D-Saite reißt ständig - übliche Maßnahmen helfen nicht

von Ingwaz, 09.04.07.

  1. Ingwaz

    Ingwaz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.05.06
    Zuletzt hier:
    13.04.08
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Hof
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 09.04.07   #1
    Hallo,

    bei meiner Floyd Rose Gitarre reißt ständig die D-Saite am Saitenreiter, meistens hält sie nicht mal eine Woche.
    Am Anfang hatte ich das Problem mit mehreren Saiten, da haben aber immer die üblichen Tricks wie Graphit, Abschmirgeln oder ein komplett neuer Saitenreiter geholfen, bei der D-Saite hat das alles aber nichts gebracht.

    Kann das daran liegen, dass zu viel Spannung vom Tremolo ausgeht? Ich habe 3 Federn in der Klaue bei einem 10er-Saitensatz.
    Würde es also etwas bringen, wenn ich eine Feder rausnehme und die Gitarre darauf neu einstelle, oder wäre das dann nur vergeudete Zeit?

    Ich hoffe mal ihr könnt mir helfen obwohl es das Thema schon öfter gab, aber in dieser Form (dass der Fehler nicht von irgendwelchen Graten ausgeht) habe ich leider nichts gefunden

    Gruß, Ingwaz
     
  2. JoeCoo

    JoeCoo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.05.06
    Zuletzt hier:
    23.08.09
    Beiträge:
    385
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    35
    Erstellt: 10.04.07   #2
    um welche gitarre geht es den?
     
  3. Ingwaz

    Ingwaz Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.05.06
    Zuletzt hier:
    13.04.08
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Hof
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 10.04.07   #3
    BC Rich Warlock Platinum Pro mit Schaller Saitenreiter, falls das was aussagt ;)
     
  4. JoeCoo

    JoeCoo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.05.06
    Zuletzt hier:
    23.08.09
    Beiträge:
    385
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    35
    Erstellt: 11.04.07   #4
    naja nen kumpel hatte das selbe problem. bei ihm haben sich die saiten unten in den korpus geschnitten. hat er natürlich ein jahr lang nich bemerkt.

    also weniger federn bringt erst mal nix denk ich. dadurch wird die kraft ja nicht weniger. mit einem bestimmten tuning und bestimmter saitendicke hat man immer eine bestimmte kraft. was ich noch nachgucken würde ist ob im sustainblock noch grate sind. die saiten gehen ja durch den block durch und dann erst ins floyd. kann gut sein das die da reißen. und natürlich der übergang block floyd.
     
  5. Ingwaz

    Ingwaz Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.05.06
    Zuletzt hier:
    13.04.08
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Hof
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 11.04.07   #5
    Danke, jetzt weiß ich schonmal, dass ich mir das mit der Feder sparen kann...

    Ich glaube aber du gehst von nem falschen Tremolo aus, bei mir geht da nichts in den Sustainblock und auch nicht durch den Korpus.
    Die Saiten stecken ja nur im Saitenreiter, wo sie auch reißt.
    Tausche ich aber z.B. die Saitenreiter von D und G Saite aus, reißt die G Saite trotzdem nicht, die D Saite trotzdem munter weiter, also kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass es daran liegt.
     
  6. Ingwaz

    Ingwaz Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.05.06
    Zuletzt hier:
    13.04.08
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Hof
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 10.05.07   #6
    Hat denn sonst keiner noch eine Idee?
    Irgendwie muss überproportional viel Spannung auf der D-Saite liegen, aber ich habe keine Ahnung wie ich das ändern könnte
     
  7. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    13.04.06
    Beiträge:
    8.458
    Ort:
    Behind The Sun
    Zustimmungen:
    1.472
    Kekse:
    59.796
    Erstellt: 11.05.07   #7
    Kann ich mir nicht vorstellen, weil Spannung bedeutet Tonhöhe und wenn die Tonhöhe passt muss auch die richtige Spannung da sein.

    Welche Plektren verwendest du? Schlägst du hart in die Saiten?
    Eine Woche ist relativ, wie viele Spielstunden halten die D-Saiten?

    Bei mir reißen auch bevorzugt D- und G-Saiten an den Stegen. Ich spiele mit den Dunlop 208 und 209 auf .011er Saiten auf E-Gitarren und .012, bzw. .013er auf Akustikgitarren. Auf allen Gitarren fliegen mir oft schon nach 2 Stunden die Saiten um die Ohren. An den Gitarren liegt es nicht, sondern an mir. Das einzige was bei mir hilft: Verstärker lauter drehen. Wenn ich zu leise bin, dresche ich noch mehr in die Saiten und sie halten entsprechend weniger.

    Wobei an der Ibanez RG halten die Saiten aufgrund des sehr runden Reiters verhältnismäßig lange, bzw. viel länger als an allen anderen Gitarren.
     
  8. Steven3003

    Steven3003 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.06.11
    Zuletzt hier:
    6.01.15
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 09.10.11   #8
    Da geht's mir genauso mit der D-Saite auch schon alles aufgezählte angewendet , kann es den sein das auf der saite das Verhältnis von Spannung zu "Reißfestigkeit" , mir fällt jetzt da gerade nicht die Bezeichnung ein, generell höher ist:confused::rolleyes:
     
  9. Boyle

    Boyle Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.09.11
    Zuletzt hier:
    5.01.15
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    10
    Erstellt: 10.10.11   #9
    Das Teil nennt sich E-Modul bzw Elastizitätsmodul.
    Ich kann mir nicht vorstellen dass das soviel schlechter ist, da ja die Dicke entsprechend der Spannung gewählt wird, um den gewünschten Ton zu erreichen, ohne dass die Saite zu labbrig hängt oder reisst.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping