Deckenwechsel

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Moin,

mal wieder eine naive Frage von einem Wiedereinsteiger.

Beim Stöbern bin ich drauf gestoßen, daß einige sich für ein paar Euro defekte Gitarren ersteigern, um sie dann (versuchen zu) reparieren um auf dem Gebiet mehr Erfahrung zu sammeln.

Wie ist wohl der Aufwand einzuschätzen, die Decke zu tauschen?

Hat jemand schon einmal Sperholz gegen Massiv getauscht?
Wenn ja, wie sind die Ergebnisse?

Ich bin neugierig!

Gruß C.Oscar
 
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Der Aufwand ist groß und erfordert einiges an Spezialwerkzeugen, die man sich zum Teil allerdings selbst bauen kann.

Also finanziell und zeitlich lohnt es sich nicht. Das macht man entweder, weil man es aus Interesse einfach mal gemacht haben will, oder weil man Erfahrungen auf dem Gebiet der Reparatur bzw. des Gitarrenbaus sammeln möchte. Ist ja auch nix gegen einzuwenden.

Wenn man die alte Decke weg hat, muss man erstmal die neue anfertigen. Dazu kann man einen Rohling fertig kaufen. Wenn sich die Sache aber auch lohnen soll, baut man sie von Anfang an aus zwei gebookmatchten Deckenhälften selbst.
So oder so muss man sie dann auf die passende Dicke bringen und die Deckenbeleistung aufleimen und Formen. Letzteres ist einer der wichtigsten und schwierigsten Punkte. Dazu braucht es viel Erfahrung und es muss auf die jweilige Gitarre angepasst werden. Wenn man das nicht zumindest gut macht, kann man sich die ganze Aktion sparen. Dann klingt es nämlich am Ende nicht unbedingt gut und vielleicht schlechter als mit der Sperrholzdecke.

Die "Kleinigkeiten" wie Schalloch, Steg usw. kommen dann erst noch dazu.
 

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