Dudelsack: Stimmen der Chanter-Reed

von steff.koenig, 03.10.06.

  1. steff.koenig

    steff.koenig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #1
    Hallo Dudelsackfreunde,

    ich habe einen Dudelsack erworben, bin kein Profi dieses Instrumentes, eigentlich Bassist, kenne die mixolydische Skala etc., von der Harmonielehre ist mir das Instrument klar. Auch die obertonreine Stimmung ist mir bekannt.
    Zum Dudelsack selbst: Es ist eine Pakistanfertiung aus Rosenholz, aber dafür echt o.k. Habe den Dudelsack über ebay erworben, von einem Händler aus Neuss.

    Töne bekomme ich ohne Probleme heraus, die Bordunen lassen sich auch gut stimmen. Bei der Chanter bekomme ich leider nur eine (gehörte) As-Dur Tonleiter heraus, die eigentlich als Bb-Dur klingen sollte. Weiss jemand von Euch wie man eine Chanter und ihr Reed stimmen kann ? Meine klingt definitv einen Ganzton zu tief.

    Ist ein Chanterreed vom Musiker zu bearbeiten, damit es die richtige Tonhöhe erlangt ?


    Danke Gruß Steff
     
  2. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.06   #2
    Guten Tag, erstmal, ich kann dir zwar nicht wirklich weiterhelfen, aber befinde mich in ganz ähnlicher situation.

    bin bassist.
    hab mir nen pakistaner (-dudelsack) bei ebay geschossen.
    bei einem händler aus neuss...
    bordune ok.
    chanter klingt zu tief.

    außerdem:
    schon bei geringen druckunterschieden verändert sich die tonhöhe sehr stark.
    und manchmal "kippt" der ton sogar plötzlich um mehrere tonschritte nach oben (mundharmonikaspieler würden das wohl als overblow bezeichnen:rolleyes: )


    also:
    rein von der theorie her müsste man den chanter-reed wieder in den chanter stecken, um einen höheren ton zu erreichen. das ist aber praktisch (zumindest bei mir) nicht lösbar, der reed steckt schon sehr tief drin.

    ich werde mir mir wohl demnächst mal kunstoff reeds zulegen...
    die sollen stimmstabiler sein, einfacher in der handhabung und leichter in der ansprache.
    ich schwanke noch zwischen thomann (2€) und mac eges (runterscrollen - 41€)...
    worin außer im preis sind da die unterschiede? und anpassungsvermögen? hat da jemand ahnung?
    eigentlich bin ich ja aus prinzip für nette händler, die auch was davon verstehn was sie verkaufen, und auch nur dass verkaufen was sie selbst spielen würden...
    aber die 2 € von thoman sind schon verlockend, mich stört nur diese dumme versandkostenregel.

    nochwas:
    ich hab mal gelesen, dass highland bägpipes meist keiner genauen stimmung zugeordnet werden, das liegt wohl in der geschichte begründet...
    also theoretisch müsste man auf der sicheren seite sein, wenn der chanter in sich richtig gestimmt ist, und man auch die drones korekkt dem chanter-ton anpassen kann.
    wenn ich mich da irre berichtigt mich bitte...:rolleyes:

    danke für alles ;)
     
  3. anid

    anid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #3
    Hi,
    ich denke ich habe den gleichen Dudelsack erworben. Eine Smallpipe.

    Ich bin jedoch (noch) nicht so erfahren und kann nicht heraushören, ob der Chanter zu tief spielt oder nicht. Auf jeden Fall kann ich auf dem Chanter spielen.

    Meine Probleme mit dem Dudelsack sind folgende, wäre schön wenn ihr mir kurz helfen könntet. Bin schon auf der Suche nach einem geeigneten Buch, jedoch würde ich gerne so schon ein bis zwei gescheite Töne herausbringen...

    1) Der Sack entlädt seine Luft andauernd durch das Mundstück - die Lederabdeckung mit dem gelben Faden darüber hält die Luft nicht im Sack, und wenn ich den Faden anders lege, kann ich ihn nicht aufblasen. Wie konfiguriere ich das denn richtig?

    2) Meine Bordunpfeifen geben keine Töne ab. Habe die Tonerzeuger - die ich nicht benennen kann - herausgenommen, so eingestellt, dass sie alleine einen Ton erzeugen, wenn ich durchblase. Das erschien für mich logisch..

    Danke euch für jede Hilfe zu meinen ersten vollen Dudelsackerfahrungen...
     
  4. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.06   #4
    ich glaube nicht, ich hab great highland bagpipes :rolleyes:

    ja, ich hab zwar noch kein buch, hab aber so angefangen, dass ich mir die melodien von n paar liedern die man so kennt als noten gesucht hab. dann einfach mit ner griffübersicht auswendiglernen.
    ich denk aber auch grad nach ob ich mir n buch kaufe....
    ich fand das hier interessant.....
    und hier findest du die homepage des autors, der betreibt nen shop mit vielen nützlichen kleinteilen und so. das buch gibts da glaub ich auch...

    oh das ist gar nicht gut. die meisten billig-lederventile sind nicht zu gebrauchen, deshalb hab ich mir gleich einen gekauft wo dabeistand, das da n besseres ventil drinne ist.
    ich kenn mich mit lederventilen nicht aus, aber im zweifelfalle solltest du vvlt. n paar heller mehr ausgeben und ein besseres ventil kaufen.

    die bordune heißen auf englisch drones, die rohrblätter (also die tonerzeuger) sind die drone reeds.

    eventuell musst du einen dünnen faden zwischen rohr und zunge ziehen, sonst schließen sie sich beim schwingen, und dann kommt logischerweise kein ton meh raus.
    oder
    du hast sie einfach falschherum und die drones gesteckt. meistens kann man dass, um eben beim üben nicht immer diesen brummenden ton zu haben, und sich auf das spielen konzentrieren zu können, ohne dauernd unnötig luft durch die drones zu verlieren.
     
  5. anid

    anid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.06   #5
    hey gabba gabba..

    Danke für die hilfreichen Tipps!

    Das beruhigt. Dachte schon ich blicks einfach nicht... ;o)
    Man sagt, das Mössle-Ventil sei ganz gut. Und da ich im Schwabenland lebe, müsste das doch auch hier irgendwo zu finden sein... Dennoch würde es quasi nochmal soviel kosten wie der gesamte Dudelsack selbst.

    Habe auf mcege.de ein günstigeres "Rotes Clack-Ventil aus Gummi" gesehen. Das würde es für den Anfang doch auch tun, oder? Vielleicht finde ich das hier auch lokal irgendwo, dann könnte ich gleich sehen, ob es passt - oder gibt es nur eine Standard-Ventilgröße?
    Wer handelt denn mit solchen Ventilen? Musikgeschäfte?

    Werd das mal probieren, klingt gut! In der vom Händler mitgelieferten 5-Sätze-"Spielanleitung" stand auch, dass ich die Drones ab- und wieder anschalten kann. Wahrscheinlich hab ich sie nur nicht wieder an gebracht.
     
  6. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.06   #6
    Hat dein Dudelsack nur 17 € gekostet? soviel kostet doch das mössle oder?....
    nun, bei ventilen kenn ich mich nicht so aus, musste mal selber schauen, aber ich denke bei 3 euro für das clack ventil kannste nicht viel falsch machen.
     
  7. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.06   #7
    hallo zusammen,

    also zu allererst kann ich mal sagen: ein Dudelsack so wie sie in bands oder in schottland gespielt werden kosten ca. 850€ aufwärts! ;)

    das problem an den dudelsäcken der musikwerkstatt speyer oder generell bei dudelsäcken aus pakistan ist das man sich dort nicht wirklich viele gedanken um klang oder Richtigkeit der tonleitern macht!

    Ihr werdet auch keinen Dudelsackbauer finden der euch diese Dudelsäcke so umbaut das ihr sie spielen könnt und wirklich reine Töne rauskommen bzw ihr in der richtigen Tonlage liegt...

    Ich selber spiele zwar den Mittelalterdudelsack (Jens Güntzel) aber ich habe mich schon mit mehreren Leuten unterhalten die es mit einer Pakistani-Quetschtüte versucht haben... und wer nicht einen ungebremsten Basteltrieb oder einen wirklich guten Handwerker in der Bekanntschaft haben der was davon versteht kann einen Pakistani-Dudelsack als Musikinstrument eigentlich getrost vergessen! Daher warscheinlich auch das Problem mit Chanter Reed Stimmung!

    Ich selber wäre auch fast am Anfang auf die "günstigen" Dudelsäcke reingefallen hab mich aber dann noch gerade rechtzeitig retten können...

    Meine Meinung: Wer wirklich Interesse am Dudelsackspielen hat und dies als Instrument und nicht als Dekoration haben möchte sollte sich wirklich einen richtigen zulegen, es kostet zwar mehr, aber ich kenne keinen dudelsackfreund der einen kauf von einem hochwertigen Dudelsack bereut hat (links unten)

    also das ein ton kippt oder plötzlich der chanter oder die bordunen versagen ist echt kein einzelfall und wird auch kaum zu beheben sein bei der verarbeitung! schon alleine das der "dudelsackbauer" kein rückschlagventil im blow chanter einbaut spricht für sich^^

    @anid:1. die ventile einzeln zu bekommen wird echt schwer sein weil sie bei anderen bauern wieder anders aussehen und es würde mich echt wundern wenn du asu pakistan ersatz bekämest :rolleyes: (normalerweise sind sie aber aus gummi weil sie duchr das feucht werden sonst zu schnell verschleißen würden)

    2. das die bordunen keine töne abgeben kann schonmal passieren bei pakistanis (sorry aber ich hasse diese pakistanische abzocke):mad:

    Fazit: Die Ersatzteile werden im Endeffekt teurer sein als der restliche Dudelsack und das halte ich für Quatsch!

    Falls Interesse an einer richtigen Bagpipe besteht:

    Sackpfeifen:

    www.dudelsackwerkstatt.de
    www.sackpfeifenmacher.de
    www.dudelsackbau.de
    www.klaus-stecker.de

    Great highland Bagpipes:

    www.mccallumbagpipes.com
    www.kiltsandmore.de
    www.kintail.co.uk
    www.bagpipe.de
    www.celtickraft.de

    second hand Dudelsäcke und Foren:

    www.mittelalter.de
    www.sackpfeifenclub.org
    www.spielleut.de

    schaut sie euch mal an, das sind super sackpfeifen mit denen ihr auch spaß haben werdet ohne monatelang zu schrauben :great:

    falls ihr mich mit einer bagpipe aus pakistan die super 1a klint vom gegenteil meiner meinung überzeugen könnt oder fragen habt (bin selber noch nicht sooo lange dabei aber ich dneke so einiges kann ich schon klären) meldet euch :D

    ICQ:320526880
    e-Mail: CaptainSinius@gmx.de

    PS: Die Bücher die über das lernen von GHB so rumgehen vermitteln teilweise sogar grundsätzlich falsche Informationen!!! um dieses Instrument zu erlenen bedarf es schon einem Lehrer wenn man es ernst meint... ich selber habe solch ein Buch am Anfang erstanden und heute lach ich mich tot wenn ich reinguck^^

    Hoffe geholfen zu haben/helfen zu können,

    es lästerte:

    Domini Ventus der Brachiale:)
    Samhain:twisted:
     
  8. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #8
    Also, ich finde die Pakistaner Bagpipes sind preiswert, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Und das sie keine guten Instrumente sind weiß ich auch, aber sie sind wohl eine der Besten Testmöglichkeiten um Dudelsack spielen mal auszuprobieren.
    Und für Schüler wie mich ist es illusorisch 850 € + auszugeben für ein Instrument das ich noch nie gespielt habe. Dass ist aber nicht nur bei Dudelsäcken so, z.B. war mein erster und bisher einziger Bass auch ein sehr sehr billiger bei eBay. Würde ich ihn einem Bassisten höherer Qualität anbieten würde der wahrscheinlich auch sagen ich solle mir sofort ein besseres Instrument besorgen. Aber ich habe auf dem Bass immerhin schon ne ganze Menge gelernt, und das ganz ohne Lehrer, nur mit meiner Freude am Spielen und einem Lehrbuch, dass ich aber keineswegs systematisch abgearbeitet habe.

    Ich weiß mittlerweile, das diese billigen Pakistaner nicht gut sind, aber ich habe im Moment überhaupt keine andere Wahl. Unterricht kann bzw. will ich mir nicht leisten. Außerdem würde sich ja vermutlich fast jeder Lehrer dagegen sträuben, mich auf diesem Instrument zu unterrichten.

    Kennst du denn maceges Buch? Also auf mich macht das Buch und die ganze Seite (http://macege.de) einen sehr seriösen Eindruck. Ich glaube nicht, dass das Buch soviel Schund enthält wie du meinst. Ich meine Das Buch wurde immerhin von einem Dudelsackspieler geschrieben, in zusammenarbeit mit Manfred Deger.

    Außerdem, selbst wenn man gute Ersatzteile kauft, und die nochmal so teuer sind wie der Dudelsack, wenn man dann einigermaßen darauf spielen kann, ist das immer noch billiger als gleich ein sehr teueres Instrument zu kaufen, dass man im Endeffekt gar nicht beherrscht.
    Wenn ich wirklich ein bisschen Dudelsack spielen kann werde ich mir wohl auch ein besseres Instrument kaufen.

    zum glück spiele ich nur zum reinen Vergnügen, und das bereitet mir auch mein Pakistanischer Dudelsack.:great:
     
  9. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #9
    hallo nochmal ;)

    erstmal vorne weg! um gottes willen, das war kein kommentar gegen euch!

    aaaabber nochmal zu den dudelsäcken:

    -selbst für anfänger sind sie nicht hilfreich um das instrument zu erlernen weil anblasdruck, tonlage und griffung manchmal sogar total anders sind - die pipe die ihr habt vermittelt einfach mal ein komplett anderes spielgefühl als eine richtige pipe, wie ein anderes instrument! weder zum üben noch zum spielen zu gebrauchen

    und zu dem buch:

    es ist das bekannteste das momentan auf dem markt ist, doch so sehr dieser mann auch professionell wirkt

    der aufbau ist in keiner weise hilfreich zum erlernen, der schwerpunkt beim üben liegt nicht auf dem kompfetten und gleichmässigen mit einander von melodie, timing und grace notes sondern immer nur auf einem bestimmten teil
    viele wichtige infos fehlen und viele infos sind falsch und aus den fingern gesogen!

    so ist es !

    mit sicherheit könnt ihr danach melodien spielen aber dudelsackspielen könnt ihr nicht danach, das dumme ist dabei: es sollte sich doch bestimmt auch gut anhören wenn ihr spielt oder? auch wenn irh das nur so nebenbei macht ;)

    zum lehrer: es gibt nur ziemlich wenige lehrer die von dir verlangen dir für die ersten stunden einen vollwertigen dudelsack zu besorgen!

    es dauert lange bis du beim unterricht die pipe in die hand nimmst! Geübt wird nur mit spielpfeife+blow chanter, sprich einem sogenannten practise chanter... das sollte kein problem sein!

    mfg,
    Domini Ventus
    Samhain :twisted:


     
  10. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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  11. gabba gabba hey

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    Erstellt: 25.11.06   #11
    Ja, das mit dem practice chanter ist auch sone Sache,
    1. ich hab keinen.
    2. überall liest man er ist absolut unverzichtbar.
    3. aber nirgens steht genau da, warum man einen braucht.

    also wie ich die sache sehe kann ich melodien auch auf dem dudelsack üben, die drones hab ich sowieso ausgeschaltet, die stören ja am anfang nur.
    also ich finde das ist eine "authentischere" übungsweise. zur not kann man ja auch den chanter herausnehmen und so reinpusten, das ist dann einem practice chanter sehr ähnlich.
    naja, und wegen der lautstärke, da hab ich vllt. glück, dass wir in einem haus in der vorstadt wohnen, so dass ich keine nachbarn hab, die direkt hinter meiner wand wohnen. nur meine familie, und die ist da meistens tolerant...;)

    ja und nochma wegen dem buch, ich hab mir mal die amazon rezensionen durchgelesen. manche sagen es sei ein wunderbares buch, und ein leichter einstieg...bla, bla, bla....und andere teilen eher deine (Samhain17) meinung und die des pipers im sackpfeifenclub....
    ich werds mir zu weihnachten trotzdem wünschen, kost mich ja nix.
    außerdem steht schon von vornherein da, dass man nach 6 bis 12 monaten oder so weiterführende literatur benötigt.

    und das ich als autodidakt länger brauch, ist mir auch klar, ich hab aber hoffentlich noch eine weile zu leben :D und ich will damit ja kein geld verdienen. und auf wettbewerbe (wie im post vom sackpfeifenclub beschrieben) hab ich auch keine lust....
    musik ist doch kein sport....:great:

    aber trotzdem danke für deine erfahrungen....
     
  12. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #12
    hi nochmal,

    also nen practise chatnter kostet so 50€ ca...ein richtiger... er ist dazu da um melodien zu üben ohne dabei das für einen anfänger schwere drücken,blasen (wobei viele bei 3 drones blau anlaufen ;) und dabei noch das spielen) beachten zu müssen... den kompletten dudelsack bekommt man dann in die hand wenn du die melodien wirklich aus dem affekt spielt weil die schottische griffweise ja nun auch etwas anders ist als bei blockflöten oder sonst wo :p

    und zum anderen: ich bin auch audiodakt...ich spiel sehr selten nach noten :great:

    poste doch mal wie du mit dme buch zurecht kommst...

    es grüßt

    Domini Ventus
    Spielleut Samhain:twisted:
     
  13. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #13
    ja, wie gesagt, ich hab die reeds meistens verkehrtherum in den drones, dadurch geht mir beim melodie-üben keine luft verloren.

    mit allen drei drones, hab ich auchschoma gespielt, ist wirklich ganz schön anstrengend, nur komisch fand ich, dass die drones zusammen soviel luft verbraucht haben, das der chanter kaum noch zu hören war...
     
  14. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #14
    na gut...reeds falsch rum drin ^^ ehm...:eek:

    das ist auch wirklich anstrengend aber wenn dus nicht übst kriegst dus nicht hin;) ...ich würde dir vorschlagen einfach, auch wenn dir die luft manchmal wegbleibt, mit allen drones zu spielen, das is besser als wenn du nur mit dem chanter spielst und dabei eh nur einen kleinen teil der luft verbrauchst die du für dne ganzen sack verbrauchst... :rolleyes:

    es grüßt

    Domini Ventus
    Samhain :twisted:
     
  15. zipzop

    zipzop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #15
    Hi, mal grundsätzliche Fragen:

    1. Soll man das Chanter reed anfeuchten?
    2. Wenn ja, wie sehr?
    3. Wie schafft man es, dass Chanter reed und 3 Drone reeds bei gleichem Luftdruck (möglichst niedrig) auf einmal, den gleichen Ton von sich geben?
    4. Ist das nur bei Billigdudelsäcken so schwer (unmöglich) oder auch bei den Qualitativ hochwertigen?
    5. Wird ein angefeuchtetes Chanterreed nach dem Trocknen härter als vor dem Anfeuchten?
    6. Wie lange bleibt ein gestimmter Dudelsack gestimmt?
    7. Verstimmen sich auch die Dronereeds?
    8. Stimmt das: "Je leichter das "Reed" anzublasen, desto leiser ertönt es und desto weniger Luft verbraucht man" ?
    9. Wie lange dauert es, bis der Luftsack leer ist, wenn ihr mit vollem Luftsack und mit Bass-, 1x Tenor- und Melodiepfeife spielt ohne Luft nach zu blasen?
    10. Bibt es ein Buch, in dem solche u.ä. Fragen beantwortet werden?

    thx, würd mich über Antworten freuen! :great:
     
  16. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #16
    1. nein (hochwertige reeds sind teilweise aus holz, die sollten dann
    nicht nass werden ;)

    2.....

    3. den gleichen ton geben chanter und drone niemals ab, die
    chanter spielen oktav bzw quinttöne zum chanter und bilden
    zusammen mit dem chanter sozusagen einen akkord!
    schotten haben aber schon teilweise einen perversen
    anblasdruck das stimmt schon, aber pakistanischotten sind
    nicht mit den originalen zu vergleichen die haben einen viel
    höheren...

    4. es ist immer so schwer, deswegen wird man im unterricht auch
    gaaaanz langsam herangeführt ;), aber die kiddies in schottland
    fangen mit 8 jahren an komplette säcke zu spielen^^:great:

    5. was soll das bringen?? :rolleyes:

    6. so lange bis du das reed rausziehst/reinsteckst oder sich das reed
    durch temperaturunterschiede verändert.. es kann allerdings sein
    das du zwischendurch mal nachstimmen musst das is ganz
    normal...

    7. nein, kaum..es sollte nicht sein zumindest

    8. ja

    9. die frage lässt sich so nicht beantworten... allerdings wirds bei
    deinem schneller gehen als bei meinem da die pakistanis nicht
    mal ein rückschlagventil im blow chanter haben^^

    10.ja - gibt es, allerdings rate ich von diesen büchern komplett ab!
    es gibt kein buch auf dem markt das wirklich gut ist... das geht
    so weit das teilweise sogar grundsätzlich falsche informationen
    vermittelt werden und dadurch kannst du dich nachhr genau so
    viel/wenig dudelsackspieler nennen wie vorher :D wenn du das
    wirklich lernen willst - es gibt lehrer die dir das dudeln beibringen
    beim schottischen dudelsack ist ein lehrer unverzichtbar, du
    kannst ihn zwar auch ohne lernen aber wirst niemals die
    techniken und verzierungen so rausbekommen die es die profis
    können -> schottischen dudelsack im eigenstudium geht daher
    wirklich nicht wenn es sich gut anhören soll und das gilt nich nur
    für profis und wettbewerbe sondern ich meine ganz allgemeine
    dinge...

    grüße,
    Domini Ventus
    Samhain :twisted:
     
  17. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #17
    5. das soll überhaupt nix bringen, das ist ein unangenehmer nebeneffekt vom anfeuchten des reeds. ob das wirklich so ist weiß ich nicht, aber gehört hab ich das schon...
    aber wenn es härter wird spricht es immer schwerer an.


    gar nicht wahr.....meiner hat ein wunderbar funktionierendes rummi-rückschlagventil....
    Naja, vllt. ist meiner ja nicht aus pakistan sondern taiwan oder so^^

    aber generell finde ich hab ich nen relativ ok'en dudelsack erwischt.... von der verarbeitung her und so bin ich sehr zufrieden...
    was man da so von anderen billigsackpfeifen gehört hat kann ich bei meinem gar nicht bestätigen...

    nur die stimmung des chanters ist nicht gut und der ton....naja, kann ich nicht beurteilen....
    und die reeds sind nicht so dolle, die kann man ja ohne großen einsatz austauschen...
     
  18. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #18
    freut mich das du nen guten erwischt hast! du bist der erste von dme ich das hör! scheint ja doch noch ein paar lichtblicke zu geben... :)

    und das mit dem blow chanter... cool *g*
     
  19. gabba gabba hey

    gabba gabba hey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #19
    ja, danke...:)
    hab übrigens so einen hier:rolleyes:
     
  20. Samhain17

    Samhain17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.06   #20
    na das ist ja noch ein ziemlich teures pakistani-modell^^

    hast du denn mal drüber nachgedacht aufn richtigen zu sparen??

    Domini Ventus
    Samhain:twisted:
     
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