Kleiner Drum-mix Workshop Pop/Punk/Metal

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Lasse Lammert

Lasse Lammert

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Moiners.....
Inspiriert von der positiven Resonanz der kürzlich von mir geposteten "Macht euren eigenen Mix" Threads dachte ich mir ich mache mal einen ganz kurzen Drum mix Workshop für euch, da in dem Bereich die meisten Fragen kamen.

Stilistisch handelt es sich bei diesem Song um Poppunk, das Ziel ist also nicht einen möglichst organischen Sound zu bekommen, sondern einen klaren modernen Sound, der richtig drückt.
Dennoch geht das auch ohne Samples, vorrausgesetzt die Drums sind gut aufgenommen und druckvoll gespielt.

Wichtig um einen absolut klaren Sound zu bekommen sind dabei sehr saubere Signale und eine starke Trennung zwischen den Close-Mics am Drumkit, ausserdem positioniere ich die Overhead Microfone je nach gewünschtem Ergebnis/Stil unterschiedlich.
Bei Jazz und organischen Sachen favorisiere ich z.B. ein XY oder ORTF Setup, wohingegen ichg bei Metal und PopPunk etc die Overheads unterschiedlich positioniere...Das Variiert je nach Aufbau der Drums, basiert aber meistens auf einem AB Päarchen plus separaten Close Mics für Ride, Hats und Chinas.

Bei diesem Beispiel gab es kein China und ich habe ausserdem auf die Raummikrofone verzichtet, um das ganze nicht zu kompliziert zu machen.

Wenn soweit alles glatt läuft haben wir also klare Signale mit sauberer Trennung.
Die erste Aufgabe ist es nun die Klarheit und Separation noch durch Editing zu erhöhen....
Dazu gibt es prinzipiell einige Möglichkeiten, die wichtigsten sind hierbei das Noisegate, das Editieren von Hand und das Automatisieren der Lautstärke.

Das Noisegate reduziert/muted die Lautstärke der Spur immer, wenn das Signal unterhalb eines bestimmten Wertes (Threshold) fällt, lässt es aber unberührt, wenn das Signal laut genug ist um über dieser Schwelle zu liegen (eine sehr vereinfachte Darstellung, für genauere Beschreibungen zur Funktionsweise des Gates bitte Google bemühen).
Die meisten Noisegates haben ausserdem einen so genannten "Key-Eingang"...dieser ist für meine Arbeitsweise sehr wichtig.....
um eine "Fehlreaktion" des Noisegates zu vermeiden baue ich mir eine "Gate Trigger Spur" von Kick und Snare...d.h. eine Spur, auf der ausschliesslich die tatsächlichen Hits zu hören sind und keine Übersprechungen von anderen Drums....also z.B. nicht die HiHat Schläge auf dem Snare Mic.
diese triggerspur schiebe ich nun ca 5-7ms nach links und schicke sie an den Key-Eingang des Noisegates, welches auf der eigentlichen Mikrofon-Spur liegt....am Beispiel der Snare sieht das folgendermaßen aus:

Snare Mic Spur-----Noisegate-----Ausgang
............................./Key In
............................/
snare trig spur---/





Das Gate auf der Snare Spur öffnet also nun nurnoch bei tatsächlichen Hits, und nicht mehr bei Übersprechungen...ausserdem öffnet es jetzt immer wenige ms VOR dem eigentlichen Hit, die Transienten werden also nun nicht mehr abgeschnitten, das ergibt einen sehr sauberen und druckvollen Schlag, welcher ohne diese Sidechain Methode nicht zu erreichen ist.
Diese Methode wende ich bei Snare und Kick an....

Bei Toms editiere ich grundsätzlich von Hand, d.h. ich mache einen Schnitt und einen kleinen Fade am Anfang jedes Tomschlages und wieder einen Schnitt und Fade am Ende des Schlages...wie Lange ich die Tom Klingen lasse und wie lang der Fade ist ist immer davon abhängig was der Trommler gerade spielt etc.
Die Reinigung von Hand ist wesentlich genauer und kann individueller angepasst werden, als das mit einem Gate je möglich wäre (Bei den zum Download bereitstehenden Spuren habe ich diesen Schritt schon für euch übernommen).

Die dritte Methose der Automation setze ich bei Rides und HiHats ein...dabei "Fahre" ich die Lautstärke der Spur entsprechend des Einsatzes der Hat oder Ride rauf und runter..
Hier ist ein Bild wie das bei mir z.B. bei diesem Song aussieht (Beispiel HiHat):

hat


Ihr werdet hören, dass dieses Säubern schon einiges am gesamtsound der Drums in Richtung des gewünschten Ergebnisses ändert....
für ein Ganzes Album dauern diese Maßnahmen übrigens etwa eine Woche, Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Ein wichtiger Schritt bevor ihr mit dem Mischen anfangt ist die Kontrolle der Phasenlage....dazu Habe ich die Overhead Mics auf "Solo" und schalte z.B. die Bassdrum dazu, nun drehe ich bei der Bassdrum die Phase um 180° und schaue in welcher Position des phasen-Schalters die Bass besser klingt. Das gleiche mache ich mit allen anderen Spuren.

Nun sortiere ich die einzelnen Spuren und weise sie ggf Subgruppen zu.
z.B: werden die beiden Snare Mics auf die Gruppe "Snare Total" geschickt, welche wiederum zur Gruppe "Drums" gebusst wird etc....wie ihr da arbeitet, oder ob ihr überhaupt Submixe verwendet bleibt euch überlassen, mMn vereinfacht das die Sache aber ungemein.

Der nächste Schritt ist die Bearbeitung mit Kompressor und EQ. wie diese Geräte funktionieren möchte ich hier nicht erklären, sondern euch nur ein paar Beispiel-Einstellungen für diesen Mix zeigen.
Diese Settings sind allerdings nicht auf andere Kompressoren übertragbar, da jeder Kompressor unterschiedlich klingt und insb. Attack und Release-Zeiten dementsprechend stark variiren können.
Ich benutze für die Kompression der Drums eine Mischung aus Hard-und Software, habe mich aber in diesem Tutorial der Einfachheit halber (screenshots) auf Plugins beschränkt, einzige Ausnahme bildet der Smart C2 auf der Summe.

Das von mir am häufigsten benutzte Plugin für Drums ist der Channelstrip von Metric Halo. Im "Smooth" Setting ist er mMn der Kompressor, der einem Hardware SSL am nächsten kommt, der EQ ist ebenfalls sehr gut und das Gate sehr vielseitig.

Bassdrum:
Hier ist eine starke Verbiegung mit EQ und Komp nötig um den Punch und Attack zu bekommen, der für einen modernen Sound gefragt ist, dazu booste ich die Frequenzen, die für das "smack" und oder "Click" verantwortlich sind (je nach Geschmack zwischen 3k und 6k), ausserdem mache ich einen relativ starken Cut in den tiefen Mitten zwischen 250 und 400Hz, dadurch wird das Karton-Artige rausgenommen...Vorsicht ist allerdings geboten, damit die Bassdrum nicht zu dünn wird.
Je nach aufnahme ziehe ich manchmal noch eine Resonanzfrequenz mit einem Notch raus, diese könnte z.B. zwischen 110 und 120Hz liegen, sollte der Bassschub noch nicht ausreichen mache ich u.U einen kleinen Boost bei dem Grundton der Kickdrum, das ist meistens irgendwo zwischen 40 und 80 Hz, je nachdem, ob man die Bassdrum über oder unter den Bass legen will (wichtige Entscheidung für spätere Klarheit im Mix!).

Hier ist ein Screenshot wie das z.B. aussehen könnte:

Kick


für die Snare kann man noch viel weniger Presets geben als für die Kick....manchmal booste ich um und bei 4-7k um etwas mehr snap zu bekommen, manchmal ist ein boost um 150-200 git um etwas mehr Bauch zu bekommen, bei manchen Snares hilft ein Cut bei 500Hz um das "ring" zu reduzieren, oder ein Boost bei 1k um mehr vom Stick zu hören....da müsst ihr einfach rumprobieren.
Der Kompressor ist für die Snare von entscheidender Bedeutung, normalerweise arbeite ich in diesem Musikstil mit einem relativ langsamen Attack und schnellem Release....
Am besten stellt ihr einen sehr hohen Ratio ein und macht den Attack so schnell wie möglich, bei mittlerem Release.
dann zieht ihr die Threshold runter, bis ihr eine starke Kompression erhaltet, nun öffnet ihr langsam den Attack bis der schöne "snap" des Sticks auf dem Fell durchkommt....das kann je nach Kompressor und Snare irgendwo zwischen 5 und 50ms sein.
Dann reduziert ihr den Release nach Bedarf (bei mir meistens irgendwo zwischen 5 und 200ms) und stellt den Ratio niedriger ein...gute Werte für Snare sind da so zwischen 3:1 und 5:1. Mit dem Threshold stelle ich nun ein wie stark ich den ersten "snap" haben will, meistens sind das bei mir so zwischen 5 und 10dB Reduktion.
Beachtet, ich habe den Kompressor jetzt nicht dazu genutzt die Lautstärken der einzelnen Snareschläge anzugleichen/die Dynamik einzuschränken, sondern primär dazu den Klang (Envelope) zu formen um mehr punch aus der Snare zu bekommen.
In diesem Fall habe ich die beiden Snare Mics zusammen bearbeitet, möglich ist natürlich auch die separate Bearbeitung...manchmal komprimiere ich z.B. das Bottom-Mix EXTREM um dieses "Ksch!" zu bekommen und steuer dann ein gate auf dem Bottom Mic per Sidechain über das Top Mic an um das "Ksch!" dann mit dem Top Mic zusammen aufhören zu lassen...der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt..hier wollte ich es aber simpel halten.

hier ist der Screenshots der Einstellungen aus dem Beispiel:

Snare


Toms behandel ich vom EQ meistens ähnlich wie die Kickdrum....nur die Frequenzen unterscheiden sich leicht. Kompression setze ich bei Toms relativ wenig ein, und nur um den Attack rauszukitzeln (siehe Snare).

Hier die Screenshots:

Tom1
Tom1


Tom2
Tom2


Tom3
Tom3


Bei den Overheads gibt es unzählige Methoden, Tricks und Kniffe....
Normalerweise setze ich den EQ so ein, dass die Drums auf den Overhead Mics gut und ausgewogen klingen...
Wenn ich allerdings auf möglichst starke Separation und einen modernen Sound aus bin setze ich oft einen HighPass Filter auf, der den Bassbereich und den Bereich der tiefen Mitten säubert.
Einen Kompressor setzt ich nur ganz selten auf den Overheads ein....manchmal kommt ein Limiter zum einzatz, der über Sidechain von der Snare angesteuert wird um die Snare auf den Overhead Mikrofonen zu reduzieren, das ist aber eher die Ausnahme und war in diesem Fall nicht nötig.

Alle Spuren werden nun an den Drumbus geschickt, ausserdem habe ich einen zweiten Drumbus für Parallele Kompression....
eine Kopie der Signale wird an diesen Bus geschickt und mit extrem schnellen attack Settings und hoherm Ratio komplett platt komprimiert (bis zu 20dB kompression). dieses Signal klingt für sich allein genommen extrem schlecht, gibt aber, wenn es zum relativ unbearbeiteten Signal zugemischt wird, extremen Punch, ausserdem kann man je nach Bedarf die Becken etwas Grooven/Pumpen/atmen lassen.
Dieser Parallel Drumbus macht EINIGES aus.
Hier ist ein Screenshot des dieses Mal verwendeten Kompressors:

ParallelCompression



Nun habe ich noch 2 Arten von Hall auf den Drums (bei der Verwendung von Roommics entsprechend mehr).
Einmal einen HAll für die Snare und Toms, für diesen bevorzuge ich einen eher körnig klingenden Digitalen HAll....der PT eigene D-Verb macht da eine besonders gute Figur, aber auch Roomworks in Cubase ist nicht zu verachten.
Die Hallzeit habe ich dabei auf etwa 1.5s eingestellt, das Predelay variiert je nach part (automation) zwischen 0 und 30ms.

Snareverb


Dann gibt es noch einen zweiten Hall für den gesamten Drumbus....diesen halte ich sehr variabel, oft nutze ich ihn garnicht, manchmal ist es ein relativ kurzer 800ms raum, manchmal ein größerer 2.5s Raum....in diesem Falle sieht er so aus:

Drumroom

Mein Favorit hierfür ist der ReVibe, ein wirklich exzellent klingendes Plugin.

Das alles geht an den Summenkompressor, in meinem Fall ein Smart Research C2 mit langsamen Attack (30ms) und schnellem Release (100ms) bei einem niedrigen 2:1 Ratio und max 2-4dB Kompression.

Wichtig beim Mischen ist, dass ihr nie nur "solo" mischt, sondern immmer auch wieder mit den anderen Spuren mischt, ansonsten bekommt ihr nachher Probleme mit dem Platz in eurem Mix.

Hier sind die einzelnen Files der Aufnahme falls ihr mal etwas üben wollt:

Drumfiles


und zur orientierung für euch ist hier ein Roughmix, den ich schonmal mit den Spuren gemacht habe:

Drummix


die Files sind alle 24Bit/44.1khz, der Ordner ist also etwas größer (150mb).

Beachtet, dass eine Aufnahme niemals einer anderen gleicht, selbst wenn ihr das gleiche Equipment verwendet wird schon die Spielweise des Drummers es nötig machen den nächsten Mix komplett anders zu handhaben, diese Screenshots und infos sind daher natürlich nicht als Gospel zu nehmen und verdeutlichen nur die Vorgehensweise anhand dieses Beispiels.
Ich habe diesen Mix bewusst sehr unkompliziert gehalten, natürlich sind auch unzählige andere Herangehesweisen möglich.

Das Wichtigste bei einem guten Drummix ist definitiv schon die Aufnahme, bzw die Signal so gut wie möglich auf Band/Platte zu bekommen, dafür sind gute Drums, neue Felle (und die richtigen) und eine gute Stimmung der Drums ebenso entscheidend wie ein gut klingender Raum und ein guter Drummer.
Gerade der Raum wird dabei häufig unterschätzt, auch bei Close Micing der Trommeln hat er einen immensen Einfluss auf das Resultat.

Erst danach folgen die Mics, Preamps und Converter.

Für die, die es interessiert sieht die Kette bei diesen Aufnahmen wie folgt aus:

-Aufname in meinem Kleinen Drumraum (ich habe noch einen Live/wood-Raum welchen ich Für Jazzdrums etc nutze, der kleine ist für moderne Drumrecordings ausgelegt, die Abmessungen dabei nach Roommodes und RT60 optimiert, Größe etwa 20m^2, also für Drums recht klein, dennoch ist der Sound dieses Isolationsraumes durch die Akustische Optimierung für Drums sehr gut).
-Das Drumkit war ein Yamaha Recording Custom.
-Felle:
Toms Top: emperor, toms bottom: Ambassador
Snare Top: Aquarian Textured, z100coating, snare bottom: ambassador
Kick beater: powersonic Bass, reso: powerstroke3 ebony mit 7" Port

-Mics:
Kick: D6
Snare Top: m201, Snare Bottom: sm57
Tom1: D2
Tom2: D2
Floortom: md421
Hat: sm7
Ride: c414XLII
Overheads: km184

Preamps: API
Converters: Apogee AD-16x


EDIT:
damit ihr einen Eindruck der Drums im Song bekommt ist hier ein Roughmix:

roughmix komplett

der Mix ist natürlich in keinster Weise fertig, sollte aber reichen um eine Vorstellung zu bekommen
 
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EPIC. DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE. :)

MfG

Edit: Die Spuren sind aber auch 1A aufgenommen, ich hab das Gefühl man muss da gar nicht mehr sooo viel machen.
 
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überkrass.
DAUMEN HOCH!
Mehr von sowas :)
Nächste mal mit Gitarren oder sowas :)
 
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Perfekt!
Wäre aber noch interessant zu wissen, wie du beim Zurechtrücken der einzelnen Hits vorgehst.
Aber trotzdem dickes Lob!
 
Lasse Lammert

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Wie lange hast du für den RoughMix gebraucht?

Mfg
 
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:D. Und wie lange brauchst du für den "richtigen" Mix?

MfG
 
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Danke für das Video! Aber ich habe leider noch nicht verstanden, wie man es hinbekommt, dass zB durch die bearbeitete Snare und die Snare auf den Overheads kein absolutes Chaos ensteht.

Das meine ich mit Chaos:
Drum_Chaos-01.mp3 - 1.33MB
 
Lasse Lammert

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:D. Und wie lange brauchst du für den "richtigen" Mix?

MfG

kommt immer drauf an...für den ersten 'Song einer _Band inkl aller Automation etc ca 2 Tage

Danke für das Video! Aber ich habe leider noch nicht verstanden, wie man es hinbekommt, dass zB durch die bearbeitete Snare und die Snare auf den Overheads kein absolutes Chaos ensteht.

Du musst die Spuren gruppieren und IMMER wie ein Instrument behandeln, du musst also wenn du etwas verschiebst immer ALLE Spuren gleich verschieben. nie nur die snare oder nur die kick oder so
 
Vendo

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Was machst du denn noch groß nach dem RoughMix? Ich finde der klingt ja schon geil.
 
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Was machst du denn noch groß nach dem RoughMix? Ich finde der klingt ja schon geil.




naja, wenn man Solo hört geht das immer....mit den anderen Spuren muss man dann wieder anpassen.
Ich automatisiere auch sehr viel, das allein nimmt sehr viel Zeit in Anspruch
 
Vendo

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Automatisierung ist eines der Dinge, mit dem ich mich iwie kaum auseinandersetzte...ich weiss gar nicht so recht, was und warum ich automatisieren soll.

MfG
 
Lasse Lammert

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Automatisierung ist eines der Dinge, mit dem ich mich iwie kaum auseinandersetzte...ich weiss gar nicht so recht, was und warum ich automatisieren soll.

MfG

Automatisieren tue ich alles...
Lautstärke, Effekte, Panning, EQ, Compression etc.
Lautstärke z.B. wenn du eine Vocal Performance ausgleichen willst, In Schnellen Doublebass PAssagen nehme ich z.B. etwas Bass aus der Kickdrum, damit es nicht wummert, dann wird vielleicht hier und da ein Delay auf das ende eines Wortes gepackt, die Rhythmus Gitarren hinter einem Solo vielleicht ein dB leiser gemacht....die Liste der nützlichkeiten ist endlos.



Vendo: Ich habe dir mal den ersten Roughmix des Songs geschickt, das ist so etwa nach 3 Stunden. Bitte vertraulich behandeln, da der Mix noch nicht so weit ist öffentlich gepostet zu werden ;)
 
Vendo

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Keine Sorge. Danke dafür. Krass, ich würde es sogar schon so lassen. Wüsste jetzt nicht, was da noch großartig besser sein könnte.

So langsam versteh ich das auch das mit der Automatisierung.

MfG
 
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Keine Sorge. Danke dafür. Krass, ich würde es sogar schon so lassen. Wüsste jetzt nicht, was da noch großartig besser sein könnte.

So langsam versteh ich das auch das mit der Automatisierung.

MfG

Ich würd ja hier nen Link zum Roughmix des Songs reinstellen, wenn es die Möglichkeit geben würde nachträglich zu editieren (also ich meine auch nach einigen Tagen noch)

Hammer, da hat sich aber jemand Mühe gemacht, danke! :great:
Das hier würde ich auch sehr begrüßen übrigens:

:D


Kein Prob.

mit den Gitarren würde ich ja machen, macht aber wenig Sinn, da ich bei Gitarren grundsätzlich nicht mehr mache als einen High- und Lowpass bei 60Hz bzw 13k (zumindest bei verzerrten Guits).....wenn mehr nötig ist heisst das nur, dass ich bei der Aufnahme etwas schon nicht perfekt gemacht habe, in dem Fall reampe ich nochmal mit anderer Mic-Position oder Amp Settings etc.

der "Gitarren-Mix" workshop wäre also sehr kurz ;)

das einzige, wo ich manchmal was mache sind Lead Gitarren...manchmal minimal Kompression und einen kleinen Boost in den Mitten, dann etwas Delay....im Prinzip behandel ich solos so wie Gesang.
Cleane Gitarren bekommen manchmal etwas Kompression und EQ
 
Lasse Lammert

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Ach, watt solls, ich kann ja immernoch den Song von meinem Server löschen, wenn ich morgen ne neuere Version hab.

hier ist der erste Roughmix des Songs, damit ihr eine Vorstellung bekommt wie die Drums im Song wirken:

roughmix
 
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Kell

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Kein Prob.

mit den Gitarren würde ich ja machen, macht aber wenig Sinn, da ich bei Gitarren grundsätzlich nicht mehr mache als einen High- und Lowpass bei 60Hz bzw 13k (zumindest bei verzerrten Guits).....wenn mehr nötig ist heisst das nur, dass ich bei der Aufnahme etwas schon nicht perfekt gemacht habe, in dem Fall reampe ich nochmal mit anderer Mic-Position oder Amp Settings etc.

der "Gitarren-Mix" workshop wäre also sehr kurz ;)

das einzige, wo ich manchmal was mache sind Lead Gitarren...manchmal minimal Kompression und einen kleinen Boost in den Mitten, dann etwas Delay....im Prinzip behandel ich solos so wie Gesang.
Cleane Gitarren bekommen manchmal etwas Kompression und EQ
Stimmt, das mit dem minimalistischen Bearbeiten von Gitarren hatteste an anderer Stelle schonmal erläutert... Wär vielleicht trotzdem gut zu wissen, ob du irgendwas für besonders wichtig erachtest, und zwar auch BEVOR das signal im Computer ankommt... Also dass ich tight spielen muss is mir klar, aber da gibts noch ja mehr: inwieweit hälst du doppeln für sinnvoll, wie positionierst du die Mics, mit wie vielen Mics und mit welchen nimmst du auf, gibts was bestimmtes bei den Ampeinstellungen zu beachten, und so weiter...
 
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paulsn

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bisschen OT, aber mich interessiert's trotzdem - machst du mit deinen bands eigentlich immer vorproduktionen, bzw lässt welche machen?
du verfolgst ja offentlichlich von anfang an eine ziemlich klare vorstellung beim recording. klare vorstellung im sinne von "genau so musses klingen" und nicht nur "so in etwa wie..."
mir geht's zumindest oft so, dass es mir schwer fällt die verschiedenen instrumente in einklang zu bekommen wenn ich die session einfach "passieren lasse". gerade wenn viele instrumente der band benutzt werden haut das oft gar nicht hin.

grüße, paul
 

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