Ich hatte heute 3 h lang! auf diesen Plattformen, hauptsächlich dann bei alfred Stücke angehört und durch die Noten geblättert. Manchmal auch YoutTube zu Rate gezogen, wenn es bei alfred.com keinen Audiofile zu einem Stück gibt. Bisher bin ich mit alfred.com am meisten zufrieden. Und tatsächlich brauchte ich diese große Auswahl. Also von den rund 100 Stücken, die mir angehört/angeschaut, haben mir nur 15 gefallen - im Sinne von "das hätte ich Lust, selber zu spielen". Und davon waren dann nur noch so 5 bis 7 geeignet für unsere Besetzung/die Fähigkeiten der AG-TeilnehmerInnen.
Es war auf jeden Fall ein interessanter Ausflug in "was es so alles gibt". Auch musikalisch kann ich unser Ensemble nun besser einordnen, also wir sind definitiv mehr eine poppige BigBand als eine jazzige BigBand. Die Stücke müssen eher grooven und/oder Spannung erzeugen und eher wenig virtuose Parts darin haben. Also wir haben auch schon mal Stücke mit Taktwechseln und Solisten, aber das ist nicht unser Schwerpunkt.
@FZiegler Ja, die Angabe eines Schwierigkeitsgrades (sowie generell viele Angaben, zB eben auch, ob als PDF verfügbar) ist eigentlich ne nützliche Info. Praktisch half es wenig. Denn unsere Stimmen sind sehr unterschiedlich besetzt. Ich selbst spiele ja auch mit, Gitarre, und habe viel Erfahrung auf meinem Instrument und bin auch bereit, Stücke intensiv zu üben. Aber bei den anderen Stimmen ist das sehr unterschiedlich, da gibt es dann zB einen sehr guten Saxophonisten, aber die Querflöten sind auf einem geringen Level. So müsste ich nicht einen generellen Schwierigkeitsgrad für die Stücke haben, sondern wirklich in jede Stimme schauen, ob ich diese adäquat besetzen kann. Hinzukommt noch, dass "Schwierigkeit" ja nun mal keine konkrete Eigenschaft ist. Der eine kommt mit rhythmischen Dingen an seine Grenze, der andere mit Spieltechnischem etwa saubere Töne bei hohem Tempo. Aber als grobes Maß ist Schwierigkeitsangabe vielleicht schon relevant, ich schaue mir das am besten für Stücke an, die ich schon viel gespielt habe.
Ansonsten gehe zu allererst tatsächlich dananch - gefällt mir das Stück.