DrumSynth möglich?

  • Ersteller Djfex97
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Hättest du Interesse an dem Gerät und würdest eventuell sogar kaufen?

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  • Sowas such ich schon lange :D

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D
Djfex97
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Hallo liebe Forengemeinde,
ich hatte letztens beim Musik machen den Gedanken, wie schön es jetzt doch wäre einen kleinen kompakten Drumcomputer zu haben der sehr leicht zu bedienen ist. Also hab ich mich mal ans Zeichenbrett gesetzt und eine Idee entworfen. Es handelt sich jetzt hier um einen ( wenn möglich analogen ) Drumcomputer, welcher kinderleicht zu bedienen ist und im Hosentschenformat daher kommt. Das Gerät besitzt 40 Taster zum auswählen der Drums und funktioniert per Lauflichtprinzip, was über kleine LED´s angezeigt wird. 5 verschiedene Klänge sind fest eingebaut, welche über einen Poti verändert werden können. Es gibt noch einen Regler für Volume und einen für Geschwindigkeit. Das ganze ist batteriebetrieben und mit einem Miniklinken Ausgang ausgestattet.

So jetzt meine Frage an euch: Was haltet ihr von der Idee? Gibt es sowas schon in der Art (Mal abgesehen von MFB Tanzbär, was doch was anderes ist) ? Sagt jemand von euch ich könnte mir vorstellen sowas anzuschaffen?

Der große Vorteil ist das "immer dabei haben" und die einfache Bedienung (wie Korg Monotron)


Pocketdrums.jpg
Ich hoffe vllt. kann sich der ein oder andere für das Projekt begeistern und sagt mir seine Meinung.


Gruß
Felix

Wenn das Thema in der falschen Kategorie ist, bitte ich um Entschuldigung und Verschiebung.
 
Eigenschaft
 
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Naja, mir fällt dazu als erstes folgendes Gerät ein:

Hmm... Rhythm Wolf und MFB 522 können nicht ohne externe Spannungsversorgung genutzt werden, wären aber auch aus dieser Kategorie

Aber im Hosentaschen-Format a'la Monotron kann ich mir das nicht vorstellen. Da würde mMn. das Programmieren der Sequenzen zu pfrimelig, weil die Taster entsprechend klein sein müssten.
Ich finde, dass die Volca Beats schon die minimale Größe hat, um so eine Groovebox vernünftig bedienen zu können.

Und 10 x 10 x 2 cm ist jetzt auch nicht unbedingt eine Größe, die ich in ne durchschnittliche Hosetasche reinbekomme. ^^
Und für ne Drummaschine für den Rucksack würde ich schon jetzt eher zu einer Volca Beats greifen, weil da einfach mehr ginge als bei dem von dir geplanten Drumsynth.

Aber das ist nur meine Meinung.
Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu negativ oder gar böse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine schnelle Antwort. Die Geräte kenn ich alle und hab sie zum Teil sogar ausprobiert. Der Unterschied ist halt, dass man bei meiner Version direkten Zugriff auf alle Funktionen hat, ohne mit shift tasten oder einem Menü arbeiten zu müssen. Zum Beispiel lassen sich dadurch viel intuitiver neue Sachen entdecken, weil man einfach wild irgendwelche Knöpfe aktivieren kann ohne groß nachdenken zu müssen. Die Taster sind in etwa so groß wie der Homebutton eines iPhones (sorry, mir ist gerade kein anderer Vergleich eingefallen).
 
Naja das wäre ja jetzt einfach eine normale Analoge Drummachine... Ich glaub was Größe Preis und Funktionen betrifft, ein etwas anderes Kaliber ;)
 
Ich denke eher, das hier das Problem ist, dass er nicht kompliziert genug ist.

8 Schritte sind in Relation zur Größe des Gehäuses zwar recht viel, eignen sich aber wirklich nur für sehr simple Drumpatterns. Wenn man bei 120bpm 16tel-Noten haben will (die ich gerade bei Hi-Hats gerne verwende, sei es nun durchgehend oder als galoppierende 8tel-16tel-16tel Figur), dann muss man dafür die Geschwindigkeit auf 240bpm stellen, damit die einzelnen Schritte effektiv wie 16tel klingen. Abgesehen davon, dass dein derzeitiges Design nur bis 200 bpm geht, könnte man selbst dann effektiv nur acht 16tel = einen halben Viervierteltakt erzeugen, bevor sich das Muster wiederholt. Das ist selbst für repetitive Genres ziemlich wenig.

Aber auch bei reinen 8tel-Patterns stößt man relativ schnell an die Grenzen dessen, was für Beats mit dem Gerät möglich sind. Ich befürchte, dass man eben schnell genug damit rumgespielt hat und die Lust verliert. Du hast es zwar mehr als kleines Spielzeug für Zwischendurch konzipiert und gerade deswegen kompakt und simpel gehalten, aber in meinen Augen begrenzen diese Einschränkungen auch die Möglichkeiten, sich damit auszutoben und einfach rumzuspielen, was es als Spielzeug wiederum weniger interessant macht.

Der Korg Volca Beats, ein Drumcomputer im handlichen Format mit teils analoger Klangerzeugung, wäre für deine Idee wohl der ärgste Konkurrent. Da seine Möglichkeiten allerdings deutlich über die von dir hinausgehen und er zudem für gerade mal ~135€ angeboten wird, behaupte ich mal, du hättest es mit deiner Idee nicht ganz einfach.
Damit sich jemand für deinen DrumSynth anstelle des Volca Beats entscheidet, wenn er etwas Kleines zum Spielen haben will, würde ich mal behaupten, müsste mindestens eins von diesen Kriterien erfüllt sein:

1.) Der Preis müsste niedriger sein (was in einer kleinen Auflage wohl kaum zu bewerkstelligen sein wird)
2.) Der Sound müsste wirklich überzeugen (wofür gegebenenfalls hochwertige Komponenten erforderlich sind, die sich negativ auf Gehäusegröße und Preis auswirken können)
3.) Er bräuchte mehr Möglichkeiten, so dass der Unterschied zum Volca Beats nicht all zu groß wird (was sich wiederum negativ auf Preis, Gehäusegröße und Übersichtlichkeit auswirken kann)

An sich ist deine Idee nicht schlecht, aber mit dem Korg Volca Beats hättest du leider auch in der recht kleinen Nische von handlichen Drumcomputern einen Konkurrenten, an dem du dich messen müsstest. Und das wird wirklich ziemlich schwer…
 
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Mir fällt da Yamaha Tenori-O ein, da ist die Bedienoberfläche auch ne Matrix. Und mir ist so, als ob ich schon Schlagzeugbeispiele damit gehört habe (lang' ist's her)...
 
Ok danke schonmal... Ich denke, dass mein Hauptproblem, wie schon egoldstein geschrieben hat, die mangelnden Funktionen gegenüber des Volca Beats sind. Ich werde mich nochmal dransetzen und mir ein Feature überlegen, was sonst keiner hat und das ganze Interessant macht. ;) Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee, was unbedingt da rein sollte oder interessante Sounds erlauben würde?
 
Shalömchen,

leider gibt es bei der Umfrage nicht die Möglichkeiten "Gibt es bereits" und "Habe ich bereits" auszuwählen. Ehrlich gesagt, glaube ich kaum, dass sich jemand für einen Drumcomputer mit fünf Sounds begeistern kann. Auf welche fünf Sounds würdest Du Dich beschränken wollen? Wenn es digital wäre, würde ich Snare, Bass, Hi-Hat, Crash, Tom vermuten. Für welchen Preis würdest Du es verkaufen wollen? Ich glaube nämlich nicht, dass es Dir möglich sein wird, das Gerät so preiswert herzustellen, dass Du Abnehmer dafür fändest. Es schmerzt mich, so negativ zu klingen wenn jemand stolz auf seine Idee ist. Es ist natürlich eine nette Idee aber leider sehe ich dafür keinen Markt. Es gibt kostenlose/preiswerte Software für Smartphones, die auch sehr einfach zu bedienen ist, und das hat man sowieso fast immer dabei.

Gruß
Raven
 
Ja, wie egoldstein schon geschrieben hat, fehlt dem Gerät das gewisse Etwas was es einzigartig und nicht ersetzbar macht. Das gilt es jetzt zu finden.

Achja ihr braucht euch keine Sorgen machen, bloß weil ihr etwas negatives über die Idee schreibt. Ich habe fest damit gerechnet und hätte den Thread auch sonst nicht gestartet ;)
 
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Akai hat den Rhythm Wolf doch schon längst rausgebracht ;)
 
Wenn überhaupt so minimalistisch, dann würde ich das Ding weder als "phätt analoge" Drummachine à la 808 (der Minimoog unter den Drummachines) noch als dediziert 70er-/sehr-frühe-80er-Jahre-artig retro wie die MFB-Kisten auslegen, sondern eine "8-Bit"-artige Klangästhetik anpeilen, also im Stil von Daddelcomputern und Spielkonsolen der 80er. Es gibt wohl schon 8-Bit-artige Synths, aber dedizierte 8-Bit-Drummachines gibt's meines Wissens noch nicht. Das wäre mal ein Alleinstellungsmerkmal. Allerdings könnte man dann "warm" und "fett" vergessen.

Ich selbst wäre daran allerdings herzlich wenig interessiert – stolzer Besitzer eines Akai MPC2500 mit JJOSXL, und da muß schon einiges kommen, damit ich vom MPC ablasse.


Martman
 
Selbst 8Bit-artig ist nicht so alleinstellend - die Electribe EMX1SD hat überzeugende Chiptunes in den Werkspresets. Da hat kann man sogar die anvisierte Konsolengeneration raushören ;)
--------
Andere Frage: in welchem Kontext soll das Gerät eingesetzt werden - sowohl räumlich (Zug, Couch und/oder Studio?) als auch Setup (Anbindung anderer Analoggeräte, oder nicht gekoppelt neben anderen Geräte)? Für stand-alone müsste es noch paar Features mehr haben, damit's nicht zu eintönig wird (z. B. alternierende Laufrichtungen oder siehe Korg Monotribe, wo man Steps ein- und ausblenden kann). Vielleicht unterschiedlich lange Steps...
 
Cool das hier doch ein paar Ideen aufkommen. Also für mich alleine wäre es schlichtweg zu teuer extra so ein Ding zu entwickeln, ich würde wenn dann ein Konzept ausarbeiten, dass von Profis machen lassen und dann eine kleine Auflage über einen Onlineshop verkaufen. So wie es jetzt aussieht tendieren die Meinungen eher zu etwas aussergewöhnlichen (8-Bit Sound) oder mehr Features einbauen so weit ich das richtig verstanden habe? Wenn ich wählen müsste, würde mich ein aussergewöhnlicher Sound mehr anschärfen, weil sonst haben wir bloß "wieder" einen kleinen Drumcomputer?
 
Es gibt wohl schon 8-Bit-artige Synths, aber dedizierte 8-Bit-Drummachines gibt's meines Wissens noch nicht. Das wäre mal ein Alleinstellungsmerkmal.
Genau das gibt es und nennt sich VXXY DCM8. C64 trifft auf TR-808. Mehr Chiptunes kann man in ein Instrument nicht packen.

Den Preis von ~400€ könnte man vielleicht sogar unterbieten, das scheint mir nicht all zu abwegig. Wobei das Basteln von einem digitalen Synth auch wieder Programmierarbeit erfordert…
 
Also das schaut doch schonmal gut aus. Könnte man nicht sowas wie das VXXY DCM8 in mein Design packen, analog machen, das Gehäuse ein bisschen größer und ein paar Regler und Knöpfe dahin wo jetzt das Logo steht? Dann hätten wir eine 20x20 cm große analoge 8-Bit Drummachine.
 
Nur logisch und technisch. Musikalisch ist analoge 8-Bit ungefähr das, was ein SID hinzaubert. Musiker sind halt keine Techniker *DuckUndWeg*
 
Der SID ist so analog wie ein moderner 8-Kerner. Und, was den Klang angeht, ist er digitaler als jeder VA.

Gruß
Raven
 

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