Eigentlich relativ einfach:
Faseriges Material sollte mit z.B. dünner Malerfolie umwickelt werden, damit keine schädlichen Fasern in die Atemluft geraten.
Aus optischen Gründen wird dann noch etwas Stoff drum gemacht. Über Reflektionen braucht man sich keine Gedanken machen (also daß Schallwellen von der Malerfolie reflektiert werden, statt einzudringen).
Oft baut man sich aus Konstruktionslatten (z.B. 10cm Breite) einen rechteckigen Rahmen, dann wird auf einer Seite Malerfolie draufgetackert. Nun die Wolle reinlegen und die offene Seite auch wieder mit Malerfolie zumachen. Det janze dann mit Stoff umspannen (wer mag mit Farbe, Muster usw.) und ab an die Wand. 10 cm wäre die Mindestdicke. Etwas Abstand zur Wand soll einen kleinen Zusatzeffekt bringen.
Natürlich nicht alle Wände vollflächig zuklatschen!!!
In die Ecken kommen Bassfallen. Dazu mit Konstruktionslatten einen dreieckigen Ständer (Boden bis zur Decke) erstellen. Also die Grundfläche ware dann dreieckig, das Schenkelmaß zu den Seitenwänden kann ruhig 100 cm betragen. Jetzt auch wieder die Seiten mit Folie umspannen, Wolle rein* und ganz zumachen. Aufstellen und an Wand/Decke befestigen, damit die Bassfalle keinem aufs Instrument fällt.
* Wolle rein:
Nach dem, was ich so bisher gelesen habe, eignet sich für
Breitbandabsorber Wolle mit einem
längsbezogenen Strömungswiderstand von grösser 16 k/Pa (aber wohl max. bis je nach Anwendung nicht grösser als ca. 45 k/pa)
Für
Bassfallen hingegen sollte Wolle mit weniger k/Pa benutzt werden. Ich verweise da auf viele Beiträge hier im Forum, u.a. diesem:
=>
https://www.musiker-board.de/threads/bassfalle-mineralwolle.530426/#post-6442450
Ist aber alles nicht so einfachen, wenn man es GENAU und RICHTIG machen will.
Ich selber werde mir da auch Rat von Experten holen. User hier wären z.B. bert4, ThomasT, Blackbender usw.
Hat man Wände, die ins Erdreich gehen (z.B. Keller), muss man sich auch über das Thema Dampfsperren Gedanken machen.
