CYAN Guitars

  • Ersteller jones93
  • Erstellt am
Naja, mann muss das ganze auch von der seite des Gitarrenbauers sehen: Er will ja von seinem Beruf leben. Von dem, was dich die Gitarre kostet, muss er die Materialkosten bezahlen, die Fixkosten (Werkzeuge, Verbrauchsmaterial, Mieten, Strom,...), dann muss er auch noch Steuern und Sozialversicherung abführen. So gesehen wird ihm von den 3000€, die er für die Gitarre bekommt, nicht viel überbleiben. Reich werden die wohl kaum davon.

Insofern ist (in Westeuropa) eine komplett handgefertigte Gitarre nicht sehr viel günstiger zu machen. Darum wirst du bei allen Gitarrenbauern, die in Handarbeit und Einzelanfertigungen arbeiten, etwa in der gleichen Preiskategorie landen.
Billiger wirds erst mit Fabriksfertigung und/oder Auslagerung in Länder mit niedrigerem Lohnniveau. (Stichwort China, Vietnam.)

mfG
Markus
 
Auch wenn mich die Gitarren und die Philosophie dahinter total beeindrucken möchte ich einfach mal erwähnen, dass es sehr gute Customgitarren auch für weniger Geld gibt:

KLICK!
 
Das ist n komplett anderes Konzept! Vollresonanz/Semi/Solid

Ich möchte da niemanden schlecht reden, ich hab bis jetzt beide Gitarrenmarken noch nie in der Hand gehabt, aber macht doch mal die Augen auf. Cyan baut viele Einzelteile selbst. Pickuprahmen und Bridge beispielsweise.

Was meint ihr was so ein Holz überhaupt kostet? Es gibt verschiedene Güteklassen. Rein theoretisch sowieso nur 3, die AAAAA...-Decken sind ne Einführung von Gibson. Das ist dann nur der optische Aspekt bei dem viele viel zu tief in die Tasche greifen. Jedoch kostet sehr gutes Tonholz eben genausoviel. Da kann es auch "abgefuckt" ausschauen wie eine Jäger Propeller, die meiner Meinung nach super geaged ausschaut ohne gleich ne 50-Jahre-Rock'n'Roll-Bühnen-Gitarre-Attitüde zu verbreiten. Ist jetzt nur ein kleines Beispiel.
Denn Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni.

Die Arbeitsstunden werden sicherlich auch etwas beitragen, ist ja auch Made in Germany und nicht Made in China, da spreche ich nicht auf die Güte an. Die Einzelteile werden nicht von Kobolden gemacht, das sind wieder mehr Arbeitsstunden.

Zuguter letzt kommt noch der Name ins Spiel. Ich behaupte mal das diverse Gitarrenbauer auch da was draufhauen. Das macht jeder automatisch, das hat auch was mit Prestige zu tun in der Klasse, aber nicht so unverschämt sind, wie beispielsweise diverse Serienhersteller. Denn ich kauf mir lieber eine 3500,- Euro Hand-made-in-germany als ne Gibson, wo ich erst n Glücksgriff landen muss.

Wenn ich mal behaupten dürfte: Helliver ist unterm Strich genauso teuer/günstig wie alle anderen Gitarrenbauer in DEUTSCHLAND auch, wenn man diverse Einzelheiten mit berücksichtigt.

Und wer es immer noch nicht schnallt: Qualität hat ihren Preis!
 
Das ist n komplett anderes Konzept! Vollresonanz/Semi/Solid

Ich möchte da niemanden schlecht reden, ich hab bis jetzt beide Gitarrenmarken noch nie in der Hand gehabt, aber macht doch mal die Augen auf. Cyan baut viele Einzelteile selbst. Pickuprahmen und Bridge beispielsweise.

Was meint ihr was so ein Holz überhaupt kostet? Es gibt verschiedene Güteklassen. Rein theoretisch sowieso nur 3, die AAAAA...-Decken sind ne Einführung von Gibson. Das ist dann nur der optische Aspekt bei dem viele viel zu tief in die Tasche greifen. Jedoch kostet sehr gutes Tonholz eben genausoviel. Da kann es auch "abgefuckt" ausschauen wie eine Jäger Propeller, die meiner Meinung nach super geaged ausschaut ohne gleich ne 50-Jahre-Rock'n'Roll-Bühnen-Gitarre-Attitüde zu verbreiten. Ist jetzt nur ein kleines Beispiel.
Denn Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni.

Die Arbeitsstunden werden sicherlich auch etwas beitragen, ist ja auch Made in Germany und nicht Made in China, da spreche ich nicht auf die Güte an. Die Einzelteile werden nicht von Kobolden gemacht, das sind wieder mehr Arbeitsstunden.

Zuguter letzt kommt noch der Name ins Spiel. Ich behaupte mal das diverse Gitarrenbauer auch da was draufhauen. Das macht jeder automatisch, das hat auch was mit Prestige zu tun in der Klasse, aber nicht so unverschämt sind, wie beispielsweise diverse Serienhersteller. Denn ich kauf mir lieber eine 3500,- Euro Hand-made-in-germany als ne Gibson, wo ich erst n Glücksgriff landen muss.

Wenn ich mal behaupten dürfte: Helliver ist unterm Strich genauso teuer/günstig wie alle anderen Gitarrenbauer in DEUTSCHLAND auch, wenn man diverse Einzelheiten mit berücksichtigt.

Und wer es immer noch nicht schnallt: Qualität hat ihren Preis!

Gibson ist da echt ein Fall für sich, aber ich glaube das müssen wir hier nicht ausdiskutieren. Wir haben damit schon ganze Abende gefüllt! ;)

Fakt ist, dass die Leute sogar Sperrholz kaufen würden so lange der richtige Name drauf steht.
 
Das ist n komplett anderes Konzept! Vollresonanz/Semi/Solid

Ich möchte da niemanden schlecht reden, ich hab bis jetzt beide Gitarrenmarken noch nie in der Hand gehabt, aber macht doch mal die Augen auf. Cyan baut viele Einzelteile selbst. Pickuprahmen und Bridge beispielsweise.

Was meint ihr was so ein Holz überhaupt kostet? Es gibt verschiedene Güteklassen. Rein theoretisch sowieso nur 3, die AAAAA...-Decken sind ne Einführung von Gibson. Das ist dann nur der optische Aspekt bei dem viele viel zu tief in die Tasche greifen. Jedoch kostet sehr gutes Tonholz eben genausoviel. Da kann es auch "abgefuckt" ausschauen wie eine Jäger Propeller, die meiner Meinung nach super geaged ausschaut ohne gleich ne 50-Jahre-Rock'n'Roll-Bühnen-Gitarre-Attitüde zu verbreiten. Ist jetzt nur ein kleines Beispiel.
Denn Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni.

Die Arbeitsstunden werden sicherlich auch etwas beitragen, ist ja auch Made in Germany und nicht Made in China, da spreche ich nicht auf die Güte an. Die Einzelteile werden nicht von Kobolden gemacht, das sind wieder mehr Arbeitsstunden.

Zuguter letzt kommt noch der Name ins Spiel. Ich behaupte mal das diverse Gitarrenbauer auch da was draufhauen. Das macht jeder automatisch, das hat auch was mit Prestige zu tun in der Klasse, aber nicht so unverschämt sind, wie beispielsweise diverse Serienhersteller. Denn ich kauf mir lieber eine 3500,- Euro Hand-made-in-germany als ne Gibson, wo ich erst n Glücksgriff landen muss.

Wenn ich mal behaupten dürfte: Helliver ist unterm Strich genauso teuer/günstig wie alle anderen Gitarrenbauer in DEUTSCHLAND auch, wenn man diverse Einzelheiten mit berücksichtigt.

Und wer es immer noch nicht schnallt: Qualität hat ihren Preis!

Ich grab das hier nochmal aus...

So einfach lässt sich das auch nicht sagen. Mir ist immer wieder aufgefallen, das gerade kleine Labels oder Hersteller sogenannter "Player's guitars" (wie zB Carvin einer ist) gemessen am Preis wahnsinnig gute Arbeit leisten. Es hängt davon ab, was du willst: Fullcustom ist immer teurer, allerdings dann auch frei von Kompromissen - zumindest sofern der Meister sein Handwerk versteht oder die Sache nicht schon bei der Bestellannahme (siehe RAN) an ihre Grenzen gerät.
Auch die Verwendung allerfeinster und erlesener Tonhölzer, handabgeklopft am besten, garantiert dir nicht, dass sich das Gesamtkonzept für DICH nachher gut anhört, den Preis dafür bezahlst du aber trotzdem. Egal ob du nun ne Mailorder-Custom wie eben Carvin, Suhr, Anderson usw. oder Fullcustom bestellst, bei beiden bist du nur teilweise auf der sicheren Seite. Es gibt Faktoren, die können weder Kunde noch Baumeister beeinflussen, ganz einfach weil wir es hier zum großen Teil mit ganzheitlichen Naturprodukten zutun haben, auch wenn Hals und Korpus idr. voneinander getrennt und selten mal aus dem selben Baum sind.

Ich will niemandem auf die Füße treten, der mit einer Cyan oder Nik Huber oder generell mit Spielzeugen ab 2500 Euro + liebäugelt. Ich frag mich halt nur immer wieder, warum der Sound XY vor 30 oder 40 Jahren so gut war, und warum man jetzt dafür als Kunde etliche Versuche mit teuerstem Material machen sollte. Klangist keine wirtschaftlich definierbare Größe. Verarbeitung und augenscheinliche, also für den geneigten Betrachter fühl- und sichtbare Qualität dafür umso mehr. Allerdings sind hier die Grenzen nach meiner Erfahrung schon bei gut 1000 Euro ausgemerzt, von ein paar innovativen Gimmicks abgesehen. Wenn ein Großserienhersteller dann auch noch eine entsprechende Qualitätssicherung betreibt, gibt es zumindest für mich keine logische Erklärung mehr, das dreifache und mehr zu verlangen. Individualität bleibt natürlich dabei auf der Strecke, dafür gibt es dann die Mailordersysteme oder eben die kleinen feinen Fullcustom-Shops, die allerdings mir ihren Preisen auf dem Teppich bleiben.
 
Ich will niemandem auf die Füße treten, der mit einer Cyan oder Nik Huber oder generell mit Spielzeugen ab 2500 Euro + liebäugelt. Ich frag mich halt nur immer wieder, warum der Sound XY vor 30 oder 40 Jahren so gut war, und warum man jetzt dafür als Kunde etliche Versuche mit teuerstem Material machen sollte. Klangist keine wirtschaftlich definierbare Größe. Verarbeitung und augenscheinliche, also für den geneigten Betrachter fühl- und sichtbare Qualität dafür umso mehr. Allerdings sind hier die Grenzen nach meiner Erfahrung schon bei gut 1000 Euro ausgemerzt, von ein paar innovativen Gimmicks abgesehen. Wenn ein Großserienhersteller dann auch noch eine entsprechende Qualitätssicherung betreibt, gibt es zumindest für mich keine logische Erklärung mehr, das dreifache und mehr zu verlangen. Individualität bleibt natürlich dabei auf der Strecke, dafür gibt es dann die Mailordersysteme oder eben die kleinen feinen Fullcustom-Shops, die allerdings mir ihren Preisen auf dem Teppich bleiben.

Dann grab ich mal kurz weiter...

Ein Serienhersteller kann (auch bei 100% Endkontrolle) niemals die gleiche Qualität erreichen wie ein guter Gitarrenbau-Meister. Es fängt schon vorne in der Kette an - gute Hölzer sind selten geworden und damit sehr teuer. Deshalb wird für die Serienmodelle ganz einfach billigeres, aber auch schlechteres Holz verwendet. Vor 30 bis 40 Jahren gabs noch ausreichend Rohstoffe.... (bspw. Rio-Palisander). "Handverlesenes" und hochqualitatives Mahagoni wird man auch bei Industrie-Modellen über 2.000 € mit Sicherheit nicht finden.
 
Ein Serienhersteller kann (auch bei 100% Endkontrolle) niemals die gleiche Qualität erreichen wie ein guter Gitarrenbau-Meister. Es fängt schon vorne in der Kette an - gute Hölzer sind selten geworden und damit sehr teuer. Deshalb wird für die Serienmodelle ganz einfach billigeres, aber auch schlechteres Holz verwendet.

Bitte liebe user verzeiht mir dieses Wort, aber es muss raus: Bullshit!

---------- Post hinzugefügt um 22:48:15 ---------- Letzter Beitrag war um 22:41:20 ----------

Insofern ist (in Westeuropa) eine komplett handgefertigte Gitarre nicht sehr viel günstiger zu machen. Darum wirst du bei allen Gitarrenbauern, die in Handarbeit und Einzelanfertigungen arbeiten, etwa in der gleichen Preiskategorie landen.

Auch das stimmt so nicht. So teuer sind bei MEINEM Gitarrenbauer nur die akustischen Instrumente und die mit der Hand ausgehobelten Jazzgitarren. Eine "Brettgitarre" kostet dort in der einfachsten Ausführung (trotzdem Marken-PUs, handverlesene Hölzer, Handarbeit von Anfang bis Ende) noch unter 1000€.
 
Cyan Vivien, die wohl schönste Gitarre der Welt ....
 
ich habe auch den Eindruck, daß Seriengitarren im Bereich von plus/minus 1000 Euro vollkommen unterschätzt werden und Gitarren von Gitarrenbauen in der Preisklasse für das Doppelte und Dreifache vollkommen überschätzt werden. Wenn man dann noch sieht, daß viele Gitarrenbauer - wenn überhaupt - eine Schreinerlehre und keine Ausbildung als Gitarrenbauer absolviert haben, kommen mir noch zusätzliche Zweifel, ob eine "custom-made" Gitarre qualitativ automatisch das Nonplusultra darstellt. Es ist eben keine Kunst mit einer Oberfräse ein paar Löcher in 45mm dicke Mahagoniplanken zu fräsen. Und die Fräsungen sind nicht deshalb besser, weil die Fräse vom Chef persönlich von Hand geführt wird und nicht großserienmäßig per CNC in einer Fabrik. Ein guter Gitarrenbauer baut übriges auch akustische Instrumente. Hier zeigt sich erst, was er drauf hat. Der Kraushaar aus Aachen z.B. ist ein gutes Beispiel für einen "echten" Gitarrenbauer mit fundierter Ausbildung.
 
Cyan Vivien, die wohl schönste Gitarre der Welt ....

Das muss ich dir recht geben, allerdings sind nicht alle Gitarren bei Cyan so teuer, wie die FU Signature. Die hat ja noch Hohlräume, also viel mehr Arbeitsaufwand. Bei der Vivien ist der Arbeitsaufwand nicht so groß, deswegen wird sie wohl auch etwas weniger kosten als Fu Signature und Devil-Eye.
Und wer bei Thomas Harm eine GItarre kauft, kann sich sicher sein, dass er/sie ein erstklassiges Instrument von bester Qualität haben wird, und lange daran Freude haben wird.

MfG

MED
 
Ich werde auch bald eine FU Custom von Cyan haben. *Freu* Ein Traum wird wahr!
 
Naja, meine Großeltern haben seit meiner Geburt in regelmäßigen Abständen Geld in ein Sparkonto angelegt. Nun bin ich 18 und kann darüber frei verfügen! Und naja, es reicht halt für meinen Lebenstraum. Ich hab auch erst kurz nach meinem 18. Geburtstag von der Existenz dieses Kontos erfahren. Da ich ja überzeugter DÄ und FURT-Fan bin, träume ich Farins Gitarre schon Jahre hinterher. Und jetzt aufeinmal ist das Geld da. Aus dem Nichts aus. Ich könnt meine Großeltern todknutschen (obwohl nee, besser nich, wer weiß, was da noch an Überraschungen kommen). Es leben sparsame Großeltern!
 
Bald ist ja wieder die Musikmesse und da gibt's von Cyan wieder ein paar neue Gitarren unter dem Motto "Black and White":

white-devil-1.jpg

cyan-hellcaster-blk.demon-full.jpg

cyan-the-phoenix-full.jpg


Mehr von den Messemodellen gibt's HIER!
 
Von denen hätte ich dann gerne die Cyan White Devil, denn weiße Gitarren sind einfach cool :great:

Aber da brauch ich mir eh keine Gedanken drüber machen, da mir die Marke Cyan einfach viel zu teuer ist :(
 
Für die Qualität brauchst du keine Marke! Geh zu nem Gitarrenbauer, der dir die gleiche Qulität bringt und du wirst einen ähnlichen Preis zahlen müssen! Die ganze Gitarre ist in purer Handarbeit gefertigt!
 
Genau! Cyan ist eben keine "Marke" in dem Sinne sondern ein reiner Customshop. Vor allem: das Handling von Cyan Gitarren hab ich bisher bei keiner anderen Gitarre, die ich je gespielt habe, gehabt. Das Halsprofil ist einfach der Hammer, das merk ich jedes mal wieder wenn ich andere Gitarren in die Hand nehme. Bisschen mehr Geld müsst man haben... aber immerhin werd ich die Messegitarren am Freitag mal ansehen bzw. in die Hand nehmen ;)
 
Ich werd was von mir hören lassen... dafür bitte ich um deinen Bericht, sobald du in der Werkstatt warst und wie die Gitarre jetzt aussehen wird :>
 

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