Der ultimative Kabel-Thread

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SlowGin
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Ich hätte gern ein Kabel, das man üblicherweise vom Netzteil des Pedalboards zu seinen Bodentreter verwendet, aber in spezieller Ausführung.
Möglichst unkaputtbar, dick ummantelt und in einer Länge von 1 bis 2 Metern.

Gibt es so etwas vielleicht irgendwo fertig, oder muss ich selber basteln?
Hat jemand einen Tip, oder gar eine Bezugsquelle?
 
Bassturmator
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Wie ich schon sagte: Es ist in jeder Hinsicht besser auch wenn der Preis das nicht wiederspiegelt.

Der Leiterquerschnitt des XXL suggeriert eine höhere Qualität, aber nur weil mehr Kupfer verwendet (verschwendet) wurde muss das Kabel in den Eigenschaften nicht besser sein.

Wenn ich von beiden Kabeln wahlweise hundert Meter geschenkt bekommen könnte würde ich das billige tricone wählen.
 
Pleasure Seeker
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In welcher Hinsicht ist das besser? Es hat einen deutlich geringeren Leiterdurchschnitt, und die Kapazität konnte ich mangels Angabe nicht vergleichen...

Das Spirit-XXL hat eine Kapazität von 86 pF pro meter, das Tricone MK2 von 85pF. Den Unterschied wird man eher nicht hören, dafür ist er einfach viel zu gering.
Darüber hinaus hat das Tricone lt. Hersteller eine hohe Anzahl von Biegezyklen, während das Sommer XXL mit einer durchsichtigen PVC Hülle ummantelt und etwas dicker ist.
Das Tricone ist mMn durch seine Schwabbeligkeit das ideale Kabel für Effektgerätverkabelung, während das XXL robuster und mit weniger Vertüddelneigung daher kommt, es fasst sich auch angenehmer an, aber das ist Geschmackssache.
Wer bei Sommer nach niedrigerer Kapazität sucht, sollte sich die Classique Kabel mit Stoffumantelung einmal ansehen, die haben eine Kapazität von nur 78pF pro Meter, sind aber recht steif, was im Heimgebrauch allerdings nicht wirklich stört.
Das Ding ist mein Standard Gitarrenkabel und hat das XXL ersetzt.

Über das teurste, das Spirit LLX, das mit einer Kapazität von nur 52pF pro Meter aufwartet, kann ich leider nichts sagen, weil ich das bislang noch nicht besitze.
 
Ralfou
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So, Sommer The spirit XXL mit Neutrik-Stecker ist da, direkt in den Amp gehauen, und es funktioniert ;-). Nee ehrlich, habe dann mal alle Kabel, die ich so habe (Klotz pro Audio, Klotz ohne Namen mit dickem Querschnitt, Horizon mit Rockinger.com gelabelt, dickes no Name etc.) dagegen getestet, mit einer neutralen Amp-Einstellung. Und was soll ich sagen? Klangen alle vergleichbar. Das eine Kabel, wegen dessen ich überhaupt ins Grübeln kam (auch Klotz, aber dünner als die beiden anderen) fällt tierisch ab, wahrscheinlich ist es defekt.

Glaube gerne das es Menschen gibt, die da Unterschiede hören, und dazu noch Präferenzen empfinden können. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Bin froh, das Sommer getestet zu haben, jetzt weiß ich dass ein teures Kabel mir kaum etwas bringt, mir reicht eine vernünftige bodenständige Qualität, vielleicht auch das vorgeschlagene Sommer tricone mk2. Werde das bei meiner nächsten Thomann-Bestellung mal mit guten Steckern bestellen und auf 10 m gehen. Mal sehen, ob ich da einen Unterschied höre. Wenn nicht, weiß ich was ich kaufe, wenn ich wieder in einer Band spiele und sogar Gigs habe, und bei den Kabellängen (bei wie gesagt 4k plus Kabel für Kanalumschaltung über das GT100) mit 10m auf Nummer sicher gehen möchte, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Da ist mir egal wie schlabberig oder so es ist, liegt ja nur fix rum und wird dazu noch mit Gaffa auf dem Boden befestigt.

Vielleicht versuche ich auch noch mal das LLX von Sommer aus, auch auf 6m, mehr brauche ich nicht direkt in die Gitarre, da das GT 100 ja immer vorne liegt, und ich mir die Sache mit dem Olympiastadion abgeschminkt habe.

Danke Euch für Eure echt hilfreichen Antworten, Ihr habt mir sehr geholfen.

Beste Grüße aus Berlin,
Ralf
 
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Kommt ja auch auf die Länge an.
Hatte früher ohne Buffer gespielt, da waren dann ohne Effekte 2x9 Meter plus Patchkabel. Da merkt man's bischn eher.

Was ich an den Klotz außerdem schätze ist die irre Stabilität, ich trampel da seit 10 Jahren ohne Rücksicht drauf rum - sie halten :)
 
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Hallo,


ohne jetzt 24 Seiten durchgelesen zu haben (sorry dafür):

Ich suche 2 x ca. 9m Instrumentenkabel für den FX Send und Return.

Taugen die günstigen ca. 15 Euro Kabel von Thomann / Musicstore was oder muss ich da pro Kabel mehr in die Hand nehmen? Da die Kabel nur starr rumliegen wird da auch nicht viel mechanische Wirkung passieren, jedoch interessiert mich der Klang / Rauschen etc ohne ein Vermögen auszugeben.

Edith fragt: Lohnt hier selbst löten?
 
crazy-iwan
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Geht beides. Die Signalqualität ist im Loop vernachlässigbar, aelbstgelötet ist generell individueller - nicht unbedingt immer günstiger.

Wenn Du die Kabel sehr häufig auf- und zusammenrollst willst aber vlt. Was mechanisch belastbares, das wäre aber klassisches Upgradegeschäft nach Defekt.
 
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Das ist doch Quatsch. Ein Aufholverstärker ersetzt doch keine gute Kabelqualität.
 
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Vielleicht versuche ich auch noch mal das LLX von Sommer aus, auch auf 6m, mehr brauche ich nicht direkt in die Gitarre, da das GT 100 ja immer vorne liegt, und ich mir die Sache mit dem Olympiastadion abgeschminkt habe.

Danke Euch für Eure echt hilfreichen Antworten, Ihr habt mir sehr geholfen.

Beste Grüße aus Berlin,
Ralf

dazu muss ich leider zugeben, dass das LLX selbst meine VoVox übertroffen hat. Das beste Kabel das ich bis heute testen konnte.
 
Ralfou
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Ansonsten holst Du Dir einen Buffer. Dafür brauchst Du auch keinen Kredit und kannst noch ein paar Meter Kabel drauflegen ohne Verlust

Naja, der Buffer scheint im GT-100 ja drin zu sein.
 
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Hatte früher ohne Buffer gespielt, da waren dann ohne Effekte 2x9 Meter plus Patchkabel. Da merkt man's bischn eher.

Ich hatte früher über die 4 Kabeln Methode je 5m + Patchkabel. Dank Amprack-Lösung in einem Case und besonders dank Buffer - der war eine Offenbarung! - bin ich endlich zufrieden mit dem Sound!

Kabelmaterial war früher das weit verbreitete Cordial CIK, dann Sommer Tricone MKII, dann kam Sommer Corona und Sommer SC-Stratos (Rest aus der etwas zu großzügig geplanten Audioverkabelung). Solls symmetrisch sein, ist meine Wahl Sommer Albedo oder Carbokab.

Ich suche 2 x ca. 9m Instrumentenkabel für den FX Send und Return.

Für übliche Zu- und Ableitungen von Pedalboards würde ich ein Sommer Quantum Highflex Multicore selbst löten. Hervorragendes Kabel! Solls etwas störrischer sein, wäre das Sommer Mistral das Mittel der Wahl. Beide Meterwaren gibt es ab zweipaariger Ausstattung.


 
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Den technischen Hintergrund sollen dann lieber die Elektronikspezialisten hier erläutern - da bin ich fürchte ich nicht sattelfest genug...
 
Ralfou
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Für übliche Zu- und Ableitungen von Pedalboards würde ich ein Sommer Quantum Highflex Multicore selbst löten. Hervorragendes Kabel! Solls etwas störrischer sein, wäre das Sommer Mistral das Mittel der Wahl. Beide Meterwaren gibt es ab zweipaariger Ausstattung.

Wie sieht es bei den Multicore-Kabeln eigentlich mit der Abschirmung vor den Steckern aus? Die brauchen da ja schon etwas Spliss, damit man die Stecker jeweils in die zum Teil schon weit auseinander liegenden Buchsen kriegt, und dafür muss man ja den Außenmantel des Kabels entfernen. Sind die Einzelkabel dann immer noch ausreichend abgeschirmt?
 
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dazu muss ich leider zugeben, dass das LLX selbst meine VoVox übertroffen hat. Das beste Kabel das ich bis heute testen konnte.

Wie ist denn der Mantel vom LLX, besser als der vom Tricone MKII? Ich überlege schon eine Bestellung, kostet ja nur das dreifache, viel ist das ja nicht.
 
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Ich finde das LLX fällt einfach besser. Es ist flexibler und der Sound stimmt. Teste es und du wirst sehen. Bei 9 m sind das noch nur paar Euro.
 
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Sind die Einzelkabel dann immer noch ausreichend abgeschirmt?

Natürlich sind die Paare geschirmt.

Das Sommer Quantum Highflex ist adenpaarig einzeln geschirmt und zusätzlich, wie bei vielen Sommer Kabeln, mit einem CU-Wendler-Schirm versehen.
Sommer_Quantum_Highflex.jpg
 
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