Datierung eines Stücks.

von soundeffect, 10.04.17.

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  1. soundeffect

    soundeffect Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.17   #1
  2. ligeti

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    Erstellt: 10.04.17   #2
    Hi soundeffect,
    deine Frage erschließt sich mir nicht.

    Ist das jetzt eine Komposition von Vivaldi - wie im Titel angegeben - oder nicht? Und wenn sie von ihm ist, dann ist sie aus der Barockzeit.
     
  3. soundeffect

    soundeffect Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.17   #3
    tatsächlich ist es keine Komposition von Vivaldi, sondern eine Komposition für ein Computerspiel aus mitte der 90er jahre.
    habe mich nur gefragt, wie sich das "hören" ließe, wenn man es nicht besser wüsste.
     
  4. Tamia

    Tamia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.17   #4
    Es gibt keinen Generalbass. (= barockuntypisch)
    Es ist nicht polyphon (Aber: kein Alleinstellungsmerkmal für Barock)

    Es werden unterschiedliche Satztechniken verwendet.
    Darunter sind:
    Unisono, Homophonie, Solistische Passagen (hier eine Kadenz vom Cembalo) (= spricht eher für eine Empfindungssprache) -> Kontrast !

    Es gibt:
    - klare Kadenzbildungen, Quintfallsequenzen und Spannungsauf- und Abbau durch die Harmonik.
    - Ritardandi u. Accelerandi, was es in der Barockmusik nicht gab (dort gab es nur Hemiolen)
    - Themenbildung über die Periodik
    - einfache Harmonik (eher klassisch)
    - Dynamikkontraste
    - differenzierte Melodik (Dreiklangsmelodik, Skalenmelodik) -> Kontrast !

    Das Orchester bestand im Barock grundlegend aus Streichern. Andere Instrumente können hinzutreten.
    Hier liegt ein Streichquartett/quintett zugrunde. Das Cembalo ist nicht in den Generalbass eingebunden.

    Insgesamt eher klassisch, bzw. Spätbarock (was dann den Weg in die Klassik ebnete).

    Gruß,
    Tamara
     
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  5. soundeffect

    soundeffect Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.17   #5
    Großes Dankeschön für diese ausführliche und hilfreiche Antwort.
     
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