Der grosse Metal-ich-hör-den-Bass-nicht-Thread

von weisswurst, 23.01.05.

  1. weisswurst

    weisswurst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #1
    So, ich wollte einfach mal einen Thread aufmachen, in dem die Metalbassisten mal Tips, Erfahrungen usw. über ihr Bassspiel in der Band austauschen können. Der Thread sollte wenn möglich, mehrere Themengebiete abdecken, zB: Spieltechnik, Amp-Einstellung,... Deswegen denke ich ist er in der Plauderecke am besten aufgehoben.

    Erzaehlt mal, was ihr macht um euch vom 0/8/15 Metalbassisten abzuheben? Welche Rolle übernimmt ihr in der Band? Welches Tuning spielt ihr, wie stellt ihr den Amp dazu am besten ein? Sollte man den Bass nur spüren oder klar raushören können? Spielt ihr lieber laessig Achtel unter die 16-tel-Kreissägengitarren? Macht ihr lieber auf Show oder konzentriert ihr euch einzig und allein auf euer Spiel? Doppelt ihr lieber die Gitarren oder... usw.
    Ihr wisst auf was ich hinaus will.




    Mein Beitrag folgt....
     
  2. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #2
    3-Finger Zupfing

    Bässe und Höhen neutral, dafür Mitten angehoben

    Im härtesten Thrash-Gewitter fang ich an zu Slappen :p

    Die des allseits unterschätzten Mannes mit den 4 Saiten, ohne den aber nix laufen würd ;)

    Halbton tiefer als Standard-Tuning. Dis-Gis-Cis-Fis. Den Amp stell ich ein wie immer...

    Ganz klar letzteres. Ich hasse Bands, in denen der Bass einfach nur vor sich hin dröhnt. Darum spiel ich auch mit vielen knurrigen Mitten.

    Unter 16tel spiel ich entweder auch 16tel oder ich spiel zusammen mit den Drums druckvolle 4tel.

    Von beidem ein bisschen... nur soviel Show, dass das Spielerische nicht drunter leidet.

    Kommt ganz auf den Song bzw. die Stelle eines Songs an. Oft kommts gut, wenn man die Gitarren unterstützt. Oft kommts aber auch gut, wenn ich meinen eigenen Weg gehe. Is halt sehr situationsabhängig
     
  3. A.P.

    A.P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #3
    is dies so ne bassisten selbshilfegruppe????:p
     
  4. Groofus

    Groofus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #4
    Also in Unison mit den Gitarren spiele ich schon manchmal. Kommt aber auf das Lied an, meist spiele ich Dinge die einfach richtig schön druck machen, den Gitarren ein Fundament geben und um den Song voller zu machen. Meist überweigend ge-8-elt, ge-4-telt, aber ab und an sind Rythmisch anspruchsvollere Parts drin, mit 16tel Kombinationen etc., bzw. hier und da mal ein Fill. Es muss halt in den Song passen.

    Aber ganz wichtig ist mir, wenn Druck da ist. Die Menschen vor der Bühne sollen beben! Aber dennoch darf kein undefinierbares Gebrummel zu hören sein. Sondern das was ich spiele, mein Instrument, Ich!
    Ich an meinem Amp die Bässe auf 16/17 Uhr, die Mitten bei 250Hz etwa auf 2 Uhr und die Höhen ebenfalls auf 16 Uhr.
    Am 3Band-EQ meines Basses werden Bässe und Höhen zusätzlich noch leicht gebooset, die Tiefmitten ebenfalls.
    Mit den Einstellung bin ich erstmal zufrieden.

    Der Rest kommt aus den Fingern, wobei ich ab und an mal auch zum Plek greife, um einen knackigeren Sound zu haben, und wegen des Geschwindichkeitsvorteils.
    Slappen kann ich nicht gut, aber ich mach's ab und an ebenfalls.
     
  5. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #5
    Großartiger Beitrag. Applaus bitte.
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 23.01.05   #6
    1.den gitarristen n gezwungenen low-cut bei 100hz am pult geben, darunter den bass etwas anheben! ETWAS!
    2. bis 400hz den gitarristen überlassen
    3. bei 400hz den bass stark boosten und die gitarren etwas absenken
    4. höhen wegen geklirre rausziehen
    5. über dem hinteren PU anspielen, gibt einen viel deutlicheren klang

    so viel zum sound!

    spieltechnik:
    3fingerzupfing, tapping, slapping
    tuning:
    6-saiten dropped a (find ich selbst scheisse, aber naja was soll man bei nem dropped a gitarrero machen)
    saiten:
    wers von spielgefühl her mag, kann flatwounds versuchen!

    p.s. ruhig mal in höheren regionen spielen, da die klampfen den tiefmittenberreich ganz gut abdecken vermisst man den ganz tiefen bass nicht sooo sehr
     
  7. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.05   #7
    Ich dopple eher selten die Gitarren.
    Ich spring in letzter Zeit oft zwischen dén hohen und den tiefen Lagen hin und her.
    Das hört sich teilweise ziemlich seltsam an, aber nicht schlecht.
    Ich denke das verleiht der Bassstimme noch ein bissl Individualidät.
    Aber bloß nicht übertreiben.
     
  8. uruz

    uruz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.05   #8
    das hab ich gestern auch gemacht, mein gitarrist hats nicht gemocht... :(
     
  9. edwardthehead

    edwardthehead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.05   #9
    Spieltechnik: 2-Finger-Zupfing ( :D das Wort lese ich hier zum ersten mal, luschtig!); Tunig: Standart 5-String; Saiten: Pure Nickel 0.50 bis 1.40; Sound: Bässe wenig angehoben, Mitten schon etwas mehr, Höhen auch, Brillianzen so mittel...; gespielt wird alles, was passt. Von Tapping-Orgien halte ich persönlich nicht so viel, aber ich lebe nach der Devise "jeder das was er/sie/es mag". Ich lasse mich dann lieber bei 250 bpm bei 8-tel Triolen aus. Sowieso Triolen, ob 8-tel oder 4-tel, Synkopen und all so'n Zeugs machen echt Laune.
     
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