Das Norddeutsche Philharmonische Akkordeon-Orchester (NPAO

  • Ersteller Gast 113247
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Hallo,
ich habe die Seite kurz überflogen, allerdings wurde ich zunächst durch einen schwarzen Rahmen mit weisser Füllung begrüßt? Auch der restliche Seitenaufbau geschieht hier bei mir mit Opera und ziemlich kastriertem DSL (860) eher in Zeitlupe. Für Freunde eher spartanischer Seiten wie mir erscheint das alles überladen, auch empfinde ich es als eher störend, wenn beim Lesen im Randbereich irgendetwas eingeblendet wird. So zum Grundsätzlichem. :)
Ein paar kleine Fehler habe ich noch entdeckt:
zweistufig, nicht 2-stufig
der lange Henning ist definitiv der rechte auf dem Foto.

Schön fände ich quasi eine "light"-Version, die die Nutzer langsamer Anschlüsse nicht von Anfang an verschreckt.

MfG
Mathias
 
Hallo Mathias,
vielen Dank für die Hinweise. Natürlich hast Du Recht mit Henning Scherf (steht rechts, war nur ein Druckfehler, ist bereits geändert).
Was wird denn im Randbereich eingeblendet? Meinst Du das Hintergrundbild des schönen Konzertsaales? Ich meine, das trägt zur Atmossphäre des Webauftritts bei und ist so gewollt. Andererseits meine ich, daß unsere Seite eher sparsam "möbiliert" ist, wenn man ähnliche Seiten im Web vergleicht. Es ist eben - wie Du schon sagst - Geschmackssache.
Was Du sonst noch anmerkst, muß wohl mit Deinem Browser zun tun haben. Es ist aber kaum möglich, eine Seite so einzurichten, dass sie unter allen weltweit verfügbaren Browsern gleich aussieht. Wir haben sie für Internet Explorer und Modzilla Firefox optimiert. Da läuft sie ohne Beeinträchtigung.

Schöne Grüße
play_bach
 
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Man darf auch nicht vergessen, daß unterschiedliche Bildschirmauflösungen unterschiedliche Ansichten hervorrufen können.

Zur Light-Version. Das mußte ich auch erst lernen: Man erstellt mehrere Seiten bzw. Inhalte, die auf I-Pod, Handy, kleinem, großem DSL usw... optimiert sind. Wenn nun die Anfrage eines Handys kommt, dann bekommt das System vom Handy die Info, "Achtung! Handy!" und schickt ihm dann nur die entsprechenden fürs Handy optimierten Seiten. Unterm Strich also feine Sache, v.a. im geschäftlichen Bereich.

Viele Grüße

Ippenstein
 
Habe davon leider keine Ahnung. Das geht leider über die verfügbaren Fähigkeiten hinaus.

Trotzdem vielen Dank für den gutgemeinten Rat.

Gruß
play_bach
 
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Liebe Freundinnen und Freunde des Akkordeons,
viele mögen sich vielleicht schon gefragt haben, was aus dem Norddeutschen Philharmonischen Akkordeon-Orchester geworden ist. Vielleicht haben auch manche gedacht: Mit großem Getöse angekündigt und nichts draus geworden.

Mitnichten! Ganz im Gegenteil!

Gut Ding will Weile haben, heisst es ja. Inzwischen sind seit der Gründung etwa 1 1/2 Jahre vergangen. Nach 4 Konzerten im letzten Jahr hat sich das Orchester eine Selbstfindungsphase verordnet und sich jetzt quasi neu erfunden.
Angewachsen sind wir von damals 15 auf jetzt fast 30 Musikerinnen und Musiker.

Und wir sind international geworden!
Bei uns spielen Profis aus 12 Nationen (Japan, China, Korea, Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Serbien, Kroatien, Griechenland, Italien und Deutschland). Das erfordert natürlich einen gewaltigen logistischen Aufwand, den wir dank unserer Sponsoren glücklicherweise finanziell bewältigen können.
Auch unser Repertoire haben wir erneuert und angesichts des hervorragenden Spielerpotenzials im Anspruch deutlich anheben können.

Besetzt sind wir zurzeit mit 6x Akk.-1, 6x Akk.-2, 6x Akk.-3, 4x Akk.- 4, 1x E-Piano, 1x Elektronium (neuester Typ), 2x Schlagwerk (Pauken, Schlagzeug, Xylophon, sonst. Schlagwerk), 2x Kontrabass, 1x Harfe.

Für Kontrabass haben wir uns deshalb entschieden, weil die Bass- Akkordeone im Grunde für
erstklassigen Sound nicht zu gebrauchen sind, wie er aber besonders in der klassischen Musik alternativlos ist. Ich meine aber, dass die Kontrabässe dem Orchester auch optisch eine besondere Note verleihen, desgleichen die Konzertharfe. Wir wollen ja nicht beweisen, dass das Akkordeon alles (ersetzen) kann, sondern nur vieles mehr als üblicherweise vermutet wird.


Für unser Gala-Konzert am 28. Mai kommen noch 1x Schlagwerk und ein weiterer Kontrabass hinzu, so dass wir dann mit 31 MusikerInnen auf der Bühne stehen. Unser letztes Proben-Wochenende vom 02. / 03. April hat gezeigt, welche Möglichkeiten sich dem Orchester in dieser Besetzung auch für zukünftige Projekte bieten.

Davon später mal mehr.
Wir sind inzwischen auch mit TV- und Rundfunksendern im Gespräch und haben bereits entsprechende Termin-Angebote bekommen. Auch dazu demnächst weitere Infos.

Da wir aber noch weiter wachsen wollen (Fernziel: ca. 40-45 MusikerInnen) suchen wir auch weiterhin MusikerInnen, die gern mal in einem internationalen Orchester anspruchsvolle Klassik spielen wollen. Ich weiß, das solche Aufrufe hier nicht gern gesehen sind, aber trotzdem, der Versuch ist es wert.

Im Übrigen verweise ich auf unsere Webseite www.npao.de auf der immer die neuesten Infos zu lesen sind.

Mit besten Grüßen an die Akkordeon-Gemeinde!

play_bach
 
Hallo mein Lieber,

da kann man nur noch den Hut vor der Leistung ziehen. Weiter so und zeigt der Welt, was im Akkordeon drinsteckt. :great:

Beste Grüße

Ippenstein
 
Für Kontrabass haben wir uns deshalb entschieden, weil die Bass- Akkordeone im Grunde für erstklassigen Sound nicht zu gebrauchen sind, wie er aber besonders in der klassischen Musik alternativlos ist.
Da hast du vom Grundsatz her wohl recht: ein Bassakkordeon klingt nicht wie ein Kontrabass. Aber mit dem selben Argument müsstest du dann auch die restlichen Stimmen durch Geigen, Bratschen und Celli usw. ersetzen. Denn für einen erstklassigen Sound sind da Akkordeons nicht zu gebrauchen, denk nur mal ein pizzicato, sordino, archeggiamento - geht alles nicht. Selbst ein einfaches Tremolo, das mit dem Bogen gemacht ist, bekommt man auf dem Akkordeon nicht hin, der Bellowshake ist im Vergleich viel brutaler.

Wenn man die Bassisten von Spitzenorchestern wie z.B. Baltmannsweiler oder Untergrombach anhört, um nur mal zwei zu nennen, bringen die durchaus einen Klang zustande, der einem Mozart, Verdi oder Bach gerecht wird. Es ist nur schwer, gute Bassisten überhaupt zu finden.

Optisch machen die Kontrabässe natürlich was her, genauso wie hübsche Cellistinnen :)

Gruß Leo
 
Hallo Leo,

Du hast natürlich Recht. Wenn unsere Bassakkordeone mit den entsprechenden Verstärkern - höchster Güte, versteht sich -
kombiniert und von den Stimmzungen her erstklassig wären, könnte man sich auch damit anfreunden. Ich habe selbst mehrfach die Baltmannsweiler erlebt und kenne auch Klaus Millerferli, der ja Bass-Workshops veranstaltet. Nur: Du hast ebenfalls Recht mit der Feststellung, dass gute Bass-Akkordeonisten sehr schwer zu finden - und ich füge hinzu - noch schwerer zu motivieren sind. Da liegt leider der Hase im Pfeffer. Die Motivation der meisten (Amateur-) Akkordeonspieler, mal was Neues zu wagen, geht leider gegen Null, das ist meine Erfahrung nach mehr als 2 Jahren intensiver Suche.
Da habe ich schon die merkwürdigsten Ausreden gehört, weshalb man zwar wollte aber nicht könnte oder - um es mit Karl Valentin zu sagen: "Mögen täten wir schon wollen, bloß dürfen haben wir uns nicht getraut".

So sind wir eben auf die Profis gekommen und haben damit die Mühsal hinter uns, bei Wankelmütigen und Unentschlossenen Seelenmassage betreiben zu müssen. Die dafür aufgewendete Zeit können wir jetzt zum Musizieren nutzen, punktum. Jetzt kommt erst richtig Freude auf!

Trotzdem ist das Thema Bassakkodeon nicht vom Tisch. Ich habe gerade meinen alten Hohner-Bass neu ventilieren und nachstimmen lassen. Die Firma Zimmermann empfiehlt - nach eingehenden Tests mehrerer Fabrikate - als Verstärker die Top-Serie von TecAmp. Leider zurzeit für uns zu teuer. Aber mal schauen, vielleicht klappt es nächstes Jahr. Mit den Riesenboxen von TecAmp ist natürlich auch der logistische Aufwand erheblich höher (Transport, Gewicht usw.). Da braucht man schon "Roadies" zum Auf- und Abbau. Das muss alles bedacht und natürlich auch bezahlt werden!

Wenn wir dann noch die "Manpower" resp. Spieler dazu hätten, wäre das ideal. Aber die Wirklichkeit lässt uns zurzeit keine andere Wahl, also: 3 Kontabässe. Die machen ordentlich Wumm und wie gesagt auch optisch was her und
unter"-streichen" buchstäblich auch den klassischen Charakter des Orchesters.

Beste Grüsse

play_bach
 
Hallo liebe Freunde und Freundinnen des Akkordeons.

Endlich gibt es wieder was zu berichten (und zu hören!). Mehr dazu auf www.npao.de
unter "Orchester" und "Medien".

Schöne Grüße

play_bach

Diese Nachricht passt ganz gut in diesen Thread - ein eigener Faden erscheint mir hierfür nicht notwendig.
Geg.falls. lässt dich der Titel anders formulieren. Sollte das gewünscht sein , bitte eine kurze PN an den Mod.
Gruß, maxito
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Habe grade mal aus der Erinnerung heraus nachgesehen und bin nicht wirklich überrascht. Das NPAO wird nun zum Berufsorchester werden.
Deutsche Musiker werden kaum noch dabei sein.
Ich glaube, auch viele Musiker/innen der 1. Stunde sind nicht mehr dabei.
Kam mir wirklich gerade erst der Gedanke an dieses Orchester, weil wir am WE wieder mal an die Küste in Urlaub fahren.
Ist schon irgendwie unglaublich, wieviel ausländische Akkordeonisten - zum größten Teil auf Knopfinstrumenten - es allein in Norddeutschland gibt.

Gruß Jutta
 
Habe grade mal aus der Erinnerung heraus nachgesehen und bin nicht wirklich überrascht. Das NPAO wird nun zum Berufsorchester werden.
Deutsche Musiker werden kaum noch dabei sein.
Ich glaube, auch viele Musiker/innen der 1. Stunde sind nicht mehr dabei.

Hallo Jutta,

ich war ja am Anfang dabei und habe mir mal die Bilder angesehen. Ein bekanntes Gesicht habe ich immerhin gefunden. Ansonsten sind wohl alle ausgestiegen. Bei mir waren es in erster Linie (nicht nur) persönliche Gründe.

Leider funktioniert bei mir die Akkustik nicht, sodass ich mir nicht anhören kann, was inzwischen musikalisch erreicht wurde. Ich freue mich natürlich für Norbert, dass er sein Ziel - das Akkordeon als anerkanntes Konzertinstrument in seinem Umfeld zu etablieren - erreicht hat. Ich bin mir aber für mich nach dem Lesen der Webseite sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Grüße

bemolle
 
NPAO wird nun zum Berufsorchester

Das ist natürlich super, dass Berufsakkordeonisten nun mit ihresgleichen spielen können und damit die Beschäftigungsmöglichkeiten verbessert werden. Das ist umso erstaunlicher, als dass ein so grosses Orchester ein ziemlich teures Unterfangen ist, vor allem wenn so viele internationale SpielerInnen mittun.

Die Konzerte der Akkordeonorchester, die ich bisher besuchte, waren eher lokale Ereignisse, wenn auch musikalisch sehr hochstehend. Bekannte und Verwandte im Publikum waren gut vertreten. Ein Berufsorchester wird sich wohl eher überregional positionieren. Gibt es da ein Publikum dafür? Das hiesse ja, dass die grossen Konzertsäle in den Metropolen bespielt werden müssten und da habe ich noch nie ein Akkordeonkonzert besuchen dürfen.

Ein Konzertplan für 2012 wäre schon interessant, vielleicht kommt der ja noch.

Grüsse, accordion :great:
 
genau diese Gedanken hatte ich auch. Ob ein berufsmäßiges Philharmonisches AO das Publikum überhaupt hat?
Ich hoffe auch auf Termine, denn da wir oft an der Nordseeküste sind, wäre ich gerne mal live dabei.
Schaue auf jeden Fall immer mal wieder auf die Seite.

@Bemolle, das kann ich gut nachvollziehen.

Gruß Jutta
 
Hallo liebe Akkordeon-Fans,

es freut mich, dass ihr so regen Anteil am "Schicksal" des NPAO nehmt. Es beweist immerhin, dass unsere Bemühungen, ein professionelles Akkordeon-Orchester in (Nord-)Deutschland zu installieren, nicht völlig am Interesse der (Fach-)Öffentlichkeit vorbeigehen.

Es ist hier nicht der Platz, die Aktivitäten der letzten 6-7 Monate auszubreiten. Sie liefen im Hintergrund und dienten vor allem einem Ziel: ein neues, großen Projekt vorzubereiten, von dem ich hoffentlich im Sommer, wenn alles in trockenen Tüchern ist, berichten kann. Mir ist nun - als Initiator des Orchesters - quasi die Aufgabe des Orchestermanagements zugefallen, und damit habe ich mich die letzten Monate fast ausschließlich beschäftigt. Das Orchester - mit jetzt fast 40 MusikerInnen eines der größten in Deutschland - ist ein wahrer Brocken an organisatorischem und finanziellen Aufwand. Noch ist das Fernziel - ein eigenständiges Berufsorchester - nicht erreicht, und das hat vor allem finanzielle Gründe. Um dieses Vorhaben auf die Schiene zu bringen, brauchen wir als Starthilfe etwa zwischen 500.000 und 1 Mill. Euro. Ihr könnt euch vorstellen, dass man diese Summe nicht durch Kleinspenden vom örtlichen Einzelhandel zusammenbringen kann. Da sind dicke Bretter zu bohren und man muss mit der Gabe überirdischer Überzeugungskraft gesegnet sein, um anfängliche Bedenken und Irritationen bei potenziellen Geldgebern zu überwinden. Es ist deshalb noch nicht ausgemacht, ob das Vorhaben gelingt.
Aber auch in der Organisationsform wie bisher wird das Orchester gut arbeiten können. Wichtig ist nur eines: das NPAO ist weiter am Ball und wird noch in diesem Jahr, so die Hoffnung, mit einem neuen großen Musikprojekt von sich reden machen. Auf jeden Fall wird die Forums-Gemeinde hier als eine der ersten davon erfahren. Versprochen!

Noch ein Wort zur Vergangenheit: Dass sich die erste Besetzung des Orchesters absentiert hat, lag wohl an den einmaligen "Projektcharakter" der ersten Konzerte, der bei den meisten den Eindruck erweckt hatte, mit Beendigung der ersten Konzertreihe sei auch das Projekt NPAO beendet. Einige hatten auch noch andere Orchester, in denen sie spielten und die Bindung an schon langjährig bestehende Ensembles, in denen man Freunde hat, beeinflusste verständlicherweise auch die Entscheidung pro/ contra NPAO. Meine ganz persönliche Vermutung geht aber in eine ganz andere Richtung: Vielleicht war es bei einigen auch ein Mangel an Phantasie, sich vorzustellen, wie die Zukunft des NPAO aussehen und wohin die Reise gehen könnte.

Wie auch immer, die Weichen sind gestellt und die Richtung ist klar erkennbar. In die Zukunft schauen kann niemand, aber der Wille ist vorhanden, auf dem Gebiet der Akkordeonorchester etwas Ungewöhnliches zu schaffen. Die Voraussetzungen sind gut. Von Katastrophen mal abgesehen, dürfte sich der Erfolg mittelfristig auch einstellen.
Drückt uns mal die Daumen!!

Bis demnächst mit hoffentlich guten Nachrichten
grüßt euch

play_bach
 
Eigentlich wollte ich hier nichts mehr posten, weil sich hier immer einige provoziert fühlen, wenn wieder mal was von unserem Orchester zu lesen ist.
Trotzdem, ich versuchs noch mal und weise gleich vorsorglich darauf hin: Wer sich für diese Nachrichten interessiert, möge weiterlesen. Wer sich davon provoziert fühlt, lässt es eben.

Also: Die webseite www.npao.de ist jetzt auf dem neuesten Stand und somit sind dort zu erfahren:

- die Konzerttermine für 2012 bis Mitte 2013 (die hier immerhin einige Wohlmeinende vermisst haben)
- Infos über das Projekt mit Markus Stockhausen, Sohn von Karl-Heinz Stockhausen (1928 -2007), und 2012/13 "Artist in Residence" bei den Hamburger Symphonikern.
- Infos über die Preisträger des Deutschen Akkordeon-Musikpreises 2012, die im Orchester spielen

Das "Norddeutsche Philharmonische Akkordeon-Orchester" findet man jetzt auch auf facebook.

Ich halte diese Infos hier bewusst knapp, um nicht wieder Anlass zu Mobbing-Attacken zu geben. Niemand wird gezwungen, die Webseite zu besuchen!
Wer sich aber wirklich für das Orchesterprojekt interessiert, ist immer willkommen.
 
Markus Stockhausen spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Philharmonischen Akkordeon-Orchester.
Interview mit Dr. Margarethe Zander vom 18.08.2012. Zum Nachhören unter http://www.ndr.de
Dort NDR Kultur anklicken.
Schöne Grüße
play_bach
 
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Eigentlich wollte ich hier nichts mehr posten, weil sich hier immer einige provoziert fühlen, wenn wieder mal was von unserem Orchester zu lesen ist

Hallo play_bach,

Darf ich dich fuer das Orchester-Initiative begruessen? Ich habe soeben durch der o.g. homepage www.npao.de durchgeblaettert und fand es
wirklich TOLL was Ihr alles machen. Das kann nur positive sein!!!

Es ist sehr zu bedauern dass nicht jeder diese ausgezeichnete Initiative verstehet oder begruesst; meist kommt es aus Armseligkeit, auch pur Neid, und leider, leider finden wir immer wieder solche Leute rum um uns.

In Grosse und Ganze aber denke ich, dass jeder Akkordeonist, der etwa Herz und Verstand hat, wuench sich Mal selbst in Dein Orchester spielen zu duerfen. Auch ich selber haette gerne mal dabei sein, wenn das Entfernung nich so gross waere (und wenn ich noch etwa angemessen spielen kann).

Und noch etwas persoenlich von mir dazu: Mit Markus Stockhausen, der Sohn von Karl-Heinz Stockhausen, duerfte ich mal musizieren - er war meine Solist beim Konzert in Baden-Baden (in 1997). Er ist ein fantastischer Musiker, auch toller mensch! Es ist wirklich eine grosse Verdient dein Orchester ihm zu gewinnen. Hochachtung !!! Uebrigens, auch die Liste des Prisetraegers macht man auf dein Orchester suechtig!

Alles in allem: Toi Toi Toi und weiter so!

Dein,
Mkl.454 (Dirigent {klassischen Musik} und hobby akkordeonist).
 
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G
  • Gelöscht von Wil_Riker
  • Grund: Bitte die Neuigkeiten direkt hier posten und nicht auf fremde Websites oder gar Facebook verweisen.
Bekam gerade in den Sinn, das NPAO im Net zu suchen. Nun gibt es dort einen anderen Dirigenten.
Und nun scheint es absolut professionell zu sein.
Wobei ich auf der Seite nur einen Termin finden kann. Gehe aber weiter auf die Suche, denn wir sind oft im Norden.
Für 2013 stehen noch einige Termine dort. U.a. in WHV. Da könnte ich dann dabei sein.......
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Akkordeonisten-Gemeinde,

melde mich nach längerer Zeit wieder mal hier im Forum, weil sich in den letzten Monaten einige entscheidende neue Dinge ereignet haben, die vielleicht hier den oder die eine(n) oder andere(n) interessieren.

Wie schon auf unserer Webseite zu lesen war: Wir haben einen neuen Dirigenten, Gil Ravéh aus Israel.
Er hat von uns einen Jahresvertrag bekommen und wird unser Chefdirigent zunächst bis zum 31.12.2013 sein. Es steht aber schon jetzt fest, dass er eine Verlängerung bekommt, so er denn will, denn mit ihm hat sich das Orchester jetzt endgültig professionalisiert.
Gil Ravèh ist ein Glücksfall für das NPAO, denn er kommt NICHT aus der Akkordeon-Szene, sondern hat in Israel und den USA große Symphonieorchester dirigiert und ist u.a. Dirigent der Berliner Kammerphilharmonie und div. klassischer Ensembles in Deutschland und Israel. Mit ihm hat im Orchester eine neue Zeitrechnung begonnen, was sich z.B. an bestimmten Details zeigt:

Das Orchester spielt kaum noch Bearbeitungen für Akkordeon-Orchester, sondern einfach die Original-Noten eines Stückes.
Sämtliche elektronischen "Heinzelmännchen" wie z.B. Keyboard oder Midi-Akkordeon sind ab sofort aus dem Orchester verbannt. Es gibt nur noch den reinen Akkordeon-Sound pur! Wenn Zusatzinstrumente gebraucht werden, dann die originalen.
So haben wir z.B. 3 Kontrabässe, aber auch einen Akkordeon-Bass, eine Einzel-Spezialanfertigung von Zero-Sette und eine Harfe (was sonst normalerweise am Keyboard imitiert wird).

Es sind jetzt 14 Nationen im Orchester vertreten, sämtlich Profis, wovon viele auch Preisträger nationaler wie internationaler Wettbewerbe sind. Das Repertoire wird zügig erweitert, für einige Stücke existieren keine Akkordeon-Bearbeitungen und da wir uns bemühen, nur nach Originalnoten zu spielen, wächst langsam die Zahl der Stücke im Repertoire, die vor uns noch kein Akkordeonorchester gespielt hat, es sei denn, diese Orchester spielen ebenfalls nur nach Original-Symphonieorchester-Noten.

Die Welt-Uraufführung der neuen Komposition von Markus Stockhausen "Ein Glasperlenspiel - Konzert für Solo-Trompete, Harfe und Akkordeon-Orchester" ist das bislang aufwendigste und wichtigste Konzertprojekt, seit der Gründung des NPAO vor 3 Jahren. Wer sich dafür interessiert, kann das Konzert am 01. Dez. 2012 im Beethovensaal des HCC erleben.
Markus Stockhausen, "einer der einfallsreichsten Komponisten Deutschlands" (Zitat: NDR-Kulturjournal), hat diese Komposition exklusiv für das NPAO und seine instrumentalen Besonderheiten geschrieben.

Das Stück ist ein genialer Wurf geworden, keine abgefahrene Neutönerei, sondern ein äußerst abwechslungsreiches Stück mit expressiven, virtuosen Elementen, aber auch wunderbar lyrischen Momenten, wenn etwa die Harfe einen "intimen Dialog mit der Trompete" (Stockhausen) führt. Mit Markus Stockhausen ist das NPAO bereits ein Gesprächsthema in der Musikwelt (nicht unbedingt in der Akkordeon-Szene) und nicht nur in Deutschland:
Der Intendant des Bruckner-Konzerthauses in Linz hat das NPAO zu den Bruckner-Festwochen 2013 nach Linz eingeladen. Richtig würdigen lässt sich diese Tatsache aber erst, wenn man weiß, wer da noch eingeladen wurde: die Wiener Philharmoniker, das London Symphony-Orchestra (LSO), die Sächsische Staatskapelle Dresden und viele Stars der internationalen Klassik-Szene! Das NPAO wird am 21. Sept. 2013 im Großen Saal des Bruckner-Konzerthauses vor ein internationales Publikum treten mit Werken von Bach, Mozart und Bruckner und natürlich Stockhausen!

Ich denke, man muss hier nicht viele Worte über dieses Ereignis verlieren: wer sich etwas mit der internationalen Musikszene auskennt, wird ermessen können, was dies nicht nur für das NPAO, sondern für das Akkordeon auch ganz allgemein bedeutet.
Nach diesem Konzert werden sich die großen Bühnen weiterer europäischer Konzerthäuser für das NPAO und das Akkordeon öffnen. Dafür wird schon allein die internationale Presse und das österreichische Fernsehen sorgen, die bei den Bruckner-Festwochen in Linz anwesend sein werden.

Allgemein darf ich hier feststellen: die Arbeit von jetzt 3 Jahren Management, Werbung und Marketing hat sich gelohnt.
Ziel ist es, das NPAO zu einem Begriff in der europäischen Musikwelt zu machen.
Die ersten Schritte dazu sind äußerst erfolgversprechend verlaufen und das Tempo der weiteren Schritte beschleunigt sich noch. Immerhin gibt es das NPAO in dieser Profi-Version erst seit dem Frühjahr 2011.

Die MusikerInnen sind inzwischen ebenfalls elektrisiert, was die nächsten Events angeht, selbst für den Dirigenten ergeben sich exzellente Perspektiven mit diesem Orchester.

Jetzt kann man nur hoffen, dass keine unvorhergesehenen Katastrophen und Zwischenfälle passieren und das Orchester seinen Weg ungestört fortsetzen kann.
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) brachte es gestern in einem Artikel zur Uraufführung auf den Punkt: "Es lebe das Akkordeon!"

Mit besten Grüßen

play_bach
 
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Liebe AkkordeonistInnen-Gemeinde,

das letzte mal habe ich mich hier im Nov. 2012 gemeldet. Seither hat sich schon wieder sooo viel ereignet, dass es einen neuen Beitrag wert wäre.
Ich will mich aber kurz fassen:
Das nächste Konzert mit Markus Stockhausen findet am 20.04. in der Stadthalle Wilhelmshaven statt (Beginn: 19:30 Uhr).
Gleich danach, am 21.04., gastiert das Orchester in Visbek (Kr. Cloppenburg), in der Emmauskirche (Mühlenstraße).
Dieses Konzert ist rein klassisch (ohne Stockhausen) mit Werken von Bach, Mozart, Widor, Vivaldi, Grieg, Tschaikowsky, Ravel, Mascagni u.v.a. Beginn ist dort um 17.00 Uhr.
Wer mehr wissen will: Auf unserer Webseite gibt es immer die aktuellsten News, Termine, Rezensionen, Fotos u.v.m. Auch bei facebook wird man fündig und ist immer auf dem letzten Stand.

Beste Grüße
play_bach
 

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