drumpad/Multi-pad für non-drum-sounds

x-Riff

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Hallo in die Runde,
für Live-Auftritte suche ich als Erweiterung für mein drum ein pad, das mit Sticks bespielt werden kann, aber nicht die üblichen drum-Sounds abruft, sondern aufgenommene E-Gitarren oder Bass-Spuren.
Hintergrund ist: Als Gitarrist kommt da ein Looper in Frage und mit der Anschaffung eines Loopers beschäftige ich mich auch gerade. Je nach Besetzung sitze ich aber am drum und möchte von dort aus mit Sticks die demenentsprechenden Loops abrufen können. Technisch eigentlich kein Problem, da ja die pads nur als Auslöser dienen.

Wenn ich mir aber die Auswahl anschaue, tauchen doch Fragen auf:
Reicht sowas hier zum Preis von rund 100 €? Akai mpx8*
Oder eher das hier zum Preis von über 500 €? Alesis strike Multipad*

Das betrifft dann Bereiche wie:
  • Größe der einzelnen Pads
  • Haltbarkeit, Stabilität, Anbringung an ein drum
  • Überspielbarkeit von Sounds bzw. eher Tracks (also beispielsweise eingespielte Gitarrenparts von über 1 Minute Länge)
Vielleicht gibt es auch Unterschiede, die ich noch nicht auf dem Schirm habe ...

Grundsätzlich ist mir klar, dass ich die Spuren separat erzeuge und dann als Datei auf das Pad übertragen muss. Ob über USB oder wie bei dem günstigeren Gerät auf einer SD/SDH-Karte wäre mir relativ egal.
Ich bin zwar kein Grobmotoriker, aber einen kräftigeren Schlag sollte das Pad schon aushalten können ... und da bin ich mir bei dem Akai doch recht unsicher, auch was die Größe der einzelnen Flächen angeht ...

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Pads? Käme ein Gebrauchtkauf in Frage und gibt es da etwas, worauf speziell zu achten wäre?

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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Bin mit dem Alesis Multipad sehr zufrieden, lässt sich gut spielen und fummelarm einstellen,damit sollte es gehen.
 
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  • #3
Das wäre die teurere Lösung - aber Danke für Dein Feedback: damit ist es ja dann realisierbar.
Hast Du schon mal sounds oder tracks per USB-Stick abgerufen bei dem Alesis? Funktioniert das gut?
 

Mahlzeit,
wenn Du gewisse Ansprüche an Verarbeitung hast, würde ich die Finger von solchen 100 euro Sachen lassen. Ich hab den mpc mini, die Verarbeitung finde ich schrecklich billig. Die pads sind ein paar mm kleiner als beim mpx8, würde nie auf die Idee kommen, da mit Sticks draufzuhauen. So kleine Pads sind eher für Finger gedacht. Es kann natürlich sein, dass ein sehr dickes Kind mit sehr dünnen Fingern eine ähnliche Dynamik hat, wie ein sehr dünner Drummer mit sehr kurzen Sticks, dann würde es theoretisch im Extremfall funktionieren. Akai stand m.W. vor 30 Jahren mal für Qualität., für Geräte die Spass machen. Leider haben auch sie den Billigmarkt entdeckt...
 
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Ein Bekannter nutzt dieses mit eigenen sounds
Ob längere Samples/Sounds möglich sind kann ich nicht mit Gewissheit sagen.

Wir nutzten früher mal ein
Octapad an einem Mac und mit internem Speicher um Sounds abzufeuern
Dafür war das super ist gebraucht heute je nach Version für unter 100,- zu bekommen


Nutze ich auch immer wieder
Ist billig, funktioniert und platzsparend
Mit Sticks spielen ginge bestimmt - hält er aber wohl nicht lange aus.

So kleine Pads sind eher für Finger gedacht. Es kann natürlich sein, dass ein sehr dickes Kind mit sehr dünnen Fingern eine ähnliche Dynamik hat, wie ein sehr dünner Drummer mit sehr kurzen Sticks, dann würde es theoretisch im Extremfall funktionieren. Akai stand m.W. vor 30 Jahren mal für Qualität., für Geräte die Spass machen. Leider haben auch sie den Billigmarkt entdeckt...
Danke für deinen Beitrag
 
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  • #7
Danke, @Salty
Hab grad mal das vorgeschlagene DDrum Nio geckeckt: 512 MB Speicher ist nicht viel und die maximale Obergrenze - und nicht erweiterbar über beispielsweise USB-Stick oder austauschbare SD/SHD-Karte. Der Konkurrent Alesis kostet 170 € mehr und bietet 32 GB Speicherplatz - das wäre mir der Mehrpreis wert.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, benötigt das empfohlene Octapad einen Mac oder PC? Das wäre dann ein Ausschluss-Kriterium, denn live möchte ich nicht viel Zeugs rumschleppen.

Bis jetzt ist mein Favorit das Alesis Multipad ...

Danke für Eure Beiträge und gerne mehr davon ...

x-Riff
 
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Der Konkurrent Alesis kostet 170 € mehr und bietet 32 GB Speicherplatz - das wäre mir der Mehrpreis wert.
Ein deutliches Pro für das Alesis
Gibts denn nicht auch sowas von Millennium oder Behringer* in Günstig ?

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, benötigt das empfohlene Octapad einen Mac oder PC? Das wäre dann ein Ausschluss-Kriterium, denn live möchte ich nicht viel Zeugs rumschleppen.
Ja wir hatten es so genutzt und damals eh nen Mac dabei. Via MIDI an nen sampler geht bestimmt auch.
Interner Speicher ist vermutlich wenn vorhanden auch nur im MB Bereich und mit Speicher Cards vorhanden
Aber ansonsten war das Ding schon robust und sehr gut spielbar
Beitrag automatisch zusammengefügt:

erweiterbar über beispielsweise USB-Stick
Nachfolgendes Pad wäre laut Beschreibung per
„USB erweiterbar“ - ist damit USB als externer Speicher gemeint?
Intern sind nur 128mb belegbar - was gelinde gesagt, heute schon lächerlich ist

*​
 
Danke für deinen Beitrag
nichts zu danken, es freut mich, wenn meine Expertise hier gefragt ist.

Ich hätte jetzt noch eine Frage an x-Riff (ich hoffe lenny sieht es nicht, weil er mir solche Fragen verboten hat): Wie machst Du das bei eingespielten parts? Spielst Du dann live auch mit Klick? Ich mach ja auch Sachen mit Ableton*, aber dort hat man die Möglichkeit, alles intern zu takten, d.h. man triggert einfach etwas zu früh, dann startet das Sample beim nächsten Beat und alles passt perfekt. Aber wenn Du mit Klick spielst und intern ist der Sampler nicht mit diesem Klick getaktet und Du triggerst Dein Gitarrenpart nicht ganz perfekt, läuft das alles verschoben und mit dem Klick in den Ohren, kannst Du Dich nicht mal dem Gitarrensample anpassen(?)
 
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  • #10
Hi @GroovigesMeerschweinchen
sagen wir mal so: ich eröffne einen thread und frage nach konkreten Erfahrungen mit einem Gerät - Du fragst nach der Situation, in der das Gerät zum Einsatz kommt.
Das ist schon eine Themenverschiebung, der man sich bewusst sein sollte und die dazu führen kann, dass ein thread sich vom Interesse des threaderstellers wegbewegt. Kann gut sein, dass Lenny das auf dem Schirm hatte, was ich unterstützen würde.

Anyway habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es gut sein kann, einmal auf das große Ganze zu gucken. Da würde ich allerdings den Blick von der praktischen Erfahrungsseite aus bevorzugen.

Der sieht dann so aus:
  • Wir werden drei oder vier Live- erprobte Musiker sein.
  • Das, was über das Pad aktiviert wird, soll gezielt dem Live-Geschehen hinzugefügt werden.
  • Über Klick spielen steht nicht auf dem Beipackzettel, habe ich zumindest live noch nicht gemacht und würde ich vermeiden.
  • Als Gitarrist klappt das Umschalten von Sounds über floorboards sehr gut und in time. Als Drummer bin ich recht timingsicher und traue mir einen Auslöseschlag in time zu. Geht so in Richtung: schaffen andere auch - werde ich auch schaffen.
Was die Synchronisation der Song- und Partgeschwindigkeit (die durch das Pad aktiviert werden soll) angeht: das müssen wir rausfinden. Technisch wäre es gut, wenn das Gerät einen Auslöser hätte, bei der die Ablaufgeschwindigkeit gesteuert werden könnte durch rhythmisches Anschlagen des Pads. Das muss ich noch rausfinden, ob das bei den Geräten so möglich ist. Denkbar wäre auch, Parts live in der Geschwindigkeit einzuspielen, in der sie ablaufen sollen. Man muss eh eine Vorgehensweise finden, die live-tauglich ist. Allerdings: es geht nicht um eine technisch perfekte Abspulung von etwas, das so klingt wie im Studio - das ist nicht das Ziel.

So weit erst mal.

Herzliche Grüße

x-Rigf
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Das ist schon eine Themenverschiebung, der man sich bewusst sein sollte und die dazu führen kann, dass ein thread sich vom Interesse des threaderstellers wegbewegt.
bin ich mir bewusst, und TE darf jederzeit intervenieren. Meistens intervenieren aber andere "Polizistenmitglieder" und gar nicht TE. Ich will ja auch nicht vom Thema ablenken, sondern auch was lernen. Also besten Dank für Deine Erklärung. Es gäbe übrigens auch noch das günstigere Alesis Board auch für 32GB Card, wenn Du die Samples am DAW erstellst, reicht es ev. auch schon:

 
  • #12
bin ich mir bewusst, und TE darf jederzeit intervenieren
@x-Riff, den du zitierst, ist der TE.

Und wir sind auch keine "Polizisten", sondern einfach Moderatoren, die darauf achten, dass ebendiese TE ihre Fragen gut und ohne OT beantwortet kriegen. Zwei deiner vier Beiträge in diesem Thread gehen ein wenig negativ in Richtung Moderation - findest du das nicht auffällig? Wenn du das nicht getan hättest, würde ich zumindest wahrscheinlich nicht mal reagieren. ;)

Herzliche Grüße,
B
 
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  • Ersteller
  • #13
Alesis Samplepad Pro
Das sieht interessant aus. Im Vergleich zum "großen" Alesis hat es weniger Festplattenpower, die Erweiterung über SD-Karten finde ich insofern spannend, weil ich mir dann pro Song eine eigene SD-Karte basteln kann und dann auch mit dem dort vorhandenen Speicherplatz auskomme.
Schafft mir dann auch finanziell einen gewissen Spielraum.

P.S.: Das "Spielen über Bande" mit der Erwähnung der Moderation halte ich für nicht wirklich dienlich. Wenn Du Zweifel hast, ob ein Thema, das Du anschneiden möchtest, im Sinne des TE ist, wäre eine gute Alternative, diesen per PN anzufragen, ob Dein Thema für ihn interessant ist und in den thread passt. Bei einem okay läßt sich das dann auch im eigenen post unterbringen. Die Moderation schaut ja darauf, ob ein threadverlauf noch den Intentionen des TE entspricht - wenn das geklärt ist, ist das für alle Seiten in Ordnung.

Danke und herzliche Grüße

x-Riff
 

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