[DeathMetal]Low-Vocals richtig in den Mix setzen

von NACHTSCHRAT, 15.03.12.

  1. NACHTSCHRAT

    NACHTSCHRAT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #1
    So, ich bins mal wieder. Mein Anliegen diesmal: Wie könnte man die Vocals noch besser in den Mix setzen? Was kann gemacht werden damit alles "wie aus einem Guss" klingt?

    http://soundcloud.com/nachtschrat/demo

    Um gewisse Fragen schon mal im Vorfeld zu beantworten:

    Aufgenommen wurden die Vocals lediglich über ein billiges Behringer Mikro (ich seh jetz schon dass manche mich dafür steinigen würden xD) welches an den Line-In meiner Onboard-Soundkarte angeschlossen war.

    Zur Aufnahme selber habe ich ein Pre-Amp VST und einen Kompressor (Ratio 4:1, kurze Attack, mittleres Release) in der Plugin Liste.

    Editiert wurden die Vocals dann nur mit einem Automations-VST und einem EQ (Low-Cut bei 200hz, hatte richtig viele Proxy's; leichter Boost bei 1000hz).

    Eigentlich könnte ich zufrieden damit sein, doch ich habe das Gefühl dass sich noch ein wenig mehr rausholen lässt.

    Was meint Ihr dazu?
     
  2. CharlesMonroe198

    CharlesMonroe198 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #2
    Vocals klingen gut. Ich würd mir eher um den Rest Sorgen machen...
     
  3. NACHTSCHRAT

    NACHTSCHRAT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #3
    Den Rest bekomm ich mit meinem "Equipment" (Input-Buchse und Kabel) nicht besser hin xD.

    Was stimmt daran nicht? Könnte ein wenig fetter und druckvoller sein, aber ich finde für das, dass es nur mit nem PC ohne Interface und pi-pa-po gemacht wurde gut. Mir gefällt es jedenfalls. :p.
     
  4. CharlesMonroe198

    CharlesMonroe198 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #4
    klar dafür klingts freilich sehr ordentlich. Aber ich wüsste jetzt nicht was man an den Vocals noch großartig verbessern sollte. Bringt ja nichts wenn die Vocals astrein sind und rest in eher schlechter Quali. Das hört dann auch keiner mehr raus.

    Ein Ferrarimotor in einem Fiat bringt eben nur bedingt etwas. Irgendwann muss man auch die anderen Teile optimieren.
     
  5. NACHTSCHRAT

    NACHTSCHRAT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #5
    1:0 :p.

    Nunja, würde die Vocals gerne noch ein bissl mehr "einbetten". Hab das mit Delays versucht, aber da ich keine Ahnung hab was genau da zu tun ist, werden die Vocs nur lauter xD.
     
  6. CharlesMonroe198

    CharlesMonroe198 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #6
    du kannst halt alle unnötigen frequenzen rausschneiden. und dann alle frequenzen die für die vocals wichtig sind in den anderen instrumenten rausschneiden. so fügt sich das dann besser zusammen. ist aber ne menge arbeit und man muss viel rumprobieren. hängt auch immer ganz stark von der stimme ab. Deshalb kann man da auch keine allgemeinen Empfehlungen aussprechen.

    mit einem delay hebst du die vocals eher heraus. Ausser es ist sehr kurz und nicht zu laut. Mit Reverb erreicht man eher diesen "glue" effekt. kannst ja etwas reverb auf die stimme geben sodass es angenehm ist. Dann den gleichen Reverb auf die ganze summe, allerdings natürlich leiser. kann man auch mal probieren :D
     
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  7. Novik

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    Erstellt: 21.03.12   #7
    Also die Stimme an sich ist schon ganz gut. Ein kurzer Raumhall könnte die Stimme ein bischen andicken.

    P.S. Du musst dringend von Fruityloops weg und in einen guten Drumsampler investieren. :D
    Die Doublebasspassage geht gar nicht :)
     
  8. CharlesMonroe198

    CharlesMonroe198 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #8
    also dringend weg ist jetzt vllt etwas übertrieben, aber ich hab das prog auch einmal ausprobiert und fands ganz große.......kacke.

    Versuchs mal mit Reaper das lässt sich sehr intuitiv bedienen und ist zunächst auch erstmal kostenfrei. Solltest du dich dazu entscheiden wirklich längerfristig damit zu arbeiten solltest du die 30? € (weis nicht mehr genau viel es war aber nicht viel) auch zu investieren, denn die leute da machen wirklich einen guten Job.

    ansonsten stimme ich Novik auf jeden Fall zu :)
     
  9. Novik

    Novik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #9
    ja Fruityloops an sich ist eigentlich nicht das Problem. Nur wie Nachtschrat seine Drums zusammenschustert nicht :o
     
  10. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.12   #10
    Wo liegen die bekannten und wichtigen Frequenzbereiche für diese Art Gesang? Ich wusste bei unseren Demo Aufnahmen auch nicht genau wo ich die Vocals pushen oder beschneiden sollte um sie etwas sanfter einzubetten. Am Ende hab ich beim Gesang nur einen Low Cut bei 100 Hz gesetzt, der Rest des EQs ist neutral. Ansonsten noch den internen Cubase Kompressor und leichten Hall drauf.

    Wenn wir schon bei Plugins sind: Gibt es Freeware Plugins die besser sind (oder besser zum guttural Gesang passen) als die internen Cubase Kompressoren und Hall Effekte?
     
  11. CharlesMonroe198

    CharlesMonroe198 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.12   #11
    also den revernence hall kann man auf jeden fall gut dafür verwenden. aber denk dran lieber etwas mit delay zu arbeiten und es nicht zu stark zu verhallen. nimmt der ganzen sache oft die power.

    an den Vocals sollte man im besten Falle überhaupt nichts mehr machen müssen. Lowcut bei 100Hz is wunderbar und reicht auch aus. Du kannst halt mit einem Saturation oder Tape Plugin noch ein paar Obertöne hinzufügen, damit die Stimme im Mix besser durchkommt. Und schau dir Mal die Antress Reihe an. Das sind viele gute plugins dabei und die sind alle for free. Bei metalvocals auf jeden fall drauf achten, dass das Attack nicht zu kurz ist sonst verschlechtert sich die Artikulation und man versteht nicht mehr viel von dem was gesungen wird (ist ja meist so schon oft schwer genug aber bei dir ist das ja noch gut zu verstehen finde ich)

    Also gemessen an den Aufnahmen von eurer Ep würde ich nix großartig mit dem Eq machen. Die waren cool so wie sie waren. Ausser du merkst halt iwann, dass die Vocals zb iwas überdecken. Snare, Gitarren oder ein anderes stark mittenbetontes Instrument. Dann wurde ich mich einem schmalbandigen Notch Filter versuchen die Frequenzen die sich überschneiden bei einem etwas herauszuschneiden und beim anderen etwas zu boosten.
     
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