Digitalmixer - Entscheidungshilfe

  • Ersteller dr_rollo
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Moin Subbr.

Ich hab mal von jemanden gehört, dass die AD Wandler in QU 16 ganz schön mies sein sollen. Ein Vergleich zwischen deinem 01v96i fänd ich echt super.
Das hat mich damals erstmal vom kauf (Fürs Homestudio) abgehalten.

Grüße
 
Also ich kann das X32 nur wärmstens empfehlen!
Es hat viele coole Extras, P16M, 8 gute FX, Gate/Dynamic pro Kanal, EQ mit intergiertem RTA pro Kanal und einen Master RTA, verschiedene Meter ansichten, intuitive Bedienung, etc.
Ich könnte die Liste immer weiter führen.
Klar, es steht Behringer drauf und nicht A&H; Soundcraft; Yamaha; etc aber Midas und Klark Teknik haben in der "Music Group" gute arbeit geleistet.
und du hast wirklich alle einstellmöglichkeiten auch auf dem Tablet/Smartphone, egal welcher Marke :D
Ich nutzte es zB mit Android und bin sehr zu frieden.

PS: kannst dir gerne selbst ein Bild von machen :D
 
AES/EBU ist eine digitale Audio Schnittstelle, meistens wird die genutzt um vom Mischpult digital zur Endstufe/Prozessor zu gelangen (jedenfalls für Live-Zwecke) so entfällt die digital > analog und analog > digital wandlung! Verbindung zwischen verschiedenen Pulthersteller wird meistens via DANTE realisiert (FoH/Monitor-Split) gibt aber auch noch ein paar andere Lösungen (MADI, ACE, etc)

Wie siehts denn mit dem Budget aus für deine Eierlegende Wollmilchsau? Ich habe diese "Sau" für meine Bedürfnisse gefunden:

Das GLD-80 ist ein Traum in der einfachen Bedienung, macht niemals Schlapp, hat ganz viele nette features eingebaut, richtig Flexibel, alleine zu transportieren.... ich freu mich jedesmal wenn ich es einsetzen darf!
Limitierung: 44Input-channels, multitrack-recording nur via extension-card (Dante z.Bsp) möglich! Ansonsten musst du dich mit Stereo-Aufnahmen begnügen!

Du suchst aber wohl eine Preisklasse tiefer!?
 
Moin Subbr.
Ich hab mal von jemanden gehört, dass die AD Wandler in QU 16 ganz schön mies sein sollen. Ein Vergleich zwischen deinem 01v96i fänd ich echt super.
Das hat mich damals erstmal vom kauf (Fürs Homestudio) abgehalten.
Grüße

Ich hab das noch nicht exzessiv getestet. Ich habe aber in der Tat mal Vergleich gehört (gleiches Mic angeschlossen, Kopfhörer Beyerdynamic DT770 bzw. Fostex-Abhöre). Dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass die Preamps vom Qu16 mehr rauschen. Wobei es jetzt echt daneben wäre, denen ein fieses Rauschen zu unterstellen. Es ist für live völlig irrelevant.

Man muss auch aufpassen: Das Qu-16 verfolgt ein "analoges" Konzept, die Preamps haben 12db Headroom, während beim 01V96i digital-konsequent bei 0db Ende Gelände ist. Dadurch können solche Eindrücke schnell entstehen, wenn man das Qu-16 zu konservativ aussteuert.

An meinem 01V96i habe ich noch einen 8-fach-Preamp/Wandler von Focusrite und der klingt minimal "wärmer", wobei die Unterschiede zum 01V96i wirklich zum Haarespalten taugen.

Das Qu-16 ist meiner Meinung nach nicht primär fürs Studio gemacht. Das kann es zwar auch, aber es fühlt sich in Live-Situationen richtig zuhause. Mehrspur-Mitschnitte, die ich mit dem Pult schon gemacht habe, sind gemessen an meinem Können aber recht gut geworden.

Grüße
SubbrSchwob
 
Hallo eotsskleet,

Du suchst aber wohl eine Preisklasse tiefer!?

Jou, genau das ist der Fall. Wir sind halt eine reine Hobby-Band und müssen uns in der Einsteiger-Klasse orientieren. Trotzdem vielen Dank für Deinen Tipp mit dem GLD-80 und die Erklärung zu AES!

Viele Grüße

MrC
 
A&H GLD-80 für mich auch definitiv zu teuer. Ich wüsste/sehe keinerlei Vorteil für meine Anwendungsbereiche gegenüber einem QU, außer dass ich hier neben dem reinen Mixer nochmal extra ein Gerät hätte. OK, ich bin erweiterungstechnisch mit einem GLD besser dran. Beim QU entscheide ich mich jetzt vielleicht für 16, und wenn ich feststelle, dass ich mehr Inputs benötige, muss ich auf das 24er wechseln, während ich beim Behringer oder auch Roland die Möglichkeit habe durch externe Module wie das S16 oder DL16 oder beim Roland S-1606 oder S-4000 INs und OUTs zu erweitern.
Ich warte jetzt erst einmal die Teststellung des Roland ab, der hoffentlich nächste Woche eintrudelt, und dann hab ich noch eine Option für ein QU16 zum Testen, oder mal sehen, ob's tatsächlich am Ende doch ein X32 Modell wird.
 
Gestern hatte ich eine Veranstaltung in einer dreihundert Jahre alten Scheune mit Strohdach, also eine staubtrockene Geschichte (aber auch staubige *g*). Die Musik war z.T. sehr offen und sparsam arrangiert und dadurch hatte ich wieder einmal Gelegenheit zu hören wie gut man so etwas mit dem X32 hinbekommt. Ich bin nach wie vor begeistert auf welchem Niveau das Zeug arbeitet. Auch hat sich der Griff zur DL16 immer mehr zu einer guten Entscheidung gemausert, soweit ich es beurteilen kann.

Allerdings ist ja in den letzten Monaten die Situation eine andere geworden da die 'Marktbegleiter' inzwischen Produkte in mehr oder weniger der selben Preisregion anbieten wie es auch Behringer seit ca, drei Jahren tut. Ich denke dass man mit all diesen Teilen keine Ausrede mehr findet warum es am Mischpult liegt dass es mit dem Sound nicht klappt.
Wenn ich heute beabsichtigen würde ein Digitalpult zu kaufen bzw. eine Systementscheidung treffen müsste so würde ich noch auf das Erscheinen des neuen Si Impact warten. Die veröffentlichten Informationen hören sich vielversprechend an. Wenn ich nich warten könnte würde ich wohl wieder zum X32 greifen.
 
Stimmt, SI Impact hört sich von der "Papierform" interessant an und beseitigt auch einige der Punkte, die ich bei den Expression-Modellen bemängelt habe: USB-Interface schon vorhanden, Erweiterungsslot auch ... aber mit angepeilt 4.000€ (mal den effektiven Straßenpreis abwarten) preislich etwas oberhalb vom X32 angesiedelt ...
 
Hallo Lape,

Ich hab mal von jemanden gehört, dass die AD Wandler in QU 16 ganz schön mies sein sollen.

also auf solche Gerüchte oder Erfahrungen per Hörensagen gebe ich persönlich überhaupt nichts. Wie SubbrSchwob schon geschrieben hat: Im Live-Betrieb und auch bei Live-Recording (Akustik-Formationen, Chöre) schlägt sich das Qu-16 bei mir hinsichtlich Bedienbarkeit und Klangqualität seit einiger Zeit hervorragend, genauso wie für einfache Home-Recording-Zwecke.

Eine einfache Pro-Kontra-Liste hast Du weiter oben ja schon aufgeführt. Inwiefern Du die einzelnen Punkte für Dich persönlich gewichtest, wird letztendlich den Ausschlag für das eine und gegen das andere Pult geben. Eine objektiv richtige Entscheidung wird es da nicht geben ;).
 
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Wie genau sollte sich sowas wie "mies" bei AD Wandlern denn äußern? Klangliche Einbußen? Latenzen? Ohne ein paar mehr Details oder Fakten ist das für mich eine Aussage ohne Relevanz, die man sich auch sparen kann.
Wir haben letzten Sonntag auf einem kleineren Festival gespielt, und unsere Bühne, die jetzt von den akustischen Bedingungen nicht optimal war, noch weniger der zu beschallende Raum, wurde mit einem QU16 abgemischt. Der Soundcheck war in wenigen Minuten erledigt (Drums, Git, Bass, Keys, 3x Voc), und laut Aussage einiger Muckerkollegen war der Sound top. Der FOH Mann hat den Mischer erst seit wenigen Wochen in Benutzung, was in meinen Augen für unkomplizierte Bedienung spricht.
 
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Kann das bestätigen, inzwischen rund 50 Shows auf der QU16, klanglich absolut ohne Auffälligkeiten. Ende Woche sollte die QU32 eintrudeln, wenns mal knapp wird mit der 16er :)

Gruss
 
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Nein es ging darum, dass ich mir den QU16 mal für mein Homestudio holen wollte und mir ein Bekannter sagte, dass die Wandlerqualität ihn persönlich
fürs Studio nicht gereicht hat. Er hat aber auch Wandler von Lynx... Es war wirklich nur eine Frage von mir und ich hoffte, dass du es eventuell einfach
vergleichen könntest ;) Die Wandler im A&H ZED R16 fand ich damals sehr gut!
 
Ich habe das AH GSR24M mir der Firewire Option, deren Wandler entsprechen denjenigen der ZED R. Höre jetzt da keinen Unterschied zu den QU Wandlern, ist aber eine "subjektive" Aussage, also kein Test oder so. Primär sind die QU Series natürlich Live Tische, der Fokus da liegt eher auf anderen Dingen.

Gruss
 
Nein es ging darum, dass ich mir den QU16 mal für mein Homestudio holen wollte und mir ein Bekannter sagte, dass die Wandlerqualität ihn persönlich
fürs Studio nicht gereicht hat. Er hat aber auch Wandler von Lynx... Es war wirklich nur eine Frage von mir und ich hoffte, dass du es eventuell einfach
vergleichen könntest ;) Die Wandler im A&H ZED R16 fand ich damals sehr gut!

Ich finde das sehr schwer einzuschätzen. Ich habe ja wie weiter oben konstatiert ein 01V96i im Einsatz. (Gerade mische ich eine Aufnahme, die ich gestern mit dem Qu-16 gemacht habe und nutze dabei z.B. die REV-X Engines im 01v96i :cool: ) Die Preamps/Wandler des 91V96i mit denen von meinem Focusrite OctoPre zu vergleichen, lieferte für mich das Ergebnis: "Mh, OK, geringfügig anders, Focusrite etwas wärmer". Aber was heißt das? Besser oder schlechter? Eigentlich nicht.

Man muss sehr aufpassen, dass man anstatt Sound nicht eher Euro hört. Daran musste ich denken bei Wandlern von Lynx. Die müssen ja besser sein, geht gar nicht anders. Macht man aber dann mal mit sich selber einen A/B-Vergleich, sieht das womöglich anders aus. Für einen A/B-Vergleich sollte man auf das db genau die Lautstärken einstellen, denn lauter klingt schon mal immer besser. Dann wirklich beim Hin- und Herschalten blind vorgehen. Augen zu, oder noch besser, eine andere Person schalten lassen. (Tipp: Lohnt sich auch in der DAW, wenn man mit Plugins arbeitet. Augen zu, bypass schnell viele Male klicken, bis man die Einstellung nimmer weiß… dann langsam hin- und her. Gar zu oft ändert sich gar nix, man glaubt nur, das Plugin würde was bringen. Also raus damit.)

Ich würde drauf wetten, dass die meisten Leute zwischen billigen und noblen Geräten dabei keinen Unterschied hören. Obwohl es ihn natürlich gibt. Und gerade die präzise Abbildung guter Preamps und Wandler ist wertvoll, da sich sonst der Nuschelmatsch im Mix aufsummiert. Früher hatte ich mal ein DDX3216, da war das leider sehr deutlich in Vergleich zum 01v96i. Je besser ein Gerät ist, desto weniger weit weg von "supergut" sind die Preamps/Wandler. Und für mich sind die im Qu-16 für meinen Anwendungsfall (live, ab und zu Live-Mitschnitte) nah genug an supergut dran.

Grüße
Schwob
 
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Bei den heutigen Bauteilkosten und deren Qualität, muss man sich richtig anstrengen schlechte Vor- und AD-Wandlungs-Stufen zu bauen. Die Qualität ist auch bei günstigen Interfaces und Pulten mittlerweile auf sehr hohem Niveau. Natürlich kann man das ganze noch hochwertiger bauen und noch mehr SNR herausholen oder die Verzerrungen noch weiter senken. Praktisch relevant ist das allerdings nur im Einzelfall; hörbar ist es nicht.
 
Gibt es mittlerweile eigentlich Erfahrungen mit den QSC-Mixern?
Ich hatte mal die Gelegenheit die beiden Teile zu testen und habe eine Review dazu geschrieben. Siehe https://www.musiker-board.de/threads/qsc-touchmix-16-und-touchmix-8.606133/

Im Hinnblick auf die zusätzliche Nutzung zum Recording würde mir dabei die gleichzeitige Aufnahme mehrerer Kanäle entgegenkommen.

Gerade das Recording ist aus meiner Sicht noch nicht so toll gelöst. erstens kann das Pult nicht als Audiokarte benutzt werden. Man kann nur auf eine USB-Festplatte aufnehmen. Für die sind die Anforderungen so, dass man nicht einfach irgendeine Platte oder einen Stick dafür nehmen kann. Das Erkennen von Aufnahmeproblemen ist nicht vorhanden, es gibt derzeit keine Fehlerbenachrichtigungen. Sieh dazu http://qsc.com/resources/software/touchmix-firmware/qualified-hard-drives/
Zudem werden die Dateien recht eigenwillig abgelegt. Für Reaper gibt es ein Tool um aus den bei der Aufnahme generierten Dateien ein reaper-Projekt zu generieren. (http://www.infotopie.nl/downloads/tmprojector).

Alles in allem gibts derzeit bessere Mixer für das Erstellen von Aufnahmen.
 
Moin Subbr.

Ich hab mal von jemanden gehört, dass die AD Wandler in QU 16 ganz schön mies sein sollen. Ein Vergleich zwischen deinem 01v96i fänd ich echt super.
Das hat mich damals erstmal vom kauf (Fürs Homestudio) abgehalten.

Grüße

Letztlich ist es eine Frage des Maßstabs, denke ich.

Mein QU16 (live, Proberaummitschnitte) braucht jedenfalls den Vergleich mit meinem Fireface 802 (Heimstudio)
nicht zu scheuen.
Ich finde das QU16 klingt ausgesprochen musikalisch und gut. Die Micpreamps gefallen mir sehr.
Aber (gehobenes) Homerecording ist was anderes als Highend-Klassik-Profistudio....
;-)
 
Schon erstaunlich, was die beiden QSC Mixer für die Größe können (ich hab gerade mal den Review von Mfk gelesen :great:) Für kleine Bands sicher ein super Kompromiss. Mir fehlen die physikalischen Fader, bzw. unserem Drummer würden sie fehlen, da wir uns direkt von der Bühne mischen und er gelegentlich während des Spielens Lautstärke-Anpassungen vornimmt, was auf einem iPad zu frickelig ist.
Aber preislich gesehen gibt es alleine schon mit dem Behringer Compact eine leistungsfähigere Alternative (vorhandenes iPad vorausgesetzt). Deutlich günstiger (halber Preis) könnte man auch eine Soundcraft Ui16, ein Behringer X Air XR16 oder X18, oder ein Mackie DL1608 in Erwägung ziehen.

Nun ja, ich bin derzeit mit einem Roland M200i im Gange, den ich zu Testzwecken bekommen habe. Schauen wir mal, wie und ob der mich überzeugt. Der erste Einsatz war schon mal überraschend unkompliziert und erstaunlich gut klingend über die Bühne gegangen.
 
Ich hatte mal die Gelegenheit die beiden Teile zu testen und habe eine Review
...

Danke für den Hinweis, hatte ich damals auch gelesen, aber irgendwie nicht mehr auf dem Schirm

Gerade das Recording ist aus meiner Sicht noch nicht so toll gelöst.
....
Alles in allem gibts derzeit bessere Mixer für das Erstellen von Aufnahmen.

...
Deutlich günstiger (halber Preis) könnte man auch eine Soundcraft Ui16, ein Behringer X Air XR16 oder X18, oder ein Mackie DL1608 in Erwägung ziehen.

wenn die Aufnahme-Möglichkeiten bei QSC so schlecht zu handeln sind, scheinen die genannten wohl doch die bessere Wahl zu sein.

Welche Mixer wären denn für das Erstellen von Aufnahmen besser geeignet?
 

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