Hui, 9 Teile a 10 Minuten. Das werd ich wohl nicht mehr heute Abend schauen.

Aber ich werd es schauen.
Und habe nach ein paar Minuten wieder abgebrochen. Diese "Dokus" kenne ich wohl zur GenĂŒge. Allein schon die ersten Minuten, die ja nur aus einem "Wie können die Menschen nur?" und "die Tiere sind doch unsere Seelenverwandten" bestehen. Dann werden im Laufe der Sendung noch ein paar "schockierende" Bilder von den "grausamen" Massentierhaltungen gezeigt, um ein bisschen damit auf die TrĂ€nendrĂŒse zu drĂŒcken, wie schlecht es den armen Tierchen doch geht. Meine GĂŒte, das sind keine Haustiere, die wollen wir ESSEN!
Ich bleib dabei: Hippie-Krams.
Was Fleischkonsum bzw. der Konsum tierischer Produkte angeht zeigt sich einfach nur die Macht der Gewohnheit. Wenn man das ganze Leben Bratwurst frisst (wohlgemerkt ĂŒberwĂŒrzter gehĂ€ckselter Fleischbrei in DĂ€rmen, also da wo die Kaka durchflutscht), macht man sich ungern Gedanken ĂŒber Alternativen. Wenn man aber mal ĂŒber den sprichwörtlichen Tellerrand der (deutschen) Hausmannskost hinwegsieht wird unglaublich gute, nahrhafte Gerichte finden.
Das wĂŒrde ich auch niemals abstreiten wollen. Und auch ich mag genug Speisen die fleischfrei sind. Trotzdem geht fĂŒr mich nichts ĂŒber ein bisschen totes Tier. Zumal ich nichts kenne, was so effektiv und auch langfristig sĂ€ttigt, wie Fleisch. Und ja: Ich wĂŒrde sagen, dass Fleisch mein GemĂŒse ist. Wenn ich die Wahl zwischen einem gemĂŒsefreien und einem fleischfreien Gericht hĂ€tte, wĂŒrde ich jederzeit, ohne zu zögern das gemĂŒsefreie nehmen.
Ich bin auch mit gutem und qualitativ hochwertigem Essen aufgewachsen. Wer noch nie ein Glas reine Milch direkt nach dem Melken getrunken hat, oder MĂŒsli damit gegessen hat, hat etwas verpasst.
Meine Familie kommt aus RumÀnien und dort gibt es (wie man sich vorstellen kann) nur traditionelles und frisches Essen, ohne Konservierungsstoffe oder etliches.
In letzter Zeit (als Student) habe ich mich oft nicht besonders gut ernĂ€hrt. Das lag daran, dass ich dachte, ich mĂŒsse sparen und Fleisch von der Fleischtheke und KĂ€se von der KĂ€setheke sind zu groĂer Luxus. Von frischem Brot oder einem ordentlichen StĂŒck Fleisch aus der Pfanne ganz zu schweigen. Das hat sich inzwischen geĂ€ndert. Ich hole nur noch frische Ware und seitdem bin ich auch viel gesĂŒnder. Ich merke das vor Allem, weil der Stressfaktor in meinem Studiengang doch sehr hoch ist und ich, seitdem ich meine ErnĂ€hrung wieder umgestellt habe, damit um einiges besser klar komme.
Von daher bin ich ebenfalls der Meinung, dass man, wenn man schon viel und gerne ist, bitte gute Waren zu sich nimmt.
Da wĂŒrde ich schon noch unterscheiden was man will. Klar, wenn man mal richtig was genieĂen will holt man sich kein 2Â-Steak, zum einfach nur verdrĂŒcken reicht das aber alle Male.
Um mal ein, fĂŒr mich naheliegendes, Beispiel zu nennen: Ich esse verdammt gerne, hochwertige dunkle Schokolade, fĂŒr die ich dann auch mal gerne ~5 pro Tafel bezahle. Aber so eine Schokolade wĂŒrde ich niemals zum "mal eben wĂ€hrend des Fernsehns wegkrachen" kaufen, da wĂ€r sie mir viel zu schade drum. Zur reinen Triebbefriedigung reicht mir da auch die billige Aldi-Schokolade.
Ist fĂŒr mich bei allen anderen Lebensmitteln genau das Gleiche. Wenn ich einfach nur essen will, reicht mir Billigware völlig aus, Geld geb ich nur aus, wenn ich vorhabe in entsprechendem Umfang zu genieĂen. Teuer Geld fĂŒr etwas zu bezahlen, was ich dann einfach nur wegschlinge, seh ich nicht ein.
Beyer Dynamic M81 LM aus dem Jahr 1975 o. 1976. DIN-Stecker wurde ersetzt durch Cinch. Ăusserlich in gutem Zustand. Freue mich wie Bolle heute abend aufs Testen (muss noch Cinch auf Klinke-Adapter suchen...und passende Klemmen).
DIN-Stecker wurde durch Chinch ersetzt? Wer macht den sowas? Warum nicht gleich noch mal vernĂŒnftig machen und XLR einbauen, statt von Chinch auf Klinke zu adaptieren, was ja auch keine Verbesserung darstellt?