D Debra IEM Set ST-202

  • #21
Ich hab auch die Debra Funke für mein IEM. Funktioniert einwandfrei im Hobbyband Kontext auf den üblichen Klein(st)bühnen. Da macht man garantiert nichts falsch damit. Bei uns läuft ansonsten noch das Wifi des Mischpults und eine Boss Gitarrenfunke (plus eben das heutzutage normale Grundrauschen aus der Nachbarschaft). Ich hatte nur ein einziges Mal leichte Probleme mit Störgeräuschen als wir in ca. 10m Entfernung von Bahn Oberleitungen spielten.

Man muss immer sehen wofür genau man die Technik einsetzt. Ist man oft bei Gigs mit mehreren Bands mit mehreren Funkstrecken sollte man vielleicht doch eine Schublade höher greifen wenn man auf Nummer sicher gehen will. Wobei man das auch durch die Regel "Nur wer auf der Bühne ist hat seine Funken an" beherrschen kann (beugt auch aus Versehen leergesaugten Batterien vor, die vielleicht vergessen wurden aufgeladen zu werden...) Oder durch gezielte Einstellungen der Frequenzen an den diversen Funken sauberer trennen, aber sowas geht gerne einfach in der Aufbauhektik unter. Und sind wir ehrlich, die meisten Leute erwarten einfach "Anschalten und funktionert" wie beim Handy und sind sich möglicher Wechselwirkungen gar nicht so sehr bewußt.

Zumindest hier unten in der Kreisklasse ist das Debra schon top. Mach dir kein Kopp, die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert, ist gar nicht so klein.

Und ich bin mir den möglichen Limitierungen und Problemchen bewußt und habe daher parallel auch immer auch die kabelgebundene Lösung griffbereit. Schon allein als Backup falls doch mal etwas auf Grund von technischem Defekt ausfallen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:

  • #22
Eine vernünftige Frequenzkoordination ist notwendig, sonst gibt es auch bei Profi-Technik Probleme - und je mehr Strecken am Start sind, desto wichtiger wird das (du hast ja die Wechselwirkungen angesprochen). Die Hoffnung auf "wird schon laufen" kann mal klappen und mal nicht. Dafür gibt es Tools - u.a. diese kostenlos nutzbare Variante: https://soundbase.app/

Ob es funktioniert oder nicht, das hängt meiner Ansicht nach in vielen Fällen nicht unbedingt von der Preisklasse ab.
 
  • #23
Ich habe das Debra im Vergleich zu den LD Rauschgeneratoren als Offenbarung empfunden.

Als Einsteigerset absolut zu empfehlen, nix für Semis oder Profis.

Ich habe die Strecke durchgemessen (siehe Bassic), einwandfrei bis auf die Latenz und natürlich die Mechanik.

Die Aussteuerungsanzeigen stimmen überhaupt nicht, man muss bis weit in den roten Bereich, um den Sender auszusteuern, die Kopfhörerverstärker in den Empfängern sind zu schwachbrüstig.

In Punkto Rauschen, Störempfindlichkeit besser als meine Sennheiser* IEM G4, vor allem bei Bassgitarre.

Wenn die etwas mit 3ms Latenz, gutem Output, genauen Austeuerungsanzeigen und Empfängern mit Metallgehäuse liefern, sind LD und andere Billigteile endgültig Elektroschrott.
 
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  • #24
Mein vollständiges, zusammengefasstes Review ist nun entsprechend dort zu lesen:

 
  • #25
Beim D Debra ST-202 ertönt die Snare 10,5ms später.
Und das ist der Grund, warum ich mein ST-202 nach zwei Tagen wieder zurück geschickt habe.

Klangqualität von dem Teil war um Welten besser als die LD Systems U500 Teile, die wir haben (digital halt).

Aber ich habe leider am Schlagzeug sitzend die Latenz als sehr störend empfunden, da ich alle Schläge durch die Latenz doppelt bzw. mit komischem Echo gehört habe.

Das Problem hat die analoge Billigfunke von LD nicht. Bleibt also die, bzw. halt das Kabel.
 
  • #26
Jo, kann ich verstehen, Drummer und Sänger werden ein Problem haben.

Für mich als Bassisten ist das kein Problem, ich spiele damit
eher layed back 😂

Im Ernst: Ich habe das ST202 getestet, Sound störungsfreier als meine Sennheiser* G4, dessen Sound aber druckvoller und dessen Ausgangspegel am Empfänger höher ist.

Nichtsdestotrotz:

Für DAS Geld eine Offenbarung im Vergleich zu den analogen Billigstrecken, wenn die Latenz (ich habe ca. 8ms gemessen) nicht stört.
 
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  • #27
Warum man als Schlagzeuger ein Wireless-IEM-System verwenden sollte, kann ich sowieso nicht nachvollziehen. Ein Kabel "klingt" perfekt, kostet fast nichts und braucht nie neue Batterien. Vielleicht braucht man noch einen Kopfhörerverstärker, aber der ist günstig zu haben.

Nichtsdestotrotz:

Für DAS Geld eine Offenbarung im Vergleich zu den analogen Billigstrecken, wenn die Latenz (ich habe ca. 8ms gemessen) nicht stört.
:great:
 
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  • #28
Warum man als Schlagzeuger ein Wireless-IEM-System verwenden sollte, kann ich sowieso nicht nachvollziehen.
Wenn man als Drummer nicht nur starr auf seinem Hocker sitzen bleibt, sondern sich auch ein bisschen in die Bühnenshow einbringt, kann das schon Sinn machen.
 
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