Dance Song / 90er Klassiker geremixt / Rechte?

von Jinjia, 12.12.07.

  1. Jinjia

    Jinjia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.07   #1
    Hallo zusammen,
    ich habe einen wirklich guten Disco-Song erstellt, der erfolgmäßig was verspricht. Ich habe meinen Song mit einem 90er Klassiker gemixt, und jetzt ist die Frage wie ich vorgehe.
    Ich weiß, dass ich, um den Song zuvermarkten eine Genehmigung vom Urheber benötige. Wenn ich jedoch als NoName-Künstler bei der amerikanischen Plattenfirma präsent werde und nach den Rechten frage, wirds wahrscheinlich abgelehnt.

    Gut, ich kann meine Demos zu Plattenfirmen schicken. Aber die können meinen Song einfach nehmen und selber, ohne mich, produzieren, weil ich ja noch nicht bei der Gema angemeldet bin.

    Das ist doch so als wenn ich was erfinde, und ohne Patent zu irgendwelchen Firmen renne.

    Ich hoffe jemand versteht was ich meine :screwy:

    Danke im Vorraus :-)
     
  2. UranusEXP

    UranusEXP Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.12.07   #2
    Hi,

    falls man "nur" Teile der Komposition (keine Original-Samples) verwendet hat, braucht man nur die Einwilligung des Urhebers. Erste Anlaufstelle ist der entsprechende Musikverlag, nicht die Plattenfirma.

    Hat man Original-Samples verwendet benötigt man auch die Zustimmung der Plattenfirma.

    Zum 8.728.656.286ten Mal: Das Urheberrecht greift ab dem Zeitpunkt der Entstehung des Werkes und hat NICHT DAS GERINGSTE mit einer GEMA-Meldung oder -Mitgliedschaft zu tun. Inwiefern Firmen dieses Recht entsprechend achten oder aushebeln, ist natürlich eine andere und durchaus berechtigte Frage.

    Schwierig wird's, wenn's rein um Ideen geht und nicht deren konkrete musikalische Ausarbeitung, was im DJ und Dancebereich häufig der Fall ist. Man kann ja z.B. nicht die Idee schützen, diesen oder jenen Song in diesem oder jenem Gewand neu zu präsentieren.

    All das ist graue Theorie und diese Fragen entspringen - sorry - meist eher der Selbstüberschätzung der Musiker, als der täglichen Praxis. Gewisse Risiken muss man eben eingehen, was bleibt denn als Alternative? Musik ausschliesslich für die Hinterlegung beim Notar zu produzieren? Am besten NIEMANDEN anhören lassen, denn er könnte ja was klauen? :-)

    Gruß,

    Uranus
     
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