Metronom nur die Eins. War ungewohnt und ging, wie gesagt, erst gar nicht. Jetzt geht es auch problemlos. Und, das war das Ziel der Übung, jetzt fällt es mir auch mit Drum Backing Track leichter. Und das erhoffe ich mir auch von Cocaine zum Metronom. Klar werde ich irgendwann nicht mehr bewusst mitzählen, ich denke, das machen die Profis auch nicht. Aber um das "Gefühl" zu trainieren, zu "verinnerlichen".

    *) Ich muss mir noch mal die ganze Struktur erarbeiten. Es gibt einen Break am Ende, der überrascht mich immer wieder bzw. erwischt mit "kalt". So nach dem Motto: "Ups, da war was." ;) Ich will dann Cocaine komplett zum Metronom spielen können. So, dass wenn man es zusammen mischen würde, es passt. Wenn das klappt, dann "kann" ich es.

    PS An dieser Stelle noch mal Danke für die Unterstützung hier aus dem Forum. Insbesondere an @B.B und @Silenzer.
     
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  12. Luckie

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    Erstellt: 02.09.18   #12
    Hier noch mal alles zusammen in [der|einer] Version von Eric Clapton.
     

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  13. DerZauberer

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    Erstellt: 03.09.18   #13
    Ich finde es super, dass das hier mal differenziert auseinandergenommen wird. Ist auch so ein Klassiker, der immer wieder verhunzt wird von allen möglichen FeldWaldWiesen-Bands.
    Es lohnt sich, auch bei so "abgenudelten" Klassikern immer wieder hinzuhoeren (noch so einer - Money for Nothing - wird hier phantastisch sortiert: )
     
  14. B.B

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    Erstellt: 03.09.18   #14
    Das schwierige bei Cocaine ist dieses unglaubliche Laid-Back Feeling hinzubekommen. Der Drummer macht nicht viel....

    Die Bassline hängt unglaublich hinten drin. Wenn das nicht da ist, ist das feeling weg.

    Auch bei Claptons Version: Radle und Oldaker machen das Feeling. Allein wie Laid-Back die Fills von Oldaker sind...

    Insgesamt gefällt mir aber Cales Version besser, ich weiß gar nicht wer da drauf Bass spielt.


    Insgesamt muss man mal sagen dass Cales erstes Album "Naturally" einfach genial ist. Seine After Midnight Version ist auch um längen besser als Claptons..

    grüße B.B.
     
  15. Cold Prep

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    Erstellt: 03.09.18   #15
  16. B.B

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    Erstellt: 03.09.18   #16
    @Cold Prep: ja, du Fuchs, "cocaine" ist aber auf der Platte Troubadour und da gibt Wiki genau zu dem Track keine Auskunft für den Bass ;)

    grüße B.B.
     
  17. Luckie

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    Erstellt: 03.09.18   #17
    Also die Versionen von Cocaine und After Midnight von Cale finde ich eher etwas lahm und langweilig. Da finde ich die Versionen von Clapton "druckvoller", was mir besser gefällt.
     
  18. DerZauberer

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    Erstellt: 03.09.18   #18
    Cale-Fans nennen das halt "laid back" :D ... übrigens so ziemlich die einzige Musik in meiner großen Sammlung, die ich immer und bei jedem als Hintergrundberieselung auflegen kann (und die mir auch noch taugt), ohne dass sich wer beschwert.
     
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  19. B.B

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    Erstellt: 03.09.18   #19
    Cale ist vll ein bisschen ein "accquired taste". Meiner Meinung nach zählt er aus vielen Gründen zu den ganz ganz großen.

    Das hier war so ziemlich das erste was ich in meinem Leben von Clapton gehört habe, das Solo haut mich immer noch um, vll nicht extrem sauber, aber mit Eiern...

    Ich habe ihn dann zweimal live gesehen 2006 (mit Derek Trucks) und 2008.



    grüße B.B.
     
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  20. Luckie

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    Erstellt: 04.09.18   #20
    Gut, ich spiele ja den Rhythmusgitarrenpart. Da bin ich dann schon mal gut raus aus der Nummer. :D

    Ja die Fills sind fantastisch. Nicht zu viel gerade richtig.

    Was mir aufgefallen. Seit ich mich mit dem Titel intensiv beschäftige, fallen mir so Kleinigkeiten auf, die man wohl als reiner Konsument nicht hört oder wahrnimmt. Es wird alles intensiver. Als wenn man etwas durch Mikroskop betrachtet. Der Bass im Hintergrund. Die Schlagzeugfills. Den Aufbau, der gewissen Regeln folgt. Wie schon erwähnt, kann ich die Schlagzeugfills als Orientierung nehmen. Es wird alles klarer, deutlicher und damit auch einfacher.
     
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