Comptine d'un autre été- ARGH!!!

von marleen, 04.06.08.

  1. marleen

    marleen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #1
    Hallo an alle,
    tolles Forum :great:


    SPiel jetzt seit einiger Zeit "Comptine.." von Yann Tiersen, vorher ne längere Klavier-Pause.. Spielt das jemand von euch??
    http://www.youtube.com/watch?v=IyCRJmerW1Q&feature=related
    Naja, ich bin voll am Verzweifeln... Technisch hab ichs drauf, auch den schnellen Lauf- Part ... Aber kriegs einfach nich so schön sanft geplätschert :cool: hin... KLingt bei mir wie mitm Holzhammer und iwie trotzig ^^ geb mir total mühe, spiele sanft und gefühlvoll, aber dann wirds so leise dass einzelne töne verschluckt werden, bzw. beim anschlag mitm ringfinger wirds wieder mega laut und die schöne atmosphäre is hin....
    soll ichs einfach weiter probieren oder fehlt mir irgendwas für so ein stück?:confused:
    ist mir echt wichtig :rolleyes::)
    ich liebe dieses stück....
     
  2. akdsehloidh

    akdsehloidh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.08   #2
    Hi,
    also wenn ich mir das so durchlese, hast du es wohl doch nich so mit der Technik drauf :D ;)
    Üben Üben Üben?
    Mal die Hände einzelt üben und wenn du das Stück mal intensiv geübt hast für paar Tage/Wochen(?) einfach weglegen und nicht mehr spielen. Weil das motorische Gedächnis und sowat arbeitet trotzdem weiter und alles sedimentiert sich dann.. Wenn du es dann nochmal spielst, wird es denk ich besser werden.
     
  3. Tastendilettant

    Tastendilettant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #3
    Noch ein kleiner Tipp: damit es gut klingt, sollte im Arpeggio die jeweils erste Note etwas betonter gespielt werden. So ergibt sich eine Art zweite Melodielinie. Das ist so nicht notiert, aber man hört es deutlich auf der Originalaufnahme. Und was auch nicht notiert ist: fast das ganze Stück wird mit Pedal gespielt. Natürlich mit Unterbrechungen, aber dennoch: Tiersen steht fast auf dem Sustain-Pedal. So ergibt sich dieser weich anmutende Klang.

    Kleine Korrektur (habe das Stück schon lange nicht mehr gespielt): in den Arpeggien wird nicht jeweils die erste Note betont, das ist dann doch etwas zuviel des guten. Aber wenn Du das Original hast, weißt Du schon, was ich meine.
     
  4. Room101

    Room101 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.08   #4
    Bei mir hat es geholfen, zunächst den Bass zu vereinfachen, damit ich mich besser auf die rechte Hand konzentrieren konnte. Um das Gefühl zu bekommen kannst du auch einfach mal den Bass + die betonten Teile spielen (Anhören!): h h h h h c, h h h h h a, f# f# f# f# f# g, a a a a a a ....

    Ansonsten klingt es tatsächlich ein bißchen nach grundsätzlichen technischen Problemen, wie akdsehloidh schon schrieb. Da hilft dann tatsächlich nur üben und sich nicht auf ein Stück festbeißen.

    Viel Erfolg!
     
  5. SiedlerGuitar

    SiedlerGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.08   #5
    Hi,

    (Mensch, bin ich heute produktiv ;-)

    du solltest auch mal versuchen alles so leise (wirklich pppppp...) wie möglich zu spielen (erst die Hände getrennt), dadurch wird man zur absoluten Dynamik Kontrolle gezwungen.
    Du wirst dich wundern, wie schwierig das ist.

    Das p-Pedal darf man übrigens benützen ;-). Die obige Übung aber bitte ohne Pedale.
    Beim reinen Üben nicht das Halte Pedal benützen, das vertuscht technische Fehler.

    Habs mir mal angeschaut, von den Noten ist es nicht schwierig, aber dieser Ausdruck! (melancholisch aber trotzdem lebensfroh? schwer zu beschreiben)

    Gruß
     
  6. Tastendilettant

    Tastendilettant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.08   #6
    @SiedlerGuitar:
    Nicht schwierig, stimmt schon. Aber viele schauen auf die Noten und unterschätzen das Stück dann ganz gewaltig. Wenn man es mit dem richtigen Ausdruck, flüssig und glatt spielen will, dann muß man genau wissen, wie das Pedal zu benutzen ist. Wichtig sind die Stellen, an denen es kurz losgelassen wird, um es gleich wieder zu nieder zu treten. Verpasst man den Augenblick, dann klingt es komisch. Auch die linke Hand ist nicht so einfach, weil sie immer das gleiche Muster spielt, man neigt schnell zum Verkrampfen und dann klingt es holprig.
     
  7. SiedlerGuitar

    SiedlerGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.08   #7
    @Tastendilettant

    klar, das Stück mit richtigem Ausdruck zu spielen ist schwierig.
    Das Problem ist wirklich, dass es nicht holprig wird.
    Bin noch am üben und testen.

    Ein paar Ideen von mir:
    1.) Bei der 1/8 Figur in der LH halte ich die zwei 1/8 auf dem Beat bis zum nächsten Beat.
    Sind dann eigentlich 1/4, das 1/8 auf dem Offbeat wird nur hinzugetupft.

    2.) Bei der 1/16 Figur in der RH in jedem Takt erst leise anfangen, den Ton im Daumen ein bischen betonen und im letzten 1/4 des Taktes Gas geben (lauter und schneller, Haltepedal, natürlich dezent).
    Die untersten Noten ergeben eine kleine Melodie, die man hören sollte.

    3.) Die LH ist meistens zu laut und man merkt das beim spielen nicht, also LH viel, viel leiser wie RH.

    4.) Bin kein Freund vom Haltepedal. Das eine Extrem wäre es den ganzen Takt zu halten.
    Das andere Extrem gar kein HP. Ich versuche es mit halb gedrücktem Pedal, aber das ist immer so schwierig zu kontrollieren.
    Wer hat da einen besseren Vorschlag? Jedes 1/4?

    Ausserdem könnte jemand 'mal die Agogig (schreibt sich das so?) raushören und hier posten. Ist ganz wichtig, aber ich bin zu faul ;-)
    Ich mach's im Moment nach Gutdünken.

    Gruß
     
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